Geplante Obsoleszenz – (mit viel Phantasie) von einer Studie bewiesen

Konsumgüter werden absichtlich so produziert, dass sie bald nach Ablauf der Garantiezeit kaputt gehen. Das beweist eine Studie der GRÜNEN – so zitieren sich zumindest die Medien gegenseitig seit etwa einer Woche. Aber hat überhaupt jemand diese Studie gelesen? Dann hätte demjenigen auffallen müssen: In dieser gesamten Studie wird zwar behauptet, geplante Ausfälle wären ein Massenphänomen, welches „einen sehr großen Teil der Produkte unseres alltäglichen Lebens betrifft“ – doch wirklich plausible Beweise für diese Behauptung sind in der Studie nirgends zu finden. Stattdessen räumen die Verfasser bei Produktausfällen mehrfach ein:

Seite 13 (u.a.): “Wirklicher Vorsatz ist nur sehr schwer nachweisbar.”

Woher wollen die Verfasser dann aber wissen, dass es diese geplante Verringerung der Haltbarkeit, also geplante Obsoleszenz (g.O.) tatsächlich gibt? In einer Studie (welche eigentlich ein Gutachten ist) hätte ich schon einige konkrete Beweise erwartet, aber diese werden mit entsprechender Wortwahl umgangen:

S.13: „Diese Methode scheint heute sehr weit verbreitet zu sein. Inwieweit hier bewusster Vorsatz vorliegt  oder  es  sich  um  Marktzwänge  handelt  (…),  ist  häufig  schwer  zu beurteilen“

Selbst bei den im Internet gern zitierten klassischen Verdachtsfällen äußern sich die Verfasser vorsichtig (S.13):

  • PHOEBUS-Glühbirnen-Kartell: “(…) können offenbar nachgewiesen werden (…)”
  • Nylonstrümpfe: “ (…) Konzern   Du   Pont   verkürzte   offenbar   vorsätzlich (…)”
  • Apple: “ (…) Akku  mit  offenbar  vorsätzlich  begrenzter  Lebensdauer” (…)
  • Tintenstrahldrucker: „(…) Einige  Drucker  sind  offenbar  so  konstruiert (…)“

Zu diesen Themen wurde schon viel geschrieben. Von manchen werden sie als „Moderne Märchen der Konsumkritik“ eingestuft. Können die Verfasser der vorliegenden Studie wenigstens neue Fälle vorzeitiger Ausfälle vorlegen, die eindeutig auf g.O. zurückzuführen sind? Ab Seite 25 werden zwar viele „konkrete Beispiele“ aufgelistet, allerdings sind das alles nur beliebige normale Gerätedefekte (siehe weiter unten). Diese Liste wirkt so, als hätten die Autoren in ihrem Bekanntenkreis eine Umfrage gestartet: „Hat jemand zufällig irgendein kaputtes Gerät oder Bekleidungsstück herumliegen? Schickt uns mal ein Foto!“ Beweise, dass diese Defekte von den Herstellern absichtlich hervorgerufen wurden, finden sich an keiner Stelle. Trotzdem entwerfen die Autoren auf dieser Basis später Kategorisierungen aller Konsumgüter, für ihre jeweilige g.O.-Betroffenheit. Alle Produkte sind in den Kategorien „hoch“ oder „mäßig“ eingeordnet. Kategorien „niedrig“ oder „keine g.O.“ existieren nicht – kein einziger Artikel wird so eingeordnet. Auf welcher Basis werden diese Kategorien festgelegt, wenn doch g.O. so schwer nachweisbar ist? Das bleibt ungeklärt, trotzdem folgen ausführliche Berechnungen, die allen Ernstes in der Behauptung gipfeln, 11 – 16 Großkraftwerke könnten stillgelegt werden, wenn man g.O. abschaffen würde.

Alle Aussagen der Studie basieren nur auf Vermutungen

Zugegeben: Die Vermutung, g.O. würde von der Industrie angewendet, ist durchaus naheliegend. Wenn jemand ein Produkt herstellt, welches Ewigkeiten hält, kann er nichts mehr verkaufen, sobald der Markt gesättigt ist. Besser für diesen Hersteller wäre es, wenn der Kunde möglichst schnell weitere Produkte kauft. Das ist ein logischer Gedanke, durch den Hersteller auf interessante und Kunden auf kritische Gedanken kommen könnten. Da die Industrie bereits in der Werbung viele Tricks anwendet, die uns zum Kauf von Produkten animieren sollen, obwohl wir sie nicht wirklich benötigen, sollte man durchaus wachsam sein. Und dass viele Produkte nach kurzen Gebrauchszyklen bald auf dem Müll landen, ist auch eine Tatsache.

