Herpetologie: Wechselkröte

Wie sieht’s im Biotop aus? Teilweise ganz gut, teilweise auch nicht. In den zuletzt neu entdeckten Pfützen sind die zahlreichen Larven sehr gewachsen:

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Im altbekannten Gewässer war dagegen nichts mehr zu sehen. Nur zwei einzelne Larven konnte ich nach intensiver Suche noch finden. Woran kann das liegen? Die Metamorphose können sie nicht schon abgeschlossen haben – so schnell geht das nun auch wieder nicht. Außerdem hätte ich dann an Land unter herumliegenden Brettern, Steinen u.ä. irgendwo Jungtiere finden müssen. Haben sich Fressfeinde über die Tiere hergemacht? Fische waren keine im Wasser, dafür aber eine kleine Rückenschwimmerart. Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass die den gesamten Bestand vernichtet. Oder sollten es die Wasserfrösche gewesen sein, die sich inzwischen mit hier eingestellt haben? Vorstellbar ist das schon, dass ein Frosch auch nach einer Kaulquappe schnappt – gerade wenn sie so dicht am Ufer schwimmt.

In den oben erwähnten Pfützen gab es weder Frösche noch Rückenschwimmer. Dafür liefen einige sehr interessierte Stockenten am Ufer entlang. Dagegen kann man letztlich nichts machen. Natur ist Natur. Auch Rückenschwimmer, Frösche und Enten wollen fressen. Mal sehen, wie es weiter geht.

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Nachtrag, 30.6.: Alles ausgetrocknet. Ich weiß nicht, ob die größeren Larven vorher noch die Metamorphose geschafft hatten. In der Umgebung der zuletzt besetzten Pfützen war nichts zu finden.

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