Fridays for future: Ja. Und aber.

Ich wollte mich aus dem Thema „Fridays for Future“ eigentlich heraushalten, denn es wird schon genug dazu geschrieben. Da ich in den letzten Tagen aber auf Facebook schon ein paar kurze Anmerkungen schrieb, hatten sich nun doch ein paar Gedanken zu den Schulstreiks angesammelt.

Zunächst natürlich die obligatorische einleitende Entschuldigung für die nachfolgende Kritik (wer solche Textabschnitte – genau wie ich – langweilig findet, kann den folgenden Absatz gern überspringen).

Ja,

ich finde es gut, wenn sich junge Leute wieder mehr politisch engagieren. Die letzten 10 – 15 Jahre waren in der Hinsicht doch recht deprimierend, viele Erwachsene sagten zuletzt über die Jugend, es sei die erste Generation, die ihren Eltern zu spießig sei. Insofern bin ich da also bei den demonstrierenden Schülern. Außerdem halte ich es allgemein für ein positives Zeichen, wenn der Bevölkerung Themen wie Klima- und Naturschutz wichtig sind, auch wenn dabei teilweise undurchdachte Ziele angepeilt und falsche Methoden angewendet werden. Das Gegenteil wäre ein viel größeres Problem.

Aber:

Schulstreiks? Das ist die falsche Methode. Die Schüler streiken also, indem sie nicht zur Schule gehen. Doch sollte ein Streik nicht das Ziel haben, dass jemand durch den Ausfall der Tätigkeit einen spürbaren Nachteil erfährt? Wenn Arbeiter streiken, bekommt ihr Chef zu spüren, dass die Einnahmen ausbleiben. Wenn Müllfahrer streiken, bekommen alle Einwohner zu spüren, wie wichtig Müllfahrer sind, weil man sonst im Abfall erstickt. Wenn Piloten, Bus- oder Bahnfahrer streiken, kommt niemand mehr vom Fleck. Aber wer hat bei einem Schulstreik einen Nachteil? Inwiefern spürt dadurch jemand, dass die ausgefallene Tätigkeit wichtig ist? Es wäre nachvollziehbar, wenn ein einzelner schlechter Lehrer in einer Schule boykottiert, also „bestreikt“ wird. Aber ein allgemeiner gesamter Schulstreik? Niemand hat dadurch einen Nachteil. Das Leben geht für alle anderen problemlos weiter. Nur den Schülern selbst fehlt der Unterricht. Einige Eltern werden hier sicher einwenden, das sei angesichts der allgemeinen Stundenausfälle kein großer Unterschied …

… jedenfalls wurde es nun schon oft gesagt: Die Schüler schaden sich so nur selbst. „Aber wir haben sowieso keine Zukunft“, liest man dazu auf ihren Plakaten. Stimmt das? Ich behaupte, dass noch nie eine Generation so viel Zukunft hatte wie die Generation der heutigen Schüler – egal ob mit oder ohne Klimawandel. Ältere Generationen hatten dasselbe Gefühl wegen der atomaren Aufrüstung vielleicht viel berechtigter? Im Ostblock kamen noch die allgemeine Stagnation und die Diktatur hinzu. Frühere Generationen hatten noch ganz andere Probleme: Kriege, Seuchen, Armut und andere Kleinigkeiten. Und heute? Wir leben immer länger, Krankheiten verschwinden immer weiter, wir haben Zugang zu sämtlichem Wissen, wir haben auf billigen Hochleistungscomputern, die in die Hosentasche passen, überall Internet, wir können uns politisch beteiligen, wir erleben gerade eine Zeit des Fachkräftemangels, trotzem wird selbst unter Konservativen über ein bedingungsloses Grundeinkommen geredet … und da hat man keine Zukunft? Noch bessere Ausgangsbedingungen kann man sich kaum vorstellen!

Schon klar, es ist das Vorrecht der Jugend, naiv zu sein, ein paar coole Sprüche zu klopfen und noch keine funktionsfähigen eigenen Lösungen haben zu müssen. Ich erinnere mich gut, in dem Alter wahrscheinlich auch meist nur ziemlich viele Phrasen aneinander gereiht zu haben, sobald es um Weltverbesserung ging. Insofern sollte man da entgegenkommend sein. Aber irgendwie wäre es bei dem vielen Gerede über „jetzt handeln müssen“ auch prima, wenn da auch einmal eine halbwegs konkrete Idee genannt wird, wie man denn nun tatsächlich handeln solle. Was soll man denn nun wirklich, so ganz konkret für das Klima tun? Dazu kommt nicht viel. Zumindest nichts, was funktionieren würde. Vielleicht sollten die Schüler im Unterricht noch etwas ausführlicher „Demokratie“ behandeln (vielleicht sogar freitags). Demokratie bedeutet nämlich unter anderem auch, dass nicht mehr irgendwelche „Die da oben“, also höhere Mächte, alles machen, sondern dass wir Bürger das selbst tun dürfen. Was wiederum mit dem Nachteil verbunden ist, dass man nicht mehr nur von „denen da oben“ etwas fordern kann, sondern dass man auch selbst Lösungsvorschläge mit einbringen sollte. Fordern kann jeder. Eine bauchbare Lösung zu finden, wäre die größere Herausforderung. Das könnte man ja in der Schule in einem Projekt zu erarbeiten versuchen (vielleicht sogar freitags). Dazu könnten auch Kenntnisse aus dem Bereich Naturwissenschaft helfen … dumm nur, wenn diese Fächer freitags stattfinden. Sofern man sie nicht sowieso abgewählt hat.

