Elberadweg: Bitte hier entlang schieben!

Obwohl ich oft hier entlang komme, fiel mir die folgende Schilderkombination erst heute auf. Sie steht möglicherweise schon länger dort. Der Radwanderer erfährt hier, dass er geradeaus fahren soll:

Ach nein: Schieben soll er! Und zwar einen kompletten Kilometer (danach wird er an die parallel verlaufende Straße geleitet, die er auch von hier schon besser nehmen sollte).

Dabei wäre der Hinweis „Benutzen Sie besser ein Kanu!“ wesentlich praxisbezogener beim Durchqueren der Loschwitzer Seenplatte:

(Kann ich das mit unter „Humor ablegen oder gehört es schon in die Rubrik „ich prangere an“?)

3 Kommentare:

  1. Es geht sicherlich um Fördergelder und/ oder Statistik. Es klingt einfach wahnsinnig gut, wenn man als Politiker sagen kann, wir haben 20% mehr Radwege geschaffen in unserer Legislaturperiode und das obwohl wir unser Baubudget dafür eigentlich vorher halbiert haben. Deshalb, darf auch der Radweg-Wegweiser nicht auf die direkte parallele Straße verweisen. Ich bin mir sicher, juristisch ist das für die Statisitk so perfekt gelöst. Ob es Sinnvoll ist, stand nie zur Debatte.

  2. Naja, das ist nicht schön. Die parallele Straße ist auch nicht besser, weil stark befahren. Hier hilft nur eine Fahrt auf der anderen Elbseite und eine Beschwerde bei der Stadt Dresden fürchte ich (wenns hilft)

  3. Ich finde es unerhört Werbung für Sachsens Radwege zu mache und dann unpassierbare Wege zu präsentieren. Scheinbar ist auch der Elbradweg nur noch ein „Schönwetterradweg“. Sehr traurig.

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