Geständnis: Ich bin schuld am weltweiten Terror!

Das war eines meiner Lernergebnisse, als ich in der vergangenen Woche bei einer beruflichen Weiterbildung in der Nähe von Meissen auf dem „Gut Frohberg“ übernachtete. Das Thema war zwar nicht Bestandteil des Tagesprogrammes, aber der Betreiber dieses Seminarzentrums hatte sich wirklich Mühe gegeben, seinen Besuchern diese Erkenntnis zusätzlich mit Hilfe eines Buches zu vermitteln. In Übernachtungsstätten findet man oft verschiedene Bücher, die in den Zimmern oder in Gemeinschafträumen herum liegen. Meist sind es die Reste, die aus der eigenen Bibliothek ausgesondert oder von früheren Besuchern liegen gelassen wurden, also muss man es nicht besonders überbewerten, wenn da auch etwas eigenartige…

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Sprachliche Entgleisungen: Etwas „andenken“

Mit der Bemerkung, er hätte etwas angedacht, sorgte in meinem Tagesverlauf jemand für missbilligende Blicke bei den Umstehenden. Denn diese hatten irgendwann von jemandem aufgeschnappt, man könne nichts andenken. Entweder man denkt oder man denkt nicht, aber man denkt jedenfalls nicht an – so in der Art muss die Beweisführung gehen. Und das halte ich für Unfug. Selbstverständlich kann man etwas andenken! Nämlich dann, wenn man sich nur einige erste grobe Gedanken zu einem Thema macht. Wenn man es dann gedanklich weiter ausarbeitet, also weiterdenkt, dann denkt man es möglicherweise eines Tages sogar zu Ende. Dazwischen gibt es einen großen…

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Neue Hardware gefunden!

Eine solche Meldung kann durchaus zu Freude führen. Vor allem, wenn die gefundene Hardware nicht nur beispielsweise aus einer simplen Festplatte besteht, sondern größer, bedeutend schwerer und viel teurer ist als der eigentliche PC. Wie bitte? Ob ich … ach so ein Unsinn! Nein, ich war auf keiner Flugreise, wo mir das Notebook anzeigte: „Neue Hardware gefunden: Boeing 747. Treiber installieren?“.  Albern, sowas …  Außerdem war ich noch gar nicht fertig mit Aufzählen: angeblich sollte die Installation ganz einfach sein man hat sogar das Handbuch gelesen und ist sich sicher, alles korrekt befolgt zu haben der halbe Arbeitstag ist trotzdem…

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72 dpi

Seit vielen Jahren hört und liest man immer wieder, man müsse Digitalbilder für die Verwendung im Internet mit 72 dpi versehen. Da sich diese Meinung festgesetzt hat, wird sie auch hartnäckig so weiter gegeben. Und alle sind sich ganz sicher damit, immerhin sagt das ja jeder. Denn ein Fakt wird bekanntlich wahrer, je mehr Leute ihn nachplappern. Ich habe hier auch ein Bild mit den Eigenschaften „72 dpi“ versehen: Aber warum eigentlich unbedingt 72 dpi? Warum nicht einige dpi mehr, am besten gleich 1000? Hm. Geht scheinbar auch. Ein Unterschied ist nicht zu sehen. Vielleicht reichen dann auch weniger? Zum…

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Girlsday

 Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Menschen sagen gehört zu haben: „Girlsday? Find ich toll!“. Stattdessen höre ich immer nur: „Ach ist dieser Blödsinn schon wieder?“ Ja, er ist schon wieder. Auch bei uns trafen wieder die ersten jungen Damen ein, um an klassische Männerberufe herangeführt zu werden. Was machen sie bei uns aber ganz konkret? Ein sehr kurzes Kurzfilmchen drehen (was man an einem Tag eigentlich nicht schafft) und genauso kurz einen Blick in ein Hörfunkstudio werfen. Also dieses berühmte „Irgendwas-mit-Medien“. Ist das ein reiner Männerberuf? Absolut nicht. In bestimmten Teilbereichen der Medienberufe sind zwar noch mehr Männer…

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Papierloses Büro

Ein Freund von mir schilderte gestern folgende Situation: Ich sitze gerade ziemlich fassungslos am Arbeitsplatz und komme mir wieder einmal vor wie der Rentner, der wegen dem Röschenhof beim Radio angerufen hat: Es ist zum Verzweifeln! Bei mir allerdings nicht wegen vermeintlich falsch ausgesprochener Namen, sondern weil manche Leute einfach nicht verstehen wollen, dass Arbeitsabläufe effektiver sein können, wenn man nicht permanent alles erst einmal ausdruckt. Heutiger Fall: Ich soll ein Dokument an jemanden senden. Dieses Dokument wird bei uns gelegentlich verwendet und liegt deshalb als Excel-Datei vor. Eigentlich muss man es nur am PC ausfüllen und kann es dann per…

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ANIMA, Tag 3-5

Es ist jedes Mal eine spannende Woche, aber irgendwie ist man dann auch jedes Mal froh, wenn alles vorbei ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele Monate nun noch überall verschiedenstes Zeug in der Gegend herum stehen wird. Ich hatte diesmal nicht viele fertige Filme erwartet, denn als ich Donnerstags wieder einmal meinen Rundgang machte und bei den Vertonern vorbeikam, stellte ich fest, dass diese noch keinen einzigen Film mit Musik und Geräuschen versehen hatten. Und es war schon Nachmittag! Damian Borowiec, der das bis zum letzten Jahren stets gemacht hatte, konnte mittwochs meist immer schon die ersten fertigen Werke…

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