MikeOldfield – Tubular Beats: Worin besteht der musikalische Mehrwert dieser neuen Abmischung?

(Mir war spontan danach, bei Amazon eine Rezension zu Mike Oldfields aktuellem Werk „Tubular Beats“ einstellen zu müssen. Da ich sie nun einmal geschrieben habe, kann sie auch hier mit erscheinen. Als Fan des Oldfield-Frühwerkes kommt man ja nicht daran vorbei, sich auch seine neuen Produktionen anzuhören. Man hofft stets, dass nach „Amarok“ doch noch einmal etwas Interessantes kommen könnte. Das steht leider noch aus. Auf „Tubular Beats“ wurden alte Werke Oldfields von seinem Nachbarn York und ihm selbst neu abgemischt. Man kann sich das auf simfy anhören.) Wenn Oldfield nicht selbst an dieser Produktion beteiligt gewesen wäre, würden wir wahrscheinlich…

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Wie Pink Floyd mich zu einer sinnvollen Beschäftigung verführte

Manchmal ist man als HiFi-Freund geneigt, ein Album ein zweites Mal zu kaufen. Vor allem dann, wenn es digital remastered wurde – in fast allen Fällen klingt das Ergebnis deutlich besser. Manchmal bekommt man aber auch den Eindruck, dass Plattenfirmen dringend Geld brauchen, wenn sie alte Produktionen immer wieder als angeblich neue Editionen heraus bringen. Sehr kreativ ist in der letzten Zeit EMI mit den Werken Pink Floyds gewesen: Obwohl diese längst komplett digital remastered bei den Fans im Regal stehen, hat EMI nun eine schöne Verwirrung geschaffen, indem alles noch einmal in gefühlten Hundert neuen Varianten verkauft wird: Es…

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CD-News

Jetzt ist es doch soweit, endlich einmal die aufgeschobenen CD-Käufe der letzten Monate zu tätigen. Der Auslöser war ein vor zwei Tagen gesehenes Plakat, worauf für ein Album von Lou Reed und Metallica geworben wurde. Herr Reed hatte sich offensichtlich der Oper „Lulu“ gewidmet. Ich erwartete zunächst nichts Gutes, denn das letzte Album, welches ich von Reed hörte, war „The raven“. Darin verarbeitete er die gleichnamige Geschichte von Edgar Allan Poe. Mir gab das damals gar nichts. Endlose gesprochene Texte, für die mein Englisch einfach nicht gut genug war, um ihren poetischen Wert beurteilen zu können. Das Ganze war über…

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Kurze CD-Kritik

Seit mehreren Wochen höre ich – ungelogen – fast täglich das aktuelle Album „The Octopus“ der mir bislang unbekannt gewesenen Band „Amplifier“. Ich habe es mir inzwischen sogar ordnungsgemäß gekauft: Ich gebe zu, dass der Kauf rein materiell nicht sehr begründbar ist, denn das (Doppel-) Album ist sehr schlicht gehalten: So dünn, dass man es im CD-Regal kaum wieder finden wird. Und wer Bilder, Songtexte oder sonstige Infos erwartet wird auch etwas enttäuscht sein. Trotzdem ist der Kauf empfehlenswert. Das Album wurde bei mir noch nie zwischen die anderen Tonträger im Regal einsortiert, weil es, wie gesagt, dauernd in Benutzung…

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Recordings

Von der immer noch relativ unbekannten, aber trotzdem besten Band der Welt Porcupine Tree gibt es wieder einmal ein neues Album. Na gut, ganz so neu ist es nun auch wieder nicht, denn es erschien bereits 2001, allerdings mit einer damaligen Limitierung auf 20.000 Exemplare. Danach wurde es nie wieder verkauft. Eigentlich enthielt das Album nur das Restmaterial, welches nicht mit auf den regulären Alben „Lightbulb Sun“ und „Stupid Dream“ veröffentlicht wurde. Restmaterial bedeutet aber bei Porcupine Tree, dass man immer noch ziemlich geniale oder zumindest sehr gute Stücke zu hören bekommt. In diesem Fall Sachen wie „Buying new Soul“,…

