Die Einheitsfeier in Dresden zum Desaster machen – wie Pegida den Linksextremen die Arbeit abnahm

Let‘s crash their party! Die Einheitsfeier in Dresden zum Desaster machen – das war ursprünglich das Motto linker Gruppen. Geschafft hat es nun die Gegenseite, der Rest von Pegida. Wahrscheinlich sind die sogar noch stolz darauf. Die Aktion der Linken ging ja etwas unbeachtet unter. Ich selbst war nicht in Dresden, sondern beobachtete die Sache urlaubsbedingt aus dem bayrischen Asyl heraus. Dort drängte sich mir erstmalig der Eindruck auf, dass Pegidianer mit Linksradikalen möglicherweise mehr gemeinsam haben, als beiden Seiten bewusst ist. Es gibt mehrere Ähnlichkeiten. Beide Gruppen haben etwas gegen „die da oben“ und sie lehnen „das System“ ab. In…

… mehr

Die aktuellen Pegida-Forderungen sind undurchdacht, unklug formuliert, widersprüchlich, unrealistisch, bereits erfüllt oder gehen am Problem vorbei

(Das ist eine Auslagerung aus dem vorhergehenden Artikel) Pegida-Forderungen im Wandel der Zeit: Es begann im Dezember 2014 mit dem „aus dem vorhergehenden Artikel“, dann kamen am 12. Januar die „aus dem vorhergehenden Artikel (an unsere Politiker)“ sowie die „aus dem vorhergehenden Artikel von ‚United States of Europe’“. Am 15.Februar klebte Lutz Bachmann seine „aus dem vorhergehenden Artikel“ an die Kirchentür und später am 11. August verkündete Tatjana Festerling „aus dem vorhergehenden Artikel (an die deutsche Asylpolitik)“. Die jüngsten 10 Forderungen sind leider teilweise unklug formuliert oder irgendwie undurchdacht, einige sind widersprüchlich, manches ist unrealistisch oder geht am Problem vorbei…

… mehr

Zum Jahresbeginn ein paar konstruktive Verbesserungsvorschläge für Pegida

Dieser Artikel ist doch hoffentlich Satire? Ich mache hier nicht ernsthaft Vorschläge für Pegida? Doch, das folgende ist tatsächlich ernst gemeint. Und nein, ich habe keineswegs irgendwelche Seiten gewechselt. Aber wenn es irgendwie dazu beitragen kann, diesen unerträglich festgefahrenen Zustand in Dresden zu beenden, wenn es vielleicht helfen kann, dass meine Heimatstadt im Rest der Welt nicht mehr als die „Hauptstadt der Bewegung“ wahrgenommen wird – warum nicht? Die folgenden Überlegungen darf der erstbeste hier mitlesende Pegida-Sympathisant dem Lutz als eigene Idee verkaufen, der Text steht sozusagen unter Creative Commons – ich lege wenig Wert auf Urheberrecht oder auf eine…

… mehr

Tatjana Festerlings Rede war selbstverständlich kein Aufruf zu einer Straftat. Könnte aber so verstanden werden.

Quasi als Kontrapunkt zum Fest der Liebe habe ich mir in den letzten Tagen doch einmal die letzte Rede Tatjana Festerlings bei Pegida angetan. Mein Fazit: Wenn demnächst wieder einmal jemand ein Asylbewerberheim anzündet, kann er sich damit herausreden, durch sie auf diese Anregung gekommen zu sein: „… und es ist natürlich und es ist edel, die eigene Heimat zu verteidigen. Ja und Himmerherrgottnochmal selbstverständlich auch mit Methoden, die der weichgespülte moralisierte Mainstream für nicht anständig hält. Scheiß auf diesen Anstand, der uns durch den Tugendterror der Linken und Grünen und den Duckmäusern und den Sozialisten in den Medien in Dauerschleife vorgekaut…

… mehr

Ein Jahr PEGIDA – und noch immer ist nicht erkennbar, was die eigentlich wollen

Wenn man das Verhältnis von PEGIDA zum Staat auf die Situation in einer Familie herunterbrechen würde, dann würde sich das etwa so abspielen: Er: Ich hab‘s satt. Ich will das hier nicht mehr. Sie: Worum geht es konkret? Was hast Du satt? Er: Nichts konkretes. Ich verspüre einfach allgemein ein diffuses Unbehagen. Sie: Ähm … Er: Ich bin einfach gegen alles hier. Sie: Aber was soll denn anders werden? Wie wäre es Dir lieber? Er: Das ist jetzt Deine Aufgabe, das zu klären. Betrachte meine schlechte Laune einfach als Brücke für Dich, konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten. Sie: (…) Ja ……

… mehr

Liebe Außerirdische, schaltet mal bitte eine Parallelwelt für Tatjana Festerling frei!