Aber solange g.O. nur eine unbewiesene Theorie ist, sollten auch hier die Regeln gelten:

1. Man muss Behauptungen auch beweisen können und

2. Im Zweifel für den Angeklagten.

Man kann sich auch fragen, wie riskant ein einziger Fall konkret nachgewiesener g.O. für den betreffenden Hersteller wäre: Würde der nicht – gerade heute im Internetzeitalter – sofort einen Boykott von uns Kunden einplanen müssen? Und wären vorsätzliche Ausfälle überhaupt technisch umsetzbar, ohne dass es jemand entdeckt? Ist es vorstellbar, dass Firmen tatsächlich Ingenieure extra dafür bezahlen, Bauteile und Materialien so zu entwickeln oder auszuwählen, dass sie bald nach Ablauf der Garantiezeit kaputt gehen? Das wäre zusätzlicher Aufwand in der Produktentwicklung, obwohl man Kosten doch gerade vermeiden möchte. Normalerweise schätzt man bei der Entwicklung eines Produktes die zu erwartende Gebrauchszeit ab und wählt dementsprechend die notwendigen Materialeigenschaften aus (beispielsweise wäre es weltfremd, ein Smartphone für 30 Jahre Gebrauchszeit zu entwickeln). Dass in dieser Gebrauchszeit dann auch Defekte auftreten können, lässt sich nicht vermeiden. Deren Häufigkeit lässt sich aber tatsächlich berechnen. Bei elektronischen Geräten verläuft die Häufigkeit zu erwartender Ausfälle beispielsweise nach einer Art „Badewannenkurve“: Die meisten Ausfälle finden unmittelbar beim ersten Einschalten oder in den ersten Betriebsstunden statt. Dann werden sie seltener (wenn ein elektronisches Gerät in den ersten Tagen funktionierte, kann man das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für die nächsten Jahre erwarten) und erst nach einer bestimmten Zeit (das kann bei Elektronik ein sehr langer Zeitraum sein) treten durch Verschleißeffekte Spätausfälle auf. Insofern wird in der Produktentwicklung tatsächlich damit gerechnet, dass die Artikel nach einer bestimmten Zeit eine höhere Ausfallrate haben, aber dass das unmittelbar nach Ablauf der Garantie eintritt, dürfte wohl eher auf Zufälle zurückzuführen sein. Wenn ein solcher Zufall eintritt, ist es logisch, dass er dem Betreffenden umso deutlicher auffällt und zum Gesprächsthema wird. Über alle anderen Defekte (in der Garantiezeit oder viel später)  oder über die still vor sich hin funktionierenden Produkte wird man sich viel weniger Gedanken machen.

Die Studie im Detail

Auf den ersten Seiten wird erklärt, warum g.O. aus Sicht der Hersteller naheliegend wäre. Im Weiteren wird deren Existenz deshalb einfach vorausgesetzt. Bald erwähnen die Verfasser einen der beiden klassischen Fälle, bei denen man künstliche Produktalterung gefunden haben will: In der Geschichte der amerikanischen Autohersteller Ford und General Motors. Während Henry Ford (angeblich) auf langlebige Produkte Wert legte, versuchte man bei GM, die Kunden zum häufigeren Autokauf zu bewegen und baute dazu (angeblich) schneller alternde Komponenten ein. Aber ist es plausibel, dass von zwei Produkten das von den Konsumenten begeisterter angenommen wurde, welches die schlechtere Qualität hatte? Dürfte der Misserfolg von Ford nicht eher bei firmeninternen Abläufen zu suchen sein?

Erklärt wird, dass g.O. von der Industrie nur sehr dezent eingesetzt wird:

S.7: “Absatzpolitisch wichtig dabei ist, dass die Verkürzung der Lebensdauer so gering ist, dass sie unter der Wahrnehmungsschwelle der Käufer bleibt.”

Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass g.O. angewendet wird, die dann aber nur in einer kaum wahrnehmbaren  geringen Verkürzung der Lebensdauer von Produkten mündet, ergeben sich folgende Fragen:

  • Wäre sie dann wirklich messbar, also nachweisbar?
  • Ist es tatsächlich vorstellbar, dass die Hersteller das für konkrete Produkte mit ihren unterschiedlichen Alltagsbelastungen so exakt steuern können?
  • Würde sich dann der entsprechende zusätzliche Entwicklungsaufwand lohnen?
  • Wäre es dann wirklich so ein Problem für uns Kunden?

Auf S.7 wird eine angebliche “Strategie der allmählichen  Qualitätsverschlechterung” beschrieben – dann müssten die Produkte vor 50 Jahren alle super gewesen sein und heute permanent kaputt gehen. Jeder kann sich fragen, ob das von der Realität bestätigt wird?

