Dresden

  • Datenskandal der Sächsischen Polizei – etwas entspannter betrachtet

    Vor zwei Tagen brachte die TAZ die Meldung (1), dass bei der Dresdner Anti-Nazi-Demo im Februar von der Polizei auch eine Funkzellenauswertung (FZA) zum Einsatz kam. Mit dieser wurden Standort- und Bewegungsdaten eingeschalteter Handys erfasst, sowie Verbindungsdaten von Telefonaten und versendeten SMS aufgezeichnet. Die Polizei erfasste dadurch (zumindest vorübergehend) in bestimmten Gegenden komplett, wer an…

  • Heldenverehrung

    Vor allem in kleineren Orten stößt man immer wieder auf Gefallenen- oder Kriegerdenkmäler.  Vor einigen fragt man sich beim Lesen der Inschriften, ob diese heute eigentlich noch vertretbar sind? Mir passierte das erst kürzlich wieder auf einer meiner spontanen Radtouren, als ich am Elbhang durch Reitzendorf kam: Mir ging ungefähr folgende innere Diskussion durch den…

  • Systemkritiker rufen nach der Polizei

    Zu einem schweren Fahrradunfall kam es am Freitag, dem 29. 4.2011 am Terrassenufer in Dresden: Während eine Gruppe von Radfahrern völlig normal dort entlang stadteinwärts fuhr, wurde eines ihrer Fahrräder von einem Auto überrollt. Dem Radfahrer passierte immerhin nichts. Glücklicherweise wurde der Vorfall zufällig von einem anderen Radler aus der Gruppe per Video festgehalten. Wie…

  • Mauereidechsen in Dresden

    Eigentlich dürften Mauereidechsen (Podarcis muralis) in Sachsen überhaupt nicht vorkommen. Man findet diese wärmeliebenden Echsen hauptsächlich am Mittelmeer. In nördlicher Richtung breiteten sie sich etwa bis nach Ungarn und in die Slowakei aus, westlich der Alpen gelangten sie bis nach Südwestdeutschland. Ob irgendwann einem Dresdner Terrarianer einige Tiere entwischten oder ob bei einem Warentransport aus…

  • Ungültige Fotos

    Heute wäre mir ja beinahe ein Fehler passiert! Ich war auf dem Elberadweg unterwegs, hatte die Fotoausrüstung mit und dachte an einer Stelle so ganz spontan: Ach ja, wirklich immer wieder ein netter Anblick, könnte man eigentlich auch einmal fotografieren. Also nahm ich die Kamera aus der Tasche … und klick! Dann fiel es mir siedend…

  • Ein aussichtsreiches Gerichtsverfahren

    Seit Jahren nehme ich die Diskussionen um den Dresdner Kulturpalast zur Kenntnis. Da ich nie eine klare Meinung zu dem Thema entwickeln konnte, hielt mich dabei größtenteils heraus. Die letzten beiden Ereignisse in diesem Zusammenhang: Der Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge hat sich gestern in einem Interview bei den Fans von Dynamo Dresden etwas unbeliebt gemacht. Wenige…

  • Lochnessel

    „Dresden fehlt das Geld zum Flicken der Schlaglöcher!“ schreibt die Sächsische Zeitung heute. Auf Facebook wollte daraufhin gleich wieder jemand ganz schlau sein und kam mit einem völlig abwegigen Vergleich: „11,5 Mio für Schlaglochbeseitigung fehlen? Wo ist denn das ganze Geld der schuldenfreien Gemeinde? Man kann sich schliesslich auch für rund 350000 Euro jährlich ein…

  • Warum ich kein Problem mit unserem amtierenden OB habe

    Dresden muss bekanntlich seit mehr als einem Monat schon wieder ohne seinen gewählten Oberbürgermeister zurechtkommen. Als ich zuerst von Frau Orosz‘ Pause erfuhr, dachte ich spontan: Kein Problem – wir sind ja aus der Rossberg-Epoche daran gewöhnt, dass eine Stadt auch ohne OB prima weiter funktioniert. Da der Anlass diesmal allerdings eine Krankheit ist, verbieten sich…

  • Wie man sich mit Petitionen eine Menge Arbeit ersparen kann

    Indem man sie manchmal besser gar nicht erst verfasst. Aktuell geht wieder eine Petition in Dresden herum: „Neonazi-Aufmärsche in Dresden: Gegendemonstrationen anerkennen statt kriminalisieren!“ Wir fordern von der Dresdner Stadtführung, endlich das bürgerschaftliche Engagement ihrer Bürger gegen Neonazi-Aufmärsche in seiner Vielfalt zu würdigen. Außerdem fordern wir, legale Möglichkeiten des direkten Protestes gegen mögliche künftige Neonazi-Demonstrationen…

  • Gesperrter Keppgrund, Teil 2

    Ich hatte vor einigen Monaten schon einmal erwähnt, dass der Wanderweg durch den Keppgrund am Dresdner Elbhang gesperrt sei. Damals schrieb ich etwas lapidar, es sei absolut kein Grund für diese Sperrung erkennbar und man könne ruhig trotzdem da entlang gehen. Gestern standen immer noch Sperr-Schilder am unteren und oberen Ende des Weges mit dem Hinweis, man…