Energiewende fast geschafft! Zumindest gelegentlich

Für Ökostromfreunde gab es gestern positives zu berichten: Fast 60 % unserer Energie konnten aus erneuerbaren Quellen eingespeist werden. Zwar nur an einigen Tagen, während einzelner Stunden  und weil der Strombedarf zufälligerweise ohnehin niedrig war. Aber ein Grund zum Jubeln war das allemal. Wolfgang Pomrehn verstieg sich auf Telepolis gleich wieder zu der Behauptung, Atom- und Braunkohlekraftwerke behinderten die Energiewende … … da weiß man manchmal wirklich nicht mehr, was man zu so viel Weltfremdheit noch sagen soll, zumal alles schon so oft erklärt wurde: Selbst wenn es 100% wären – in den restlichen Zeiten schafften das diese Energiequellen eben…

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Stromkonzerne behindern freie Energie! Aber warum eigentlich?

Wie im letzten Artikel erwähnt, wird unter Verschwörungstheorie-Gläubigen die Ansicht verbreitet, etablierte Stromproduzenten würden Erfindungen geheim halten, mit denen wir Verbraucher viel kostengünstiger zu Strom und Wärme kämen. Kalte Fusion ist gerade wieder so ein Thema, angeblich gibt es auch „Freie Raumenergie“ und selbst das Perpetuum Mobile funktioniert. Teure Stromleitungen benötigen wir eigentlich auch nicht – dank Nikola Tesla ginge das auch viel billiger ohne Kabel. Doch all das wird von den Regierungen und den Konzernen in geheimen Labors unter Verschluss gehalten.  Es wird alles nicht angewendet, um uns weiterhin das Geld aus der Tasche ziehen zu können. Mal abgesehen…

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ARTE: „Saubere Energie – Das falsche Versprechen“

Diese Dokumentation behandelt unseren Selbstbetrug mit Energie, die oft genug alles andere als sauber ist, obwohl sie uns unter dem Label verkauft wird. Im Anschluss kam noch „Profit mit schmutziger Luft“, wo der absurde Handel mit CO2-Zertifikaten beleuchtet wurde. Beide Filme kann ich empfehlen, allerdings gibt es bei dem ersten auch ein paar Kritikpunkte. Kurz zum Inhalt von „Saubere Energie“: Da Wind und Sonne europaweit den geringsten Anteil „erneuerbarer“ Energie liefern, stammt deren Großteil aus Energiepflanzen. Die Auswirkungen davon bestehen paradoxerweise in erhöhtem Treibstoffausstoß, es entsteht Verknappung und Verteuerung von Anbauflächen für Nahrungsmittel und Viehhaltung. Stromerzeugung aus Biomasse (hauptsächlich Mais…

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Kritik zur Greenpeace-Studie “Tod aus dem Schlot”

Kraftwerk Jänschwalde verursacht 393 Todesfälle pro Jahr! Das behauptet zumindest die Greenpeace-Studie “Tod aus dem Schlot – Wie Kohlekraftwerke unsere Gesundheit ruinieren”. Ich will nicht behaupten, dass Kohlekraftwerke (KKW) keine Emissionen haben und dass sie gesundheitlich völlig unbedenklich sind. Aber ist es vorstellbar, dass in der Umgebung Jänschwaldes und der anderen Kraftwerke noch niemandem diese seit Jahren unerklärlich höhere Todesrate aufgefallen sein sollte? Es ist schon interessant, wie die Zahlen in der Studie zustande kamen. Bei den Werten ist immer nur die Rede von “Berechnungen zufolge”. Gibt es für diese angeblich höhere Sterberate im Umkreis der KKW auch in der…

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Wie effizient ist Photovoltaik?

4,6% betrug 2012 der Anteil aus Photovoltaik am deutschen Strommix. Das klingt gut, denn ein Jahr zuvor waren es erst 3%. Da dies allerdings mit einer installierten Gesamtleistung von 32 GWp erzeugt wurde (Stand Ende 2012), klingt das wiederum gar nicht so gut. Das zeigt ein Vergleich mit anderen Methoden der Stromerzeugung. Beispielsweise betrug die installierte Bruttoleistung der Kohlekraftwerke zu der Zeit 48,4 GW und die noch betriebenen neun Kernkraftwerke haben eine Bruttoleistung von 12,7 GW. Die Kohlekraftwerke kamen 2012 mit dieser Leistung auf einen Anteil von 45% im Strommix, die Kernkraftwerke auf 16%. Wenn man Photovoltaik (PV) dazu ins…

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Energiewende: Pumpspeicherwerke – ein perfekter Speicher für Windstrom?

