Die Netzfrauen und der Streisand-Effekt

Am vergangenen Freitag hatte Barbra Streisand Geburtstag. Nach ihr wurde ein Effekt benannt, von dem ich bisher annahm, dass er Internetnutzern weitestgehend bekannt sei. Wie ich an diesem Freitag aber feststellte, gibt es immer noch Aufklärungsbedarf. An diesem Tag erhielt ich meinen zweiten Anruf von Dorothea Schreier, der Betreiberin der Seite „Netzfrauen“ und wie sie mir versprach, würde es auch der letzte Anruf sein. Dafür bedankte ich mich auch ganz ehrlich. Frau Schreier erklärte mir: So … das hätte ich nun davon … sie hat nun alles der Polizei übergeben. Meinen Artikel und alles andere. Jetzt ginge es um die Beweisaufnahme wegen der Morddrohungen und wegen Verleumdung. Sinngemäß muss ich ihr geantwortet haben, das sei ja alles sehr interessant, es könne mir aber ziemlich egal sein, denn was mein Artikel mit all dem zu tun haben solle, wäre mir schleierhaft. Sie konnte mir das übrigens auch nicht erklären, denn so wie sie sich ausdrückte, hatte sie den bewussten Artikel noch nicht einmal selbst gelesen. Aber man hätte es ihr zugetragen. Und nun sei alles bei der Polizei. Wegen der Beweisaufnahme. ‚Die armen Beamten‘, dachte ich.

Da ich gerade mit dem Fahrrad unterwegs war und wenig Zeit hatte, unterbrach ich sie und fragte, ob sie den Streisand-Effekt kenne? Da war erst einmal Stille am Telefon. Sie kannte ihn nicht und ich erklärte ihn ihr an unserem konkreten Beispiel: Der Streisand-Effekt ist, wenn das Bekanntwerden einer – bisher möglicherweise völlig belanglosen – Sache von jemandem verhindert werden möchte und wenn durch diesen Verhinderungsversuch die betreffende Sache aber erst recht bekannt wird. Mein Artikel, so erklärte ich Frau Schreier, sei vor ihrer Drohung mit dem Anwalt lediglich von relativ wenigen Leuten gelesen worden. Durch ihre Aktion hätte sie es nun aber selbst ausgelöst, dass er seitdem auf viel mehr Interesse stößt.

Damit die Beamten bei der Polizei nun nicht so viel Arbeit damit haben, aus dem Thema schlau zu werden, hier meine Zuarbeit für ihre Recherche:

Was bisher passierte

Phase 1: Ich veröffentliche am 26.03.2015 einen Artikel, in dem ich einige Artikel der Netzfrauen kritisiere. Da ich als kleiner Hobby-Blogger nicht den Bekanntheitsgrad von Sascha Lobo, Jens Berger oder Stefan Niggemeier habe, halten sich die Zugriffe im überschaubaren Bereich. Unter anderem wird mein Text von jemandem im Forum bei Psiram mit der Kommentierung *grins* erwähnt.

Phase 2, 07.04.2015, früh in der Nacht: Unter der Überschrift „Doro ist empört“ dokumentiert im gleichen Forum jemand, dass Frau Schreier im Netz juristische Maßnahmen gegen mich angekündigt hat. Das macht nun einige Leute neugierig, was weiter passieren wird. Es ist immerhin bemerkenswert, dass die Netzfrauen einen harmlosen Blogger verklagen wollen, während die Netzfrauen selbst sonst immer mit an vorderster Front stehen, wenn eine große Firma angeprangert werden muss, die einen Kritiker angeblich juristisch mundtot machen will. Macht Frau Schreier das eigentlich bei jedem Blogger, der sie negativ erwähnt? Ich bin ja nicht der einzige. Im Anhang sind ein paar Beispiele solcher Artikel.

Phase 3, 07.04.2015: Frau Schreier ruft mich an. An der Stelle muss ich zunächst einmal das mit dem Anruf beim Arbeitgeber klären: Ja, sie hat bei mir auf Arbeit angerufen. Daran war ich aber selbst schuld, weil ich meine dienstliche Nummer hier im Impressum angegeben hatte. Das hatte den Hintergrund, dass ich einmal die Empfehlung gelesen hatte, man solle im Impressum eine Telefonnummer angeben, unter der man tagsüber schnell erreichbar ist. Ansonsten könnte ein Anwalt später sagen, er hätte bei der Klärung eines Problems den Bloginhaber nie erreicht. Keine Ahnung, ob das stimmt, jedenfalls war das der Anlass. Da ich viele Jahre Handyverweigerer war und auch heute mein Smartphone auf der Arbeit nicht ständig mit herumtrage, hielt ich das für die beste Lösung. An die Möglichkeit, dass ich gerade im Urlaub sein könnte, wenn doch erstmalig so etwas passiert, hatte ich nie gedacht.

