Einfache Erklärung der Euro-Krise mit ein paar Anmerkungen

Seit einigen Tagen wird ein Video im Internet weiter empfohlen, worin die Eurokrise sehr anschaulich dargestellt wird. Entdeckt habe ich es auf Spiegelfechter. Von wem der Film stammt, ist nicht ganz klar – in den Spiegelfechter-Kommentaren vermutete man das Gewerkschaftsumfeld. Hier der Film, versehen mit zwei Anmerkungen und einem Kritikpunkt: Was mir dabei u.a. durch den Kopf ging: 2:00 min: „In den Banken geht es zu wie in einem Casino. Es wird auf Teufel komm raus gezockt. Länder wie Griechenland (…) sind zum Spielball von Spekulanten geworden“ Das stimmt zwar alles, aber hier wird nicht erwähnt, wieso diese Länder überhaupt…

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Banken zahlen heute 442 Mrd. € zurück!

Denn immerhin war es ja so vereinbart. Vor einem Jahr, am 24. Juni 2009 wurde in der Europäischen Zentralbank (EZB) eine gewaltige Maßnahme gestartet, um der Finanzkrise entgegenzuwirken: „Um kurz nach halb zehn drückt einer der (…) Männer einen Knopf, und etwa zwanzig Seiten Papier schieben sich aus dem Drucker. Das Protokoll für das Präsidium der Zentralbank. Das Dokument einer wundersamen Geldentstehung. Die 442 Milliarden, die an diesem Tag von der Zentralbank zu den Privatbanken fließen, haben zuvor nicht der EZB gehört. Nicht dem Steuerzahler. Und auch sonst niemand. Das Geld ist gewissermaßen vom Himmel gefallen. Die Zentralbank hat es…

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Griechenland und die Spekulanten

Vorgestern erschien auf Spiegelfechter ein Text (1), der mir bestätigte, dass ich nicht völlig unrecht hatte mit der Meinung: Das Geld, welches Spekulanten bei Wetten auf oder gegen Griechenland gewinnen, stammt letztlich nur von anderen Spekulanten. Es bleibt also zunächst eine interne Angelegenheit unter Leuten, die mehr aus ihrem Geld machen wollen, wobei zwangsläufig immer eine der beiden Seiten verliert. Darüber redet man dann nur nicht. Diese Meinung hatte ich hier nicht geäußert, denn ich habe leider nichts mit Finanzwesen studiert und da ich selbst immer meine Zweifel habe, wenn Laien alles erklären können, habe ich mal lieber den Mund…

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Griechenland, leicht verständlich erklärt

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Leute nicht verstehen, was das Problem der Griechen mit den Finanzen und den Spekulanten ist. Oft hört man ja: „Ich blicke da nicht durch“. Deshalb möchte ich der Menschheit heute die Problematik an einem vergleichbaren, simplen Beispiel erklären. Das Problem ist ja nicht, dass die internationalen Spekulanten mit dem griechischen Staatsvermögen spekulieren, sondern spekuliert wird mit den Staatsanleihen. Und das funktioniert etwa so: Ich wollte mir schon lange ein Auto kaufen, am besten ein richtig teures, dem man das auch ansieht. Der Bentley Arnage gefiel mir sehr. Ein Nachbar parkt Ferrari (zum Fahren…

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