Große Überraschung: „Bio“ ist gar nicht so viel besser

„Überrascht euch das?“, fragt die Sächsische Zeitung heute auf Google+ und Facebook: „Studie: Bio-Lebensmittel sind nur ein bisschen gesünder„. Auch viele andere Medien bringen diese Meldung heute. Also, mich überrascht das gar nicht, denn ich stehe diesem „Bio“- und „Öko“-Gerede schon lange skeptisch gegenüber, wenn Produkte angeblich besser sind, nur weil sie solche Siegel tragen. Denn auch für „normale“ Lebensmittel existieren strenge Kontrollen, mit Naturschutz hat „Bio“ oft genug gar nichts zu tun (z.B. „Bio“-Südfrüchte verbrauchen durch die Transportwege viel Treibstoff) und außerdem scheint man dieses „Bio“-Siegel viel zu leicht benutzen zu können. Ein Beispiel dafür: Vor einiger Zeit verbrachte ich…

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Warum mir „Öko“ leicht auf die Nerven geht

Öko-Strom, Öko-Landwirtschaft, Öko-Produkte und neuerdings gibt es sogar schon Öko-Hochzeiten. Sobald man vor ein beliebiges Wort das Kürzel „Öko“ stellt, wird die betreffende Sache anscheinend geadelt und verkörpert das Gute. Alles andere scheint schlecht zu sein, denn Öko steht für … ja, wofür eigentlich? Irgendwie wohl für Nachhaltigkeit und für Naturschutz. Allerdings ist das Unsinn. Und auch wenn man solchen Unsinn noch so oft nachplappert, wird er deshalb nicht wahrer. „Öko“ ist zunächst nur ein gut klingendes Label für bessere Vermarktung von Produkten und Maßnahmen. Interessanterweise wird „Öko“ auch gern wahllos ausgetauscht gegen „Bio“, obwohl das eigentlich ein ganz anderes…

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