Liebes Tagebuch,

die wichtigste Neuigkeit: Wir haben jetzt eine Verbindung zu den oberen Etagen. Die Wirkung ist erstaunlich – ob man seine Mitmenschen im Haus trifft, ist nicht mehr wetterabhängig und so trifft man sich plötzlich viel öfter. Mir ist bei der Gelegenheit aufgefallen, dass ich manche Leute wirklich schon ewig nicht mehr gesehen habe, z.B. Bernhard R. vom KiD. Die Leute vom Filmverband sah ich jetzt aber wieder öfter, da ich dort immer sozialistische Hilfe leiste, wenn Videos überspielt werden sollen und die Verkabelung unklar ist. Hier kann man sehen, was uns bisher voneinander trennte. Losungen wie „Auch diese Mauer, äh …

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Liebes Tagebuch,

ein Muss wäre für mich inzwischen auch einmal wieder ein Besuch in dem China- Imbiss „Onkel Wang“, immerhin gibt es da das beste Reis-Leistungsverhältnis. Das aber nur nebenbei. Jedenfalls haben wir es überstanden. Heute ist Fasching. Und damit hören morgen endlich diese ständigen Karnevalsübertragungen im Fernsehen auf. Für unsere aktuelle Praktikantin (Praktikeuse ?) Silke ist Fasching freilich weniger gut, schliesslich ist sie diejenige, die morgen das ganze Konfetti hier einsammeln muss. Was gab´s sonst noch? Wir wurden heute mit dem Kunst-projekt „erster Männer- Parkplatz Deutschlands“ konfrontiert. Die Konfrontation verlief. 2 Punks traten PROfeel bei und wollen einen Beitrag über Kinder …

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Liebes Tagebuch,

als Jørgen hæute früh das SÆK- Eingangspørtål durchschritt, erschøll ihm zu Æhren  måchtvøll die Dænische Nationålhymne. War gar nicht sø einfach gewesen, das Ølsenbandenlied im Indernet zu finden. Warum? Nun, er hatte heute Geburtstag! Und das hat man schliesslich nur einmal im Jahr. Wie bitte? Findus? Sicher, der hat dreimal, aber der ist ja auch Schwede. Jetzt habe ich völlig den roten Faden verloren… … ach genau, „Roter Faden“! Bei uns waren gestern und heute Jugendweihevorbereitungsveranstaltungen, oder wie das heisst. Veranstaltet vom „Roten Baum“.  Harald musste die ganze schwere Arbeit leider allein machen, weil ich für Ilja eine wirklich bemerkenswerte …

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Liebes Tagebuch,

heute war Ausstellungswechsel in unserem Foyer, wir zeigen jetzt Bilder eines jungen Künstlers. Er selbst ist dermassen bescheiden, dass er hier nicht genannt werden möchte. Zufälligerweise hat er denselben Vornamen wie ich und denselben Nachnamen wie Maja N. Mehr kann ich aber aus Gründen des Datenschutzes nicht verraten. Vormittags wollten wir spontan eine kleine Sprachaufnahme machen, weshalb ich bald spontan durch das ganze Haus hetzte, um herauszufinden, wer da hämmert. Es waren die Leute vom „Spiesser“. Danach störte nur noch das Rumpeln der Bauarbeiter über uns im künftigen Hörfunk, und als die mir versprochen hatten, in den nächsten 15 min …

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