Keine Streiks? Aber was dann?

Nun könnte man als Verteidiger der Schüler einwenden, dass sie doch gar keine andere Möglichkeit haben. Was sollten sie denn sonst tun, damit andere einen Nachteil verspüren? Diese Möglichkeit hätten sie schon. Nicht dass ich das Folgende will (schon, weil es gefährlich wäre) aber theoretisch könnten sie zum Beispiel jeden Freitagnachmittag (also nach der Schule) beim einsetzenden (klimaschädlichen) Feierabendverkehr einen wichtigen Verkehrsknoten in der Stadt besetzen und dort für Klimaschutz demonstrieren. Okay, das wäre selbst auch wieder klimaschädlich, denn die blockierten Autos stünden so länger im Standgas. Aber es wäre eine Maßnahme, bei der andere einen Nachteil spüren würden und vielleicht gezwungen wären, nachzudenken, was man zur Lösung tun könne. Das gäbe sicher auch jede Menge Diskussionen mit den Eltern, die selbst in den Staus stehen, aber warum auch nicht?

Die Schüler könnten auch fordern, dass in der Schule Themen ausführlicher behandelt werden, die mit dem Klimawandel und eventuellen Gegenmaßnahmen verbunden sind: Beispielsweise alle Bereiche aus Physik und Chemie, die mit Energietechnik zu tun haben. Aber auch Geografie und Biologie können da helfen. Kenntnisse in Naturwissenschaften wären allgemein ein sehr guter Ansatz.

Mit diesem Wissen könnte man nach dem Abschluss der Schulzeit an funktionierenden Klimaschutzmaßnahmen mitarbeiten.

Doch möglicherweise erledigen sich die Schulstreiks bald von selbst. In den letzten Tagen bekam man den Eindruck, dass die Bundesregierung einen ganz fiesen Trick anwendet, um den Schülern die Begeisterung daran auszutreiben: Die Kanzlerin stellt sich hinter die Schüler, auch aus der anderen Regierungspartei SPD kommt Unterstützung, das halbe Kabinett relativiert die Schulpflicht … bei den Schülern wird das bald erste Zweifel erwecken, gegen wen sie eigentlich protestieren. Irgendwie ging es ja auch um die seit Jahren untätigen Politiker. Aber wenn genau die nun die Streiks gut finden … was ist ein Protest noch wert, wenn von denen Lob kommt, gegen die man demonstriert?

Wahrscheinlich wird es deshalb bald als subversiv gelten, freitags den Unterricht zu besuchen. Und als Steigerung: Physik nicht abzuwählen.

 

 

27 Kommentare:

  1. Vince Ebert:
    https://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-es-keine-einfachen-antworten-gaebe/1624076

    Genau: Frau DOKTOR Merkel relativiert die Schulpflicht.
    Aber fassen wir erst einmal den Status zusammen: Mit Ingenieuren kannman die Straße pflastern, aber Lehrer gibt’s keine. DA haben Länder und Bund im Fach Mathematik (~11. Klasse) komplett versagt. Also die Leute, die dafür verantwortlich wären. Wobei Verantwortung – egal.
    Nun kommt der Digitale Unsinn- dafür ist eine Grundgesetzänderung notwendig. Denn man will zeigen, „dass man ja was tut“- so unsinnig es auch sein mag.
    Viele Wissenschaftler warnen – interessiert nicht!

    Und nun stellt sie die Schulpflicht in Frage. Weswegen haben wir „die“ überhaupt?
    Naja: Das Land der Dichter und Denker sol(te) eben als solches erhalten bleiben.
    Unser Wohlstand basiert darauf.
    Die ungeliebte Physik sagt folgendes zum Thema der Schülerproteste. :
    https://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-kohle-und-atomkraftwerke-abschalten-wuerden/1604076

    Umgekehrt muss man schließen: Wenn jemand offiziell die Schulpflicht in Frage stellt und 20% Unterrichtsausfall für gut heisst (hat ja noch andere Konsequenzen- da fehlen dann immer x leute und was machen die lehrer?) – was ist der Sinn?
    das mag jeder für sich selbst beantworten.

    In diesem Sinne einen schönen Sonntag!

  2. Vielleicht sollten die Schüler einmal eine Vorstellung von Vince Ebert besuchen? Das wäre bildungsmäßig auch eine sinnvollere Alternative zum Streik.

