Entschleunigung

Das ist ein wichtiges Thema in unserer ach-so-schnelllebigen Zeit. Gerade Internet-Versandhändler sind wesentliche Motoren beim immer weiteren Anstieg der täglichen Hektik. Man kennt das ja – man bestellt beispielsweise CDs bei Amazon, JPC, Zweitausendeins oder wo man das halt so macht. Und bereits am nächsten Tag, spätestens am übernächsten trifft die Sendung ein. Keine Chance mehr für wochenlange Vorfreude, für Überlegungen, welche Weinsorte man zur DJ-Bobo-CD trinken wird, ob man das Sakko noch einmal reinigen lassen sollte… Mit gutem Beispiel geht da die Firma CD-WOW! voran. Keine Spur übertriebener Hektik. Wenigstens eine Woche bleibt einem hier Zeit für mentale Vorbereitungen.…

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Abschied von blogruf.de

Das ist nun mein erster richtiger Eintrag hier, alle anderen sind nur aus älteren Quellen kopiert. Deshalb gibt es hier im Archiv auch Texte von 2001, obwohl damals weder wordpress noch blogs existierten. Und wieso nicht mehr blogruf?  Es war eine schöne Zeit und ich bedanke mich hiermit bei den drei netten jungen Menschen, die blogruf eingerichtet und ermöglicht haben. Aber mit der Zeit hätte ich gern ein wenig mehr Struktur und Übersicht im Blog gehabt. Das, was mit Kategorisierung und Tag-Vergabe überall normal ist, geht in blogruf nur mit Tags. Und das auch nur, wenn man bei dem ersten Anlegen…

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Bundestagswahl ungültig!

Ja, das ist leider so, wie sich diese Woche herausgestellt hat. Der Grund liegt darin, dass sich zu viele Wähler auf den Wahl-O-Mat verlassen haben. Dessen Ergebnisse wurden aufgrund von Darstellungsfehlern in einem bekannten Internetbrowser falsch angezeigt. Der Hersteller arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem Patch für dieses Problem. Sobald das Softwareupdate vorliegt, wird die Wahl wiederholt. Benutzer von Google Chrome müssen nicht erneut zur Wahl gehen, da hiermit eine korrekte Anzeige gegeben war. Für alle, die sich nicht mehr sicher sind, welchen Browser sie verwendeten, hat das Bundesinnenministerium auf direkte Anweisung Herrn Schäubles eine Hotline eingerichtet. Dort kann sich…

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Abmahnung 2.0

Meine dramatische Meldung vom 1. Juli, als ich Post von den Anwälten erhielt, scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Es kamen keine weiteren Schreiben oder Anrufe. Anscheinend kann man eine modifizierte Unterlassungserklärung doch erst einmal als sinnvollen Schritt betrachten, falls man abgemahnt wird. Vielleicht dauert es aber noch mit dem nächsten Drohschreiben, denn die Anwaltskanzlei nennt sich ja „Waldorf“. Und möglicherweise sind sie noch mit dem Buchstabentanzen des kompletten Textes beschäftigt. Ich hatte übrigens kurz überlegt, ob ich künftig Sony-CDs boykottiere. Aber da Sony vor einigen Jahren Columbia aufgekauft hatte, ist leider auch Bob Dylan über diesen Umweg bei…

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Ich twittere nun auch!

Zumindest könnte das dann folgendermaßen aussehen (muss man von unten nach oben lesen, aber wem sag ich das…) —————————————————————————– So, Feierabend. Gleich in nächste Kneipe gefahren, ordentlich einen twittern, äh zwitschern! 5:13 PM Aug 7th from TwitterTheke Festgestellt, dass ich heute alle Mails mit max. 140 Zeichen beantwortet habe. 4:54 PM Aug 7th from web Sendung geuppt. Finde Beitrag “Entengrütze” (6:27 min) bissel daneben. Aber so sind sie halt, diese jungen Leute (bin wohl schon zu spießig) 4:21 PM Aug 7th from TwitterSchreibtisch Micha K. holt Kameras ab. Warum nennen Eltern ihre Söhne eigentlich erst Michael, wenn sie dann sowieso…

