Das muss ordentlich gebloggt werden …

… rief Alex vor wenigen Minuten begeistert. Na gut, von mir aus. Ich kann ihn verstehen, denn die soeben vollzogene Veränderung bedeutet für ihn natürlich eine gewaltige Verbesserung. Und das kam so … Wie bitte? Nicht „muss ordentlich gebloggt werden“, sondern das müsse „ordentlich begossen werden“? Ach so. Blöde Kopfhörer! Ja, dann tut es mir leid für die Leser, aber dann gehört das auch nicht hierher.

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Dreizehnter Eintrag

In welchem der Verfasser seine missliche Lage schildert, mit technischen Kenntnissen prahlt, schon wieder über die guten alten Zeiten schwärmt und über die letzte Orgie berichtet. Nun ist es passiert. Der Fernseher. Kaputt. Sowas Blödes! Ausgerechnet, wo doch diese Woche sicher wieder am Donnerstagabend „Pocher und Schmidt“ kommt. Denn ich hatte mir nach der letzten Sendung geschworen, diesen Mist nie wieder anzusehen. Wie soll ich das jetzt durchziehen … Wie bitte? Würde doch alles bestens zusammenpassen? Nein, überhaupt nichts passt hier bestens zusammen. Denn jetzt KANN ich die Sendung nicht sehen. Aber ich wollte sie ja im Gegenteil ganz BEWUSST…

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Wintersport

Aller paar Tage schaue in nun „im Internet“ nach, wie die Schneesituation in unseren nächstgelegenen Bergen ist. Leider nicht so toll, zum Skilanglauf scheint es nicht zu reichen. In meinem Fotoarchiv habe ich heute den Beweis gefunden, dass Anfang der 90er die Winter noch viel besser waren: Da lag überall so viel Schnee, dass man gar nicht erst in ein Gebirge fahren musste: Geschickt umfährt der Autor einen Garderobenständer

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Argumente gegen die Waldschlösschenbrücke im Wandel der Zeit

Die Gründe, aus denen man sich in Dresden gegen die Waldschlösschenbrücke (WSB) engagierte, haben seit Beginn des Streites eine erstaunliche Evolution durchgemacht. Wenn Brückengegner heute für den Erhalt der „Angelika-Buche“ kämpfen, stellt sich die Frage, warum man in den 90er Jahren gegen die Brücke war (als diese Buche noch gar keine Rolle spielte). Warum kann man nicht auch heute noch aus den alten Gründen gegen die Brücke protestieren? Was ist eigentlich aus diesen früheren Argumenten geworden? Taugen sie heute nichts mehr? Oder haben die alten Gründe sich irgendwie erledigt? Wenn das so wäre – warum sind  Brückengegner dann trotzdem auch…

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Neues vom web 2.0

Gelegentlich kommt man sich vor wie der Rentner, der wegen dem Röschenhof beim Radio angerufen* hat: Es ist zum Verzweifeln! Und es ist echt zum Verzweifeln. Immer wieder wird von einem „web 2.0“ geredet. Dabei kann man es gar nicht oft genug sagen: Ein web 2.0 existiert schlicht und einfach nicht. Es gibt nämlich längst das web 2.1.004.4 (Release Candidate). Die build fixes kann man im changelog nachlesen. Einfach mal danach googeln. Mal ganz nebenbei: Das ist auch der Grund, warum sich Yahoo nicht durchgesetzt hat und sich MSN nie durchsetzen wird: Wie klänge denn das? „Da musste mal yahuuhen…“…

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Privatsphäre

Man muss sich heutzutage schon überlegen, was man wo erzählt. Ich habe zum Glück keine Probleme damit, auch einmal etwas für mich zu behalten. Mich wundert ohnehin, was manche Menschen dazu treibt, an allen möglichen Stellen im Internet sämtliche Dinge auszuposaunen. Man muss sich auch nicht wundern, wenn dann schlecht über einen gesprochen wird, weil man etwas Unpassendes geschrieben hat. Ich zum Beispiel werde mich strikt hüten, zu sagen, oder auch nur anzudeuten, dass ich Vista ok. finde. Also, was heißt „ok. finden“ … dass ich es so halbwegs akzeptabel finde … oder eher, dass sich mein Ekel bei der…

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Früher war alles besser

Ausdrücklich entschuldigen möchte ich mich hiermit bei den Hörern unseres Senders „Neon425“. Bei allen. Genauer gesagt bei allen beiden. Noch genauer: Bei den Betreibern des „Schnurz“. Ja genau, das ist die kleinste Kneipe der Neustadt. Muss man das immer wieder dazu sagen? Jedenfalls war dort anscheinend tagelang die musikalische Beschallung nicht gewährleistet, was aber letzten Freitag repariert wurde. Früher dachte ich immer, unseren Sender hört sowieso kein Mensch, doch eines Tages erzählte mir mein Ex-Kollege J., die würden das immer hören. Ohne dass er sie darauf hin gewiesen hätte. Und da ich das Tagesprogramm fülle… na gut, nennen wir es…

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Die Frau Merkel hat ja

heute etwas Hübsches gesagt: „… denn es kann doch nicht sein, dass in diesem Land die Mehrheit Angst vor einer kleinen Minderheit haben muss!“ Eigentlich ging es dabei um jugendliche Straftäter, die seit kurzem das Hobby entwickeln, in der U-Bahn auf Leute einzuschlagen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Weiterverarbeitung durch das politische Kabarett bereits läuft. Das wird wohl im „Scheibenwischer“ landen, möglicherweise als Dialog zwischen Mathias Richling und Bruno Jonas: Jonas:“ … kann doch nicht sein, dass in diesem Land die Mehrheit Angst vor einer kleinen Minderheit haben muss! Sowas sagt die Merkel!“ Richling: „Was? Will die uns…

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Viele wird das jetzt gar nicht interessieren,

aber ich bin schon gespannt, wie die aktuelle Molchdiskussion enden wird. Denn ich habe zu Hause undefinierte Tiere. Der Züchter war sich ganz sicher, was er da als Nachzucht anbot, allerdings bin ich inzwischen anderer Meinung. Spannende Sache. Klar ist zumindest, dass das hier ein Marmormolch ist: Aber die habe ich auch von jemand anderem. Damit ist zumindest teilweise endlich einmal klar, was das für dubioses Viehzeug ist, was ich zu Hause halte. Die Kollegen reden wahrscheinlich schon hinter meinem Rücken: „Wer weiß, was das ist… letztlich hatte er mal ‚ne Büchse Würmer mit…“ Und Würmer habe ich ja auch,…

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Die Waldschlösschenbrücke hält geistig wach

Als Dresdner muss man aufpassen, dass man nicht die Übersicht verliert. Ständig stehen Themen an, zu denen man Stellung beziehen muss; bei denen man ganz klar dafür oder dagegen sein muss. Was hatten wir da nicht alles schon! Man kann sich das fast nicht mehr alles merken – momentan ist es auf jeden Fall das Gewandhaus , der Straßenbahnpalast am Postplatz, natürlich seit 17 Jahren unsere berühmte Waldschlößchenbrücke und heute habe ich etwas ganz Neues entdeckt: Der Wilsdruffer Kubus. Ein sehr anmutiges Bauwerk, welches gegenüber dem Dresdner Zwinger entstehen soll. Dazu liest man: „Die Arbeit überzeugt durch die Stringenz der…

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