  3. habs nur überflogen und denke so haha, ernsthaft? Straßen blockieren und sich den zahlenmäßig übermächtigen und sowieso aggressiven Autofahrerinnen in den Weg stellen, soll bringen, dass PolitikerInnen sich adressiert fühlen? Meine Güte, schau doch einfach mal auf die Fakten. Selbst Du schreibst über #FridaysForFuture, genauso wie es in ALLEN Kanälen Thema ist und außerdem sind erste Veränderungen in der Politik zu spüren. Die SchülerInnen haben alles richtig gemacht und jede Wette, sie haben trotzdem noch mehr auf dem Kasten als der Durchschnitt in unserem Alter.

  4. Auf welche Fakten soll ich schauen? Welche ersten Veränderungen in der Politik sind denn zu spüren? Außer ein paar netten Worten und den üblichen Phrasen bemerke ich da nichts. Die Schüler haben alles richtig gemacht? Was haben sie denn so ganz konkret bewirkt? Wenn sie – trotz 20% weniger Unterricht – mehr auf dem Kasten haben als unsereiner, dann muss das ja eine super-intelligente Generation sein, die da soeben heranwächst.

  5. Zwei Fliegen mit einer Klappe

    Frank : Doch möglicherweise erledigen sich die Schulstreiks bald von selbst. In den letzten Tagen bekam man den Eindruck, dass die Bundesregierung einen ganz fiesen Trick anwendet, um den Schülern die Begeisterung daran auszutreiben: Die Kanzlerin stellt sich hinter die Schüler, …

    Steffen : Die SchülerInnen haben alles richtig gemacht und jede Wette, sie haben trotzdem noch mehr auf dem Kasten als der Durchschnitt in unserem Alter.

    Merkel macht, was sie des Öfteren macht: Sie huldigt dem Zeitgeist. Sie kann es sich hier locker leisten, denn für die Einhaltung der Schulpflicht ist sie nichtzuständig. Bildungspolitik ist Ländersache. Nun ist diese nicht in Stein gemeißelt und entsprechend gab es an unseren Schulen zahlreiche Reformen. Ich erinnere nur an das „Schreipn nak kehör“ und an die irre Inklusion in einigen Bundesländern.
    Angesichts der Schulschwänzerei für einen guten Zweck mache ich mal einen Vorschlag: Am Freitag wird nach dem üblichen Unterricht ab der Klasse 5 eine Doppelstunde „Demonstration“ angehängt. In der ersten Stunde ist Theorie, es wird über das Ziel der Demo diskutiert, Für oder Gegen was auch immer. Denn immer nur Klima ist langweilig, zumal unser Klima erst 2030 gerettet wird, wenn es Aus ist für die Kohle. Man kann noch schnell ein paar Pappen bemalen und Stiele dran nageln. In der zweiten Stunde ist dann Praxis – raus zur Demo. EinE BildungsministerIn, welcheR das einführt, würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen : Dem Demo- Bedürfnis der SchülerInnen ist genüge getan und die Einhaltung der Schulpflicht ist gerettet.
    Selbstverständlich kann man das Fach Demo abwählen.

  6. Naja- Ländersache?
    Für das Gegenteil wurde doch gerade mal „nebenbei“ das Grundgesetz geändert.

    Genau- sie huldigt dem Zeitgeist: Der Lehrermangel wurde verpennt- DESWEGEN wird das GG geändert.
    Sie will Wähler. Nebenbei kann die CDU ja nur von Leuten gewählt werden, die ohne Bildung sind. Damit schlägt sie sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. (Hört sich zynisch an- aber es ist Fakt- ich kann das beliebig belegen)

    Übrigens auch interessant, aus welchen Kraftwerken die Schweden ihre Energie ziehen.

    Und nun stellt sie die Schulpflicht in Frage- Das Wort „Zeitgeist“ sollte man als Unwort des Jahrhunderts wählen. Denn diese Asperger-Dame ist ja Schwedin:
    Sie haben pro person 4x so viel Wasserkraft wie die Deutschen und der Rest wird über Atomkraft gedeckt.

    Und so jemand läuft als Ikone bei „Fridays 4 Future“.
    Wie denn nun?
    Alle zu viel Pippi Langstrumpf geschaut-
    uups – die ist doch auch Schwedin, oder?
    Da wundert mich dann nichts mehr!