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Michael Jackson darf auch in diesem blog nicht fehlen

Gestern wurde ich auf mein Versäumnis hin gewiesen, dass ich hier überhaupt noch nichts zu Michael Jacksons Tod geschrieben habe. Das ist unprofessionell von mir – immerhin schreiben alle darüber. Okay, eigentlich wären zunächst noch einige Anmerkungen zum Weltkulturerbetitelverlust Dresdens angebracht, aber dank Michael Jackson war das schnell wieder aus den Medien verschwunden. Ich denke, dass folgende Theorie einiges erklärt: Jackson wurde in Wahrheit von gedungenen Killern im Auftrag der Dresdner Stadtverwaltung hinterrücks ermeuchelt, um die Medien abzulenken. Ich halte das für völlig plausibel, zumal die Idee von mir selbst stammt. Es deutet auch folgendes auf die Richtigkeit meiner Theorie:…

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Umstieg auf Atomkraft

Ja, das habe ich nun endlich auch erledigt. Diese Umstellung auf Atom. Denn immer wieder beschwerten sich unsere Studionutzer, die Rechner wären so langsam. Ich meinte dann stets, sie sollten sich nicht so haben – vor 10 Jahren mussten wir noch mit 300 MHz-Rechnern Videoschnitt machen und waren damit auch zufrieden! Dass es überhaupt ging. Und immerhin waren die aktuellen PCs schon mindestens 800 MHz schnell. Außerdem haben langsam wandernde Fortschrittsbalken auch etwas Beruhigendes an sich. Man findet dadurch auch einmal Momente, um sich mit anderen Anwesenden zu unterhalten, was gerade in unserer ach-so-schnelllebigen Zeit besonders wertvoll ist. Aber letzte…

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Arbeit und Soziales

Am letzten Sonntag konnte ich mich endlich einmal diesem dringenden PC-Problem widmen. Immer wieder hatten mich Nutzer darauf angesprochen: „Du, Frank, der Computer ist schon wieder abgestürzt!“ Ich fragte in solchen Fällen stets spitzfindig: „Wie jetzt – abgestürzt? Hängt ein Programm? Bewegt sich die Maus nicht mehr? War ein blauer Bildschirm mit vielen Zeichen zu sehen? Hat er sich ganz ausgeschaltet?“ Ja, das ist fies von mir, immer mein Fachwissen so vor mir her zu tragen und darauf zu verweisen, Absturz sei nicht gleich Absturz. Aber die Leute sagten dann stets, nein, er sei eben richtig, komplett abgestürzt. Hardwaremäßig. Jedesmal,…

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Stupidedia

Eigentlich wollte ich diesen Blog nie benutzen, um andere Internetseiten vorzustellen, aber heute habe ich eine entdeckt, bei der ich zu einer Ausnahme bereit bin. Außerdem ist es natürlich auch der Stolz in mir. Wenn ich schon einmal etwas entdeckt habe, dann soll es die Welt auch ruhig erfahren! Es kam so: Ich lag mit einem Buch herum und stieß auf ein kompliziertes Wort („atavistisch“). Da kann man mal sehen, womit ich mich beschäftige! Bücher mit komplizieren Wörtern lese ich am liebsten (na gut, meistens blättere ich sie mehr durch) weil ich diese Wörter dann in Dienstberatungen beiläufig mit einflechten…

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„Achtung, Gefahrenstelle“,

sagte das Navi mit der Frauenstimme. Ich denke, dass Navigationsgeräte vorrangig deshalb mit Frauenstimmen bestückt werden, weil Männer bekanntlich Frauen nicht zuhören. Insofern fällt es Autofahrern dann leichter, dieses dauernde nervtötende Hereingerede auszublenden. Aber das mit der Gefahrenstelle hörte ich dann doch. Welche Gefahrenstelle? Ach so – ein Blitzgerät! Meine Güte, was diese modernen Geräte alles kennen. Einen Blitzer als Gefahrenstelle zu bezeichnen, ist auch eine schöne Umschreibung, dachte ich noch, aber es ist schon was dran, wenn dort alle so panisch die Bremse durchtreten. Doch dann – 300 Meter weiter – stockte mir echt der Atem. Was war denn…

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