Mehr Mülltonnen auf die Dresdner Elbwiesen!

Im Rahmen der Aktion #Nichtganzsauber stellt die Stadtverwaltung zusätzliche Abfallbehälter am Elbufer auf. Das ist zwar eine schöne Idee, aber leider sollen es gerade einmal drei Standorte werden. Das ist viel zu wenig! Man sieht es ja hier, wie die Dresdner Grillfreunde unter dem eklatanten Mülltonnenmangel leiden. Da hat man gemütlich gefeiert, vielleicht sogar darüber diskutiert, wie jeder zu Klimaschutz, Plastikvermeidung und Naturschutz beitragen kann, doch dann kommt der Schreck: Nirgends ein Mülleimer!

Müll Dresdner Elbwiesen

Na gut, da hinten neben der Bank steht einer. Aber da müsste man ja ganz schön weit laufen. Wobei …

Müll Dresdner Elbwiesen

… direkt nebenan hätte auch noch einer gestanden. Aber da hätte man ja alles (und auch noch einzeln!) bis über den Weg tragen müssen. Viel zu gefährlich. Jederzeit hätte dort ein unbeleuchteter Radfahrer oder ein Kampf-Nordic Walker entlang gedüst kommen können!

Da blieb den Leuten logischerweise keine andere Wahl, als schweren Herzens alles liegen zu lassen. Schon als mahnendes Zeichen, als deutlicher Protest gegen eine unfähige Stadtverwaltung. Deshalb hier meine Forderung: Aller 5 Meter Behälter aufstellen, und zwar direkt auf den Wiesen, damit man nicht erst so weit laufen muss! Außerdem große Müllcontainer nehmen, damit sie drei Tage reichen. Nur so können wir das Problem in den Griff bekommen! Eine andere Methode fällt mir absolut nicht ein.

 

3 Kommentare:

  1. Auch im Alaunpark ist die Stadtverwaltung (Ortsamt) den Nutzern sehr weit entgegen gekommen. Es gibt jedes Jahr mehr Abfallbehälter, mehr Abfallsammlungen (täglich?) und viele bunte Flyer.

    Meiner Erfahrung nach entsorgen viele ihren Abfall selbst, aber einige Wenige leben nach dem Motto „nach mir die Müllflut“.

    Der Verdacht, dass es (große) Schnittmengen zwischen der Partygeneration und den Klimawandlern gibt, scheint mir nicht allzuweit hergeholt.

  2. Das glaube ich nun eher nicht, dass es zwischen den Müllverursachern und den FFF-Demonstranten große Schnittmengen gibt. Bestenfalls bei denen, die die Demos nur zum Schuleschwänzen nutzen.

  3. ….und wenn das Zeug schon mal im Müllbehälter landet, ist nicht selten zu beobachten, dass es hunrige Raben einfach wieder herauszupfen, es in der umliegenden Gegend wieder fallen lassen, da sie dies als „einfachere Nahrungsquelle“ nutzen. Das sieht morgens oft fürchterlich aus, wenn man an der Elbe mit dem Rad zur Arbeit fährt, schon mal beobachtet? Wären die Müllbehälter bspw. mit einem Schwungdeckel o.ä. etwas schwieriger für die Vögel zu „entleeren“, so ließe sich auch dieses Thema u.U. etwas eindämmen. Hier haben, so denke ich, auch andere Städte Erfahrungen gesammelt und man sollte schnellstmöglich sinnvolle Ideen in unserer Stadt umsetzen.

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