Warum eine Klimaschutzidee der Dresdner Grünen teure Energieverschwendung wäre

Die Grünen sind seit der letzten Wahl bei uns in Dresden die stärkste Fraktion im Stadtrat. Vielleicht ist das gar nicht so schlecht, denn so können sie nun einmal zeigen, wie kompetent sie sind. Leider zeigt sich schon in ihren ersten Plänen, dass darin eine nicht nur unökonomische, sondern eindeutig kostentreibende Idee enthalten ist, die sogar auf massive Energieverschwendung hinausläuft. Darum geht es: Vor kurzem wurde in einem Artikel in der DNN beschrieben, was die Dresdner Grünen in der Stadt bis spätestens 2035 für den Klimaschutz planen. Unter anderem wurde erwähnt, „das Kraftwerk Nossener Brücke müsse klimaneutral werden“. Wie soll…

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Mehr Mülltonnen auf die Dresdner Elbwiesen!

Müll Dresdner Elbwiesen

Im Rahmen der Aktion #Nichtganzsauber stellt die Stadtverwaltung zusätzliche Abfallbehälter am Elbufer auf. Das ist zwar eine schöne Idee, aber leider sollen es gerade einmal drei Standorte werden. Das ist viel zu wenig! Man sieht es ja hier, wie die Dresdner Grillfreunde unter dem eklatanten Mülltonnenmangel leiden. Da hat man gemütlich gefeiert, vielleicht sogar darüber diskutiert, wie jeder zu Klimaschutz, Plastikvermeidung und Naturschutz beitragen kann, doch dann kommt der Schreck: Nirgends ein Mülleimer! Na gut, da hinten neben der Bank steht einer. Aber da müsste man ja ganz schön weit laufen. Wobei … … direkt nebenan hätte auch noch einer…

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Zum Aus für die Natur- und Umweltschule: So privat sind Privat-Schulen gar nicht

Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat nun entschieden, dass die Dresdner Natur- und Umweltschule (NUS) keinen Anspruch auf eine Genehmigung hat. Bei dieser Meldung fiel mir ein, dass seit 2012 ein unveröffentlichter Blogartikel zur NUS auf meinem Notebook liegt. Damals wurde ich auf Facebook von jemandem in die Gruppe „Unterstützung für die Natur- und Umweltschule“ eingeladen, weil eine Petition zu deren Erhalt unterschrieben und beworben werden sollte. Dummerweise habe ich die Angewohnheit, bei Petitionen immer erst einmal zu überlegen, ob man die Sachlage nicht auch anders sehen kann, ob die Begründung stichhaltig ist, ob hier vielleicht Details fehlen … viele Petitionen gehen…

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Dresdner Erfolgsrezepte: Mit WLAN und Spielplätzen gegen Drogendealer vorgehen

Ob die Dresdner Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann die Partei gewechselt hat und nun bei der Partei „Die Partei“ ist oder ob man ihr in der Stadtverwaltung noch das Ressort „Satire“ zugeordnet hat, ist unklar. Anders ist ihr aktueller Vorstoß aber nicht zu erklären. Die Drogendealer vom Wiener Platz sollen vertrieben werden. Dafür sind Spiel- und Sportgeräte wie eine Minikletterwand, Grünflächen mit Patenschaften, WLAN-Hotspots und einiges mehr geplant. (Sächs. Zeitung, 28.10.17) Das klingt durchdacht. So legt man den Drogensumpf am wirksamsten trocken. Spiel- und Sportgeräte üben genau wie WLAN vor allem auf Kinder und Jugendliche eine sehr abschreckende Wirkung aus. So kann…

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Fake-News: Wie BILD Dresden ein Abbiegeverbot auf das Blaue Wunder erfand

Screenshot BILD

Seit Jahren wird überlegt, wie man auf der Dresdner Elbbrücke „Blaues Wunder“ Platz für Radfahrer schaffen könnte. Vor einigen Jahren gab es schon einmal die Idee, die drei Autospuren wieder auf zwei zu reduzieren. Daraus wurde aber nichts. Gestern erschien in BILD Dresden ein Artikel zu diesem Thema, mit dem in der Überschrift erklärt wurde, die Stadt wolle mit einem Abbiegeverbot für Autofahrer Platz für Radfahrer schaffen. Als Quelle wurde Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) im Artikel angegeben: Schmidt-Lamontains hat vor allem die Rechtsabbieger von der Tolkewitzer Straße im Visier. Für die könnte man die Brückenzufahrt sperren. „Wenn von der Querachse weniger…

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Positionen im Stadtrat zur Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturms

