Liebes Tagebuch,

da Jørgen den ganzen Monat in Afrika ist, teilten Harald & ich uns in die Betreuung von PRO feel. Ich mit der Erkenntnis, dass es da anscheinend kaum noch was zu betreuen gibt, weil es ziemlich gut von allein läuft. Lediglich die Technik- Planung machen wir noch zusammen. So erfuhr ich auch, dass es wieder mal einen neuen Chefredakteur gibt, bzw. diesmal gleich 2: Thomas & Thomas (Mende & Siegel). Oder Thomas2. Schade ist natürlich, dass der Vorgänger der eifrigste Leser meines Tagebuchs war. Jeden Autor schmerzt es, solche Leute zu verlieren. Auf diesem Wege also noch: Stefan, das tut …

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Liebes Tagebuch,

eine Sache ist eingetreten, die viele moderne Menschen größtenteils über Yahoo! oder msn erfuhren: Das neue Jahr hat begonnen. Na ja, gut, letztlich nichts besonderes. Wir wollten die erste Woche nutzen, um einige inventurmäßige Dinge zu klären – die Strichcode- Tattoos der Mitarbeiter erneuern, Bildschirmschoner waschen und so… und wir wollten in der Zeit keine Nutzer ins Studio lassen. Damit wir wirklich Ruhe hätten. Hm. Zumindest versucht haben wir’s. Es war letztlich so voll wie immer. Aber es waren wirklich alles nur Ausnahmen. Hier sieht man uns bei der ersten Vollversammlung des Jahres. Wir entwurfen gerade die Neujahrsansprache. Leider kamen …

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Liebes Tagebuch,

da das Jahr fast ‚rum ist, hatten wir wieder Kontakt mit dem zyklischen Naturschauspiel der Weihnachtswanderung. Die Weihnachtswanderung als solche streunt das ganze Jahr über durch die unendlichen Weiten der Galaxis, um dann – nur für wenige Tage – in unmittelbarer Erdnähe aufzutauchen. Dann müssen alle mit. Weihnachtswanderungen unterliegen – zumindest im Kollegenkreis – auch bestimmten Evolutionsgesetzen. Im ersten Jahr, wo sich neue Mitarbeiter kennenlernen („das Jahr, wo wir Kontakt aufnahmen“), da unternimmt man noch weite Wanderungen. Das Jahr darauf ist man schon realistischer und später geht man gleich in die Kneipe um die Ecke oder in die Döner- Bude. …

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Liebes Tagebuch,

hinter uns liegen verschiedene Tage, die so mehr oder weniger ereignisreich waren. Heike, die uns alle ziemlich in den Wahnsinn getrieben hatte, ist nun fertig mit ihrem, ja, äh … womit eigentlich? Auf jeden Fall hat sie alle verfügbaren Computer belegt und auf allen tolle Probleme entdeckt und uns alle mit diversen Fragen geistig wach gehalten. Das die Probleme mit dem Fakt zu tun hatten, dass sie auch von grundlegendsten Grundlagen absolut keine Ahnung hatte, ist nur eine unverschämte Unterstellung meinerseits. Immerhin revanchierte sie sich mit einer 1,5- Liter- Flasche Sekt und so ganz spontan fanden wir auch (nach ihrem …

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Liebes Tagebuch,

heute hatten wir schwere Probleme mit Viren. Plötzlich ratterte unser mail- Programm los und verschickte anklickbare Anhänge an alle jemals kontaktierten Leute. Der Vorteil einer solchen Angelegenheit ist natürlich, dass man gezwungen ist, wieder mal mit all diesen Menschen zu kommunizieren. Denn selbstverständlich erhielten wir von vielen Angeschriebenen Meldungen wie „… ihr habt einen Virus…“.Und von den anderen erhielten wir Antworten „… ich konnte euren Anhang einfach nicht öffnen, das war gar kein Text…“. Denen konnte ich sofort Re- Warnungen senden: „… nicht anklicken … Wurm Gone.A …. hier findet man ein Gegenmittel …“ und 10 min später nochmal „… …

