The Whisky-Trail, Part 3

Leider ist mir hier ein ziemlicher Fehler unterlaufen. Ich habe festgestellt, dass wir gar nicht auf dem Whisky Trail sind, sondern auf dem Speyside Way. Insofern sind alle dazu gehörigen bisherigen Einträge leider ungültig. Der Whiskytrail ist eine Rundwanderung entlang verschiedenster Destillerien in der Nähe des Flusses Spey, allerdings kommt man auf diesem oft einige Meilen weit weg vom Fluß. Der Speyside Way dagegen führt hauptsächlich am Fluß entlang. Letztlich ist das alles für unsere Reiseplanung aber völlig egal, denn die konkrete Tour wird täglich neu improvisiert. Was niemanden von uns stört. Momentan sind wir nun schon den zweiten Tag…

… mehr

The Whisky-Trail, Part 2

Gleich geht’s los! Ich bin schon fast ein wenig aufgeregt. Aber nur fast. Denn bei uns läuft auch weiterhin alles ohne Hektik. Jens, unser Fahrer, kommt schon einmal erst 2o Minuten später als geplant. Er müsste mit dem Wagen erst noch fix in die Waschanlage, erfuhr ich in einem völlig entspannten Telefonat. Er meinte, in dem vorherigen Zustand könne er uns sein Auto nicht zumuten. Das ist schon ok so. Ich sage ja auch immer: Das Auge fährt mit!

… mehr

The Whisky-Trail, Part 1

In den letzten vierzehn Tagen setzte doch allmählich etwas Betriebsamkeit ein. Und das wurde auch Zeit, denn morgen soll es ja losgehen. Andererseits muss man nicht immer gleich so eine Hektik verbreiten. Wir hatten die Idee immerhin schon vor mehreren Jahren. Sie reifte langsam (wie eben auch ein guter Whisky) … aber ich sehe schon, dass ich kurz die Vorgeschichte erklären muss. Vor einigen Jahren äußerte jemand auf einer Whiskyverkostung, man sollte eigentlich auch selbst einmal dahin fahren, wo das ganze gute Zeug herkommt. Nach Schottland eben. Alle Anwesenden fanden diese Idee richtig gut. Und das war’s zunächst. Jahre vergingen.…

… mehr

Überlegungen auf dem Weg zur Arbeit

Selbstverständlich bin ich früh bei der Fahrt ins Studio geistig bereits dort und gehe den Tagesablauf schon einmal durch. Was könnte ich heute machen? Vielleicht alle Kabel neu beschriften, um ein neues Inventarisierungssystem zu testen? Oder spontan alle Rechner auf Linux umstellen? Oder noch besser: Sauber machen? Seit Tagen werde ich leider ständig von solch wichtigen Überlegungen abgelenkt, weil überall am Weg informative Plakate hängen. Denn wir haben bald OB-Wahl. Schon wieder? Braucht man überhaupt einen Oberbürgermeister? Momentan läuft’s doch in Dresden sehr gut ohne einen. Unserer ist suspendiert und vor Gericht, sein von uns nicht gewählter Stellvertreter macht den…

… mehr

Schlechter ist,

dass im Zuge der allgemeinen Neuausschreibung aller SAEK durch die Landesmedienanstalt unser Radiosender Neon 425 Ende Juni abgeschaltet wird. Es wird nur noch einen gemeinsamen Internetsender für alle Studios des SAEK geben, dem wir vorproduzierte Beiträge liefern. Ob auch Live-Sendungen möglich sein werden, ist noch nicht klar. Schade? Irgendwie schon, aber andererseits auch wieder nicht. Erstens senden die meisten Leute aus „unseren“ Redaktionen längst bei Coloradio. Und das kann man ihnen noch nicht einmal übel nehmen (machen wir auch nicht), denn Coloradio hat nun einmal eine terrestrische Frequenz. Der SAEK ist nur im Kabelnetz zu empfangen. Wenn ich mich fürs…