Aber zumindest hätte Frau Schreier meinem Kollegen nicht diesen endlosen, erbitterten und vor allem völlig sinnlosen Vortrag halten müssen (der später übrigens nicht die von ihr beschriebenen schlimmen Konsequenzen, sondern nur ein mitleidiges Lächeln für mich zur Folge hatte).

Abends ruft sie mich jedenfalls wieder an, diesmal auf dem Handy, da ich inzwischen den Hinweis bekommen und mein Impressum geändert habe. Fast 24 Minuten redet „Doro“ Schreier auf mich ein. Wichtigste Info für mich: Der Anwalt ist eingeschaltet, die Klageschrift wegen Rufschädigung (oder so ähnlich) schon aufgesetzt. Ich lerne nach mehrfacher Wiederholung, dass die Netzfrauen Mütter sind … „wir sind Mütter, Mütter!“ … und dass man mit Müttern so auf keinen Fall umgehen kann. Da ich gerade im Urlaub bin und keine Lust habe, ihn mir mit Gedanken über Gerichtsverhandlungen zu verderben, stelle ich den Artikel erst einmal offline. Sehr zufrieden bin ich damit nicht, denn eigentlich fand ich den Artikel gar nicht so verkehrt, aber ich sage mir: Was soll’s, da habe ich so etwas auch mal erlebt, vergiss es einfach. Es gibt wichtigeres.

Phase 4: Man bemerkt, dass der Artikel weg ist und diskutiert darüber. Ich bemerke davon aber vorerst nichts.

Phase 5, 17.04.2015: Bei Psiram erscheint ein Artikel „Netzfrauen – das Geschäft mit der Angst“. Ich denke zunächst, das sei aber ein lustiger Zufall, dass sie sich ausgerechnet jetzt diesem Thema widmen, lese dann aber im Artikel, dass mein verschwundener Text der Auslöser dafür gewesen sei. Gefällt mir! Einen Wiki-Eintrag zum Thema „Netzfrauen“ gibt es bei Psiram nun auch.

Frau Schreier ist nicht sehr erfreut und macht dadurch zusätzlich viele Menschen auf die Sache aufmerksam.

Detail, 18. 04 2015: Ich sehe meinen Artikel noch einmal an, aktualisiere den Anfang und das Ende und veröffentliche ihn neu.

End-Phase: Der Streisand-Effekt tritt ein. In Google-Analytics ist bei mir eine beeindruckend steile Kurve nach oben zu sehen, der abgerufene Inhalt ist hauptsächlich der bewusste Artikel. Während er in der ersten Zeit bis zur Drohung Frau Schreiers insgesamt gerade einmal etwa 200x abgerufen wurde (5 – 25 mal am Tag), geht es nun immer um 4-stellige Werte. Auch auf der Netzfrauen-kritischen Facebook-Seite „Anti-Netzfrauen“ (die ich vorher gar nicht kannte) verzeichnet man steigendes Interesse. Den oder die (?) Betreiber dieser Seite regt das offensichtlich an, sich nun wieder regelmäßiger damit zu befassen, Netzfrauen-Artikel vom Kopf auf die Füße zu stellen, denn es erscheinen nun in schneller Folge mehrere solcher Korrekturen.

Abgesehen davon hat die ganze Sache nun kaum noch etwas mit mir zu tun und ich kann den Rest auch nur als normaler Mitlesender im Internet verfolgen. Frau Schreier wettert natürlich zunächst gegen Psiram und zeigt dabei ihre gesamte Recherchekunst, indem sie behauptet, „Biosens e.V.“ stecke hinter Psiram, obwohl dieser Verein, der sich u.a. mit „Bioenergetischer Meditation“ befasst, eher selbst einen Eintrag im Psiram-Wiki verdient hätte. Anschließend fällt sie auf ein altes Fake-Interview herein, worin behauptet wird, Psiram sei von der Pharma-Industrie gesponsert.