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Liebes Tagebuch,

die Zusammenarbeit mit anderen SAEK’s nehmen wir ziemlich ernst. Wir reden ungern nur von gemeinsamen Aktionen, sondern wir tun auch was. Beispielsweise machte ich meine letzte 2001- Bestellung gemeinsam mit dem technischem Leiter des SAEK St. Benno. Als die Sendung bei mir eintraf, überlegte ich für einen Moment, ob das für ihn bestimmte Album „Björk – Selma Songs“ einfach für mich mit kopieren sollte? Ich schaute also im End User Licence Agreement (EULA) der CD nach, ob sich ein Passus wie „Der Hauptbenutzer der Software ist berechtigt, sich eine Kopie auf einem wechselbaren Datenträger oder in einem Netzwerk zu erstellen. …

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Liebes Tagebuch,

heute war CYNETart- Eröffnung, und wir waren dabei. Die Sache fand im art’otel statt, einem Hotel, welches bis oben hin voll mit Kunstwerken meines Lieblingskünstlers A.R. Penck gefüllt ist. Da muss Penck ja ’ne Menge Arbeit investiert haben. Ich schätze, so 2 – 3 Stunden wird er für all diese Bilder schon gebraucht haben. Na, jedenfalls lief alles ganz gut. Keine technischen Probleme, wir wurden auch alle lobend erwähnt, nachher gab’s ein Buffet, man traf alte Bekannte, konnte interessante Installationen ausprobieren… Auf eine davon konnte man sich sogar drauflegen: Ein Wasserbett, durch das von unten Infraschall gespielt wurde. Man spürte …

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Liebes Tagebuch,

das nebenstehende Bild verdeutlicht, wie  beschissen das Leben ohne Digitalkamera ist. Wochenlanges Warten auf Gelegenheiten, den Film vollzuknipsen und dann noch Entwickeln, scannen. Es ist das letzte! Also das Bild verdeutlicht es, weil die richtigen Bilder von unserer Radtour noch nicht verfügbar sind und ich mit diesem dilettantischen Ersatzbildchen auskommen muss. An dieser Stelle angekommen, werden sich bereits viele Leser ungeduldig fragen, wieso wir Radtouren machen, statt ordnungsgemäss Videokassetten zu archivieren? Nun, wir hatten heute ganz einfach mal einen „Kreativ- Tag“. Wie man sich das vorstellen muss? Na wie schon: Junge ahnungslose Praktikantinnen für eine Radtour überreden („… sooo weit …

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Liebes Tagebuch,

spektakuläre Vorfälle gibt es heute nicht. Jørgen macht wieder einen Kurs und da drehen wir heute abend die gar gruselige Szene, wo der schreckliche Boris die kleine Yvonne … aber, ich will nicht zuviel verraten. Ich arbeite an einer meiner geliebten Kurzanleitungen. Die für Premiere habe ich momentan unterbrochen und konzentriere mich vorerst auf die für die Regie- und Studiotechnik. Weil ja einige unserer Nutzer immer noch nicht kapiert haben, wie das geht, wenn man von Beta auf VHS kopieren will: Beta- Audio- Routing auf „DVcam“, Moni- und Effekt- Regler auf 75%, DVcam aus wegen der Rückkopplung, PGM- Moni auf …

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Liebes Tagebuch,

Wolle und ich waren auf der IFA in Berlin. Wie’s war? Ja, ähm… schreibt man „Katastrofe“ nun mit „f “ oder „ph“? Es ging damit los, dass wir früh etwas zu spät abfuhren, weil wir ein DV- Band auf Beta kopieren mussten (Sendung aus Leipzig), was absolut nicht klappen wollte. Als wir dann in Berlin waren, kamen wir nicht an unsere Eintrittskarten. Die befanden sich bereits am Stand (wir waren als Aussteller dort) und sollten uns nach Absprache per Handy zum Eingang gebracht werden. Was weiss ich, warum das nun eigentlich nicht klappte, auch egal. Ich wollte nach einer Stunde …

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