Liebes Tagebuch,

heute hatten wir schwere Probleme mit Viren. Plötzlich ratterte unser mail- Programm los und verschickte anklickbare Anhänge an alle jemals kontaktierten Leute. Der Vorteil einer solchen Angelegenheit ist natürlich, dass man gezwungen ist, wieder mal mit all diesen Menschen zu kommunizieren. Denn selbstverständlich erhielten wir von vielen Angeschriebenen Meldungen wie „… ihr habt einen Virus…“.Und von den anderen erhielten wir Antworten „… ich konnte euren Anhang einfach nicht öffnen, das war gar kein Text…“. Denen konnte ich sofort Re- Warnungen senden: „… nicht anklicken … Wurm Gone.A …. hier findet man ein Gegenmittel …“ und 10 min später nochmal „… …

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Liebes Tagebuch,

die Zusammenarbeit mit anderen SAEK’s nehmen wir ziemlich ernst. Wir reden ungern nur von gemeinsamen Aktionen, sondern wir tun auch was. Beispielsweise machte ich meine letzte 2001- Bestellung gemeinsam mit dem technischem Leiter des SAEK St. Benno. Als die Sendung bei mir eintraf, überlegte ich für einen Moment, ob das für ihn bestimmte Album „Björk – Selma Songs“ einfach für mich mit kopieren sollte? Ich schaute also im End User Licence Agreement (EULA) der CD nach, ob sich ein Passus wie „Der Hauptbenutzer der Software ist berechtigt, sich eine Kopie auf einem wechselbaren Datenträger oder in einem Netzwerk zu erstellen. …

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Liebes Tagebuch,

heute war CYNETart- Eröffnung, und wir waren dabei. Die Sache fand im art’otel statt, einem Hotel, welches bis oben hin voll mit Kunstwerken meines Lieblingskünstlers A.R. Penck gefüllt ist. Da muss Penck ja ’ne Menge Arbeit investiert haben. Ich schätze, so 2 – 3 Stunden wird er für all diese Bilder schon gebraucht haben. Na, jedenfalls lief alles ganz gut. Keine technischen Probleme, wir wurden auch alle lobend erwähnt, nachher gab’s ein Buffet, man traf alte Bekannte, konnte interessante Installationen ausprobieren… Auf eine davon konnte man sich sogar drauflegen: Ein Wasserbett, durch das von unten Infraschall gespielt wurde. Man spürte …

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Liebes Tagebuch,

das nebenstehende Bild verdeutlicht, wie  beschissen das Leben ohne Digitalkamera ist. Wochenlanges Warten auf Gelegenheiten, den Film vollzuknipsen und dann noch Entwickeln, scannen. Es ist das letzte! Also das Bild verdeutlicht es, weil die richtigen Bilder von unserer Radtour noch nicht verfügbar sind und ich mit diesem dilettantischen Ersatzbildchen auskommen muss. An dieser Stelle angekommen, werden sich bereits viele Leser ungeduldig fragen, wieso wir Radtouren machen, statt ordnungsgemäss Videokassetten zu archivieren? Nun, wir hatten heute ganz einfach mal einen „Kreativ- Tag“. Wie man sich das vorstellen muss? Na wie schon: Junge ahnungslose Praktikantinnen für eine Radtour überreden („… sooo weit …

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Liebes Tagebuch,

spektakuläre Vorfälle gibt es heute nicht. Jørgen macht wieder einen Kurs und da drehen wir heute abend die gar gruselige Szene, wo der schreckliche Boris die kleine Yvonne … aber, ich will nicht zuviel verraten. Ich arbeite an einer meiner geliebten Kurzanleitungen. Die für Premiere habe ich momentan unterbrochen und konzentriere mich vorerst auf die für die Regie- und Studiotechnik. Weil ja einige unserer Nutzer immer noch nicht kapiert haben, wie das geht, wenn man von Beta auf VHS kopieren will: Beta- Audio- Routing auf „DVcam“, Moni- und Effekt- Regler auf 75%, DVcam aus wegen der Rückkopplung, PGM- Moni auf …

