Studie: Nichtwählen hat weniger Auswirkungen als gedacht

Eine interessante Meldung las ich heute auf DRadio Wissen: Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass der Einfluss der Nichtwähler überbewertet ist – sie haben mit statistischen Überlegungen errechnet, dass die Parlamentszusammensetzungen meist kaum anders ausgesehen hätten, wenn die Nichtwähler bei allen Bundestagswahlen seit 1949 auch wählen gegangen wären. Wer nicht wählt, wählt so gesehen also nicht automatisch rechts. Diese Erkenntnis erspart mir hoffentlich bei künftigen Wahlen die jeweiligen wochenlangen inneren Zerwürfnisse, ob (und wenn ja, wen) man wählen sollte, denn es geht anscheinend so oder so gleich aus. Allerdings wäre Angela Merkel 2005 nicht gewählt worden, sondern Gerhard Schröder wäre…

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