Das fände ich ziemlich praktisch, denn dort könnten wir Tatjana Festerling spaßeshalber wirklich zur Oberbürgermeisterin wählen, ohne dass hier Schaden entsteht. Anschließend könnten sich die erstaunten PEGIDA-Fans in dieser Parallelwelt mit ansehen, dass ein OB gar nicht so sehr viel ändern kann, vor allem wenn es um Landes- oder Bundesthemen wie Asyl geht, sie könnten miterleben, dass Frau Festerling auch andere übergeordnete Rahmenbedingungen einhalten muss, sie würden erleben, dass wir auch weiterhin die gefürchteten „Asylantenströme“ und „Asylbetrüger” in Dresden hätten … und sie würden irgendwann bemerken, dass sie damals im Juni 2015 bei der OB-Wahl einfach nur einer drittklassigen Trittbrettfahrerin…

… mehr

PEGIDA macht Werbung für www.pi-news.net

Man kann es nicht anders sagen: Die Veranstaltung PEGIDA wird immer dümmer und peinlicher. Seit letzter Woche, also seit dem 23.03.2015 macht man dort ganz offen Werbung für „Politically Incorrect“. Und zwar nicht nur auf irgendeinem mitgetragenen Plakat, sondern auf der Bühne: Das muss ich jetzt nicht weiter erklären, oder? Aber für PEGIDA-Besucher ist PI offenbar nur ein völlig harmloser „größter politischer Blog“, weshalb man sich also keine Gedanken bei solcher Werbung machen muss. Man macht sich dort ja ohnehin keine Gedanken, mit wem man sich abgibt. Insofern passt das schon.

… mehr

PEGIDA-Besucher sollten sich allmählich doch fragen, wem sie da eigentlich folgen

RuptlyTV, der Ableger von Russia Today ist bei PEGIDA immer gern gesehen. Denn im Unterschied zu den deutschen Medien, die immer nur lügen und alles verdrehen, haben russische Medien bekanntlich immer nur die Wahrheit gesendet und noch nie etwas einseitig dargestellt. So einfach scheint die Welt zumindest für PEGIDA-Besucher zu sein. Gestern Abend, also am 09.02.2015, wurde von RuptlyTV wieder per Livestream die PEGIDA-Demonstration übertragen, die erste nach mehreren Wochen Pause. Erstaunlich war, wer da nach etwa 20 Minuten vor der Bühne auftauchte: Lutz Bachmann. War der nicht zurück getreten? Aber laut seiner Armbinde war er hier offensichtlich nur „Ordner“.…

… mehr

Sächsische Landeszentrale für politische Bildung: Kritik erwünscht!

Diskussion bei einer Veranstaltungen der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung zu Pegida e.V.

Als Vermittler hat man keine leichte Aufgabe. Wer zwischen streitenden Parteien vermitteln will, läuft automatisch Gefahr, dass er den Zorn beider Seiten auf sich lenkt und anschließend erst recht richtig viele Feinde hat. Bequemer ist es da schon, sich nur einer der gegenüberstehenden Positionen anzuschließen. So ist man wenigstens unter seinesgleichen und hat wenigstens deren Beifall sicher. Und noch bequemer ist es, gar nichts zu tun. Frank Richter von der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung (SLpB) erhielt nach dem vergangenen Montag erstaunlich viel Kritik dafür, dass er PEGIDA die Möglichkeit gab, eine Pressekonferenz in den Räumen der SLpB durchzuführen. Erstaunlich…

… mehr

Kein leichter Job: Pegida-Versteher

Ich bin grundsätzlich ein Gegner der Nazikeule und denke, dass man mit vermeintlichen Gegnern erst einmal reden sollte. Insofern bin ich also anscheinend ein Pegida-Versteher. Aber seit der gestrigen Sendung „Günther Jauch“ und vor allem seit der heutigen Pegida-Pressekonferenz muss ich schon sagen: Diese Bereitschaft fällt mir zunehmend schwer. Ich sehe da immer weniger, was es zu verstehen gibt. Zumindest was die Organisatoren betrifft. Mein Eindruck ist, dass diese Gruppe um Lutz Bachmann und Kathrin Oertel völlig überrascht und überfordert ist von dem unerwartet hohen Zulauf und dass sie nun keine Idee hat, was sie eigentlich damit anstellen soll. Denn…

… mehr