Kostenexplosion am „Trichter“?

Ich hatte es in einem der letzten Texte schon erwähnt: Die Zeitschrift „Dresdner Morgenpost“ titelte vor einigen Tagen in ihrer gewohnt anti-feingeistigen Art, ein Dresdner Politiker hätte von Franka Hörnschemeyer gefordert „Rücken Sie die Kohle raus!„. Sie hat für ihren „Trichter“ einen mit 50 000 Euro dotierten Preis erhalten – andererseits sind durch die konkrete Umsetzung ihres Werkes aber Mehrkosten entstanden. Ich kaufte deshalb ausnahmsweise einmal diese Zeitung, weil ich wissen wollte, wer das konkret gesagt hatte und was sonst noch darin stand. Wie bereits erwähnt, ist der betreffende Politiker Sebastian Kieslich (CDU-Stadtrat).  Aus der MoPo ging nicht so klar hervor, ob er diese…

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Kunst im öffentlichen Raum: Schon wieder Dilettantismus am „Trichter“!

Wenn Uwe Steimle in einer Fernsehsendung mit angekündigt wird – zum Beispiel in „Neues aus der Anstalt“ – dann ist das immer ein Grund für mich, den Fernseher besser ausgeschaltet zu lassen. Ich versinke sonst nur wieder vor Scham im Sofa. Wenn er auf dem Bildschirm auftaucht, habe ich immer Angst, Westdeutsche könnten denken, wir „Ossis“ fänden so etwas lustig. Nein! Finden wir nicht! Sondern nur schrecklich peinlich. Steimle hat sich nun einem Thema gewidmet, mit dem ich mich auch schon beschäftigt habe: Mit unserem „Trichter“ alias „Klo-Kino“. Daraus ist in Zusammenarbeit mit der Morgenpost ein gar lustiges Video entstanden … zumindest…

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Ein Dokumentarfilm erklärt unverstandene Kunst

Ich habe heute etwas getan, was ich noch nie gemacht habe: Ich kaufte die Zeitung „Dresdner Morgenpost“! Der Auslöser war ein Artikel im Blog „Dresdner Rand“ (*), worin die völlig überzogene Forderung eines Dresdner Politikers kritisiert wurde, Franka Hörnschemeyer solle ihren soeben erst erhaltenen Preis (50.000€) für den „Trichter“ an Dresden abgeben: „50.000-€-Preis für Klo-Kino – Erster Politiker fordert von Künstlerin: ‘Rücken Sie die Kohle raus!’“. (* Update Jan. 2017: Nicht mehr online. Der Blog wurde eingestellt und gelöscht) So stand es auf der MoPo. Ich wollte natürlich wissen, was nun genau gesagt worden war und warum – deshalb dieser…

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Warum man im „Klo-Kino“ so wenig sehen kann

„Wo iss’n nun eigentlich dieser komische ‚Trichter‘ von der Künstlerin?“, fragen sich gegenwärtig manche Dresdner. Andere fragen sich „ist das hier ein neuer Fußgängertunnel?“, wenn sie vom Altmarkt zum Karstadt gehen. Und manche fragen auch: „Wo geht’s denn da unten hin? Ist hinter der Scheibe irgend etwas?“. Manche dagegen wissen Bescheid: „Das hier ist das Seetor!“ Nein, dieser Eingang ist nicht das Seetor, sondern das ist das Kunstwerk „Trichter“ von Franka Hörnschemeyer. Hier war nur früher mal das Stadttor „See Thor“, als Dresden noch eine Stadtmauer hatte. Im „Trichter“ kann man einen Blick in die Dresdner Kanalisation werfen. Theoretisch. Denn leider sieht…

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