Fernsehturm Dresden

Am 22. 06. 2017 wurde im Dresdner Stadtrat die Machbarkeitsstudie zum Dresdner Fernsehturm vorgestellt. Sie hatte bereits im Vorfeld die wenig überraschende Erkenntnis gebracht, dass eine Neueröffnung des Turms für Besucher unrentabel sei und nur mit dauerhaften Subventionen möglich wäre. An diesen Fakten waren aber schon frühere private Interessenten gescheitert. Die Vorstellung und Diskussion der Studie nahm als Tagesordnungspunkt 1 fast eine ganze Stunde im Stadtrat ein. Hier die einzelnen Redebeiträge. Hinweis zu den Videos: Falls jemand hier eine Urheber- oder Persönlichkeitsrechtsverletzung sieht, weil ich diese Ausschnitte kopiert und bei YouTube eingestellt habe, siehe Nachtrag Zunächst stellte Christian Glaser von…

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Fake-News: 75% der Dresdner sagen „koste es, was es wolle“ zum Fernsehturm

Nein, das sagen sie nicht. Denn eine solche Frage wurde niemandem gestellt. Die DNN betitelte einen Artikel gestern trotzdem mit genau dieser Behauptung: „Koste es, was es wolle: Dresdner wollen den Fernsehturm zurück“. Im Artikel steht ausdrücklich auch: „Eindeutiges Ergebnis: 75 Prozent der Dresdner wollen, dass der Fernsehturm wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird – koste es die öffentliche Hand, was es wolle.“ Klingt das nicht schon ziemlich unglaubwürdig? Der Bürger, der sonst immer über Geldverschwendung bei öffentlichen Projekten meckert, sagt plötzlich „ach komm, Geld spielt keine Rolle“ – und das ausgerechnet zu einem Bauwerk, welches nicht wirklich existenziell notwendig…

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Die Kunstprojekte „Monument“ und „Lampedusa 361“

Kunstprojekt „Monument“, Dresden, Neumarkt

Der Dresdner Blogger Stefanolix hatte mich bereits vor einigen Tagen gefragt, wann ich denn „meine stadtbürgerliche Pflicht erfülle und etwas zur Kunstaktion auf dem Neumarkt schreibe“? Das hatte ich zum damaligen Zeitpunkt überhaupt nicht vor, weil ich zu Manaf Halbounis Installation „Monument“ nur wenige Sätze sagen konnte, die aber keinen ganzen Artikel ergeben hätten. Diese Sätze hatte ich in den Tagen zuvor zwei oder drei Mal in Facebook-Diskussionen geschrieben, wenn Kritiker behaupteten, diese Kunstaktion sei eine Provokation für Dresden, sie hätte nichts mit dem 13. Februar bei uns zu tun oder man solle das irgendwo anders aufbauen oder wenigstens zu…

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Meine Vorschläge für den St. Georgs Orden 2018: Dieter Bohlen, Batman, und Donald Trump

Beinahe hätte ich als Überschrift gewählt „Schafft endlich diesen schwachsinnigen Orden ab!“, aber das geht nicht, denn ich bin ja erklärter Fan der jährlichen Ordensvergabe beim Semperopernball. Wenn man sich die bisherigen Empfänger ansieht, ist es immer wieder lustig, noch einmal daran zu erinnern, wofür der Karnevals … äh, der St. Georgs Orden des Semperopernball eigentlich vergeben wird: Er wird (…) denen verliehen, die sich wie der Heilige Georg für das Gute in der Welt einsetzen, gegen alle Widerstände, „gegen den Strom“. „Adverso Flumine“ – die Inschrift des hochkarätigen Juwels wird zum Auswahlkriterium seiner Preisträger: Nur die Herausragenden werden am…

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Urteil zur Waldschlößchenbrücke: Wie schneller sächsischer Naturschutz zum Eigentor wurde

Nun muss also doch eine Strafe für die Waldschlösschenbrücke gezahlt werden, weil der Planfeststellungsbeschluss laut Gerichtsbeschluss rechtswidrig war. Das Gerichtsurteil kam schon im Juli, bekannt  wurden die finanziellen Details aber erst am 10.12.2016 durch einen Artikel der Sächsischen Zeitung, nachdem der Dresdner Landtagsabgeordnete André Schollbach (DIE LINKE) eine kleine Anfrage dazu geschrieben hatte: Es kostet uns 73 000 € Gerichtskosten, außerdem etwa 250 000 € für Anwälte und Gutachter. Dazu kommen noch die Kosten des Klägers, die „noch nicht beziffert werden“ können. Nur eine grobe Schätzung von mir: Vielleicht kommt so eine halbe Million zusammen. Der Beklagte ist der Freistaat Sachsen. Verteilt auf…

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