S.10: “Warum  schreiten  Verbraucherschutzzeitschriften  wie  „Stiftung  Warentest“  nicht ein?  Das  hat  folgenden  Grund:  Wenn  es  sich  um  eine  nur  leichte  Reduzierung  der Haltbarkeit  handelt,  ist  sie  schwer  festzustellen  oder  nachzuweisen”

Deshalb  “wäre  ein  Vergleich  über  einen  längeren  Zeitraum  hinweg (notwendig): Wie war die Haltbarkeit derselben Produkte in den 1960er Jahren? Wie in den 70er Jahren?”

Mit anderen Worten: „Wir haben gar keine Daten für unsere Theorie“. So ein Vergleich über längere Zeiträume wäre tatsächlich notwendig, ist allerdings bei vielen aktuellen Produkten schlecht möglich, weil es sie früher noch nicht gab. Auch bei älteren Produkten (z.B. Autos) ist das nur eingeschränkt möglich, da sich z.B. Produktionsmethoden und Materialien stark geändert haben.

Bemängelt wird, dass Hersteller uns Kunden durch zu viele Produkte verwirren: “Durch diese Politik ständig neuer Modelle wird ein hohes Maß an Intransparenz und Orientierungslosigkeit beim Verbraucher geschaffen.” Aber was hat das mit g.O. zu tun? Abgesehen davon hat Produktvielfalt auch Vorteile und es gibt – gerade heute im Internetzeilalter – ausreichend viele Informationsmöglichkeiten für uns Konsumenten.

S12: “Diese  gravierendste  Form  von  geplantem  Verschleiß,  bei  der  der  Kunde  praktisch  keine Chance  hat,  sich  zu  wehren,  ist  schwer  nachweisbar.”

Mit anderen Worten: Es ist kein konkreter Fall bekannt. Ein recht eigenartiges Massenphänomen!

„Die gängigste Methode, voll funktionsfähige Produkte  nicht mehr funktionieren zu lassen, ist,  einzelne  Teile  einzubauen,  die  vorzeitig  den  Geist  aufgeben,  also  der  Einbau  gezielter Schwachstellen“

Wie soll das in der Praxis funktionieren, ohne dass es Warentestern und findigen Bastlern auffällt? Und woher wollen die Autoren wissen, dass es die gängigste Methode ist, wenn es doch so schwer nachweisbar ist?

(S.13) „Falls die Kunden nicht in ausreichendem Maße „mitspielen“ wollen, können die Unternehmen allerdings nachhelfen, indem z. B. Ersatzteile und Service aus dem Sortiment genommen, verteuert angeboten oder dem freien Markt vorenthalten werden“

Dass Ersatzteile für manche Geräte irgendwann nicht mehr verfügbar sind, ist durchaus so, allerdings hat das meist nachvollziehbare Ursachen. Dabei geht es um Lagerkapazitäten und Kosten für Teile, die momentan keinen Gewinn bringen. Wenn die Maschinen für die einstige Produktion eines Gerätes nicht mehr existieren, kann man spezielle Teile auch nicht mehr nachproduzieren – bestenfalls zu höheren Kosten. Für hochwertige Produkte werden allgemein durchaus noch ausreichend lange die wichtigsten Ersatzteile vorgehalten (es dürfte sicher einige Negativbeispiele geben). Dass Ersatzteile teuer sind, ist auch nachvollziehbar: Lagerung, Bearbeitungsaufwand bei der Zustellung, Versand. Und dass man Ersatzteile teilweise nicht auf dem freien Markt, sondern nur über Vertragswerkstätten beziehen kann, ist leider so. Aber das bedeutet nicht, dass das Produkt nicht mehr reparierbar wäre – vielleicht hat der Hersteller (der das Ersatzteil auch nicht umsonst produziert haben will) dabei einen korrekten Reparaturvorgang im Sinn?

Ab S.15 werden immer mehr Dinge erwähnt, die allgemein konsumkritisch sind, aber nichts mit g.O. zu tun haben (z.B. nicht freigeschaltete Funktionen in preiswerten Geräten, die nur in teuren Geräten verfügbar sind)

S17: „Insgesamt dürfte die Verbreitung von geplanter, gewollter oder billigend in Kauf genommener Obsoleszenz erheblich sein. Es handelt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um ein Massenphänomen. Ein sehr großer Teil der Produkte unseres alltäglichen Lebens dürfte davon betroffen sein.“

Kein Kommentar.

S.18 Die Rolle der Ingenieure: „Durch den starken Wettbewerbsdruck in der Industrie müssen nach Aussage vieler Ingenieure fast alle Neuentwicklungen sehr schnell auf den Markt kommen, denn lange Entwicklungszeiten sind teuer.“

Das stimmt. Aber wie kann man es sich leisten, wenn einerseits Zeitdruck herrscht und andererseits Entwicklungsarbeit teuer ist, dann noch Arbeitszeit in die Entwicklung gezielter (aber unnachweisbarer) Schwachstellen zu investieren?