  7. Auf Twitter war ja schon davon die Rede: Die Hauptfigur der Proteste in Deutschland hat dem DLF ein Interview gegeben. Sie ist keine Schülerin mehr, sondern Stipendiatin der Stiftung der Grünen und Bachelor-Studentin in Sichtweite des Abschlusses. Ich lasse es hier einfach noch mal so stehen, mögen sich die Mitdiskutanten ein Bild machen:

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/luisa-neubauer-ueber-schuelerstreiks-politiker-nehmt-euch.990.de.html?dram:article_id=442367

    In auffällig ähnlicher Weise argumentiert die Grünen-Chefin aus Bayern, die neulich zum Jahreswechsel im Kurzurlaub an die Westküste der USA geflogen ist: Es sei doch keine Frage des persönlichen Verhaltens. Der Gesetzgeber (und der Staat) sollen Rahmenbedingungen schaffen, an die sich alle zu halten hätten. Dass verteuertes Fliegen und verteuerter Strom auch soziale Auswirkungen haben, wird einfach mal weggelächelt. Meine These ist: Die Demonstrationen werden bereits jetzt durch die Grünen instrumentalisiert. Frau Neubauer ist dabei nur die bekannteste Person, es muss aber noch mehr geben. In einem anderen DLF-Beitrag wurden O-Töne einer Schülerdemo aus Köln eingefangen. Was da gesagt wurde, klang 1:1 wie fundamentalistische Grüne/Linke.

    Ich halte mit 52 nichts davon, sich selbst klein und dumm zu stellen, nur weil jetzt ein Bruchteil der Schülerinnen und Schüler demonstriert. Sie sind nicht schlauer als wir damals. Die Parolen von der angeblich durch uns zerstört hinterlassenen Umwelt sind mir zutiefst suspekt, weil ich ja hier in Dresden und im ehemaligen Bezirk Dresden die drastischen Verbesserungen für die Natur sehe. Ähnlich ist es auch im Ruhrgebiet, wo man im großen Maße Kloaken re-naturiert. – In der DDR-Zeit konnte man im Winter die Luft auf der Straße fast schneiden, weil überall mit Kachelöfen Kohle verfeuert wurde. Heute sind die allermeisten Heizungen ungleich ökologischer als damals. Wirkliche Probleme für die Natur entstehen gerade eher durch die Energiewende (Maisanbau für Biogas-Anlagen, Windräder etc.).

  8. Ja, unsere junge Frau Neubauer mit ihrer Vielfliegerei. In irgendeinem Interview … ach hier war es (ab 5:55 min) … da sagte sie, das müsse man strukturell sehen. Was auch immer das bedeuten mag. Auf jeden Fall gleicht sie das aus, indem sie sich vegan ernährt. Tolle Sache, schon ist das CO2 vom Flugbenzin aus der Luft wieder weg. Ich glaube, in meinem nächsten Artikel werde ich mich einmal mit diesem Irrglauben befassen, vegan zu leben sei gut fürs Klima. Denn Fleischessen ist durchaus klimaneutral. Zumindest, solange man Biogasanlagen, Holzverfeuerung, Biosprit und ähnliches als klimaneutral einstuft.

    Werden die Schüler instrumentalisiert? Sicher. Eigentlich auch logisch, dass Politiker auf solche fahrenden Züge aufspringen.

    Ich sitze da auch wieder mal etwas zwischen den Stühlen, denn ich finde es ja wirklich gut, wenn Kinder sich mehr für den Planeten als für Handyspiele interessieren. Aber (ich bin momentan auch 52) allmählich kann ich die immer wieder gleichen Phrasen und Naseweisheiten nicht mehr hören. Ich kann auch die geäußerten Pseudolösungen nicht mehr hören, die ja in Wirklichkeit gar nichts oder bestenfalls kaum etwas ändern würden, sofern sie überhaupt umsetzbar wären. Ich finde es zum Beispiel regelrecht peinlich, wenn Menschen heute allen Ernstes denken und es auch noch aussprechen, man bräuchte zur Rettung der Welt lediglich etwas anderes zu essen. Früher dachte man noch über Revolutionen nach, heute kaufen wir nur ein anderes Kochbuch. Das ist doch lächerlich!

    An unsere Kachelöfen und die in der DDR allerorts vor sich hin schwelenden Mülltonnen musste ich beim Schreiben auch denken. Ja, es hat sich durchaus schon einiges getan.

  9. Pseudolösungen in einer Pseudodemokratie. Richtig.
    Brot und Spiele sind ersetzt durch Unweltdiskussionenen und Anwendung des Kantschen Imperatives.

    Gerade von einem anderen „Brett“:

    Zitat:
    „…Ich wiederhole: Gesellschaftliches Wollen und Handeln folgen nur
    a u s n a h m s w e i s e rationalen Argumenten.
    Gut möglich, dass die Herren …. usw. die Ratio auf Ihrer Seite haben –
    nur, darum geht es nicht.

    Ich kann vielleicht ein Beispiel aus der Praxis beisteuern:
    Nach Auflassen der meisten Braunkohletagebaue im Lausitzer Revier und Wiederanstieg des Grundwasserspiegels begannen Planungen, wie mit der Landschaft zu verfahren sei.
    Eindeutiges Votum der Bevölkerung:
    Sie wollten die einst entzogenen Flächen wieder nutzen –
    landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich, touristisch.
    Fast jedes Dorf begann, seinen eigenen Badestrand zu planen, denn die Touristen
    auf der Durchreise von Berlin nach Dresden sollten an der größten künstlichen
    Seenlandschaft der Republik Wonne und Erholung finden.
    Pech nur: Die Seen wiesen oft pH-Werte von 2 .. 3 aus – nichts zum Baden,
    außer man hat Spaß am Tummeln in schwefliger Säure …“

    Noch Fragen? Unheilbar, oder?

