Netzstabilität – ein paar völlig nebensächliche Zahlen und hübsche Balkengrafiken

Stromleitung

Wurde das Zivilschutzkonzept der Bundesregierung deshalb überarbeitet, weil die Gefahr von Stromausfällen gestiegen ist? Diesen Verdacht lehnte ich als völlig abwegig ab, als er hier im Blog in einem Kommentar geäußert wurde. Aber ich horchte dann doch kurz auf, als Thomas de Maizière bei der Vorstellung des Zivilschutzkonzepts mögliche Bedrohungen so beschrieb (im Video bei 5:25 min): Für mich persönlich ist am wahrscheinlichsten ein regional oder überregional langanhaltender dauerhafter Ausfall der Stromversorgung Auf „Tichys Einblick“ erschien wenige Tage darauf ein Artikel, in dem dieser mögliche Zusammenhang auch aufgeworfen wurde. Unser Stromnetz, so schrieb Holger Douglas in „Energiewende: »Kaskade« lässt Städte …

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Die Netzfrauen revolutionieren das Transportwesen

Der Blog „Netzfrauen“ verkündete heute auf Facebook einen bahnbrechenden Erfolg im Transportwesen. Verlinkt ist dabei zwar nur auf einen Artikel vom letzten Jahr, aber anscheinend ist er heute wieder wichtig. Man erfährt: „Wenn wir in Deutschland spanische Paprika einführen, dann importieren wir damit auch das Wasser des Herkunftslands: mit jedem Kilo Paprika 85 Liter. 15.000 Liter pro Kilo Rindfleisch.“ Wir transportieren also aus Spanien nur 1 kg Paprika und darin stecken irgendwie auch 85 Kg Wasser, die wir darin – für alle Waagen gut versteckt – mit transportieren. Wenn Rindfleisch importiert wird, dann werden mit jedem Kilo sogar unglaubliche 15 …

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Energiewende: Reicht die weltweite Jahresproduktion von Akkus für eine Woche Stromspeicherung in Deutschland?

Stromleitung

In Diskussionen zum Thema Energiewende kommt man fast immer auch auf das Problem der Stromspeicherung und der dafür fehlenden Speichertechnologien. Anhänger der Energiewende bringen inzwischen immer öfter das Argument, man könne doch ganz normale Akkus einsetzen. Es sei längst kein Problem mehr, sich im Eigenheim einen solchen größeren Akku einbauen zu lassen, um Strom aus der eigenen Solaranlage auch nachts nutzen zu können. Stimmt – das funktioniert. Aber kann man das auch auf ein komplettes Land übertragen? Wie viele Akkus würde man benötigen, um in Deutschland Stromausfälle zu überbrücken, die nach einer Umstellung auf 100% „Erneuerbare“ Energie entstehen würden? Wind und Sonne als wichtigste Quellen sind …

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NABU und Grüne Liga sind gegen den Elberadweg Loschwitz – Wachwitz

Pillnitzer Landstraße, Radfahrer

Hatte August der Starke eigentlich gültige Umweltverträglichkeitsprüfungen für seine Bauprojekte vorliegen? Könnte er heute noch auch nur einen Fußweg an der Elbe bauen lassen? Müssen wir große Teile der Stadt wieder abreißen? Solche Fragen drängen sich auf, wenn man bei heutigen Bauprojekten sieht, von wie vielen Ämtern und Vereinen dazu jeweils Bestätigungen erforderlich sind, auf wie viele Meinungen und Einwände man eingehen muss und wie sich dadurch alles verzögert. Natürlich können solche Meinungen und Bestätigungen einen Sinn haben. Aber in manchen Fällen kann man daran verzweifeln. Beispielsweise wird seit Jahren … nein, inzwischen sogar schon seit Jahrzehnten über den Bau …

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Greenpeace und Drogensüchtige

Bei Greenpeace erschien in den letzten Tagen ein wirklich beindruckender Text. Unter dem Titel „Glyphosat: Drogenbosse, Komplizen, Opfer“ erklärte die Autorin Stephanie Töwe, dass Unternehmen wie Bayer, Dow, Syngenta und natürlich Monsanto „Drogenbosse“ wären. Über deren „Dealer“, nämlich den Agrarhandel, würden „Süchtige“ mit Drogen beliefert. Diese Süchtigen hängen „an der Spritze, schon lang, schon viel zu lange“. Sie sind „ausgelaugt, kaputt, ohne Zukunft“. Das süchtige Opfer ist laut Frau Töwe die konventionelle Landwirtschaft. Konkret hat zum Beispiel Monsanto mit seinem Glyphosat die „Landwirte (…) angefixt“. Das ist wirklich sehr nett von Frau Töwe, Landwirte als Süchtige einzustufen und sie praktisch …

