Wie gelangt der Ökostrom zum Ökostromkunden? Wahrscheinlich gar nicht

Darstellung Stromnetz

Man müsste eine Firma gründen, die reinen Atomstrom anbietet! Diesen nicht ganz ernst gemeinten Gedanken hatte ich schon mehrfach. Meist, wenn ich über Unzulänglichkeiten von sogenanntem Ökostrom nachdachte. Leider ist es so wie mit vielen anderen nicht ganz ernst gemeinten Ideen: Irgendwann setzt sie ein anderer in die Praxis um. Und wird vielleicht sogar reich damit. Reinen Atomstrom kann man seit kurzem beziehen. Bei einem Schweizer Unternehmen. Was hat dieser Tarif mit Ökostromtarifen gemeinsam? In beiden Fällen kommt der Strom aus physikalischen Gründen höchstwahrscheinlich nie beim Kunden an. Wenn man nicht in direkter Nähe des produzierenden Kraftwerks wohnt, ist das …

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Glücksatlas 2016: Nein, die Sachsen sind keineswegs unzufrieden

„Die Sachsen sind unzufrieden“ betitelt die Sächsische Zeitung einen aktuellen Artikel. Das geht angeblich „aus dem Glücksatlas 2016 hervor. Im Vergleich mit 19 anderen Regionen in Deutschland belegt der Freistaat wie im Vorjahr nur den 15. Platz.“ Wenn man aber die Quelle, also den „Deutsche Post Glücksatlas 2016“ liest, sieht es ganz anders aus. Wir liegen zwar auf dem 15. Platz, aber: Die Lebenszufriedenheit der Bewohner aller Bundesländer wurde auf einer Skala von 0 – 10 eingestuft. Alle Werte liegen etwa bei 7 und schwanken nur geringfügig um diesen Wert. Das Minimum ist 6,77 (Mecklenburg-Vorpommern) und das Maximum 7,41 (Schleswig-Holstein). Das bedeutet: Alle …

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Gastartikel: Die zerrissene Stadt

Ruine der Dresdner Frauenkirche

Der folgende Text erschien hier im Blog zunächst als Serie drei längerer Kommentare. Ich habe dazu entschlossen, einen Artikel daraus zu machen, da Kommentare durchaus etwas untergehen können. Der Autor Sven Borner betreibt selbst den Blog FreiHafen. Dieser Text entstand im Februar 2016. Die zerrissene Stadt – Teil 1 Kaum eine deutsche Großstadt ist über einen derartig langen Zeitraum und so kontrovers in den politischen und medialen Blickpunkt geraten wie Dresden. Was die Beobachter von außen, vor allem aber die Bevölkerung der sächsischen Landeshauptstadt eint, ist die Wahrnehmung eines tiefen, scheinbar unüberbrückbaren Risses zwischen sich unversöhnlich gegenüberstehenden Teilen der Gesellschaft. Bemühungen, zu …

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Die Einheitsfeier in Dresden zum Desaster machen – wie Pegida den Linksextremen die Arbeit abnahm

Let‘s crash their party! Die Einheitsfeier in Dresden zum Desaster machen – das war ursprünglich das Motto linker Gruppen. Geschafft hat es nun die Gegenseite, der Rest von Pegida. Wahrscheinlich sind die sogar noch stolz darauf. Die Aktion der Linken ging ja etwas unbeachtet unter. Ich selbst war nicht in Dresden, sondern beobachtete die Sache urlaubsbedingt aus dem bayrischen Asyl heraus. Dort drängte sich mir erstmalig der Eindruck auf, dass Pegidianer mit Linksradikalen möglicherweise mehr gemeinsam haben, als beiden Seiten bewusst ist. Es gibt mehrere Ähnlichkeiten. Beide Gruppen haben etwas gegen „die da oben“ und sie lehnen „das System“ ab. In …

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Netzstabilität – ein paar völlig nebensächliche Zahlen und hübsche Balkengrafiken

Stromleitung

Wurde das Zivilschutzkonzept der Bundesregierung deshalb überarbeitet, weil die Gefahr von Stromausfällen gestiegen ist? Diesen Verdacht lehnte ich als völlig abwegig ab, als er hier im Blog in einem Kommentar geäußert wurde. Aber ich horchte dann doch kurz auf, als Thomas de Maizière bei der Vorstellung des Zivilschutzkonzepts mögliche Bedrohungen so beschrieb (im Video bei 5:25 min): Für mich persönlich ist am wahrscheinlichsten ein regional oder überregional langanhaltender dauerhafter Ausfall der Stromversorgung Auf „Tichys Einblick“ erschien wenige Tage darauf ein Artikel, in dem dieser mögliche Zusammenhang auch aufgeworfen wurde. Unser Stromnetz, so schrieb Holger Douglas in „Energiewende: »Kaskade« lässt Städte …