  10. stefanolix : Meine These ist: Die Demonstrationen werden bereits jetzt durch die Grünen instrumentalisiert. Frau Neubauer ist dabei nur die bekannteste Person, es muss aber noch mehr geben.

    Claro, z.B. Plastikmüll und den Handel mit CO2-Zertifikaten.

  11. Da nehme ich Greta jetzt aber mal in Schutz, denn dieses Herumgereite auf ihren Plastikbechern finde ich auch wieder überzogen. Was hat Plastik mit Klima zu tun? Ja, ich weiß schon, die Schüler sind auch überwiegend gegen Plastik, obwohl das ein völlig anderes Thema ist und wir wohl eher kaum an den dadurch entstandenen Problemen schuld sind. Ich denke, wir sollten beim Kritisieren nicht anfangen, jedes Haar in der Suppe zu suchen. Wenn Greta große Reden wider die Plastikflut geschwungen hätte, okay, dann wäre die Kritik berechtigt. Hat sie aber meines Wissens nicht.

    Welche Organisationen da im Hintergrund beteiligt sind, ist dagegen schon interessant. Mich würde auch interessieren, wer Gretas Reden schreibt. Für mich klingt das nicht nach Texten einer 16jährigen. Aber ich kann mich auch täuschen.

    Wenn über geheime Hintermänner auf so einer Seite wie connectiv.events nachgedacht wird, dann ist das aber auch nicht gerade förderlich, denn dort geht es neben jeder Menge Esoterik auch um „Deutschland ist kein souveränes Land“, um die böse Pharmaindustrie und ähnlichen Unfug. Ich habe jetzt nur kurz die Startseite angesehen.

  12. Demonstrativ Selbstgeschmiertes und der Berater

    Frank : Was hat Plastik mit Klima zu tun?

    Plastikmüll > Müllverbrennung > CO2 > Klimaerwärmung. (Ist deren Denke.)
    Und das Haar in der Suppe ist in diesem Fall die demonstrative, müllfreie, selbstgeschmierte Buttersemmel, wo vorher viel Verpacktes war.

    Frank : Wenn über geheime Hintermänner auf so einer Seite wie connectiv.events nachgedacht wird, dann ist das aber auch nicht gerade förderlich, denn dort geht es neben jeder Menge Esoterik …

    Stimmt, so genau hatte ich mir die Seite nicht angeschaut. Aber wenn ein Esoteriker sagt, Wasser ist naß, werde ich nicht widersprechen. Was Gretas Hintergrund betrifft, habe ich Ähnliches bei freiewelt.net gefunden. Aber diese Seite erschien mir zu rechtsaußen-lastig, deshalb connectiv.
    Ich weiß nicht, ob Meedia seriös ist, jedenfalls liest man dort etwas von einem Greta-Berater namens Ingmar Rentzhog.
    Seriös ist m.E. TE. Dort ist ebenfalls von diesem Ingmar Rentzhog die Rede.

  13. Die Buttersemmel hatte Greta vorher plastikfrei in der Jackentasche 🙂

  14. Wer gibt den Takt vor, die im Fernsehen gezeigt werden, oder die zeigen?

    Greta hat in Kattowice vor leerem Saal gepredigt. Damit hat sie die Massen begeistert, damit wird jemand berühmt?

    Der ganze Greta-Hype geht nicht von der farblosen 16-jährigen aus. Er geht aus von der politischen Klasse, die sie zur Ikone des antiklimawandelistischen Widerstands stilisiert. Obwohl hier missbraucht wohl mehr zutrifft.
    Und wie revolutionär sie doch ist. Öffentlich das gleiche fordern wie die politischen Machthaber, fürwahr, sie ist eine Unangepasste.

    TE zum Leben der Greta

  15. Avatar
    Katrin Fischer

    Erklären wir Eltern doch bitte den Schülern, warum Lehrer und Erzieher seit Jahren auch in Dresden – und ganz aktuell erst wieder in der Woche vor den Winterferien – für ihre Rechte auf die Straße gehen und die Schüler einsehen sollen, dass die Schulpflicht das in der Wertschätzung höhere Gut ist. Obwohl es „Streik“ heißt, bestreiken die Schüler nicht die Schulpflicht oder die Schule, sondern sie demonstrieren während der Schulzeit für eine ihnen wichtige Sache. Würden sie es in ihrer Freizeit tun, hätte es lang nicht die mediale Wirkung, was übrigens Erwachsene seit Jahren wohlwissentlich anwenden.
    Einige Schüler gehen hin, weil ihnen Umwelt schon wichtig ist. Ebenso, wie sie die Einkaufskörbe von uns Erwachsenen nach Plastikverpackung untersuchen und den Brotaufstrich nach Palmölanteil. Und ja, andere Schüler suchen in der Demo vorerst einfach nur das Abenteuer, das AusbrechenWollen. Und werden sich ggfs. erst später mit der Thematik auseinandersetzen. Oder auch gar nicht. Das ist alles gut und keineswegs die Aufreger vieler Erwachsener und selbst ernannter Experten wert.