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Letzte Bilder vom Doberberg … ohne Staatsstraße S 177

Dresden, Elbhang, Blick zum Doberberg

Nein, ich will nicht gleich behaupten, der Doberberg, sei die schönste Stelle am Elbhang – da kenne ich noch ganz andere. Aber der Doberberg ist eine von den wirklich schönen Stellen am Elbhang. Und wahrscheinlich ist er vielen Menschen noch nicht einmal bekannt. Selbst Wanderer, die von sich behaupten, „Elbhang? Klar! Kenne ich.“, werden bei diesem Namen vielleicht passen müssen. Das liegt daran, dass der Doberberg das südöstliche, etwas entlegene Ende des Elbhanges ist. Geologen werden das vielleicht anders beurteilen, aber jeder Wanderer wird es so empfinden, wenn er erkundet, bis wohin der Jagdweg letztlich führt, oder wenn er den Schönfeld-Weissiger-Bergweg bis zum Ende geht. Dann kommt man …

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Warum Tempo 30 auf der Waldschlösschenbrücke keinen Nutzen für Fledermäuse hat

2016-05-02_wsb-gelaender

Seit einem Monat ist auf der berühmtesten Dresdner Brücke wieder Tempo 30-Befehl für die Nachtstunden angeordnet. Jedes Mal, wenn ich dort entlang fahre – und das geschieht nun doch öfter, als ich vor der Eröffnung dachte – jedes Mal denke ich über den Sinn dieser Geschwindigkeitsbegrenzung nach. Aber da gibt es gar nicht so viel nachzudenken, denn einen Sinn hat Tempo 30 dort nicht. Okay, für die Stadtkasse vielleicht dank der Blitzer, aber für Fledermäuse eher weniger. Und das liegt nicht daran, dass es dort gar keine Fledermäuse gibt – doch, die gibt es. Selbst eine Kleine Hufeisennase könnte sich …

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Ein weiterer Song von Dieter „Didi“ Hallervorden ist unbedingt zu verhindern (Jan Böhmermann)

Keine Ahnung, ob „Didi“ doch Honig im Kopf hat oder ob er einfach senil wird, aber mein erster Gedanke zu seinem neuen Song war: Oh Gott, wie peinlich ist das denn? Und wenn ich als Atheist schon Gott anrufe, zeigt das ja, wie dramatisch die Lage sein muss. Ich musste in der Mitte von „Merkel – zu allem bereit!“ erstmal Pause machen. Didi ist darin der Meinung, Merkel „… hat uns jetzt ein Stückchen Scharia gebracht … Schariaaa-la-ha-hand … Scharialand“ Dass er mit diesem Text auch problemlos bei Pegida auftreten könnte, fiel ihm wohl nicht auf? Es würde inhaltlich nahtlos …

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Aber auch Jan Böhmermann soll sich nun bitte nicht künstlich aufregen

Jetzt noch etwas zu Böhmermanns Schmähgedicht zu schreiben, ist doch zu spät, oder? Die Sache ist mehr als eine Woche alt, also „durch“. Aber ich finde das Thema trotzdem immer noch interessant, vor allem wegen der Reaktionen. Die meisten Kommentatoren scheinen die komplette Sendung gar nicht gesehen zu haben, was aber wichtig wäre, wenn man darüber reden will. In der Mediathek ist nur noch die Version der Sendung, aus der man alles sauber entfernt hat, was mit dem Schmähgedicht zu tun hat, also auch die Einleitung und der Nachtrag. Auf YouTube konnte man zwar bald das Gedicht sehen, allerdings auch …

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Wie Dresden durch die Grünen vor einer nichtvorhandenen Gefahr gerettet wird

„Kein Glyphosat auf Flächen der Landeshauptstadt Dresden“ fordert „Bündnis 90/Die Grünen im Dresdner Stadtrat“ in einem ihrer aktuell eingebrachten Anträge. Das ist ein wichtiger Schritt nach vorn, denn so werden wir Dresdner endlich vor einer schlimmen, allgegenwärtigen Bedrohung geschützt. Glyphosat wird auf den städtischen Grünflächen in unglaublichen Mengen versprüht! Das wissen die Dresdner Grünen durch eine Anfrage vom 20.08.2015. Darin fragten sie, „wie viele Herbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat sowie weitere Pestizide“ auf kommunalen Flächen ausgebracht wurden. Die Antwort enthielt Angaben über erschreckend hohe Mengen: Etwa insgesamt 60 Liter solcher Stoffe werden jährlich in ganz Dresden verteilt! Darunter sind Fungizide (Pilzbekämpfungsmittel), …

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