In einigen Seitenarmen des Internets scheint die Sache ziemlich hoch zu kochen. Die Facebook-Gruppen „Friedensdemo-Watch“ und „GenFM“ greifen offenbar die Kritik an den Netzfrauen mit auf. Logischerweise meint man deshalb bei den von ihnen beobachteten Wahnmachen sich nun davon wiederum distanzieren zu müssen, was dazu führt, dass Netzfrauen-Kritiker pauschal zu „miesem Faschistenpack der Antideutsch-Szene“ werden. Bei diesem „asozialen Psychopathengesocks“ handelt es sich laut Wahnwichteln „eigentlich um getarnte Scientologen“. Aha, wieder was gelernt. Wenn meine Nachbarn wüssten, mit was für Leuten ich zu tun habe … „Die Methoden des Psychoterrors, Mobbings und der Hetze sind jedenfalls dieselben wie bei der Psychosekte. Unserer Meinung nach ein Fall für den Verfassungsschutz.“

Bei diesem Stil ist es natürlich auch denkbar, dass vielleicht irgendwo eine Morddrohung fiel. Keine Ahnung, ob und, wenn ja, wo das passiert sein könnte. Normalerweise werden in solchen Fällen von allen beteiligten gegnerischen Gruppen immer fleißig Screenshots gemacht, ich habe keinen solchen gesehen, aber das hat selbstverständlich nichts zu sagen, eine solche Drohung kann ja auch auf anderem Wege gekommen sein.

Was ansonsten alles noch passierte, lässt sich anhand der Einträge im Psiram-Forum gut rekonstruieren. Zum Beispiel hat man bei den Netzfrauen kaum Probleme mit drohenden Anfeindungen, wenn sie durch eine eigene Initiative gegen Mitarbeiter der Zeitschrift „Mein schöner Garten“ ausgelöst werden.

Zum Abschluss noch eine Sache, nämlich zum mantraartig wiederholten Argument, Kritik an den Netzfrauen verbiete sich, denn

Wie gesagt – wir sind Mütter! Mütter sollte man nicht ärgern – denn hinter den Müttern, steht die nächste Generation, ihre Familien (…) Greife nie Mütter an, denn du weißt nicht, welche Macht von ihr ausgeht.

Man darf Mütter also nicht kritisieren? Eine eigenartige Behauptung. Man stelle sich vor, Männer würden so etwas sagen:

„Kannst Du eine Kritik zu diesem Artikel schreiben? Da behauptet jemand, bei Leipzig sei ein Erdbeben durch Fracking ausgelöst worden. Der Artikel strotzt aber nur so vor Fehlern …“

„Nein, das mache ich nicht. Das ist zwar wirklich haarsträubender Unsinn, aber da muss man auch etwas entgegenkommend sein, denn die Autorin ist doch Mutter!“

Wäre das nicht absolut frauenfeindlich? Würde das nicht unterstellen, dass man seine Ansprüche an die Logik und an die Nachvollziehbarkeit von Argumenten deutlich herunterschrauben muss, sobald eine Autorin auch Mutter ist? Indirekt sagt es ja aus: In Texten von Müttern sind zwar hohe Emotionen zu erwarten, aber auf Logik und Plausibilität darf man hier nicht hoffen. So etwas sollte man als Mann besser nicht andeuten – den darauf folgenden Aufschrei aller Journalistinnen, die Kinder haben, kann ich mir gut vorstellen. Und ich wäre auf ihrer Seite. Zusätzlich würde das auch noch aussagen, dass Frauen ohne Kinder irgendwie weniger wichtig sind als Mütter. Und da rede ich noch gar nicht von der Tatsache, dass es nebenbei auch noch Männer gibt.

Falls bei mir im Blog einmal wieder ein kritischer Kommentar kommt, kann ich ja bei der Gelegenheit testen, wie verständnisvoll die Reaktionen ausfallen, wenn ich mit „aber ich bin doch Vater!“ kontere.

2015-04-27_netzfrauen-dwn

Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal mit den Netzfrauen einer Meinung bin

 


 

Anhang

Psiram, Blog-Artikel 1: „Netzfrauen – das Geschäft mit der Angst

Psiram, Blog-Artikel 2: „Wie die Netzfrauen mit Kritikern umgehen

Psiram-Wiki, Thema Netzfrauen

Psiram-Forum, Thema Netzfrauen

Andere Blogger mit Kritik an den Netzfrauen

mimikama: „Atomunfall in der Ukraine – Ein zweites Tschernobyl?

