Letzte Bilder vom Doberberg … ohne Staatsstraße S 177

Dresden, Elbhang, Blick zum Doberberg

Nein, ich will nicht gleich behaupten, der Doberberg, sei die schönste Stelle am Elbhang – da kenne ich noch ganz andere. Aber der Doberberg ist eine von den wirklich schönen Stellen am Elbhang. Und wahrscheinlich ist er vielen Menschen noch nicht einmal bekannt. Selbst Wanderer, die von sich behaupten, „Elbhang? Klar! Kenne ich.“, werden bei diesem Namen vielleicht passen müssen. Das liegt daran, dass der Doberberg das südöstliche, etwas entlegene Ende des Elbhanges ist. Geologen werden das vielleicht anders beurteilen, aber jeder Wanderer wird es so empfinden, wenn er erkundet, bis wohin der Jagdweg letztlich führt, oder wenn er den Schönfeld-Weissiger-Bergweg bis zum Ende geht. Dann kommt man …

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Umgestürzte Hängebuche im Helfenberger Park

umgestürzte Hängebuche im Helfenberger Park am Dresdner Elbhang

Ich entdeckte es erst vor zwei Tagen: Die größere und imposantere der beiden Hängebuchen im Helfenberger Park ist umgefallen. Wann das genau passiert ist, weiß ich noch nicht, wahrscheinlich ist es aber bereits einige Monate her, wie man am Bewuchs des Erdhaufens am Wurzelbereich sieht. Das ist sehr schade, aber es ist auch der natürliche Lauf der Dinge. Möglicherweise fiel der Baum während der Stürme Ende März 2015 (siehe Nachtrag). Damit ist das Naturdenkmal ND78 am Dresdner Elbhang nur noch halb so groß wie bisher und meine Versuche, den Baum perfekt zu fotografieren, sind beendet. Obwohl ich einräumen muss: So auf der Seite …

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Häntzschelstiege

Sächsische Schweiz, Häntzschelstiege, oberer Abschnitt

Gestern habe ich es nun endlich einmal geschafft, diese Stiege in der Sächsischen Schweiz zu begehen. Vorgenommen hatten wir es uns bereits seit mehreren Jahren, denn gewandert sind wir dort schon oft genug. Wenn man den Oberen Affensteinweg entlang geht (auch „Affensteinpromenade“ genannt), dann passiert man diesen Klettersteig. Leider war es bei unseren Wanderungen bisher fast immer so, dass dort lange Schlangen von Touristen standen. Oft zog sich diese Schlange nicht nur vom Einstieg in den oberen Teil der Stiege bis zum Affensteinweg hin, oft standen die Wartenden sogar noch im weiteren Umfeld. Das sah nie sehr verlockend aus, so macht das bestimmt keinen Spaß. Es ist sicher …

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Buchempfehlung: Wander- & Naturführer Dresden und Umgebung

„Kenne ich doch sowieso größtenteils“, dachte ich im Buchladen und wollte schon weiter gehen. Dann blätterte ich aber doch den ersten und bald auch den zweiten Band durch. Und dann stand ich mit beiden Büchern an der Kasse. Ja, mehrere der Touren ist man als Dresdner sicher zumindest teilweise schon einmal gegangen. Aber was vielen von uns möglicherweise gar nicht so bekannt sein dürfte ist, dass es im direkten Umfeld von Dresden jede Menge markierter Wanderwege gibt, die man oft mit ganz normalen innerstädtischen Bus- und Straßenbahnverbindungen erreicht. Zu manchen kann man – je nach Wohnort sogar zu Fuß aufbrechen. …

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Auf Fotoexkursion in der Lausitz

