Nr.3

… zumindest für mich, in diesem Jahr. Bei den ersten beiden Funden hatte ich keinen Fotoapparat dabei. Drohen jetzt jeden Tag Tierfotos in diesem Blog? Na, wenn ich gerade dabei bin, zeige ich wenigstens noch das hier: Marmormolch, Weibchen beim Eierlegen. Ich war etwas überracht, dass die Dame so unmittelbar nach dem Winterschlaf damit begann. Normalerweise dauert das etwas länger. Und hier noch ihr Partner: So, damit hätte ich alles abgearbeitet und kann einige tierfotofreie Tage versprechen.

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Aquaterrarium, Selbstbau

Bei der Haltung von Molchen und einigen Salamanderarten hat man das Problem, dass diese Tiere sich sowohl im Wasser als auch an Land aufhalten. Man kann das teilweise umgehen, indem man die Tiere im Frühjahr rein aquatisch und nach der Fortpflanzungszeit nur noch terrestrisch hält. Einige Arten lassen sich auch an dauerhafte Wasserhaltung gewöhnen. Das hat u.a. den Vorteil der einfacheren Fütterung und den, dass man die Tiere öfter sieht. Wer aber Wert auf eine – soweit zu Hause überhaupt möglich – natürliche Haltung legt, wird sich eher Gedanken über ein Aquaterrarium machen, also über ein Becken mit Wasser- und…

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Herpetologischer Jahresrückblick 4, Kartierung Feuersalamander

Vor mehreren Jahren hatte ich die Idee, in einem Tal des Elbhanges alle gefundenen Salamander zu fotografieren, jeweils die Fundorte zu notieren und diese Funde mit einer Datenbank zu erfassen. Jedes dieser Tiere hat bekanntlich seine unverwechselbare Fleckenzeichnung, also müsste man sie daran immer wieder erkennen und darüber auch Standorttreue bzw. Ortsveränderungen nachweisen können. Weil Digitalkameras damals noch zu schlecht und zu teuer waren, machte ich das zuerst mit meinem analogen Fotoapparat. Das konnte an manchen Tagen mit vielen Funden ein teurer Spaß werden, an Tagen mit wenigen Funden führte es zu Verzögerungen, weil der Film erst voll werden sollte.…

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Herpetologischer Jahresrückblick 3, Nachwuchs

Ja, ich weiß schon: Spitzfindige werden gleich wieder bemängeln, dieses Thema hätte mit Herpetologie gar nichts zu tun. Denn um solche würde es sich nur handeln, wenn man sich mit den entsprechenden Tieren draußen in der Natur beschäftigt. Und das Folgende würde eindeutig in den Bereich der Terraristik gehören … Doch ich kann mit solchen Vorwürfen leben. Und solche Schlaumeier sollten zufrieden sein, dass immerhin der Textanteil diesmal angenehm kurz wird, denn die Sache ist schnell erzählt. Meine Marmormolche hatten Nachwuchs. Das war’s schon. Ich gebe auch zu, dass das unter Molchhaltern nicht als außergewöhnliche Sache gilt, aber ich fotografierte die…

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Herpetologischer Jahresrückblick 2, Expeditionen

Abgesehen von meinen gelegentlichen morgendlichen Ausflügen in Elbhang-Täler, linkselbische Kiesgruben und zum Wilisch war ich auch bei 2 geführten Exkursionen mit: Im Juni bei der Jahresexkursion der DGHT-Stadtgruppe Dresden in den Thüringer Wald und später, Ende August, bei „Schlangenland – unterwegs in den Lebensräumen der Lausitzer Schlangen“ in der Umgebung von Kamenz. In  Thüringen sollten folgende Tierarten gesucht werden: Kreuzotter, Geburtshelferkröte und Fadenmolch. Los ging es auf dem Kickelhahn. Bei dem Wort macht es sicher bei jedem Menschen, der nebenbei Google und Wikipedia offen hat, „klick“ und man denkt: „Kickelhahn? Na klar – der olle Goethe!“ Denn dort entstand sein…

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Herpetologischer Jahresrückblick 1, Tiererfassung

Da kann ich leider gleich vorweg nehmen: Ein ganz schlechtes Ergebnis. Ich habe nichts beigesteuert. Allerdings lag es auch daran,  dass meine Motivation gleich zum Jahresbeginn sehr gedämpft wurde. Es gab seit Jahren in Dresden die Fachgruppe Feldherpetologie, deren Mitglieder sich um die Erfassung von Amphibien- und Reptilienbeständen kümmerten. „Mitglieder“ zu sagen, ist eigentlich falsch, denn man trat da nicht ein und war offizielles Mitglied mit Ausweis und Vereinsbeitrag und ähnlichem, sondern das war immer ein loser Haufen von Gleichgesinnten, die sich auch gar nicht alle kannten. Aber gerade das hatte mir immer gefallen. Ich war noch nie ein Freund…

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Herpetologischer Jahresrückblick 1, Tiererfassung

Da kann ich leider gleich vorweg nehmen: Ein ganz schlechtes Ergebnis. Ich habe nichts beigesteuert. Allerdings lag es auch daran,  dass meine Motivation gleich zum Jahresbeginn sehr gedämpft wurde. Es gab seit Jahren in Dresden die Fachgruppe Feldherpetologie, deren Mitglieder sich um die Erfassung von Amphibien- und Reptilienbeständen kümmerten. „Mitglieder“ zu sagen, ist eigentlich falsch, denn man trat da nicht ein und war offizielles Mitglied mit Ausweis und Vereinsbeitrag und ähnlichem, sondern das war immer ein loser Haufen von Gleichgesinnten, die sich auch gar nicht alle kannten. Aber gerade das hatte mir immer gefallen. Ich war noch nie ein Freund…

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Winterschlafvorbereitungen

Heute früh kam ich auf die Idee, in einem meiner Terrarien doch einmal die Temperatur zu kontrollieren. Immerhin steht das Becken in einem Zimmer, wo wir – auch bei dem aktuellen Wintereinbruch – immer noch das Fenster angelehnt lassen. Und als ich bibbernd auf diese Kälte schimpfte, fielen mir meine amphibischen Mitbewohner ein. Also heftete ich ein Thermometer an die Scheibe und siehe da – nach einiger Zeit blieb es zwischen 11 und 12° stehen. Das fand ich dann doch beeindruckend, denn die Bewohner (Berg- und Marmormolche) verhalten sich immer noch völlig normal. Eigentlich weiß ich das auch. Schwanzlurche vertragen…

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