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CD-Rückschau, März bis Mai

Da ich mich in den letzten beiden Einträgen schnell vergessbarer Mainstream-Musik widmete, vielleicht noch einige Bemerkungen zu den Neuerscheinungen aus dem Bereich Musik, die diese Bezeichnung auch verdient. Glücklicherweise war da nicht viel los, was immer gut für meine Finanzen ist. Meine zuletzt gekaufte CD ist „Grey Oceans“ von Cocorosie. Ein sehr gelungenes Werk, in dem sich Experimente mit Melodien mischen, die man durchaus einfach nur „schön“ nennen darf, ohne dass damit Kitsch gemeint ist. Über das Cover kann man sich gern streiten, aber es ist ja bekannt, dass die Schwestern einen Hang zu albernen Posen haben. Dieses Album könnte  man…

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Neue CDs

 „Na, endlich!“, dachte ich beim Öffnen des Briefkastens: Das aktuelle Eels-Album lag darin. Das hatte aber auch lange gedauert! JPC konnte nicht liefern, bei Amazon war’s zu teuer und die ungeliebte Notlösung CD-Wow brauchte dann wieder so lange wie üblich. Das nächste Mal gehe ich zum kleinen CD-Händler um die Ecke. Ich bin immer sehr froh, wenn nur wenige gute Alben erscheinen. In der letzten Zeit kamen für mich nur zwei in Frage: „Vexations“ von Get well soon und „End times“ von Herrn Everett (sein vorheriges Werk hatte ich ausgelassen). Get well soon spielt morgen übrigens im Beatpol. Kann ich sehr empfehlen.…

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Porcupine Tree in Leipzig, Haus Auensee, 29.10.2009

Wenn eine der Lieblingsbands auf Konzerttournee ist, aber nur in der nächstgelegenen Großstadt auftritt, muss man als echter Fan leider da hin fahren. Auch wenn die gesamte Angelegenheit insgesamt etwas teuer wird (Benzinkosten + Parkgebühren zuzüglich zur Eintrittskarte). Dass ich heute leicht übermüdet wirke und den ganzen Tag Progressive-Rock-Klänge aus meinem Arbeitszimmer dröhnen – da müssen die Kollegen nun leider durch. Momentan läuft „Fadeaway“ (von „Up the downstair“), was übrigens auf der live eingespielten (und leider nicht mehr im Handel erhältlichen) „XM2“ viel interessanter ist. Wie war’s? Eigentlich sehr schön. Ich fand den Sound nicht ganz so gut, wie beim…

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Wie ich beinahe einmal Spekulant geworden wäre

Bei 100,69€ steht das Gebot nun schon wieder. Das andere bei 97, aber das läuft auch noch 3 Stunden. Wieso bezahlen die Leute soviel Geld? Es gibt seit kurzem wieder ein neues Album von Porcupine Tree. „The incident“. Insider wissen, dass P.T. die beste Band – jaja … na gut, die zweitbeste – der Welt sind. Manche sagen auch die beste unbekannteste Band. Ich fand das neue Album bei der ersten Anhörmöglichkeit nicht so überwältigend, kann aber inzwischen sagen, dass es sich nach den ersten 2-3 Durchläufen sehr positiv entwickelt. Mindestens eine Woche lang habe ich es mir wahrscheinlich jeden…

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CD-Kritik

(Heute zur Abwechslung einmal ein Beitrag ohne Recherche-Fehler) Wenn morgen der Postmann 2x klopft, wird er das nächste Amazon-Päckchen bringen, welches die aktuelle Produktion von Steven Wilson enthält. Selbstverständlich wieder in 5.1-Abmischung, wie man es von ihm gewohnt ist. Wilson ist bekanntlich der künstlerische Kopf der besten Band der Welt, also von Porcupine Tree. Genauer gesagt ist er nicht nur künstlerischer kopf, sondern die Band bestand sowieso lange Zeit nur aus ihm. Und auch als er sich Musiker suchte, um live auftreten zu können, blieb er weiterhin fast komplett alleiniger Komponist, Texter und Produzent. Insofern fand ich es ziemlich seltsam,…

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