Dachsbau

Noch eine Entdeckung heute: Ein Dachsbau. Das ist nun bereits der dritte, der mir hier am Elbhang bekannt ist. Die anderen beiden sind im Wachwitzgrund, der hier müsste irgendwo oberhalb von Hosterwitz sein. Er scheint bewohnt zu sein, denn in den Eingängen waren keine Spinnweben, vor den Eingängen war teilweise frische ausgeworfene Erde und darin gab es Spuren. Derselbe Eingang noch einmal seitlich – hier sieht man sehr schön die ausgeworfene Erdmenge: Hier ein weiterer Eingang (der Hügel links neben dem Loch ist komplett durch Grabe-Aktivitäten entstanden!): Durch diese ausgeworfene Erde entstehen vor jedem der Eingänge richtige Plattformen, die ziemlich…

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Schlechter Sex

Heute bei der Elbhang-Tour gesehen: Die ersten beiden Grasfrösche in einem Teich bei der Paarung. Aber offensichtlich kennt sich der junge Froschmann noch nicht so richtig aus, denn Frauen umklammert man schließlich nicht von der Bauchseite her, sondern von hinten! Also am Rücken. Mann, Mann, Mann … ist denn das so schwer? Wenn man nicht alles selbst macht! ——————– Diesen Artikel kommentieren auf Google+ oder Facebook

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Elbebiber

Gestern in der Elbe schwamm plötzlich etwas: Ein Biber! Gegenüber von Laubegaste (also rechtselbisch), nur wenige Meter vom Ufer entfernt, schwamm das Tier stromauf. Nach den ersten Sekunden dachte ich: Nein, das ist gar kein Biber! Hier schwimmt ein Fischotter! Das fand ich noch besser, denn einen Biber hatte ich an der Elbe schon einmal gesehen. Irgendwann in den letzten Jahren beim Kajakfahren – ich war gerade neben der Elbinsel bei Pillnitz, als ich plötzlich aus den Augenwinkeln ein großes Tier am Ufer sitzen sah. Im ersten Moment dachte ich damals zunächst an ein kleines Wildschwein, aber Wildschweine sind nicht…

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Herpetologie: Schlingnatter beim Fressen einer Mauereidechse

Die folgende Fotoserie entstand in der vergangenen Woche im Moseltal bei der Wanderung über einen Weinberg. Dort fanden wir eine Schlingnatter (Coronella austriaca), die soeben eine frisch erbeutete Mauereidechse (Podarcis muralis) fraß. Mauereidechsen dürften dort das bevorzugte Futter dieser Schlangenart sein, die bei uns in Sachsen meist „Glattnatter“ genannt wird. Die Eidechsen haben dort ideale Lebensräume und verstecken sich in den Mauern der Weinberge. Dort spüren die Schlangen sie mit ihrem Geruchssinn auf, allerdings können offensichtlich auch die Eidechsen ihre Verfolger am Geruch erkennen. Immer funktioniert letzteres offensichtlich nicht. Übrigens gehören Mauereidechsen im Moseltal zur normalen Fauna, während sie bei uns…

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Mauereidechsen in Dresden

Eigentlich dürften Mauereidechsen (Podarcis muralis) in Sachsen überhaupt nicht vorkommen. Man findet diese wärmeliebenden Echsen hauptsächlich am Mittelmeer. In nördlicher Richtung breiteten sie sich etwa bis nach Ungarn und in die Slowakei aus, westlich der Alpen gelangten sie bis nach Südwestdeutschland. Ob irgendwann einem Dresdner Terrarianer einige Tiere entwischten oder ob bei einem Warentransport aus Italien ein paar Eidechsen mit in einer Kiste saßen, wird sich wohl kaum noch klären lassen, aber Mauereidechsen leben in Dresden schon lange im Bereich der Grundstraße. Untersuchungen ergaben, dass die Tiere ursprünglich aus Italien stammten und der Unterart Podarcis muralis nigriventris angehören. Erstmalig von…

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Aus meiner Rubrik „Entenfotos“

Mandarinenten lebten zwar ursprünglich nicht in Europa, aber inzwischen sieht man sie zumindest in Dresden recht häufig. Was ich aber bisher noch nie gesehen hatte: Dass solche Tiere auf Bäumen sitzen. Ich konnte mich überhaupt nicht erinnern, jemals eine Ente auf einem Baum gesehen zu haben. Wie sollten die sich mit ihren Schwimmfüßen dort auch festhalten können? Aber heute im Park von Schloss Albrechtsberg  entdeckte ich eine (oder besser gesagt einen, denn es war ja ein Männchen): Allerdings scheint das bei Mandarinenten gar nicht so unüblich zu sein. In Wikipedia kann man lesen: „Die Mandarinente brütet in Baumhöhlen, die bis zu…

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Terrorwarnung für Dresden!

Zumindest für die Hundebesitzer: Auf DNN-online wurde gestern bereits die Warnmeldung über Giftköder auf den Elbwiesen ausgegeben! Die Meldung erreichte die Redaktion auf sehr modernem Weg – via Twitter. Wenn es schon über Twitter kommt, dann muss ja etwas dran sein! Der Herausgeber der Meldung, Sven Wernicke, behauptete dass einige Hunde die Köder gefressen und nur knapp überlebt hätten. Gut- Wernicke selbst hat von den Vorfällen nur über Dritte gehört. Und die Aussagen und Informationen der Hundehalter sind wohl auch „vage und widersprüchlich“. Ich finde aber, dass man solche Meldungen trotzdem gar nicht eifrig genug weiter verbreiten kann. Wie will man sonst…

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Geht das jetzt wieder los?

Kommen nun in diesem Blog wieder jeden Tag Bilder von irgendwelchem Viehzeug? Na, jeden Tag vielleicht nicht gleich, aber es wird sich gelegentlich nicht ganz vermeiden lassen. Heute ist wunderbares Wetter (Regen), also musste ich früh sofort hinaus. Heute steckte ich im Gegensatz zu gestern sogar die Speicherkarte in die Kamera, was beim Fotografieren nicht ganz nebensächlich ist … Zur Zeit sind meine Lieblingstiere wieder unterwegs:  

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