  16. „ggfs erst später mit der Thematik auseinandersetzen???“
    „Selbst ernannter Experten?“

    Woher wissen Sie, wer schreibt?
    SIE können das doch gar nicht beurteilen. Wie auch? Nachdem großenteils sogar die „öffentlich-rechtlichen“ nur Stuss erzählen.

    WO ist das Problem mit „PLastik“ (Der Stoff heisst übrigens „Kunststoff“): Der normale Kunststoff (PE, PET, PA,..) ist ein reiner Kohlenwasserstoff. Letztendlich genauso wie Holz. Dies lernt man im Chemieunterricht. Es ist also gar nichts dabei, Kunststoffe zu verbrennen. Für jeden Grünen, dessen Glaube es ist, ist die Verbrennung von Kunststoff Gotteslästerung. Deswegen wird der Restkunststoff, welche nicht recycelt werden kann, auf polnischen und bulgarischen Müllkippen ungefiltert angezündet.
    Noch vor einem Jahr wurde er sogar großen Containern nach China verschifft. Merken Sie was?

    Kunststoff ist dann ein Problem, wenn es keine Müllentsorgung gibt (beispielsweise in Indien) und dort auf jedem Quadratmeter irgendein Kunststofffetzen herumfliegt. DAS landet im Meer. Die Recylingrate in Deutschland liegt weit über 95 %. Beziehungsweise Sammelrate. Eben 10 % des Nicht-recycelbaren Kunststoffes wird dann mit viel Energie durch die ganze Welt verschifft. Das ist grüne Politik.
    Um dann stolz zu verkünden, dass Plastikstrohhalme verboten werden sollen. Irgendwie habe ich fast das Gefühl, dass sie alle einen Dauerorgasmus bzw. eine Daerejakulation bekommen- wegen verbotener Plastikstrohhalme. Das ist ist sogar kotraproduktiv- denn die WIRKLICHEN Probleme werden nicht angegangen. Und Dauerejakulationen machen impotent.

    Zurück zur Energie:
    https://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-kohle-und-atomkraftwerke-abschalten-wuerden/1604076
    Das ist ein Physiker. Und der weist in einer 10-Minuten-Rechnung(!) nach, dass geschäötzt 100000 schüler (ich weiss nicht, wie viele) mit einer Idee auf die Straße gehen, die nicht funktionieren KANN.

    Vielmehr wird eine Greta vorgeschickt, was einen gigantischen Medienhype verursacht. Was sie macht- ist WERBUNG (!) für die Aktiengesellschaft ihres Vaters. Und das Buch der Eltern- verkauft sich Prima! Die Aktien gingen in den himmel.

    Wie denn nun? Das böse Kapital! Die böse Atomkraft!
    In schweden wird Pro person 7 MAL so viel Atomkraft pro Person erzeugt wie in deutschland. Das ist toll!

    Das lässt sich alles in 1/4 Stunde mit einer Suchmachine auf dem Internet finden. Wenn man denn suchen würde: Wissenschaft besteht darin, die eigenen Feststellungen in Frage zu stellen.

    Und nun viel Spaß beim Leistungskurs Physik und nachfolgendem Studium der Energietechnik; Machen Sie doch ganz sicher- oder?
    So ein TU-Studium. Ich kann München empfehlen. Wir haben seitens mit 1200 Maschbauern angefangen- übriggeblieben sind 600.
    Die Grundlagen kriegt man da gut beigebracht. Sie ändern sich nämlich NIE.
    In Thermodynamik und Mathematik habe ich damals gekämpft.
    Da kann man sich dann auch ein Bild machen, wie das mit den 37,5% kraktstoffeinsparung der EU gehen soll. Das ist ein Perpetuum Mobile. Man errechnet 80% Wirkungsgrad. Sehr lustig. Oder auch nicht. Wie man’s sieht….

  17. Ja- die Diskussion über Gretas plastikbecher finde ich auch völlig überzogen. Unsere tollen Politiker fliegen überall hin und so weit ich es nachvollziehen kann ist der Vorstand meiner deutschen Ex-firma regelmäßig Business-Class nach China geflogen. Da war aber nix zu tun. Mit Ausnahme, dass der Chef dort eine halbe Etage eines Nobel-Hotels angemietet hatte- was die da wohl getan haben??
    Für den Energieeinsatz kann man Millionenen Strohhalme kaufen.
    DAS ist unser Problem.