Konkrete Beispiele

Ab S.25 werden „Konkrete Beispiele“ aufgelistet. Wie eingangs bereits erwähnt, findet sich hier ein Sammelsurium zufälliger defekter oder sonstwie bemängelter Artikel. Da bei Technik immer etwas kaputt gehen kann und kein einziger der aufgelisteten Fälle definitiv auf g.O. zurückzuführen ist (über die Zähler in Druckern könnte man sich allerdings streiten), könnte man diese Beispiele komplett ignorieren – im Folgenden trotzdem einige davon. Als „Beleg“ bzw. „Quelle“ für g.O. dienen oft nur einzelne Kundenmeinungen, die  irgendwo auf der Internetseite “murks-nein-danke“ von Stefan Schridde (Mitautor dieser Studie) hinterlassen wurden. Zu mehreren Beispielen lässt sich nur anmerken, dass hier simple Verschleißerscheinungen vorgestellt werden, dass es auch vergleichbare Produkte gibt, die ziemlich lange halten, die sich reparieren lassen und dass man vielleicht nicht immer das Billigste kaufen sollte:

Drahtanschluss Kopfhörerstecker, durch Abrieb und Materialermüdung defekte Schuhsohlen, Reißverschlüsse „von geringer Haltbarkeit“, Abnutzung an Baumwolltextilien, defektes Plastikteil am Schreibtischstuhl …

Anmerkungen zu ausgewählten Beispielen:

Spannungsreglerplatine aus einem Computermonitor mit unterdimensionierten Elektrolytkondensatoren

Elkos werden nicht nur dort, sondern vor allem auch in Netzteilen oder in verschiedenen anderen Baugruppen verwendet, z.B. auf PC-Mainboards. Es werden durchaus gelegentlich Typen eingesetzt, bei denen man sich über die Dimensionierung streiten kann. Aber in meiner täglichen Praxis als Techniker habe ich Ausfälle entsprechender Geräte durch defekte Elkos bisher nur selten erlebt. Elkos sind ganz einfach die anfälligsten Bauelemente in elektronischen Baugruppen, weshalb Schäden meist auf sie zurück gehen. Andererseits haben elektronischen Baugruppen aber allgemein auch eine recht hohe Lebensdauer.

abgenutzte Kunststoffzahnräder im Handmixer

Zitat: „Der aus DDR-Zeiten als besonders haltbar bekannte Handmixer „RG28“ wird heute sogar in NRW von Kunden nachgefragt, die über die Qualitätsverschlechterung anderer Modelle verärgert sind.“

Anmerkung von mir als gelerntem DDR-Bürger: Ja, es gab ein paar positive Beispiele sehr haltbarer Konsumprodukte in der DDR. In der DDR hatte man eher das Problem, überhaupt genügend Produkte herzustellen und schon deshalb kein Interesse, die Kunden ständig zu Neukäufen zu bewegen. Aber auch in der anscheinend so nachhaltigen DDR musste ziemlich viel repariert werden – mangels Ersatzteilen waren wir Meister im Selbermachen und Improvisieren. Viele Leute im Osten vermissen das heute kaum, sondern sind froh, dass auch der eine oder andere „West-Mixer“ durchaus funktioniert. Trotz Kunststoffzahnrädern.

verschiedene Teile in Waschmaschinen

z.B. Heizstäbe: Sie „zählen zu den häufigen Reparaturfällen bei Waschmaschinen und diese haben in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen.“

Aber zeigt das nicht eher, dass Waschmaschinen nicht ständig neu gekauft, sondern lange genutzt werden, wenn Reparaturen zunehmen? Das wäre das Gegenteil von g.O.. Die beschriebenen mechanischen Defekte (Lager, aufgerissene Dichtungen) dürften sich jeweils damit erklären lassen, dass Waschmaschinen beim Schleudervorgang durch die Unwuchten der ungleichmäßig verteilten Wäsche über die Jahre hinweg mechanisch sehr beansprucht werden.

Elektrische Zahnbürste mit fest eingebautem Akkumulator

Über solche Details des Gerätes kann man sich vor dem Kauf informieren. Es gibt auch Geräte mit entnehmbaren Akkus. Nichtwechselbare Akkus haben bei diesen Geräten auch Vorteile (Feuchtigkeit kann nicht eindringen).

Verklebtes statt geschraubtes MacBook Pro-Gehäuse

Ist das eine künstliche Nicht-Reparierbarkeit? Auch solche Geräte werden vom Apple-Support durchaus repariert. Selbständigen Austausch von Komponenten und einfache Reparaturen zu erschweren ist deshalb in diesem Fall keine g.O., sondern simple Kundenabzocke. Die Autoren der Studie haben hier übrigens unvollständig recherchiert, denn z.B. auch iMacs kann man nur schwierig selbst öffnen.

