Biberburg in Pratzschwitz

Heute am Kiessee Pratzschwitz (Dresden) sah ich beim Radfahren einen riesigen Haufen Holz am Ufer. Das sah fast aus, als hätten Biber dort einen Bau angelegt. Wenig später sah ich mitten im See noch so einen großen Holzhaufen: Es kann freilich auch sein, dass hier lediglich die nächstgelegene Waldorfschule im Rahmen des Mathematikunterrichts aus Naturmaterialien etwas schönes gebastelt hat, aber angesichts dieses Baumstumpfes am Ufer mit den typischen Fraßspuren tippe ich doch eher auf eine Biberburg: Oder um mal wieder Max Goldt zu zitieren: „Ich denke, dass ich mich nicht völlig der Lächerlichkeit preisgebe, wenn ich mich entschieden für diese Version…

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Dachsbau

Noch eine Entdeckung heute: Ein Dachsbau. Das ist nun bereits der dritte, der mir hier am Elbhang bekannt ist. Die anderen beiden sind im Wachwitzgrund, der hier müsste irgendwo oberhalb von Hosterwitz sein. Er scheint bewohnt zu sein, denn in den Eingängen waren keine Spinnweben, vor den Eingängen war teilweise frische ausgeworfene Erde und darin gab es Spuren. Derselbe Eingang noch einmal seitlich – hier sieht man sehr schön die ausgeworfene Erdmenge: Hier ein weiterer Eingang (der Hügel links neben dem Loch ist komplett durch Grabe-Aktivitäten entstanden!): Durch diese ausgeworfene Erde entstehen vor jedem der Eingänge richtige Plattformen, die ziemlich…

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Elbebiber

Gestern in der Elbe schwamm plötzlich etwas: Ein Biber! Gegenüber von Laubegaste (also rechtselbisch), nur wenige Meter vom Ufer entfernt, schwamm das Tier stromauf. Nach den ersten Sekunden dachte ich: Nein, das ist gar kein Biber! Hier schwimmt ein Fischotter! Das fand ich noch besser, denn einen Biber hatte ich an der Elbe schon einmal gesehen. Irgendwann in den letzten Jahren beim Kajakfahren – ich war gerade neben der Elbinsel bei Pillnitz, als ich plötzlich aus den Augenwinkeln ein großes Tier am Ufer sitzen sah. Im ersten Moment dachte ich damals zunächst an ein kleines Wildschwein, aber Wildschweine sind nicht…

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Aus meiner Rubrik „Entenfotos“

Mandarinenten lebten zwar ursprünglich nicht in Europa, aber inzwischen sieht man sie zumindest in Dresden recht häufig. Was ich aber bisher noch nie gesehen hatte: Dass solche Tiere auf Bäumen sitzen. Ich konnte mich überhaupt nicht erinnern, jemals eine Ente auf einem Baum gesehen zu haben. Wie sollten die sich mit ihren Schwimmfüßen dort auch festhalten können? Aber heute im Park von Schloss Albrechtsberg  entdeckte ich eine (oder besser gesagt einen, denn es war ja ein Männchen): Allerdings scheint das bei Mandarinenten gar nicht so unüblich zu sein. In Wikipedia kann man lesen: „Die Mandarinente brütet in Baumhöhlen, die bis zu…

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Wie ich heute einen Massen-Mord verhinderte

Seit Wochen wunderte ich mich, woher eigentlich die Marienkäfer kamen, die immer wieder in unserer Wohnung auftauchten. Überwinterten welche in den Blumentöpfen? Doch als ich heute die Fenster putzen wollte und das eins davon öffnete, gab es eine nette Überraschung: Um Putzen zu können, begann ich mit dem Absammeln. Doch wer beschreibt mein Entsetzen, als die beste Frau von allen* sagte: „Nimm doch den Staubsauger“! (* Nein, ich muss das nicht so schreiben – sie liest hier nicht mit) Einfach alle mit dem Staubsauger entfernen? Gut – es wäre tatsächlich viel schneller gegangen. Aber das brachte ich nicht übers Herz. Man…

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Unbekannte Enten auf der Elbe

Vor einer halben Stunde auf dem Weg zur Arbeit entdeckt: Die dunklen sind Blesshühner, das ist klar. Aber die hellen Vögel habe ich noch nie gesehen. Hier in maximaler Vergrößerung, leicht geschärft: Ja, das kommt davon, wenn man die Nikon mit Teleobjektiv und Stativ zu Hause liegen lässt und statt dessen wieder nur eine kleine Kompaktkamera einstecken hat: Unscharfe Bilder! Jedenfalls habe ich fix Google angeworfen, aber auf drei Seiten über „Entenarten Deutschland“ nichts gefunden. Da habe ich also heute Abend zum Feierabend noch ein schönes Forschungsthema … Nachtrag, 2.2.2011: Es dürfte sich also um den Gänsesäger handeln, was ja…

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Tierleben an der Waldschlösschenbrücke

Für die Verhinderung der Dresdner Dresdner Waldschlösschenbrücke (WSB) wurden auch immer wieder Naturschutz-Argumente angeführt. Wenn man Brückengegnern glaubt, werden durch den Bau sehr viele Tierarten bedroht. Sobald man sich aber mit Details auseinandersetzt, zeichnet sich eher ab, dass diese Tiere im Waldschlösschen-Areal kaum bis gar nicht gefährdet sind. Manche Arten kommen dort noch nicht einmal vor. Hier eine Übersicht der Tierarten, die laut Brückengegnern durch den Bau der Brücke bedroht sind, versehen mit ein paar Anmerkungen, warum ihr Bedrohungsgrad möglicherweise doch nicht ganz so dramatisch ist Inhalt Übersicht aller bedrohter Arten und: Was sagen Fundangaben eigentlich aus? Vögel: Wachtelkönig Vögel:…

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