Chemtrails: Mehr Transparenz durch die Geheime Weltregierung?

Bei unserer letzten Dienstberatung wurde auf den Punkt gebracht, was sich bereits seit Monaten abzeichnete: Wir müssen endlich klären, wie es weiter gehen soll. Alles hin schmeißen? Oder einfach alles zugeben? Wenigstens etwas Transparenz zulassen? Oder stattdessen doch noch bessere Geheimhaltungskonzepte entwickeln?

Viele von uns sehen gerade in letzterem schon lange keinen Sinn mehr. Es ist aber auch vertrackt: Wir von der Geheimen Weltregierung geben uns so viel Mühe, alles geheim zu halten – wir betreiben richtig viel Aufwand dafür – und dann steht trotzdem alles im Internet! Da kann man alles über unsere Chemtrails lesen, auf vielen Internetseiten wird beschrieben, warum wir das machen, was wir da sprühen … einfach alles! Woher wissen diese Leute das? So kann man nicht arbeiten, dieser Zustand zermürbt auf Dauer. Dass viele unserer Mitarbeiter deshalb an Burnout leiden und keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit sehen, scheint unseren Kritikern gar nicht bewusst zu sein.

Denkt eigentlich einmal jemand an die Menschen?

Dieser Punkt sollte ohnehin einmal mehr in den Fokus gerückt werden: Denkt eigentlich einmal jemand an die Menschen, die das alles planen und organisieren müssen? Die haben es nämlich alles andere als leicht! Bis zur Pensionierung und noch lange darüber hinaus dieser ständige Zwang zur Geheimhaltung, sogar der eigenen Familie gegenüber! Fragen wie „Papa, was machst Du eigentlich auf Arbeit?“, müssen immer mit harmlos klingenden Erklärungen wie „ach, nur so einen unbedeutenden langweiligen Bürojob“ abgewiegelt werden. Andererseits braucht man aber auch schlüssige Erklärungen für das unglaublich hohe Einkommen, für die ständigen geheimnisvollen Telefonate auf dem Spezialhandy im schallgedämmten Arbeitszimmer … nicht zu vergessen, warum man stets in coolen schwarzen Anzügen und mit  diesen geilen Sonnenbrillen zur Arbeit fährt. Oder auch die Erklärung kleinerer Unaufmerksamkeiten, wenn zum Beispiel der Präsident der USA gerade etwas im Fernsehen verkündet, was man gestern erst ins Telefon diktiert hat.

Teilweise sind die Gründe für die Unzufriedenheit der Mitarbeiter aber auch selbst verschuldet, das muss ich schon zugeben. Da ich einer derjenigen bin, die für etwas mehr Transparenz sind, kann ich an dieser Stelle bereits ein paar dieser Dinge erklären. Vielleicht zunächst das: Ja, ich habe vor einigen Jahren hier im Blog einmal mit etwas Ironie angedeutet, Chemtrails wären kompletter Blödsinn. Aber das war natürlich nur ein Ablenkungsmanöver (was mir immerhin 1.400 $ extra einbrachte). Aber zum Thema, warum die Probleme teilweise selbst verschuldet sind: Das liegt daran, dass wir an manchen Tagen Substanzen aussprühen, die das Gegenteil von denen bewirken, die wir noch einen Tag vorher versprühten. Da fragen sich die Planer der letzten Aktion natürlich häufig: „Wofür mache ich das hier eigentlich? Was hat das alles für einen Sinn? Interessiert meine Arbeit überhaupt jemanden? Hätte ich doch nur auf meine Mutter gehört und wäre stattdessen Bäcker geworden …“.