Positionierung von Elektrolytkondensatoren (führt zu Alterung, wenn zu nahe an Wärmequellen)

Das könnte durchaus zu Problemen führen. Andererseits sieht das abgebildete Gerät so aus, als hätte man dort bei der Konstruktion nur wenig Platz gehabt. Teilweise muss man Elkos aber aus erklärbaren technischen Gründen sogar möglichst nahe an an bestimmten Baugruppen unterbringen, die leider auch gleichzeitig eine Wärmequelle sind (auf Mainboards in CPU-Nähe, bei Netzteilen an Trafos).

Geschirrspüler

„Die Steuereinheit im Geschirrspüler wird aufgrund einer Fehlkonstruktion häufig zum teuren Reparaturfall. Das verbaute Heizrelais erhitzt sich aufgrund seiner üblichen Funktionsweise. Das Heizrelais ist auf der Platine der Steuerung so platziert, dass seine Wärme das Lötzinn unter ihr zum Schmelzen bringt.“

Das wird wohl eher ein Konstruktionsfehler gewesen sein, den man beim Nachfolgemodell sicher vermieden hat. Wenn die Autoren an einer sachlichen Untersuchung des Themas interessiert wären, hätten sie genau das bei später konstruierten Modellen geprüft.

Technische Einschränkungen, Spezialschrauben iPhone4

Okay, man bekommt das iPhone schlecht auf. Und was hat das mit g.O. zu tun?

Notebook-Lüfter, für Wartungen nur schlecht erreichbar

Gleicher Einwand wie beim iPhone: Was hat das mit GO zu tun? Notebooks sind nun einmal sehr kompakt gebaut, wodurch man gegebenenfalls einzelne Teile schlecht erreichen kann. Verallgemeinerbar ist das nicht – viele Notebooks kann man ziemlich gut öffnen. Das abgebildete Gerät sieht so aus, als würde man mit den dafür gut geeigneten Druckluftflaschen durchaus den Lüfter von Staub befreien können.

Drucker

„In Drucker (Tintenstrahl-, Laserdrucker) werden auf verschiedene Weisen Zähler eingebaut, um so frühzeitig Neukäufe auszulösen. In diesem Beispiel wurde in die Lasertonerkartusche ein mechanischer Zähler eingebaut, der bei 15.000 Seiten meldet, er sei leer. Der Zähler konnte insgesamt dreimal zurückgestellt werden, um dennoch weiterhin bis nahezu 50.000 Seiten problemlos zu bedrucken. Das Rad, über dem sich die Feder befindet, steuert die End-of-Life-Erkennung. Hier ist es bereits in der zurückgesetzten Stellung zu sehen.

In Tintenstrahldruckern werden Zähler eingebaut, die eine Meldung für einen Wartungsbedarf auslösen. Grund sei dafür, laut Hersteller, der volle Tintenschwamm, der die Tinte auffängt, die bei Druckkopfreinigungen eingesetzt wird. Tatsächlich ist der Tintenschwamm nur zu unter einem Drittel gefüllt. Bei anderen Lasertonerkartuschen sind die Zähler auf Chips programmiert.“

Wenn ein Zähler in einer Lasertonerkartusche nur „leer“ meldet, ist das noch kein Defekt. In der Presse wurde das aber teilweise so gemeldet, dass der Drucker „nach einer bestimmten Anzahl gedruckter Seiten einen Stopp-Befehl sendet und das Gerät außer Gefecht setzt“. Bei Laserdruckern besteht das Problem, dass innerhalb der Kartusche schlecht gemessen werden kann, wie viel Toner noch darin ist. Üblicherweise werden deshalb die Seitenzahlen gemessen. Anhand eines durchschnittlichen Tonerverbrauchs kann damit der Verbrauch geschätzt werden. Logischerweise kann bzw. wird zum Zeitpunkt der Meldung noch Toner vorhanden sein, wenn vorwiegend Drucke mit wenig Farbverbrauch stattfanden (moderne Drucker sollten das aber durch Auswertung der empfangenen Bilddaten verbessern können). Außerdem muss die Meldung erscheinen, bevor der Anwender es anhand der schlechteren Druckqualität selbst bemerkt, denn später hätte die Meldung keinen Sinn mehr. Diese Meldung ist aber nur ein Hinweis – drucken kann man trotzdem noch, bis der Toner sichtbar unzureichend ist.

Sollte es wirklich Laserdrucker geben, die sich bereits bei dieser Meldung weigern, weitere Drucke auszuführen, dann wäre das tatsächlich geplante Obsoleszenz. Zwar nicht mit dem Ziel, neue Drucker zu verkaufen, sondern „nur“ um mehr Kartuschen zu verkaufen, als eigentlich notwendig. Aber das ist nicht die Standard-Funktionsweise von Laserdruckern.