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Liebes Tagebuch,

Wolle und ich waren auf der IFA in Berlin. Wie’s war? Ja, ähm… schreibt man „Katastrofe“ nun mit „f “ oder „ph“? Es ging damit los, dass wir früh etwas zu spät abfuhren, weil wir ein DV- Band auf Beta kopieren mussten (Sendung aus Leipzig), was absolut nicht klappen wollte. Als wir dann in Berlin waren, kamen wir nicht an unsere Eintrittskarten. Die befanden sich bereits am Stand (wir waren als Aussteller dort) und sollten uns nach Absprache per Handy zum Eingang gebracht werden. Was weiss ich, warum das nun eigentlich nicht klappte, auch egal. Ich wollte nach einer Stunde …

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Liebes Tagebuch,

ich habe mich inzwischen den Trickfilmern etwas angeschlossen, indem ich der Leiterin Sabine beim Schnitt und der Vertonung helfe. Die Kinder haben ziemlich gute Ideen. Die Filme werden zwar alle sehr kurz sein, aber es macht ja auch sehr viel Arbeit, die ganzen Einzelbilder herzustellen und zu legen. Vor allem das capturen der Bilder ist eine elend stupide Arbeit, aber das kommt meinem Naturell ja sehr entgegen. Ich habe mir schon überlegt, ob ich im nächsten Jahr sowas in der Art mit Computeranimation mache. Allerdings keine 3D-, sondern „nur“ 2D. Movie Pack wäre ja dafür gut geeignet. Mal sehen. Der …

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Liebes Tagebuch,

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man mit DV- Technik zum Ziel kommt. Unsere Übungen der ersten Tage liefen derart flott ab durch die Möglichkeit, einfach alles Gefilmte fix rein in den Computer und mit wenigen Klicks die Teile in die timeline zu legen und schon konnte man wunderbar solche Sachen wie Anschlussfehler und Handlungsfluss erklären. Denn es ist ja immer schwierig, Neulingen zu erklären, dass Schauspieler A zu Beginn der nächsten Aufnahme beispielsweise einen Ball fangen muss, weil dieser Ball in der Szene vorher geworfen wurde. So konnten sie es immer gleich sehen, warum das so sein muss. …

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Liebes Tagebuch,

Jørgen und ich sind ab heute im Aussendienst. In Dahlen findet, wie inzwischen sicher jeder mitbekommen hat, ein Medienferienlager statt. Jørgen leitet die Regiegruppe, die einen Spielfilm drehen wird, ich bin allseits verfügbarer Techniker, werde also gelegentlich defekte Kabel zusammenlöten. Momentan leite ich aber auch eine Gruppe, da Pauli (vorgeseher Gruppenleiter für Spielfilm Technik) von einer Zecke gebissen wurde und im Krankenhaus liegt. Zuerst werden wir mal im Schnelldurchlauf alle Kinder durch alle verfügbaren Gruppen schleussen (Spielfilm, Reportage, Trickfilm, Maske, Kostüm, Bühnenbild, Fotografie), damit sie sich überlegen können, was sie in der restlichen Zeit machen wollen. Für mich ist das …

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Liebes Tagebuch,

nicht nur in der Dresdner Neustadt, auch bei uns laufen die Vorbereitungen der BRN auf Hochtouren. Hier im Bild zu sehen sind die Aufbauarbeiten der „speaker´s corner“. Es soll so werden, wie in London, allerdings medial. Also mit Videotechnik. Im Gegensatz zur englischen Variante, wo eine alte Obstkiste zum Draufsteigen reicht, wird unsere eine Art Sprecherbox, wetterfest überdacht, mit eingebauter Minikamera und Mikrofon. Und das was die Leute dann so zu sagen haben, wird zur globalen Weiterverarbeitung 1. aufgezeichnet und 2. in der näheren Umgebung live gezeigt. Eine Kopie der Reden geht natürlich wie immer zum Verfassungsschutz, aber ich denke, …

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