Aus meinem Frühwerk

„Zwei Männer in Betrachtung des Fortschrittsbalkens“, 2001 Dieser Klassiker zierte einmal die erste Internetseite des SAEK. Das war noch in der Urzeit des Internet (ich glaube, es war noch das web 0.9a). Damals hatten wir dank ISDN einen vergleichsweise irrsinnig schnellen Internetzugang (bis zu 64 kbps, wenn alles optimal lief). Zur Entstehungsgeschichte des oben abgebildeten Werkes kann ich sagen, dass ich immer wieder folgendes beobachtete: Mehrere Menschen sitzen schweigend vor einem Rechner und beobachten gebannt – manchmal minutenlang – das Längerwerden des Fortschrittsbalkens. Eigentlich passiert da nichts, man könnte solange auch was anderes tun. Trotzdem schauen alle auf diesen Balken.…

… mehr

webradio

Huch! Was ist denn jetzt los? Wir haben 2 Hörer. Und das, obwohl das Abendprogramm noch gar nicht begonnen hat… Ok, 2 Hörer sind auch noch nicht so toll, aber vielleicht entwickelt sich ja doch noch etwas. Übrigens habe ich gesehen, dass das bei anderen auch nicht viel besser zu sein scheint. Ich nahm mir vor einigen Tagen Coloradio vor und kontrollierte den stream ihres webradios. Wenn man sich in der Wiedergabesoftware die Eigenschaften des streams anzeigen lässt und von dort die url in einen Browser kopiert (in dem Fall http://217.172.183.184:8000/ ) kann man die Hörerzahlen von dem Sender sehen.…

… mehr

Eintrag mit latenter aber nicht so gemeinter Seniorenfeindlichkeit

Heute muss ich mich einmal selbst loben. Ich bin einfach stolz darauf, dass ich das Problem mit Mirko und seinen Rentnern gelöst habe. Ich meine natürlich: Mit seinen Senioren (da ist mir dieser Fehler schon wieder passiert!). Wieso darf man eigentlich nicht mehr „Rentner“ sagen? Um die Gesellschaft nicht dauernd darauf zu stoßen, dass da das Reizwort „Rente“ drin steckt? Man kennt ja dieses leidige Thema, wo doch bekanntlich Gelder fließen, die von uns erst einmal erarbeitet… und die wir später wahrscheinlich selbst nie … und wovon dann nur ständig in Urlaub geflogen und neue Computer gekauft werden. Doch vielleicht…

… mehr

Urlaubsbericht

„Mein Gott! Und das hast du alles überlebt?“, stammelten Mario und Nicole. Der Angstschweiß schlotterte ihnen am Körper. Fassungslos lauschten sie meiner Urlaubsschilderung. Und dabei war ich inhaltlich gerade erst bei der Landung angekommen, wo das Flugzeug so irre gewackelt hat. Eigentlich hatte ich in Wirklichkeit gar keine so extreme Reise hinter mir. Es war bei weitem nicht so spektakulär wie letztes Jahr, als ich mit Reinhold Messner ohne Sauerstoffmaske diese Tour durch die neuen Bundesländer machte. Ich war nur auf Madeira. Und was gibt’s da schon so viel zu erzählen? Steht doch sowieso alles im Internet. Kann man sich…

… mehr

Belastbarkeitstests

Der Vorfall in dem französischen Kernkraftwerk hat mir sehr zu denken gegeben. Technik scheint einfach nie wirklich bis ins Letzte durchdacht zu sein. Wahrscheinlich war man dort der Meinung, jedes Details beachtet zu haben. Doch dann lehnte sich ein Praktikant ausgerechnet an diesen Wandschalter, der völlig korrekt mit „Reaktorwasser in den Bach ablassen“ beschriftet war. Naja, Pech gehabt. Kann mal passieren. Gerade bei so viel Technik. Doch auch bei uns ist viel Technik im Einsatz. Welche Eventualitäten habe ich möglicherweise übersehen? Und wie finde ich diese, bevor es bei uns zum Super-GAU kommt? Jaaa … einen Super-GAU gibt’s gar nicht,…

… mehr

Days of enhanced Stress

Auf Arbeit sind wir zurzeit voll mit dem Umzug beschäftigt. Wenn man von 3 auf 2 Etagen umziehen muss, entsteht leider etwas Betriebsamkeit. Tagelang trugen gefühlte 100 Praktikanten Schränke und Tische durch die Gegend. Selbst ich musste meinen Platz räumen, bekam dafür aber einen eigenen Raum zugeteilt. Naja fast eigen, denn manchmal sitzt Micha mit drin, der aber immer, wenn das Internet nicht perfekt läuft (und das kann ich als Admin leicht steuern) sofort sagt: „Ach, da mache ich das zu Hause weiter!“ Und weg ist er. Und dann mache ich sofort wieder Musik an, zu Beispiel heute vom Esbjörn…

… mehr

Das muss ordentlich gebloggt werden …

… rief Alex vor wenigen Minuten begeistert. Na gut, von mir aus. Ich kann ihn verstehen, denn die soeben vollzogene Veränderung bedeutet für ihn natürlich eine gewaltige Verbesserung. Und das kam so … Wie bitte? Nicht „muss ordentlich gebloggt werden“, sondern das müsse „ordentlich begossen werden“? Ach so. Blöde Kopfhörer! Ja, dann tut es mir leid für die Leser, aber dann gehört das auch nicht hierher.

… mehr