Wenn es tatsächlich einen Fachkräftemangel gäbe …

… dann hätte das in der Realität zu mehreren logisch absehbaren Effekten geführt, die aber seltsamerweise alle ausgeblieben sind. Die deutlichste Auswirkung wäre gewesen, dass die Löhne in den letzten Jahren spürbar gestiegen wären. Denn bei einem Fachkräftemangel könnte jeder Angestellte sagen: „Chef, ich will mehr Geld, ansonsten bin ich bald weg. Wir haben Fachkräftemangel – es gibt da draußen genügend andere Jobs. Überall werden händeringend Fachkräfte gesucht“. Deshalb hätte sich nie die Frage gestellt, ob wir uns einen Mindestlohn leisten können, denn alle Unternehmen hätten ihn bereitwillig gezahlt. Das Wort „Lohndumping“ wäre ausgestorben. Die vielen schlecht bezahlten Arbeitsverhältnisse würden nicht …

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Schlimm: Fachkräftemangel in Deutschland!

14 Tage war ich medial offline. Was hat sich in der Zeit getan? Anscheinend nicht viel, außer dass sich unsere Ursula  v.d.L. inzwischen das seit Jahren allgemein auf den Nägeln brennende Thema des Fachkräftemangels unter denselben gerissen hat. Sie warnt vor einem „drastischen Fachkräftemangel“ und will deshalb u.a. „die Hürden für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland senken“. Zuletzt hatte Herr Brüderle vor einigen Wochen oder Monaten mit diesem Thema mediale Punkte gesammelt. Gibt es da eine Liste, in der man sich als Politiker eintragen kann? Wer ist als Nächster dran, um vor dem drohenden Fachkräftemangel warnen zu dürfen? Aber es …

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