ANIMA, Tag 3-5

Es ist jedes Mal eine spannende Woche, aber irgendwie ist man dann auch jedes Mal froh, wenn alles vorbei ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele Monate nun noch überall verschiedenstes Zeug in der Gegend herum stehen wird. Ich hatte diesmal nicht viele fertige Filme erwartet, denn als ich Donnerstags wieder einmal meinen Rundgang machte und bei den Vertonern vorbeikam, stellte ich fest, dass diese noch keinen einzigen Film mit Musik und Geräuschen versehen hatten. Und es war schon Nachmittag! Damian Borowiec, der das bis zum letzten Jahren stets gemacht hatte, konnte mittwochs meist immer schon die ersten fertigen Werke…

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ANIMA 2010, Tag 1 & 2

Kreatives Chaos könnte man es nennen, was seit gestern bei uns herrscht, allerdings stimmt das nur auf den ersten Blick. Trickfilmer können sich Chaos auf keinen Fall leisten – hier ist Koordination das oberste Gebot. Insofern herrscht in unserem scheinbaren Chaos eine strenge Ordnung: Wo befinden sich wessen Materialien, wo findet man Werkzeuge, wo dürfen Puppen und Szeneneinrichtungen gebaut werden, welcher Aufnahmeplatz wird aktuell von wem verwendet … Da jeder der Teilnehmer gleich zu Beginn erklärt bekommt, welches Fiasko eine zufällig verschobene Kamera  oder eine sonstige versehentliche Änderung für den eigenen Film bedeuten würde, umgeht man  automatisch auch alle anderen…

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ANIMA 2010, Vorbemerkungen

Ich musste soeben einen offiziellen Text für meine dienstliche website schreiben. Mann, ist so etwas langweilig! Man darf dabei ja nie in einen leicht flapsigen, geschweige denn ironischen Tonfall geraten. Mir ist also insofern zwar viel eingefallen, aber das waren alles Sachen, die dort nicht hingehören. Auf dieser Basis entstehen wahrscheinlich die meisten Texte auf ähnlichen Seiten und dementsprechend trocken lesen sie sich dann. Deshalb mache ich heute etwas neues: Dual-Blogging. Ein Thema 2x schreiben, allerdings unterschiedlich. Es geht um die ANIMA. Wenn man das bei Google eingibt, findet man die eigenartigsten Dinge, allerdings nicht den hier gemeinten Trickfilmworkshop. Dabei gibt es ihn…

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Ratgeber zur Jahreswechselkonversation

Phase 1 hat begonnen: Seit einigen Tagen verabschieden sich die ersten Leute mit „Wir sehen uns ja nicht mehr – schöne Weihnachten dann! Und einen guten Rutsch … !“ Phase 2 schließt sich dann im Januar nahtlos an mit dem „Alles Gute im neuen Jahr! Und, sind Sie gut reingerutscht …?“ Man kommt ja nicht um solche Floskeln herum, sonst gilt man automatisch als unhöflicher Mensch. Trotzdem sagen viele: „Jetzt geht das wieder los! Das nervt … hoffentlich ist es bald vorbei.“ Wie geht man am besten mit dieser unangenehmen Situation um?

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Ich prangere an! Heute: Die Kollegen

„Hähähä …, das musste mal in deinem Tagebuch schreiben“, rief ein gewisser Kollege aus dem Keller soeben. Nun ja … was daran so lustig sein soll, wenn sich jemand ein gerade bei ALDI gekauftes Fernglas vor die Augen hält, ist mir nicht ganz klar. Außerdem verfasse ich bekanntlich keine Auftragstexte – da ist mir meine journalistische Freiheit zu wichtig. Ich bin `89 nicht auf die Straße gegangen, um mir nun schon wieder vorschreiben zu lassen … aber lassen wir das. Stattdessen möchte ich lieber erwähnen, dass mir heute früh ein gewisser Kollege aus dem Keller bereits zum wiederholten Male in…

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10 Jahre PROfeel

Unsere Jugendredaktion (1, 2) gibt es nun tatsächlich bereits so lange. Angefangen hatte alles, als der Herausgeber der Schülerzeitung „Spiesser“ (Frank Haring) bald nach seinem Einzug ins Pentacon mit der Idee auftauchte, „Spiesser-TV“ machen zu wollen. Das fand ich nicht schlecht, da ich vorher schon überlegt hatte, wie man eine feste Jugend-Arbeitsgruppe bei uns etablieren könnte. Da Frank auch interessierte Jugendliche aus seiner Redaktion mitbrachte, war dieses Problem der Jugendlichen-Beschaffung mit einem Schlag gelöst. Wir begannen mit Technikübungen und ersten Produktionen. Wie in jedem erfolgreichen Projekt gab es auch hier bald die ersten Zerwürfnisse, denn die erste – aus meiner Sicht…

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In eigener Sache

„Bist du das, Frank?“, fragte Katja. Na sicher – wer soll ich denn sonst sein? Frechheit, sowas … Auch dieser Nachbar vorhin (als ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg zur Arbeit machte) tat so, als würde er mich nicht kennen. Die tun ja, als hätte ich mich sonstwie verändert. Man kann doch wenigstens normal grüßen! Das ist einfach eine Frage der Höflichkeit. Immerhin gibt es auch positive Ausnahmen. Harald hat mir vorhin, als ich die Dornblüthstraße entlang radelte, sofort zu gewunken. Ich wollte mich eigentlich nur entschuldigen, weil ich hier schon seit Wochen nichts mehr veröffentlicht habe. Das…

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Das muss ordentlich gebloggt werden …

… rief Alex vor wenigen Minuten begeistert. Na gut, von mir aus. Ich kann ihn verstehen, denn die soeben vollzogene Veränderung bedeutet für ihn natürlich eine gewaltige Verbesserung. Und das kam so … Wie bitte? Nicht „muss ordentlich gebloggt werden“, sondern das müsse „ordentlich begossen werden“? Ach so. Blöde Kopfhörer! Ja, dann tut es mir leid für die Leser, aber dann gehört das auch nicht hierher.

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Peinlich, peinlich …

Dass die Welt nicht erkennbar ist, haben wir bereits in der Schule gelernt. Allerdings darf man sich nicht dauernd mit diesem Spruch herausreden, wenn neue ungeklärte Phänomene auftreten. Im Gegenteil sollte man froh sein, wenn man auch weiterhin mit kniffligen Problemen konfrontiert wird, weil man dadurch geistig aktiv bleibt. Heute Morgen betrat einer unserer Studionutzer mein Zimmer und sah etwas erzürnt aus. Wegen der gleich folgenden Dinge gebe ich seinen Namen nicht an – nennen wir ihn mal D. – das muss reichen. D. ist einer unserer älteren Nutzer, eigentlich gehört er noch zur Erstausstattung (er sollte längst eine Inventarnummer…

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Verpasst: Meine Trabbi-Anmeldung!

Völlig vergessen! Wenn man aber auch nicht an alles denkt … 1985 beantragt, hätte ich den begehrten Trabant Limousine eigentlich nach 13 Jahren Wartezeit etwa 1998 kaufen können. Den hat jetzt sicher jemand anderes bekommen. Kann ich ihn noch irgendwo einklagen?

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