    Könnten wir ja mal rechnen: 6 Leute alle 6 Wochen 1,5 Jahre. Macht ca. 12x; sind 8000km *2. Braucht etwa 3,5l/Person/100km. sagen wir 4.
    Sind also 16000/100 *4 *12 – sind rund 8 Kubikmeter Kerosin.
    Ein Strohhalm wiegt etwa 2 Gramm. 8 Kubikmeter kerosin sind etwa 6 Tonnen, 6000 kg oder 6000000 g. Wenn man von 1:1 ausgeht sind das 3 Millionen Plastikstrohhalme. Hab ich mich verrechnet? 😉

  18. Dauerspaß – aber Klo verdreckt

    Katrin Fischer: Erklären wir Eltern doch bitte den Schülern, warum Lehrer und Erzieher seit Jahren auch in Dresden – und ganz aktuell erst wieder in der Woche vor den Winterferien – für ihre Rechte auf die Straße gehen …

    Ganz einfach, die Lehrer beenden die Demos, wenn ihre Forderung anerkannt wird. Das Schuleschwänzen wegen Klimarettung dagegen verspricht dauerhaften Spaß.

    Katrin Fischer: Obwohl es „Streik“ heißt, bestreiken die Schüler nicht die Schulpflicht oder die Schule, sondern sie demonstrieren während der Schulzeit für eine ihnen wichtige Sache. … Einige Schüler gehen hin, weil ihnen Umwelt schon wichtig ist.

    Das naheliegendste Problem in der Umwelt der Schüler sind doch demolierte und verdreckte Schultoiletten. Die Lehrer und der Hausmeister waren´s bestimmt nicht. Warum kommen umweltbewußte Schüler nicht mal auf die Idee, dazu eine Aktion zu starten, Motto „Wir schützen unser Schulklo!“

  19. Ausfallstunden

    Ab und an werden in den Medien die Ausfallstunden wegen Mangel an Lehren oder deren Krankheiten beklagt, welche die Bildung der Schüler beeinträchtigen. Mit Recht. Über diese Ausfallstunden wird auch eine Statistik geführt. Alles richtig. Wenn ein Schüler mal die Schule schwänzt, wird ihm das persönlich vermerkt im Zeugnis. Jetzt kommt die Frage : Wie verbuchen die Bildungs-Statistiker die selbstgenerierten Ausfallstunden unserer, der Greta nacheifernden Schüler resp. Zubeschulende !?

  20. Naja- nachdem sich Frau Merkel aus politik-taktischen Gründen hinter Greta gestellt hat – ist das ein Problem. Bzw nicht – denn – so what? Das erscheint alles völlig egal.
    Und für den Glauben haben Christen während der Kreuzzüge gebrandschatzt, gemordet und vergewaltigt.
    Für Wissen tun Leute das nicht.(!)

    Ich habe über 12 Jahre in der Windkraft gearbeitet – Betrügerische Gutachten „zerlegt“, Maschinen mit 7% (!) Mehrertrag getunt, ……………………. – alles. Ich habe auch geprüft, wie die 300000 getöteten Fledermäuse jährlich zustandekommen: Auf diese Zahl wurde von 136 Fledermäusen innerhalb von 10 Jahren(!!!) in der Nähe Berlins „hochgerechnet“ (Zitat Ende). Nach derm Rechweg sucht man vergebens.
    Klar- dann kann man ihn auch nicht widerlegen- wie es den Lungenfachärzten erging. Viel besser! Sie haben wahrscheinlich Milli und mykro verwechselt.

    FAKTEN, Regelungen und Richtlinien, die in Deutschland essentiell sind, da es dicht besiedelt ist, spielen schon lange keine Rolle mehr; Physik sowieso nicht: Im EU-Parlament wollte ein Politiker gar die Kirchhoffschen Gesetze ändern.
    Auch wird gegen die „Staubsaugerverordnung“ der EU gewettert. DIE wiederum ist sinnvoll. Da hatten sie lichte Momente.
    Dann wird in Deutschland „Karbonbeton“ als Innovation mit Preisen überschüttet. Unter Uns: Glasfaserbeton gibt es schon ewig und erste Regel im Maschbau ist es, dass es hirnrissig ist, ganz billige und ganz teure Stoffe zu kombinieren. Ist irgendwo auch logisch.
    Gleichzeitig rennen überall „Controller“ herum, die diesbezüglich von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Deswegen belegte ein äusserst ruhiger Kollege einen von diesen mit dem Begriff „Zahlenwichser“.
    Sie haben nicht kapiert, dass beliebig optimierte Systeme beliebig vulnerabel werden. Sieht man an der Automobilindustrie: Fehlt ein Teil, steht das komplette Band.

