Kulturelle Tiefpunkte

Was musste ich da gerade lesen? Cindy aus Marzahn begeistert den ausverkauften Kulturpalast? Au weia! Ich finde es ja okay, dass die Dame etwas gefunden hat, wovon sie leben kann, aber dass dann der gesamte Kulturpalast bei „Cindy aus Marzahn“ gleich ausverkauft ist und sogar lange Schlangen davor standen … Tut mir leid, aber irgendwo endet jede Toleranz: Tiefer kann Dresden nicht sinken. Was an dieser Niveaulosigkeit wie Cindy aus Marzahn lustig sein soll, ist mir nicht ganz klar. Oder hat die Dame neben ihrer „Alzheimerbulimie“ neuerdings noch einen Zeitgag mit im Programm?

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In eigener Sache

Falls in den nächsten Tagen hier keine Kommentare beantwortet werden, liegt das nicht an der Arroganz dieses überheblichen Blogbetreibers. Ich bin ganz einfach mal offline, weil auf Radtour. Ich weiß, dass das im Zeitalter des mobilen Internets keine Ausrede sein kann, aber ich bin dieser letzte Deutsche, der weder Smartphone, Netbook oder iPad besitzt. Auch „Daten-Flat“ ist für mich immer noch ein Fremdwort. Insofern wäre ab Morgen eine prima Gelegenheit, meine Artikel hier mit vernichtenden Kritiken zu versehen.  Allerdings werde ich das später sofort wieder löschen, denn wenn ich eins nicht vertrage – dann ist es Kritik! Schöne Ostern!

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Sprachliche Entgleisungen: Etwas „andenken“

Mit der Bemerkung, er hätte etwas angedacht, sorgte in meinem Tagesverlauf jemand für missbilligende Blicke bei den Umstehenden. Denn diese hatten irgendwann von jemandem aufgeschnappt, man könne nichts andenken. Entweder man denkt oder man denkt nicht, aber man denkt jedenfalls nicht an – so in der Art muss die Beweisführung gehen. Und das halte ich für Unfug. Selbstverständlich kann man etwas andenken! Nämlich dann, wenn man sich nur einige erste grobe Gedanken zu einem Thema macht. Wenn man es dann gedanklich weiter ausarbeitet, also weiterdenkt, dann denkt man es möglicherweise eines Tages sogar zu Ende. Dazwischen gibt es einen großen…

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Was machen heute eigentlich die Bedauernswerten …

… deren geplanter Jahresend-Skiurlaub wegen kranker Familienmitglieder ins Wasser fiel, die für Weihnachten aber nichts anderes geplant hatten die nun sogar ohne Weihnachtsbaum leben müssen? Die freuen sich, dass sie nun nicht den Gefahren auf schwarzen Pisten trotzen müssen und sie nutzen die Zeit lieber sinnvoll. Beispielsweise, indem sie sich ein neues Terrarium bauen. Hier kann man sehen, wie wichtig es ist, dass im Haushalt stets ein Zweitbuch und ein 5-Liter-Weinschlauch vorhanden sein sollten! Wie hätte ich sonst die Rückwand abstützen sollen?

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Duisburg – The Art of Love

Sicher schreibt momentan jeder dritte Blogger etwas zum Thema Loveparade. Ich mache das nicht, da inzwischen bereits genügend Texte dazu durchs Netz schwirren. Ich möchte lediglich auf zwei Artikel hinweisen, in denen die Angelegenheit aus meiner Sicht recht gut auf den Punkt gebracht wird: Wiglaf Droste: Friedlich, fröhlich, tot – Ein deutsches Sommermärchen   Eva Herman: Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg (ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals einen E. Hermann-Artikel empfehle)  Nachtrag: Dass Herman hier das richtende Wirken höherer Mächte sieht, hatte ich allerdings zunächst überlesen – siehe Anmerkung

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Jim Knopf

Eigentlich heißt der Mann Gunther Tiersch. Er sagt abends im ZDF bei „Heute“ und „Heute Journal“ das Wetter an. Das schöne bei ihm ist: Auch die Prognose von schlechtem Wetter wird durch Herrn Tiersch zu einer erheiternden Angelegenheit. Denn immer in den ersten Sekunden, nachdem er auf dem Bildschirm erscheint, öffnet er den Knopf seines Sakkos. Das ist an sich natürlich noch nicht lustig. Aber witzig ist, dass es mit absoluter Regelmäßigkeit geschieht. Ich habe noch nie erlebt, dass der Knopf zu blieb oder schon offen war. Man fragt sich automatisch: Warum macht er ihn vorher überhaupt erst zu? Wir werden es nie erfahren. Man sieht…

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Ich prangere an! Heute: Die Natur.

Ich bin ja durchaus Naturfreund und jammere deshalb normalerweise nicht über das Wetter. Wetter ist nun einmal wie es ist. Der wahre Naturfreund akzeptiert das einfach und kleidet sich passend. Aber allmählich reicht es! Liebe Natur – es kann doch nicht wahr sein, dass man im Mai noch Handschuhe zum Radfahren benötigt! Möglicherweise liegt es aber gar nicht an der Natur, sondern an ihrer imaginären Komponente. Also an Gott. Es könnte durchaus sein, dass es sich hier um ein Zeichen Gottes handelt. Es ist doch klar: Schlechtes Wetter … irgendwas mit Wetter also … was war in letzter Zeit mit Wetter? Kachelmann! Gott…

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Girlsday

 Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Menschen sagen gehört zu haben: „Girlsday? Find ich toll!“. Stattdessen höre ich immer nur: „Ach ist dieser Blödsinn schon wieder?“ Ja, er ist schon wieder. Auch bei uns trafen wieder die ersten jungen Damen ein, um an klassische Männerberufe herangeführt zu werden. Was machen sie bei uns aber ganz konkret? Ein sehr kurzes Kurzfilmchen drehen (was man an einem Tag eigentlich nicht schafft) und genauso kurz einen Blick in ein Hörfunkstudio werfen. Also dieses berühmte „Irgendwas-mit-Medien“. Ist das ein reiner Männerberuf? Absolut nicht. In bestimmten Teilbereichen der Medienberufe sind zwar noch mehr Männer…

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Papierloses Büro

Ein Freund von mir schilderte gestern folgende Situation: Ich sitze gerade ziemlich fassungslos am Arbeitsplatz und komme mir wieder einmal vor wie der Rentner, der wegen dem Röschenhof beim Radio angerufen hat: Es ist zum Verzweifeln! Bei mir allerdings nicht wegen vermeintlich falsch ausgesprochener Namen, sondern weil manche Leute einfach nicht verstehen wollen, dass Arbeitsabläufe effektiver sein können, wenn man nicht permanent alles erst einmal ausdruckt. Heutiger Fall: Ich soll ein Dokument an jemanden senden. Dieses Dokument wird bei uns gelegentlich verwendet und liegt deshalb als Excel-Datei vor. Eigentlich muss man es nur am PC ausfüllen und kann es dann per…

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