Unsere Situation seit der Finanzkrise

Aber anders geht es nicht. Seitdem wir in freie Trägerschaft überführt wurden, müssen wir jeden Auftrag annehmen, der rein kommt. Da kann es schon einmal vorkommen, dass wir an einem Tag für das US-Militär Wettersteuerung betreiben, die Hitze erzeugt, weil rings um Moskau Waldbrände ausgelöst werden sollen. Am nächsten Tag sind verbliebene Gelder von einem Geoengineering-Programm verfügbar und wir senken die Temperatur wieder. Am nächsten Tag muss wieder die Temperatur hoch gebracht werden, weil die Reptiloiden ihn gebucht haben … Das ist manchmal schwer vermittelbar. Früher war alles besser (ja, das ist auch bei uns so), da gab es ein klares Programm: Die Menschheit vergiften wegen der Überbevölkerung. Aber dann kam die Finanzkrise und die Familie Rothschild konnte uns nicht mehr so umfangreich … na, ich mache es kurz: Wir änderten unseren Status aus Steuergründen und sind seitdem als eingetragener Verein tätig. Dank unserer Verbindungen erhielten wir auch bald den Status der Gemeinnützigkeit, was unsere Chancen auf Fördermittel verbesserte. Aber trotzdem sind wir auch auf Drittmittel angewiesen und müssen sehen wo wir bleiben. Da es immer wieder zu Phasen kam, in denen die Regierungen uns nicht für Geoengineering bezahlten, kam es uns zum Beispiel sehr gelegen, dass Monsanto uns für das Vergiften von Ackerflächen engagierte (sie wollen erreichen, dass dort nur noch ihre gentechnisch veränderten Pflanzen überleben). An anderen Tagen sind wiederum Maßnahmen für Mind Control angesagt und wir sprühen entsprechende Psycho-Drogen. Das hat alles auch die Ansprüche für uns erhöht, denn es erfordert viel und vor allem exakte Planung. Wir müssen immerhin vermeiden, dass unterschiedliche Substanzen in der Atmosphäre miteinander unkontrolliert reagieren und völlig neue Substanzen entstehen lassen. Erschwert wird das alles noch dadurch, dass die Umweltämter der einzelnen Staaten uns da teilweise sehr unterschiedliche Auflagen erstellen.

Mehr Transparenz

Bei diesen vielen Problemen ist es alles andere als hilfreich, wenn unsere Kritiker dann sogar noch im Internet beschreiben, wie man unsere Chemtrails abwehren kann. Eine große Welle von Depressionserkrankungen ging zum Beispiel durch unsere Reihen, als wir feststellen mussten, dass der einfache Trick mit dem Apfelessig bekannt geworden war. Längst kann man im Internet problemlos Orgonit, Bio-Lichtkonzentrate oder Lichtglobuli bestellen, man findet Bauanleitungen für Chembuster … es ist wirklich schlimm! Dass sie dagegen nicht einmal etwas unternehmen, die Politiker, ist einfach unglaublich! Aber sich die Diäten erhöhen, das können sie!

Im letzten Jahr konnten wir gerade noch eine größere Enthüllung abwehren, als in Dresden ein Whistleblower alles über uns verraten wollte. Der Mann ist inzwischen weg vom Fenster, der taucht nie wieder auf, dafür habe ich persönlich mit gesorgt. Aber trotzdem werden wir nicht umhinkommen, mehr Transparenz zuzulassen. Das ist auch die allgemeine Haltung, die sich in unserer Dienstberatung heraus kristallisierte. Wir müssen ja nicht gleich alles verraten. Dass die Bilderberger mit zu unseren Auftraggebern gehören, bleibt sicher geheim, da macht die Atlantik-Brücke bestimmt nicht mit. Wir werden vielleicht auch nicht ganz im Detail verraten, ob wir nun alle Substanzen mit ins Flugzeugbenzin mischen oder ob auch zusätzliche Sprühvorrichtungen mit in den Flugzeugen eingebaut sind, auf jeden Fall kann ich aber schon einmal verraten: Nano ist überall mit drin! Aluminium spielt aber nicht mehr so die Rolle, seitdem wir viel mit Barium-Strontium-Titanat-beschichteten Polymerfaser-Genbakterien machen können. HAARP ist natürlich nicht abgeschaltet, diese Meldung haben wir nur lanciert. Und Jörg Kachelmann hat damals von uns 11.121,49 € für seine Nazi-Bemerkung erhalten.

Was es mit den Morgellonen auf sich hat, bleibt allerdings geheim. Der Plan ist einfach zu diabolisch.

2 Kommentare:

  1. Seitdem mir erstmalig die Anzucht und Vermehrung
    von sogn. Morgellons in alten Küchenröhrenradios und
    höchste Ausbeute im Kg, Bereich in den Hochspannungsteilen
    von Röhrenfernsehern gelang und bekannt wurde,
    lebe ich, mit modernsten Forschungsmittel
    ausgestattet, auf dem friedlichen Bikini Atoll
    in größt denkbar sorgenlosem Südseeluxus.

    Mfg. So macht das Forschen Spass. M.

  2. Ja, echt schlimm, unter welchen Bedingungen wir arbeiten müssen. Früher hat man mehr Respekt vor uns Agenten gehabt. Aber die Krise trifft jeden.

    Ich finde, wir sollten eine Gewerkschaft gründen, um unsere Arbeitsbedingungen unter die Politiker und die Öffentlichkeit zu bringen. Mit öffentlichen Streiks. Aber natürlich streng geheim.

    Bleibt noch zu klären, wo das Zentralbüro errichtet werden soll: Bielefeld oder Neuschwabenland?

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