… mehr

Gut ist,

dass es heute offiziell wurde: Es geht weiter, zumindest die nächsten 4 Jahre. Das Medienkulturzentrum bleibt Betreiber des SAEK. Als der Chef heute Nachmittag stundenlang verschwunden war, hatte Nicole die Ahnung, dass er zu Metro gefahren sein könnte, um eine Kiste Sekt zum Anstoßen zu kaufen. (Auch in überschwänglichen Situationen bleiben wir beherrscht und werfen das Geld nicht gleich unüberlegt zum Fenster hinaus. Der Krimsekt wird auch dann nur nach sorgfältiger Preisrecherche beim billigsten Anbieter gekauft.) Aber leider hatte die Abwesenheit nichts damit zu tun. Ernüchterung machte sich breit, obwohl noch gar kein Alkohol geflossen war. Es fällt auf, dass…

… mehr

Verwirrungen, Teil2

Na, das war ja gestern ein totaler Reinfall! Welcher Idiot ist aber auch auf diese Idee gekommen, Himmelfahrt und den 1. Mai auf ein und denselben Tag zu legen? Dabei hatten wir am Mittwoch noch gemeinsam darüber geredet, als wir über Transparent-Aufschriften nachdachten. Harald wollte wieder sein übliches „Meine Hand für mein Produkt!“ tragen, doch ich meinte, das könne in den Zeiten gestiegener Terrorgefahr falsch verstanden werden. Nicht dass man ihn noch für einen Selbstmord-Attentäter hält. Auch nicht so zeitgemäß fand ich „So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben“, denn das könnten manche für Zynismus halten. Wir einigten…

… mehr

Verwirrungen, Teil1

Der Schock kam am Morgen. Ich fuhr den Weg an der Elbe entlang. Wie üblich, hatten die Betreiber vom „Pferdehof Schmidt“ mit ihren landwirtschaftlichen Geräten den Radweg frisch gepflügt. So hat man immer eine kleine Herausforderung, wenn man vor den Pferdekoppeln Schlammlöcher umfahren muss. Und als ich diese bewältigt hatte, tauchte hinter den Bäumen ein gewaltiges Stahlmonstrum auf. Ich dachte: Nein! Haben die Typen jetzt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion diese landschaftszerschneidende, blickbeziehungsbeeinträchtigende Monsterbrücke doch schon hingeklotzt? Doch dann bemerkte ich meinen Irrtum. Man ist ja schon völlig durcheinander als Dresdner. Übrigens entdeckte ich vor einigen Tagen beim Staubsaugen ein kleines Wurmloch…

… mehr

Arbeitsvorbereitungen

Ein Problem, an dem wir SAEK-Mitarbeiter leiden, ist diese Schlaflosigkeit. Man wird täglich schon 6 Uhr wegen irgendwelcher Familienangehörigen munter, muss aber frühestens 9 Uhr im Studio sein. Was kann man in dieser Zeit sinnvolles tun? Ja, sicher: Da fällt einem zunächst etwas mit dem Computer ein. Vielleicht eine neue Eröffnungsvariante in Solitär probieren? Erforschen, ob das DVD-Export-Problem in Adobe Encore CS3 inzwischen behoben wurde? Aber bei dem schönen Wetter am Notebook herumhängen? Ich meine, optimaler hätte das Wetter kaum sein können: Kühl und alles nass, weil es nachts geregnet hatte. Bestes Wetter also für einen Waldspaziergang. Letztlich ist es…

… mehr

Girlsday, aber zunächst einmal:

Künstliche Intelligenz ist noch längst nicht so weit entwickelt, wie es sein könnte. Gerade macht es in meinem Rucksack „Dingdong!“ – oder ist es mehr ein „Bingbong“? Egal. Mein hochintegrierter digitaler Begleiter will mich an etwas erinnern. Na fein. Rucksack absetzen, öffnen, Gerät suchen, Etui öffnen, lesen. Die ganze Prozedur wieder! Wesentlich einfacher wäre es, wenn man dem Gerät genervt zurufen könnte: „Ja, was ist denn nun schon wieder?“ und ein fröhliches „Erinnerung! Heute ist Girlsday!“ käme aus der Tasche. „Na und? Wieso muss ich daran erinnert werden? Die kommen frühestens gegen 10 Uhr…“ „Ich sag’s ja nur“, antwortet das…

… mehr