Meldung für Wartungsbedarf bei Tintenstrahldruckern sind kein Fehler sondern sogar sinnvoll, wenn man an guter Druckqualität interessiert ist. In der Studie klingt es, als käme die Meldung bei Tintenstrahldruckern zu früh, wenn der Schwamm erst im unteren Drittel gefüllt ist. Ob das zu früh ist, kann ich tatsächlich nicht ausschließen. Andererseits muss man schon ziemlich viel gedruckt haben, bis bereits dieser Füllstand erreicht ist. Weder privat noch beruflich habe ich jemals an einem Tintenstrahldrucker diese Meldung gesehen. Sollte es Tintenstrahldrucker geben, die nach solchen Wartungbedarfs-Meldungen keine Drucke mehr ausführen, wäre das ebenfalls g.O.. Sollte das derFall sein, müsste man noch untersuchen, ob Hersteller hier „Testballons“ gestartet hatten, um dieses Prinzip auf Kundenakzeptanz zu testen. Immerhin dürften auch bei aktuell produzierten Tintenstrahldruckern solche Blockaden nicht der Standard sein.

Allgemeine Konsumkritik

Ab S.51 werden Beispiele angeführt, die auf schlechten Service hinauslaufen und für die betreffenden Kunden in jedem Fall ärgerlich waren. Aber ist das g.O.? Werden solche Kunden dank schlechtem Service ein weiteres Produkt der betreffenden Hersteller kaufen? Eher kaum.

Ab S.56 wird wieder alles mit aufgelistet, was irgendwie konsum- und industriekritisch ist. Versehentliche Verwendung von gefälschten elektronischen Bauteilen, die Abwrackprämie in Deutschland, Werbeaktionen „Alt gegen Neu“, die im Vergleich zum Verkaufspreis geringen Herstellungskosten des iPhone, dass Kunden an Folgekäufe kompatibler Produktteilkomponenten gebunden bleiben (Aufsatz elektrische Zahnbürsten, Rasiererscherblätter, Tintenpatronen, Kaffeekapsel/-pad) … was hat das alles mit g.O. zu tun?

S.59 „Textilien im Outdoor-Bereich werden laut Expertenaussagen so hergestellt, dass es aufgrund der ausgewählten Stoffe und deren Beschichtungseigenschaften zu einem vorzeitigen Abrieb kommt“ – das habe ich an meinen entsprechenden Bekleidungsstücken bisher noch nicht feststellen können. Beweise? Konkrete Fabrikate, die das nachweislich betrifft? Fehlanzeige.

Notebook-Akkus werden angeblich durch eingebaute Akkuladezyklenzähler künstlich unbrauchbar gemacht. Beweise? Keine.

Und völlig verblüffend wird es, wenn in dieser Studie der GRÜNEN sogar bessere Energieeffizienz neuer Geräte noch zu g.O. umgedeutet wird:

S.60: „Die Bereitschaft der Nutzer zu nachhaltigem und wertorientiertem Konsum wird durch Hersteller genutzt, um über ethische Obsoleszenz einen Neukauf herbeizuführen. Ein typisches Beispiel hierfür ist das Nachhaltigkeitsthema „Energieeffizienz“. Kunden sollen ihr voll funktionsfähiges Produkt gegen neue energieeffizientere Produkte austauschen.“


Quelle: Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen

„Geplante Obsoleszenz“ – Stefan Schridde, Christian Kreiß, Janis Winzer, ARGE REGIO Stadt- und Regionalentwicklung GmbH


Nachtrag, 20.08.2013: Heise – „Umweltbundesamt gibt Obsoleszenz-Studie in Auftrag“

 

8 Kommentare:

  1. Ich finde auch fraglich, ob die „Studie der Grünen“ bereits ausreicht der Industrie hier systematischen Betrug vor zu werfen.
    Fakt ist, alles muss immer komplexer werden und alles muss immer günstiger werden. (Warum auch immer!)

    Beides führt dazu, dass gespart und getrickst wird wo es geht.
    Ich glaube Betrug wird niemals nach zu weisen sein, aber die Unternehmen bereiten sich hoffentlich irgendwann selbst so viel Arbeit mit der Sparwut, dass sie wieder mehr Wert auf Qualität ihrer Produkte legen statt auf schnelle und günstige Produktion in riesigen Mengen.

