Arbeit und Soziales

Am letzten Sonntag konnte ich mich endlich einmal diesem dringenden PC-Problem widmen. Immer wieder hatten mich Nutzer darauf angesprochen: „Du, Frank, der Computer ist schon wieder abgestürzt!“ Ich fragte in solchen Fällen stets spitzfindig: „Wie jetzt – abgestürzt? Hängt ein Programm? Bewegt sich die Maus nicht mehr? War ein blauer Bildschirm mit vielen Zeichen zu sehen? Hat er sich ganz ausgeschaltet?“ Ja, das ist fies von mir, immer mein Fachwissen so vor mir her zu tragen und darauf zu verweisen, Absturz sei nicht gleich Absturz. Aber die Leute sagten dann stets, nein, er sei eben richtig, komplett abgestürzt. Hardwaremäßig. Jedesmal,…

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Stupidedia

Eigentlich wollte ich diesen Blog nie benutzen, um andere Internetseiten vorzustellen, aber heute habe ich eine entdeckt, bei der ich zu einer Ausnahme bereit bin. Außerdem ist es natürlich auch der Stolz in mir. Wenn ich schon einmal etwas entdeckt habe, dann soll es die Welt auch ruhig erfahren! Es kam so: Ich lag mit einem Buch herum und stieß auf ein kompliziertes Wort („atavistisch“). Da kann man mal sehen, womit ich mich beschäftige! Bücher mit komplizieren Wörtern lese ich am liebsten (na gut, meistens blättere ich sie mehr durch) weil ich diese Wörter dann in Dienstberatungen beiläufig mit einflechten…

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„Achtung, Gefahrenstelle“,

sagte das Navi mit der Frauenstimme. Ich denke, dass Navigationsgeräte vorrangig deshalb mit Frauenstimmen bestückt werden, weil Männer bekanntlich Frauen nicht zuhören. Insofern fällt es Autofahrern dann leichter, dieses dauernde nervtötende Hereingerede auszublenden. Aber das mit der Gefahrenstelle hörte ich dann doch. Welche Gefahrenstelle? Ach so – ein Blitzgerät! Meine Güte, was diese modernen Geräte alles kennen. Einen Blitzer als Gefahrenstelle zu bezeichnen, ist auch eine schöne Umschreibung, dachte ich noch, aber es ist schon was dran, wenn dort alle so panisch die Bremse durchtreten. Doch dann – 300 Meter weiter – stockte mir echt der Atem. Was war denn…

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Macworld-news

Nachdem in den letzten Wochen bereits wieder wilde Gerüchte im Internet brodelten, welche Innovationen Apple diesmal vorstellen würde, waren die Besucher bei der Präsentation umso überraschter: Den i-Eierkuchen! Lebensmittel, die dem User das using extrem erleichtern, einen angenehmeren workflow bieten und selbsterklärend sind. Beispielsweise kann man auf der multitouch-Oberfläche mit nur zwei Fettfingern Fenster aufziehen, die mittels Fortschrittsbalken den renderingprozess anzeigen (für Umsteiger: Den Backfortschritt). Verkohltes oder noch halbrohes Mittagessen wird somit bald der Vergangenheit angehören. Trotz Kopierschutz sind leider bereits die ersten gehackten Billigkopien aus China im Netz aufgetaucht, die mit Vista laufen. Apple erwähnte, dass dies mit dem…

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Auftragsblog

„Hähähä, das musste mal in deinem Blog schreiben“, meinte Harald, als wir heute diverse Ereignisse beim Nachmittags-Sekt feierten. Ich kann solche im Suff geforderten Auftragsarbeiten aber eigentlich nicht leiden und wollte schon sagen, nee, ich blogg’s ni’!, aber dann fiel mir gleich wieder ein, dass wir schon als Kinder oft sagten: „Ich blogg’s ni’!“, und dass wir insofern schon damals unserer Zeit gewaltig voraus waren, denn damals gab es noch gar keine Blogs. Und insofern wiederum war die Bemerkung damals auch völlig korrekt, etwas nicht zu tun, was ohnehin nicht noch nicht möglich war. Und noch wiederumer war uns damals…

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Aus meinem Frühwerk

„Zwei Männer in Betrachtung des Fortschrittsbalkens“, 2001 Dieser Klassiker zierte einmal die erste Internetseite des SAEK. Das war noch in der Urzeit des Internet (ich glaube, es war noch das web 0.9a). Damals hatten wir dank ISDN einen vergleichsweise irrsinnig schnellen Internetzugang (bis zu 64 kbps, wenn alles optimal lief). Zur Entstehungsgeschichte des oben abgebildeten Werkes kann ich sagen, dass ich immer wieder folgendes beobachtete: Mehrere Menschen sitzen schweigend vor einem Rechner und beobachten gebannt – manchmal minutenlang – das Längerwerden des Fortschrittsbalkens. Eigentlich passiert da nichts, man könnte solange auch was anderes tun. Trotzdem schauen alle auf diesen Balken.…

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Neues vom web 2.0

Gelegentlich kommt man sich vor wie der Rentner, der wegen dem Röschenhof beim Radio angerufen* hat: Es ist zum Verzweifeln! Und es ist echt zum Verzweifeln. Immer wieder wird von einem „web 2.0“ geredet. Dabei kann man es gar nicht oft genug sagen: Ein web 2.0 existiert schlicht und einfach nicht. Es gibt nämlich längst das web 2.1.004.4 (Release Candidate). Die build fixes kann man im changelog nachlesen. Einfach mal danach googeln. Mal ganz nebenbei: Das ist auch der Grund, warum sich Yahoo nicht durchgesetzt hat und sich MSN nie durchsetzen wird: Wie klänge denn das? „Da musste mal yahuuhen…“…

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Privatsphäre

Man muss sich heutzutage schon überlegen, was man wo erzählt. Ich habe zum Glück keine Probleme damit, auch einmal etwas für mich zu behalten. Mich wundert ohnehin, was manche Menschen dazu treibt, an allen möglichen Stellen im Internet sämtliche Dinge auszuposaunen. Man muss sich auch nicht wundern, wenn dann schlecht über einen gesprochen wird, weil man etwas Unpassendes geschrieben hat. Ich zum Beispiel werde mich strikt hüten, zu sagen, oder auch nur anzudeuten, dass ich Vista ok. finde. Also, was heißt „ok. finden“ … dass ich es so halbwegs akzeptabel finde … oder eher, dass sich mein Ekel bei der…

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Felix, Dan und der Trojaner

Vielen ist wahrscheinlich noch gar nicht aufgefallen, dass unser nach Görlitz verzogener junger Filmemacher Jakob nahtlos durch seinen Bruder Felix ersetzt wurde, der allerdings im Hörfunk tätig ist. Offensichtlich ist Familie Barton sehr multimedial veranlagt. Jedenfalls fand ich Felix vor einigen Tagen in einer sehr vertieften Diskussion mit Dan und den anderen, wie das nun eigentlich mit dem geplanten Bundestrojaner laufen soll? Und da fiel mir ein, dass ich mich darum ja auch noch kümmern muss. Denn immerhin: Da sitzen fleißige Programmierer bei Herrn Schäuble und programmieren diese an sich wichtige Software, aber am Ende installiert es sich niemand. Ich…

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