Im letzten Artikel ließ ich die Frage offen, ob Speicher für elektrische Energie diese überhaupt auch schnell genug aufnehmen könnten. Windenergie als Hauptquelle „erneuerbarer Energie“ steht nur in geringen Zeiten mit hoher Stärke zur Verfügung und müsste dann schnell genug gespeichert werden, um später die Zeiten mit geringeren Windstärken ausgleichen zu können. Das verdeutlicht sehr gut die Leistungsdauerlinie von Windstrom: Bildquelle: Windenergie Report Deutschland 2011 Speicher müssten also in der Lage sein, schnell hohe Energiemengen aufnehmen zu können. Aber geht das überhaupt? Für Speichermethoden, die momentan erst im Entwicklungsstand sind (Windgas- und Druckluftspeicher), lässt sich das momentan noch nicht eindeutig sagen,…

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Energiewende: Dresden wird unabhängig von fossilen Brennstoffen. Ganz bestimmt.

„Grüne planen Windräder in der Heide“ – darüber konnten Leser der Sächsischen Zeitung vor zwei Wochen staunen. „Die Partei legt eine lokale Studie für die Energiewende vor. Vor unpopulären Projekten schreckt sie nicht zurück.“ (1) Die parlamentarischen Spielregeln schreiben bekanntlich reflexartige Proteste bei Äußerungen der Opposition vor, deshalb protestierte die CDU erwartungsgemäß, das ginge ja gar nicht, hier quasi die Heide kaputtmachen zu wollen. Da ich es aber grundsätzlich immer gut finde, wenn man die eigene Positionen auch einmal überdenkt und sogar den Mut zu unpopulären Maßnahmen hat, beschäftigte ich mich etwas genauer mit dieser Sache. Die Grünen haben also…

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Windstrom: Alle Räder stehen still …

Unsere  Windräder stehen möglicherweise öfter still, als ich bisher annahm. Und zwar nicht, weil Windstrom bei vorhandenem Wind immer häufiger zur Vermeidung von Netzüberlastungen gar nicht erst ins Netz eingespeist („abgeregelt“) wird, sondern weil der Wind in den sonstigen Zeiten viel zu selten weht. Windkraft wird als unsere wichtigste Quelle erneuerbarer Energie angegeben. Das ist sie auch, wenn man nur die Menge der durch sie ins Stromnetz eingespeisten Leistung betrachtet. Aber wie oft passiert das überhaupt? Wind ist bekanntlich nicht ständig vorhanden und weht auch nicht unbedingt dann, wenn wir ihn brauchen. Wie stetig ist Windstrom? Wirklich brauchbare Zahlen darüber…

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Energiewende: Angenommen, der Netzausbau wäre abgeschlossen …

Das ist in der Tat eine lustige Überlegung. Momentan wird ja ständig beklagt, unsere Energiewende käme nicht voran, weil der Netzausbau zu langsam abläuft. Daran schuld sind ganz klar die Netzbetreiber, welche sich in den vergangenen Jahrzehnten eine geradezu unglaubliche Sache geleistet haben: Die haben allen Ernstes nur so viele Leitungen gezogen, wie tatsächlich gebraucht werden. Also nur so viel, wie für den jeweiligen Strombedarf vor Ort absehbar war. Dafür gibt es sogar ein obskures Fachwort, mit dem das beschönigt werden soll: „Bedarfsorientiert“ hätte man gearbeitet!  Wo wäre denn aber das Problem gewesen, einfach – sagen wir mal – doppelt…

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Alternative Klimakonferenz: Eine vielleicht nicht ganz so wichtige Veranstaltung der FDP

Wenn die FDP eine Veranstaltung ankündigt mit dem Titel „Sind wir noch zu retten?“, dann denkt man ganz automatisch über die beste Formulierung naheliegender Witze nach. Ob die FDP noch zu retten ist, weiß ich nicht. Aber Gegenstand der angekündigten Veranstaltung ist gar nicht die veranstaltende Partei selbst, sondern das Weltklima. In Dresden findet am 30. Juni 2012 die „Alternative Klimakonferenz“ im Congress Center Dresden statt. Initiator ist die sächsische FDP. Eine Klimakonferenz in Dresden? Und sogar alternativ? Also mit Meinungen, fernab vom Mainstream? Finde ich prinzipiell eigentlich gut. Denn anzweifeln und hinterfragen darf man nicht nur alles, sondern man…

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