    Ich hab heute früh erst eine Leinwand zurück geschickt zum Händler, die ich hier nur ausgepackt habe um fest zu stellen, dass die Sollbruchstelle bereits kaputt war, trotz grandios sicherer Verpackung. Gerade an diesen Leinwänden kann ich den Prozeß so gut nachvollziehen. Als ich die selben Leinwände vor 5 Jahren bestellt habe, war das meiste des Gestänges aus Metal. Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder Leinwände der selben Bauart und des selben Preises bestellt und jedesmal wurde die Qualität schlechter. Immer mehr wurde durch Plastik ersetzt, auch an tragenden Stellen und selten waren „Ersatzteile“ aus den alten Leinwänden noch nutzbar um eine neuere Leinwand zu reparieren, die auch immer schneller kaputt gingen.
    Ich bin leider fast sicher, dass ich jetzt ne „neue“ Leinwand, eventuell mit dem selben Problem bekomme und die erneut zurück geht. Dann hat der Händler am Ende mindestens 3 Leinwände hin und her und hin und her geschickt, alles auf seine Kosten. Da wäre es für ihn einfach günstiger gewesen, die Leinwände etwas hochwertiger zu verarbeiten, so wie früher und den Preis leicht zu erhöhen. So legt er drauf. Im Übrigen sind hier nicht die Chinesen schuld am billigen Plastik. Sondern ganz klar der Auftraggeber. Die Chinesen die die Leinwand bauen machen nur, was sie gesagt bekommen. Das ist auch ein wichtiger Aspekt bei der ganzen Diskussion über geplante Obsolenszenz .

    Also ich bin mir sicher, dass es sie gibt. Ich bin mir sicher sie kommt von ganz oben aus den Konzernzentralen, denn schließlich muss ein Unternehmen jedes Jahr Umsatzplus nachweisen, was nicht geht, wenn man von einem Markt ausgeht der sich irgendwann mal gesättigt hat. Und um das zu vermeiden, muss das Zeug eben kaputt gehen, oder so kompliziert sein, dass niemand was selbst machen kann und ich wenigstens den Service wieder bei der Firma nehmen muss. (Siehe Autos und Vertragswerkstätten. Wer da heute auch nur einmal den Ölwechsel sonst wo in ner freien Werkstatt machen lässt wird schon fast wie ein Zerstörer des heiligen Grals angesehen wenn er anschließend wieder zur Inspektion kommen muss.)
    Was mich dabei stört, ist, wie diese Unternehmen mit den Ressourcen des Planeten und natürlich mit meinen persönlichen Zeitreserven umgehen. Wieviele Stunden muss ich als Kunde jetzt damit verbringen Leinwände hin und her zu schleppen? Mal abgesehen davon dass ich mit einer Leinwand die nicht hier ist auch kein Geld verdienen kann und den Ausfall zahlt mir auch wieder keiner.

    Die Obsoleszenz ist aber in meinen Augen bereits so tief ins System mit eingesickert, dass die auch kein Gesetz oder sowas verhindern kann. Am Ende wird es irgendwann zwei Modelle geben. Entweder man bezahlt richtig viel geld für was, das ist dann so zu sagen eine Investition fürs Leben, oder man muss damit leben, dass alles immer schneller immer wieder ausgetauscht werden muss.

    Das gute beim zweiten Verfahren für den Verbraucher ist, dass irgendwann die Entsorgungsunternehmen an deiner Tür klingeln werden und dir versuchen deinen Müll abzukaufen, weil sie die Rohstoffe brauchen, damit die Industrie schnell wieder neues halb kaputtes Zeug herstellen kann.

  2. Marvin the martian

    Das ist Wahlkampf und funktioniert prächtig, wie du siehst, man ist in aller Munde. So ein bisschen Anscheinskompetenz beim Thema Verbraucherschutz hat noch keiner Partei wirklich geschadet und mal Hand aufs Herz: Wer lässt sich schon gerne nach Strich und Faden verarschen für dumm verkaufen.

    😉

  3. Zitat:
    Und völlig verblüffend wird es, wenn in dieser Studie der GRÜNEN sogar bessere Energieeffizienz neuer Geräte noch zu g.O. umgedeutet wird:
    S.60: „Die Bereitschaft der Nutzer zu nachhaltigem und wertorientiertem Konsum wird durch Hersteller genutzt, um über ethische Obsoleszenz einen Neukauf herbeizuführen. Ein typisches Beispiel hierfür ist das Nachhaltigkeitsthema „Energieeffizienz“. Kunden sollen ihr voll funktionsfähiges Produkt gegen neue energieeffizientere Produkte austauschen.“

    Wenn ein Kunde wegen einer Agitation zum Energiesparen ein intaktes Gerät gegen ein neueres stromsparenderes austauscht, muss das noch nicht zwangsläufig „grün“ sein. Die Energiebilanz des Geräts besteht aus Fertigung, Transport, Betrieb, Entsorgung über die gesamte Nutzungsdauer. Man muss also alles betrachten. Ist die Energieeinsparung zum alten Gerät rein im Betrieb zu gering, ist der Austausch sowohl unökonomisch als auch unökologisch. Dann profitieren nur Hersteller und Händler.