PPQ: Skandalwurst aus der Fleischfabrik

Blog_Agrar: Angstmacherei in Mettingen

Juskis Erdbebennews: Fracking, die Nächste! Auch Leipzig – Halle im Fokus der Verschwörungstheoretiker

doktorsblog: Die „Netzfrauen“ – oder warum man das Netz doch noch verstehen kann

Facebook-Gruppe „Gesperrt bei den Netzfrauen“

Updates:

mimikama: Netzfrauen versus Tchibo: Echtfell oder echt kein Fell?

Spiegelfechter (Dauerthema fehlende Quellen- und Urheberangaben bei den NF): Die Netzfrauen und ich: das wird nichts mehr

satiresenf: „Netzfrauen“ werfen mit Nachgeburt um sich

Hänselblatt: Aufgedeckt: 73-jähriger Rentner steckt hinter dubiosem Verschwörungsprojekt Netzfrauen

Blogrebellen: Lügen haben kurze Beine, oder: Drehen die Netzfrauen jetzt völlig durch?

dowido: … Die Satire auf dieser Seite soll bewusst überzeichnen und in die Absurdität führen …

Geschlechterallerlei: „Netzfrauen“ machen Stimmung gegen „The Red Pill“

mimikama: Reis, Reis, Baby! Die Horrorgeschichte vom Plastik-Reis aus China

19 Kommentare:

  1. Hallo Frank,

    interessante Ausführungen – ich kannte die Netzfrauen bisher noch gar nicht und habe mich nun ein wenig damit beschäftigt. Das Mütter-Argument ist leider ein gutes Beispiel, wie oftmals auch Frauen der öffentlichen Wahrnehmung des Feminismus, wie ich ihn gern verstehe und unterstütze, schaden.

    Die Aktivität und Bissfestigkeit Frau Schreiers ist wirklich enorm, an dieser Stelle mein herzliches Beileid. Das muss ja anstrengend sein.
    Auf einen arroganten Kommentar Schreiers („[…] warum sollen wir uns dem von Frank Halbwissen länger beschäftigen – wir haben 1 Million Leser im Monat und wenn uns die Deutsch nicht wollen – macht nichts – wir werden ja weltweit gelesen“) sah ich mich tatsächlich motiviert, per Mail meine Einpunktstatistik einzureichen, worin ich mich als potentiell verlorenen Leser erkläre. Als Realitätsabgleichs sozusagen.

    Ich war ganz erstaunt über die prompte und persönliche Antwort. Da ich darin ja schon praktisch aufgefordert werde, diese auch zu veröffentlichen, würde ich das gern hier tun:
    „Sehr geehrter Herr Seifert,
    viele Leser sind in der Lage sich selber eine Meinung zu bilden- andere leider nicht.
    Und ja -ich wurde von Frank Halbwissen terrorisiert – und auch anderweitig gemobbt.
    Da Cybermobbing eine Straftat ist – kümmern sich andere darum

    Wenn Sie die Netzfrauen nicht mehr lesen – dann ist es so.
    Sollten Sie zu der Gruppe gehören- können Sie dies auch fotografieren und im Netz stellen.
    Danke
    Und schade, dass Sie Cybermobbing unterstützen
    [Doro Schreier] “

    Frank, du verheimlichst doch etwas! Terror und so. Ganz klar etwas für den Verfassungsschutz.

  2. Gnihihi. Und ich dachte, angesichts einer explodierenden Weltbevölkerung, die jede andere Lebensform auf unserem Planeten an den Rand des Ruins bringt, sei „Mutter“ schon lange kein wertvolles Prädikat mehr.
    ÜberÜberVölkerung haben die nichts, die Netzfrauen? Ich empfehle die Ansicht der Folge „Wilde Babys“ aus der Serie Telerop 2009. (Serienstart 1974, sehr sehenswert!)

  3. @Jacob Seifert: Wie bitte? Die Dame wurde durch mich „terrorisiert und auch anderweitig gemobbt“? Spinnt die? Es war ja wohl eher umgekehrt. Danke für den Hinweis.

  4. Wird ja immer besser: Jetzt will sie sich wegen des (von mir ausgelösten ?) Cybermobbings schon an die Bundesregierung wenden … kein Kommentar

    Quelle, Facebook

  5. @Brigitta

    Mütter werden schon lange auf einen Ziemlich hohen Sockel gehoben. Verstehe ich persönlich nicht. Vielleicht einfach deswegen, weil ich ein Mann bin.