    MIR als Windkraftprofi wird dann von denen, die offensichtlich mal zwei Sätze von Kant lasen, erklärt, „dass das alles mit Windenergie geht“.
    Und wenn ich Windkraft erklären will – NEIN, NUR DAS NICHT!!!
    Ah-Ja! Die Bildungskatastrophe- ist also schon locker 30 Jahre alt.
    Ich sage dazu nur: Popper (Die Schwäne- schwarz und weiss) und Wittgenstein (Einleitung vom Tractatus). Der wer dem Denken eine Grenze….
    Grrrr.

  21. Das Zubeschu

    Neulich benutzte ich den Ausdruck Zubeschulende. Analog zur Abkürzung Azubi für Auszubildender ergibt sich
    Singular : Der, die, das (divers) Zubeschu,
    Plural : Die Zubeschus.
    Aus der Schulschwänzerei würde dann statt Schülerinnen- und Schülerstreik ein zeit- und platzsparender Zubeschusstreik.

  22. uups:
    https://www.blick.ch/news/ausland/nicht-so-gemeint-vater-thunberg-meldet-sich-bei-blick-greta-krebst-von-atom-aussage-zurueck-id15228068.html
    ———–
    Sie hatte ja gesagt:
    „Auch wenn Atomenergie sehr gefährlich, zeitraubend und teuer ist, können vor allem Länder und Regionen ohne grosse Möglichkeiten für erneuerbare Energieträger, von der Atomenergie profitieren. Aber lasst uns diese Debatte erst führen, wenn wir beginnen, das Gesamtbild anzuschauen.»

    Daneben schreibt Thunberg auch über die Machtlosigkeit, die sie oft überkommt: «Menschen fragen mich dauernd, wie das Klimaproblem zu lösen ist. Das ist absurd. Als ob ich eine Antwort kennen würde. Niemand weiss genau, was zu tun ist. Darum geht es genau: Wir können nicht einfach ein paar Steuern erhöhen oder in ein paar grüne Fonds investieren und dann weitermachen wie bisher. Mit unseren aktuellen Systemen gibt es keine Lösung.»“
    ———-
    Also doch eine PR-Aktion vom Vater: Der weiß: Wahrheit lässt die Aktien sinken; Das Volk WILL be{tr|l}ogen werden.
    Und Greta wird von den eigenen Eltern benutzt. Widerlich!

  23. Heute bei Danisch …
    „Mir schreibt eine Leserin mit polizistischem Familienmitglied, das dienstlich bei einer Greta-Demo war:“

    Ca. 500 Schüler sind (mit einigen Linksautonomen) losmarschiert.

    Nach 2-300 Metern waren noch ca. 50 Schüler dabei. Der Rest hat Schulfrei genossen.

    Übrig blieb eine Linke Szene die ihre Parolen lauthals kundtat.

    Was steht in der Presse? Die feiert die tolle Schülerdemo mit 500 Teilnehmern.

    Wir haben fertig, das wird hier nix mehr, der Zug ist abgefahren.

    http://www.danisch.de/blog/2019/03/21/greta-und-die-500/

  24. Kann ich mir so durchgängig nicht wirklich vorstellen. denn die Schjüler „glauben“ ja, dass alle blöde sind und man AKWs und KKWs abstellt, ein paar Windkraftanlagen aufstellt- und schon ist alles gelöst!
    Schon vor 40 Jahren haben meine Mitschjüler auf einem Schulfest „Harrisburger“ verkauft- die sind heute Journalisten, durchaus erfolgreich.
    Wobei scheinbar eine – sagen wir mal – „geistige Einsilbigkeit“ dem Erfolg zuträglich zu sein scheint.

    Das sind eben die einfachen Lösungen: abschalten-Fertig! Ganz nach dem Sinn der Massen. Das hatten wir irgendwie schon mal – also die einfachen Lösungen für hoch komplexe Probleme.

    Wohin das führt- naja.
    Gibt’s eine männliche Version von Cassandra?

  25. „Gibt’s eine männliche Version von Cassandra?“

    Laokoon

  26. @ arminius: Ich bin ja ernsthaft dafür, die grundlastfähigen Kraftwerke wirklich einmal von einem Tag zum anderen komplett abzuschalten. Ich glaube, nur so kann man den nötigen Lernprozess bei den Ökostrom-Gläubigen auslösen, was ihr Ökostrom alles nicht kann. So würde der Lernprozess sogar sehr schnell, spätestens nach einigen Stunden ausgelöst werden. Reden und Erklären hat bei diesen Realitätsverweigerern leider wenig Sinn, dass haben die vielen Versuche aus den letzten Jahren gezeigt.

  27. 🙂 Ja- genau so ist das:
    Nehmen wir als plakativeres Beispiel den Veganismus – eine ähnliche Aktion: Würden wir der Welt Veganismus aufoktroyieren- hätten wir auf der Erde nach 8 Wochen mindestens 1 Milliarde Menschen weniger.

    Diese „Ideen“ kann man genau so NUR DESHALB VERTRETEN, da man sicher sein kann, dass sie niemals 100%ig umgesetzt werden (können). Und das sehe ich als ziemlich perfide Aktionen an.

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