Die Lausitz … das ganze Jahr hatte ich es noch nicht geschafft, einmal dahin zu fahren. Aber gestern ergab sich endlich einen Gelegenheit. Ich besuchte eines der vielen Gebiete, wo es die dort typischen Fischteiche gibt. In diesen Gebieten leben sehr viele Amphibien, Reptilien, natürlich auch Vögel und was die Fauna sonst noch so hergibt. Ich war mit der Erwartung aufgebrochen, hauptsächlich Laubfrösche und Rotbauchunken zu finden. Hat nicht so ganz geklappt, wobei … (Alle anklickbaren Bilder:Klick vergrößert) … Laubfrösche fand ich jede Menge. Allerdings nur junge. Da ich sie bereits als recht groß empfand, dachte ich zunächst, es müsse …

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Als Wasserwanderer ganz allein im Spreewald unterwegs

Zu diesem einmaligen Genuss kam ich am letzten Sonnabend: Mit Booten unterwegs im Spreewald und niemand außer uns war sonst noch auf dem Wasser. Tagsüber, bei bestem Wetter! Kein anderer Wasserwanderer war unterwegs, kein Spreewaldkapitän, die seinen Kahn mit Rentnergruppen durch die Fließe stakte … an der ersten Schleuse lauerten auch keine Wegelagerer, die Vorbeikommenden Geld fürs Schleusen abknöpfen (was man ja auch selbst erledigen könnte) und sie mit schlimmen Ergebnissen einheimischer Dichtkunst belästigen … ein perfekter Tag. Seltsam war allerdings, dass an dieser ersten Schleuse kaum ein Unterschied zwischen Ober- und Unterwasserpegel zu sehen war. Die nächste Schleuse war …

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Wintersportempfehlung

„Woran lag’s?“, schrien mir die Reporter beim Zieleinlauf entgegen. Vor der Antwort riss ich mir zunächst die Ski von den Füßen und hielt ihre Aufschrift „Fischer“ in die Kameras. Saß meine Mütze mit dem Banner „Milka“ noch korrekt? Lag Schnee auf einem der Schriftzüge meiner Kleidung? Nicht dass es später wieder Ärger mit einem der Sponsoren geben sollte! „Ich …“, keuchte ich in die Mikrofone, „habe mein Bestes gegeben. Ich … hatte aber … pfhhh … noch ein paar Probleme … mit dem Material“. Können die einen nicht erst einmal zu Atem kommen lassen? Aber da musste ich nun durch. …

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Islay, Tag 5-7

Am Mittwoch stand die Besichtigung von Kilchoman auf dem Programm. Kilchoman (Aussprache Kilhomen – das „c“ wird nicht mit gesprochen) ist die kleinste Destillerie Islays. Letztlich ist es nur eine Farm, in deren Mitte ein etwas größerer Bau steht, der fast alles enthält, was für die Whisky-Produktion notwendig ist. Ringsherum sind Pferdekoppeln und Ställe – man würde hier also nicht unbedingt eine Destillerie vermuten. Deshalb wird hier logischerweise auch weniger produziert als in den anderen Destillerien Islays. Und deshalb ist Kilchoman auch der einzige Whiskyproduzent, der sämtliche verarbeitete Gerste von hier bezieht. Es gibt nur zwei Brennblasen, für jeden der beiden …

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Islay, Tag 4, Laphroaig

Der heutige distillery-day fand in Laphroaig statt (Aussprache etwa: Lafroig). Laphroaig ist die Destillerie, welche von unserer Unterkunft aus am nächsten liegt. Eigentlich kann man diese kurze Strecke laufen. Wenn man die bequeme Strecke an der Straße entlang nimmt, sind es (geschätzt) 3 – 4 km. Wer sich stattdessen unbedingt entlang irgendwelcher kaum sichtbaren Trampelpfade an der Küste entlang bewegen will – also sozusagen offroad – der braucht natürlich viel länger. Aber warum sollte man einen solchen Unsinn auch machen? So blöd wird ja keiner sein. Meine Fotos von der Strecke zeige ich weiter unten. Wie schon erwähnt, hatte ich …

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