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Die Netzfrauen revolutionieren das Transportwesen

Der Blog „Netzfrauen“ verkündete heute auf Facebook einen bahnbrechenden Erfolg im Transportwesen. Verlinkt ist dabei zwar nur auf einen Artikel vom letzten Jahr, aber anscheinend ist er heute wieder wichtig. Man erfährt: „Wenn wir in Deutschland spanische Paprika einführen, dann importieren wir damit auch das Wasser des Herkunftslands: mit jedem Kilo Paprika 85 Liter. 15.000 Liter pro Kilo Rindfleisch.“ Wir transportieren also aus Spanien nur 1 kg Paprika und darin stecken irgendwie auch 85 Kg Wasser, die wir darin – für alle Waagen gut versteckt – mit transportieren. Wenn Rindfleisch importiert wird, dann werden mit jedem Kilo sogar unglaubliche 15 …

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Energiewende: Reicht die weltweite Jahresproduktion von Akkus für eine Woche Stromspeicherung in Deutschland?

Stromleitung

In Diskussionen zum Thema Energiewende kommt man fast immer auch auf das Problem der Stromspeicherung und der dafür fehlenden Speichertechnologien. Anhänger der Energiewende bringen inzwischen immer öfter das Argument, man könne doch ganz normale Akkus einsetzen. Es sei längst kein Problem mehr, sich im Eigenheim einen solchen größeren Akku einbauen zu lassen, um Strom aus der eigenen Solaranlage auch nachts nutzen zu können. Stimmt – das funktioniert. Aber kann man das auch auf ein komplettes Land übertragen? Wie viele Akkus würde man benötigen, um in Deutschland Stromausfälle zu überbrücken, die nach einer Umstellung auf 100% „Erneuerbare“ Energie entstehen würden? Wind und Sonne als wichtigste Quellen sind …

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NABU und Grüne Liga sind gegen den Elberadweg Loschwitz – Wachwitz

Pillnitzer Landstraße, Radfahrer

Hatte August der Starke eigentlich gültige Umweltverträglichkeitsprüfungen für seine Bauprojekte vorliegen? Könnte er heute noch auch nur einen Fußweg an der Elbe bauen lassen? Müssen wir große Teile der Stadt wieder abreißen? Solche Fragen drängen sich auf, wenn man bei heutigen Bauprojekten sieht, von wie vielen Ämtern und Vereinen dazu jeweils Bestätigungen erforderlich sind, auf wie viele Meinungen und Einwände man eingehen muss und wie sich dadurch alles verzögert. Natürlich können solche Meinungen und Bestätigungen einen Sinn haben. Aber in manchen Fällen kann man daran verzweifeln. Beispielsweise wird seit Jahren … nein, inzwischen sogar schon seit Jahrzehnten über den Bau …

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Greenpeace und Drogensüchtige

Bei Greenpeace erschien in den letzten Tagen ein wirklich beindruckender Text. Unter dem Titel „Glyphosat: Drogenbosse, Komplizen, Opfer“ erklärte die Autorin Stephanie Töwe, dass Unternehmen wie Bayer, Dow, Syngenta und natürlich Monsanto „Drogenbosse“ wären. Über deren „Dealer“, nämlich den Agrarhandel, würden „Süchtige“ mit Drogen beliefert. Diese Süchtigen hängen „an der Spritze, schon lang, schon viel zu lange“. Sie sind „ausgelaugt, kaputt, ohne Zukunft“. Das süchtige Opfer ist laut Frau Töwe die konventionelle Landwirtschaft. Konkret hat zum Beispiel Monsanto mit seinem Glyphosat die „Landwirte (…) angefixt“. Das ist wirklich sehr nett von Frau Töwe, Landwirte als Süchtige einzustufen und sie praktisch …

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Letzte Bilder vom Doberberg … ohne Staatsstraße S 177

Dresden, Elbhang, Blick zum Doberberg

Nein, ich will nicht gleich behaupten, der Doberberg, sei die schönste Stelle am Elbhang – da kenne ich noch ganz andere. Aber der Doberberg ist eine von den wirklich schönen Stellen am Elbhang. Und wahrscheinlich ist er vielen Menschen noch nicht einmal bekannt. Selbst Wanderer, die von sich behaupten, „Elbhang? Klar! Kenne ich.“, werden bei diesem Namen vielleicht passen müssen. Das liegt daran, dass der Doberberg das südöstliche, etwas entlegene Ende des Elbhanges ist. Geologen werden das vielleicht anders beurteilen, aber jeder Wanderer wird es so empfinden, wenn er erkundet, bis wohin der Jagdweg letztlich führt, oder wenn er den Schönfeld-Weissiger-Bergweg bis zum Ende geht. Dann kommt man …

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