Herpetologie: Teichmolch

Angesichts des für diese Jahreszeit unerwarteten Wetters (Sonne? Und das Anfang Juni ?) ein kleiner Tipp für Dresdner, die noch nie einen Molch in freier Natur gesehen haben: Im Botanischen Garten kann man zurzeit Teichmolche beobachten. Gleich hinter dem Eingang links im ersten Teich. In den nächsten Wochen wird man die Weibchen beim Eierlegen beobachten können und in 2-3 Monaten – wenn man genau hinschaut – größere Larven. Es ist eigentlich umstritten, konkrete Fundorte geschützter Tierarten zu veröffentlichen. Der Hintergedanke dabei ist: Dann werden die wenigen Tiere möglicherweise noch weggefangen. Aber ich denke, bei diesem Fall kann man einmal eine Ausnahme machen, da es…

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Herpetologie: Wechselkröte

Wie ist der Stand im kürzlich besuchten Biotop? Sehr gut. Das Wetter war ja aus unserer Sicht in den letzten Wochen schlecht (Regen, wenig Sonne) – deshalb war es gut für die Tiere, denn es steht noch genügend Wasser im Laichgewässer. Den Larven geht es bestens, allerdings sind sie wegen der Kälte auch kaum gewachsen. Schön ist, dass ich heute sogar noch weitere Laichgewässer in der Umgebung fand. Da es sich dabei wieder um zwei wirklich sehr flache Pfützen handelte, bekam ich den Verdacht, dass es vielleicht sogar Kreuzkröten statt Wechselkröten gewesen sein könnten, die hier Eier gelegt hatten. Denn…

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Herpetologie: Blindschleichen

Als ich heute bei meinem Hobby vorsichtig einen Steinhaufen auseinandernahm, um an die ganz tiefen Giersch-Triebe heranzukommen, fand ich auch zwei  Blindschleichen. Und das zeigt wieder, dass es durchaus Sinn hat, kleinere Steinhaufen oder ähnliches anzulegen, weil so Versteckplätze für diese Tiere entstehen. Wie man auf dem unteren Bild sieht, haben beide Tiere ihre Schwänze bereits eingebüßt. Wahrscheinlich waren das wieder die Nachbarskatzen, diese niedlichen, herzallerliebsten … Mistviecher!

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Tierleben an der Waldschlösschenbrücke

Für die Verhinderung der Dresdner Dresdner Waldschlösschenbrücke (WSB) wurden auch immer wieder Naturschutz-Argumente angeführt. Wenn man Brückengegnern glaubt, werden durch den Bau sehr viele Tierarten bedroht. Sobald man sich aber mit Details auseinandersetzt, zeichnet sich eher ab, dass diese Tiere im Waldschlösschen-Areal kaum bis gar nicht gefährdet sind. Manche Arten kommen dort noch nicht einmal vor. Hier eine Übersicht der Tierarten, die laut Brückengegnern durch den Bau der Brücke bedroht sind, versehen mit ein paar Anmerkungen, warum ihr Bedrohungsgrad möglicherweise doch nicht ganz so dramatisch ist Inhalt Übersicht aller bedrohter Arten und: Was sagen Fundangaben eigentlich aus? Vögel: Wachtelkönig Vögel:…

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Herpetologie: Wechselkröte

Deutlich seltener als Erdkröten findet man die Wechselkröte im Elbtal. Hier, im Umfeld einer Kiesgrube, laichten die Tiere in den letzten Jahren immer nur in dieser flachen Pfütze: Leider trocknete diese in den letzten  beiden Jahren aus, bevor die Larven sich umwandeln konnten. Und vor drei Jahren schwammen plötzlich junge Hechte mit im Wasser herum. Da ich nicht jeden Tag Zeit für Exkursionen hatte, kam ich erst nach einigen Tagen wieder dahin. Mein Plan war eigentlich, die verbliebenen Kaulquappen vor den Fischen zu retten, aber es war bereits zu spät: Nachdem die Hechte alle Larven gefressen hatten begannen sie, sich gegenseitig…

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Terraristik: Kleinstfutter für Molchlarven

Die Aufzucht von kleinen Molch- und Salamanderlarven kann zum Problem werden, wenn kein geeignetes Lebendfutter zur Verfügung steht. Wasserflöhe sind anfangs zu groß und die eher geeigneten kleineren Hüpferlinge werden von Zoohandlungen häufig nicht angeboten. Wer sich nicht rechtzeitig einen Ansatz mit Salinenkrebsen vorbereitet hat, dafür aber einen Tümpel, einen Bach oder ein anderes Gewässer in der Umgebung hat, kann folgende Methode anwenden: Einfach dort eine kleine Handvoll Wasserpflanzen oder Algen entnehmen. Darin sind alle möglichen Kleinstlebewesen unterschiedlicher Größe enthalten. So wird die Ernährung der jungen Amphibien problemlos möglich. Darüber hinaus wird sie auf diese Weise sogar abwechslungsreicher. Nachteil dieser Methode: So…

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Herpetologie: Salamander

Da am heutigen Morgen wunderbares Wetter herrschte (bewölkt, kühl, Nieselregen), musste ich natürlich wieder hinaus. Lieber wäre ich freilich auf dem bequemen Sofa geblieben, um mich am nächsten Level von Solitäire zu versuchen, aber was will man machen, wenn man so ein komisches Hobby hat… [slideshow] Das ist nur eine kleine Auswahl, denn fotografiert habe ich nur einige Feuersalamander. Wer sich nicht halbwegs fotogen hingesetzt hatte, kommt nun auch nicht mit ins Internet! Tut mir leid. So, und nun muss ich noch die Leserin anrufen, die sich hier gelegentlich als „Brini“ ausgibt, denn sie wollte ja einmal mitkommen. Angeblich hat sie noch nie…

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Tierfotos

Heute doch einmal als slideshow: [slideshow] Es gibt wieder nur das Übliche zu sehen: Feuersalamander und zwei Bergmolche. Eigentlich hätte ich auch noch ein Bild von diesem süßen kalbsgroßen Hund machen können, der ohne störende Leine und ohne behinderndes Frauchen unterwegs war … aber diesem Thema widme ich mich vielleicht in einem späteren Text.

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