AC/DC in Dresden

Diese alten Knacker! Großartiges Konzert. Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen. Na gut – etwas mehr gibt es vielleicht doch dazu zu sagen. Das mit den alten Knackern nehme ich zum Beispiel gleich wieder zurück. Denn die meisten aus der Band sind noch unter 60. Und ich muss noch etwas zurücknehmen. Ich schrieb hier irgendwann, Angus Young sähe auf den letzten Fotos ziemlich schlecht aus … völliger Blödsinn! Quicklebendig, der Mann! Sein Aussehen passt perfekt zur Musik. Ich kann mir gut vorstellen, dass die ihre Show auch in 20 Jahren noch so abziehen. Angus wird vielleicht dann weniger Kilometer…

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Countdown

„Nimmst Du eigentlich Ohrstöpsel mit?“, wurde ich gerade gefragt. Natürlich nicht! Denn es wäre doch nicht logisch (würde Mr. Spock einwerfen), dass erst Techniker um maximale Lautstärken mit „ordentlich Druck“ kämpfen und sich die (freiwilligen) Hörer dann mit Gegenmaßnahmen bewaffnen. AC/DC muss laut gehört werden. Deshalb läuft auch meine Einstimmungs-DVD „Live in Donington“ soeben auch mit 2 dB mehr als üblich. Während ich das schreibe, dürften bereits die ersten Fans im Ostragehege stehen. 18 Uhr ist Beginn. Allerdings spielen erst drei Vorbands und AD/DC fangen wohl erst 21 Uhr an. Ich hatte eigentlich wenig Lust, bereits stundenlang vorher da herum zu stehen…

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CD-Rückschau, März bis Mai

Da ich mich in den letzten beiden Einträgen schnell vergessbarer Mainstream-Musik widmete, vielleicht noch einige Bemerkungen zu den Neuerscheinungen aus dem Bereich Musik, die diese Bezeichnung auch verdient. Glücklicherweise war da nicht viel los, was immer gut für meine Finanzen ist. Meine zuletzt gekaufte CD ist „Grey Oceans“ von Cocorosie. Ein sehr gelungenes Werk, in dem sich Experimente mit Melodien mischen, die man durchaus einfach nur „schön“ nennen darf, ohne dass damit Kitsch gemeint ist. Über das Cover kann man sich gern streiten, aber es ist ja bekannt, dass die Schwestern einen Hang zu albernen Posen haben. Dieses Album könnte  man…

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Oslo

Auf welchem hinteren Platz  Lena Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest landet, würde mich bestimmt sehr beschäftigen. Wenn es mir nicht so egal wäre. Wenn es mich aber doch interessieren würde, dann hätte ich sicher die Hoffnung, dass die Songs der anderen Teilnehmer vielleicht mindestens genauso belanglos und durchschnittlich sein könnten wie Lenas „Satellite“. Deshalb würde ich mir die Songs vielleicht schon einmal anhören (sind ja alle längst bei youtube und auf anderen Seiten). Beim fünften Song würde ich aber wahrscheinlich entnervt aufgeben, weil sie tatsächlich alle gleichermaßen schlecht sind. Lena hat also gute Chancen bei diesem Eurovision Redundancy Contest.

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Anti-Qualitäts-Journalismus

Eine sehr verblüffende Form von Journalismus ist mir heute bei der Presseschau in „6 vor 9“ (BILD-Blog) begegnet, wo man auf einen Beitrag von PANORAMA verwies. Ich habe selten eine derart dreiste Verdrehung von Interviewmaterial gesehen wie dort. Das Magazin PANORAMA (ARD) schaue ich mir nicht mehr an, seitdem dort vor Jahren ein absolut plumper Diffamierungsversuch von 9/11-Kritikern kam. Später blieb ich beim Umschalten natürlich doch gelegentlich kurz dort hängen und bemerkte immer wieder deutliche Unsachlichkeiten. In der Sendung vom 15. April 2010 haben die Produzenten aber noch eins drauf gesetzt. Im Rahmen von „60 Jahre ARD“ dachten sie, dass…

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Fragmente

Manchmal passiert es mir, dass ich einen Text für diesen Blog schreibe und dann bemerke, dass mich das Thema doch nicht so sehr interessiert. Dann wird er halt wieder gelöscht. Der heutige ist auch so ein Kandidat. Denn ehrlich gesagt, interessieren mich weder Personen wie Dirk Niebel, noch Anne Will. Außerdem habe ich gerade die Live-DVD von Blackfield laufen, was eine wesentlich interessantere Beschäftigung ist. Das bedeutet: Ich habe keine Lust mehr, den heute begonnenen Text fertig auszuformulieren. Doch statt ihn zu löschen, gibt’s heute zur Abwechslung einmal die bisher getippten Fragmente. Es sollte heißen: Dirk Niebel erklärt den Afghanistan-Einsatz Ja,…

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Ich will Herrn Mixa nicht entschuldigen …

 … (den schon gar nicht), aber bei den aktuellen Vorwürfen, es hätte früher durchaus die eine oder andere Ohrfeige in Schulen, Internaten und Kinderheimen gegeben, sollte man eines bedenken: In der damaligen Zeit galt es eben als normal und richtig, in der Erziehung gelegentlich auch mit Gewalt durchgreifen zu müssen. Für manche frühere Lehrer war es z.B. selbstverständlich, dass der Rohrstock ein übliches Unterrichtsmittel war. Heute sind wir schlauer (vor allem auch unsere heutigen Pädagogen), aber keiner weiß heute, was spätere Generationen an uns einmal kritisieren werden. Möglicherweise gibt es in 30 Jahren auch Leute, die sich dann in den Medien als Opfer outen. Wegen…

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Sparvorschlag für die ARD

Auf diesem Sender kam soeben eine Sondersendung wegen des ausgebrochenen isländischen Vulkans und der damit verbundenen Einschränkungen im Flugverkehr. Was mir gut gefallen hat: Aller paar Minuten wurde zum nächsten mehr-oder-weniger-Experten geschaltet und ihm immer wieder dieselbe Frage gestellt: „Wie lange muss man denn noch mit diesen Aschewolken rechnen?“ Und das wurde in leichten Variationen (logischerweise) immer gleich beantwortet: „Das weiß momentan niemand.“ Da hätten sie aber eigentlich auch nicht erst beispielsweise zu dieser Frau schalten müssen, die auf Island vor malerischer Kulisse am Meer stand. Sondern sie hätten auch mich oder sonst wen anrufen können. Also, falls noch einmal…

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