    Dennoch… Ich muss nicht unbedingt jemand mit Bewunderung beschenken, weil er seien Pflicht erfüllt. Was würden diese Übermütter denn tun wenn ich ihnen sagen würde „Nö… also ich würdige eure Rolle nicht“… Würden sie dann ihre Kinder auf den Müll werfen ? Das wohl kaum… denke ich… denn was würden die Nachbarn dazu sagen ?

    Aber so ist das wenn man Kinder will, oder auch wenn man sie nicht will, aber zu dämlich ist zu verhüten (beiderseits). Dann bekommt man eben Kinder um die man sich kümmern muss, auch wenn das allen andere egal ist. Diese Menschen haben einfach keine andere Wahl als sich um ihr Nachwuchs zu kümmern. Tun sie es nicht werden sie Gesellschaftlich geächtet.

    Ich muss deren Rolle nicht würdigen und ich muss meiner eigenen Mutter nicht dafür dankbar sein dass sie mich erzogen hat, mir etwas zu essen gab und Kleidung besorgte… das war ihre Pflicht die sie zur erfüllen hatte. Ich muss nicht dafür dankbar sein, dass ich nicht in einer Mülltonnen geendet habe.

  6. Pingback:Scientology, Netzfrauen, Spirit of Health: Wenn Blödmannsgehilfen aktiv werden @ gwup | die skeptiker

  7. Jupp, das mit dem ‚Mütter‘ kenn ich schon. Ich hab mal auf Twitter die Art und Weise wie die Netzfrauen Autisten missbrauchen indem sie Autismus als Schreckgespenst hinstellen und für ihre Ideologie ausschlachten, niederträchtig genannt. Daraufhin meinte Frau Schrei(er/hals), vielmehr ich wäre niederträchtig, denn sie wären immerhin Mütter.

    Autisten, die sich gegen ihren Missbrauch durch ‚Mütter‘ wehren, sind niederträchtig. Wisster Bescheid.

  8. Ich mag mich täuschen, aber für mein Empfinden taugt die Tatsache eine „Mutter“ zu sein für lediglich eine Qualifikation: Kinder austragen zu können.
    Dadurch wird man jedoch weder zu einer Immunologin noch Autismus-Expertin, es verschafft einer Mutter auch keine Expertise in Sachen Ernährung oder Kenntnisse in Geopolitik.
    Warum muss sich diese Frau trotzdem zu diesen Themen äußern?
    Die Mütter die ich kenne haben da selten eine dezidierte Meinung.

    Klar, ich lasse auch hier und da mal mehr, mal weniger unqualifizierte Kommentare liegen; aber muss man denn seine geballte Inkompetenz gleich in einem Blog ausbreiten?
    Und dieses unheilvolle Sendungsbedürfnis mit paranoidem Aktionismus paaren?

    Wahrscheinlich ist es doch nur der schnöde Mammon und ich bin einfach zu doof (ode zu ehrlich), um den auch einfach abzugreifen.

    Manchmal beneide ich solche Menschen.

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  11. Pingback:Die Netzfrauen und ich: das wird nichts mehr » Spiegelfechter

  12. selten so breit geschmunzelt. 😛

    amüsierte Grüße, Claudia

  13. Astrein! Herrlich! Und – mein Beileid 🙂

  14. Danke für das Beileid, aber im Moment überwiegt der Spaß. Außerdem fühle ich mich geehrt, denn Doro nennt mich heute in einem Atemzug mit dem Blog „Spiegelfechter“:

    … Nun werden wir Netzfrauen, von Männern in den Schmutz gezogen – Beispiel Webseite „‪#‎Spiegelfechter‬“- Inhaber Jens Berger und ein gewisser Blog “ Frank Halbwissen“ -Inhaber Frank Nagel …

  15. so ein verhalten geht garnicht. wusste garnicht das die sich so verhalten. ist mir schon extrem peinlich hin und wieder was auf deren Blog gelesen zu haben.

    naja das wars jetzt.

  16. Pingback:Psiram » Die Netzfrauen und das Denunziantentum

  17. Pingback:Jetzt wird’s richtig lustig: Die Netzfrauen und der charismatische Guru @ gwup | die skeptiker

  18. Ich fragte die netzfrauen wie man sich gegen die ungerechtikeit wehren kann,als antwort;wir stehen nicht auf ihrer lohnliste wollen sie uns auch noch zum einkaufen schicken usw.,netzschlam… wurde von mir gesperrt worauf die mit mobbing antworteten. Vorsicht finger weg von netzfrauen.

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