  4. @okapi: Schon richtig, dass man die Gesamtbilanz sehen muss, da haben die Autoren recht. Ich war nur beim Lesen zunächst etwas erstaunt, dass selbst ein eigentlich grünes Thema noch bemüht wurde, um diese Obsoleszenz irgendwie nachweisen zu können. Und ich hatte bei der Textlänge nicht mehr erwartet, dass tatsächlich jemand bis dorthin liest und dieses – zugegebenermaßen kritisierbare – Detail am Abschluss bemerkt 😉

  5. Na dann ist die Existenz der geplanten Obsoledings schon bewiesen. Dein Artikel hat eine vorsätzliche Sollbruchstelle, die es dem Verbraucher unmöglich macht, ihn gefahrlos bis zum Ende der Nutzungsdauer zu lesen. 😉

    Übrigens gibt es in der Tat Laserdrucker, vor allem im SoHo-Bereich, die es dem Anwender unerträglich machen, den Toner bis zu Ende zu drucken. Ich habe leider selber so ein Gerät am Ar…m. Weiß nicht, ob ich den Typ und Hersteller nennen darf, aber generelles Suchen im Web zu dem Thema hilft. Nach weniger als der Hälfte der normalen Leistung der Kartuschen kam die Warnung „Toner leer“. Nicht nur bei mir. Oft lässt sich der Drucker dann nur nach Öffnen der Gehäuseklappe zum Drucken überrreden. Das erste Auftreten hatte nichts mit der Druckleistung zu tun, denn mit dieser Nerverei drucke ich bereits unter Leiden mehrere 100 Seiten mit „leeren“ Patronen in bester Qualität. Offenbar ist die Meldung völlige Phantasie und korrelliert nur mit den Umsatzzahlen der Tonerhersteller. Sicher sind nicht alle Kunden so leidensfähig und ersetzen unnötig viel zu früh.

  6. die obsoleszenz kommt heute nicht mehr so offensichtlich daher, wie früher. der TV beitrag dazu hatte es eigentlich gut aufgezeigt, dass es für glühbirnen und strumpfhosen tatsächlich so war/ist. heute ist das kartellrecht offenbar schärfer (wenn ich bedenke, dass bierbrauer verknackt werden, weil dank absprache das bier 5 cent teurer wurde… ) . heute geht das vielfach tatsächlich über ständig neue modelle, die in nichts (außer design) oder kaum verändert/verbessert wurden. logischerweise sind dann schon nach kurzer zeit keine ersatzteile mehr für ein vorgängermodell verfügbar. in meiner erinnerung war die siemens handysparte dafür ein beispiel…auch eines, wie man es übertreiben und dann bankrott gehen kann. in den letzten 2-3 verkaufsjahren kamen unzählige neue modelle heraus, die sich nur wenig unterschieden, deren qualität allgemein aber gering war. irgendwann erkannten das die kunden und gingen zur konkurrenz. obsoleszenz ist wohl nicht das eigentliche problem, sondern eine bewusste überflutung des marktes, die quantität durch billige produktion über qualität setzt. es ist billiger für firmen, ein neues gerät (im garantie oder kulanzfall) zu geben, als es reparieren zu lassen.

  7. die obsoleszenz kommt heute nicht mehr so offensichtlich daher, wie früher

    Dann kann man aber auch nicht behaupten, sie sei ein allgegenwärtiges Massenphänomen. Und zum Thema „ständig wechselnde Handymodelle“ sollte man schon noch einmal bedenken, was der Begriff „Obsoleszenz“ eigentlich bedeutet. Das lateinische Wort obsolescere bedeutet: sich abnutzen, alt werden, aus der Mode kommen, an Ansehen, an Wert verlieren (Wikipedia). Ich habe hier bemängelt, dass in der im Artikel erwähnten Studie behauptet wird, immer mehr Produkte gingen bald nach Ablauf der Garantie kaputt, obwohl das gar nicht stimmt.

    Und das ist gerade bei Handys absolut nicht der Fall. Meins ist mittlerweile völlig veraltet und auch sonstige Geräte werden – wie Du ja selbst schreibst – nicht wegen Defekten, sondern wegen neuer Modelle nicht weiterverwendet. Ja und? Müssen wir sie kaufen? Wenn wir Kunden der Meinung sind, dass unsere aktuellen Geräte unmodern, oder um das Wort zu verwenden obsoleszent geworden sind, obwohl die neuen Geräte angeblich gar nicht so tolle neue Eigenschaften haben, dann ist es doch nicht die Schuld der Hersteller, sondern unsere eigene, wenn wir trotzdem neue Geräte kaufen!

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