Eidechsen-Update

„Ach, die haben wir hier massig“, sagte eine Anwohnerin, als ich gestern in Loschwitz wieder auf Mauereidechsen-Suche war. „Aber bestimmt noch nicht lange?“, fragte ich. „Na, so seit anderthalb Jahren“, meinte sie. Im vergangenen Jahr hatte ich Vertreter der in Dresden häufigsten, aber eigentlich nicht heimischen Eidechsenart erstmalig südöstlich der Grundstaße gefunden. Inzwischen sind sie südlich bis zum Veilchenweg vorgedrungen. An den dortigen Mauern kann man sie nun auch beobachten. Alles weitere zu diesem allochthonen Vorkommen der Mauereidechse in Sachsen gibt es hier im Hauptartikel zu diesem Thema.

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Wenn die Brücke bald wieder abgebaut wird, lag‘s an mir

Das Eröffnungsfest der Waldschlößchenbrücke hat mich überhaupt nicht interessiert. Erstens bin ich allgemein kein Freund von Eröffnungsveranstaltungen – egal ob es Bauwerke betrifft, Ausstellungen oder Theaterpremieren – denn ich kann mir die betreffende Sache auch später noch ohne das Gewühl der vielen Besucher ansehen. Andererseits, so überlegte ich gestern, wäre jetzt die letzte Gelegenheit, sich das rechtselbische Tunnelsystem einmal als Fußgänger von innen anzusehen. Aber wiederum andererseits, hielt ich mir vor, habe ich mich doch noch nie für die Innenarchitektur von Straßentunneln interessiert. Okay, aber noch „wiederumer“ andererseits … … kurz gesagt, ich führte eine dieser nervigen Diskussionen mit mir…

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Mauereidechsen in Dresden

Eigentlich dürften Mauereidechsen (Podarcis muralis) in Sachsen überhaupt nicht vorkommen. Man findet diese wärmeliebenden Echsen hauptsächlich am Mittelmeer. In nördlicher Richtung breiteten sie sich etwa bis nach Ungarn und in die Slowakei aus, westlich der Alpen gelangten sie bis nach Südwestdeutschland. Ob irgendwann einem Dresdner Terrarianer einige Tiere entwischten oder ob bei einem Warentransport aus Italien ein paar Eidechsen mit in einer Kiste saßen, wird sich wohl kaum noch klären lassen, aber Mauereidechsen leben in Dresden schon lange im Bereich der Grundstraße. Untersuchungen ergaben, dass die Tiere ursprünglich aus Italien stammten und der Unterart Podarcis muralis nigriventris angehören. Erstmalig von…

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