Warum ist es hier so ruhig? Ich führe einen Zweitblog

Internetseite DGHT Dresden

In letzter Zeit ist hier im Blog nicht viel passiert, mein letzter Eintrag ist schon mehr als einen Monat alt. Das liegt daran, dass ich mich in den letzten Wochen mehr mit einem Parallel-Projekt beschäftigt und für einen Verein eine Internetseite erstellt habe. Hier ist sie: Der Verein ist die Dresdner Stadtgruppe von Terrarianern, die ich seit meiner Jugend, also seit Anfang der 80er Jahre schon immer besuchte. Aus irgendeinem Grund bin ich nie eingetreten sondern verblieb immer im Gast-Status. Später war ich mehrere Jahre nur gelegentlich dort, denn ich hatte in der Zeit nur noch ein einziges Terrarium und fühlte mich damit etwas fehl am Platz unter …

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Terraristik: Winterruhe im Inkubator durchführen

Inkubator Lucky Reptile Innenraum

Winterruhe im Inkubator? Ja, das klingt zunächst seltsam. Denn Winterruhe bedeutet, dass Tiere einige Monate bei geringen Temperaturen verbringen. Und ein Inkubator ist im Gegensatz dazu eine Vorrichtung, in der relativ hohe Temperaturen erzeugt werden, um darin Eier von Vögeln oder Reptilien auszubrüten. Aber es funktioniert trotzdem. Ich überwintere gegenwärtig zum ersten Mal einige Amphibien in einem Inkubator, den man auch auf geringe Temperaturen einstellen kann: Lucky Reptile Herp Nursery II. Das ist eine Alternative zur Überwinterung im Kühlschrank*, wenn man keinen Platz für einen zweiten** Kühlschrank hat und wenn nur wenige*** Tiere kalt überwintert werden sollen. Der Herp Nursery …

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Raubtierfütterung

Kleiner Test der Videoqualität meiner neuen Zweitkamera im Nahbereich bei wenig Licht: „Wenig Licht“ deshalb, weil das Becken für diese Aufnahme nur mit einer kleinen LED-Leiste beleuchtet wurde (ansonsten ist das Becken ohne künstliche Beleuchtung). Ja, sehr professionell ist es auch diesmal wieder nicht geworden, denn man sieht im Glas die Spiegelung der gegenüberliegenden Wand. Ich erklärte zu Hause zwar ausdrücklich, es sei für einen guten Zweck, aber ich durfte die Wand trotzdem nicht fix schwarz überstreichen. Wie der Videotitel schon sagt, sind hier meine Marmormolche (Triturus marmoratus) bei der Fütterung zu sehen. Wahrscheinlich ist denen gar nicht bewusst, wie …

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Sommerbefehl

Ich denke, dass ich den Winterschlaf für beendet erklären kann. Meine Haustiere erscheinen allmählich wieder aus ihren Verstecken, was angesichts der Außentemperaturen kein Wunder ist: Für mich bedeutet das: Zwei der Terrarien werden wieder zu Aquaterrarien. Der Bodengrund (Holzmulm/Moos-Gemisch) kommt heraus, Wasser hinein. Wasserpflanzen müssen besorgt werden, aber glücklicherweise habe ich den „Landgraben“ in der Nähe, wo man viel Wasserpest findet. Und die Lampen müssen wieder ordentlich befestigt werden. Gut ist, dass ich die Molche dann endlich auch wieder öfter sehe, wenn sie im Wasser sind. Während des Landaufenthaltes sind sie im Terrarium manchmal wochenlang nicht zu sehen (also zumindest …

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20 Jahre Jugend-Öko-Haus

„Ach, Sie  schreiben etwas über uns?“, wurde ich gefragt, nachdem ich das Wort „Dokumentation“ erwähnt hatte. „Nein, ich mache nur einen kleinen Film“. Aber stimmt – warum eigentlich nicht auch etwas darüber schreiben? Schon, um schneller zu sein als die Kollegin von der SZ. Nicht nur den Sächsischen Landtag gibt es nun seit 20 Jahren, sondern auch eine andere, ebenfalls wichtige Dresdner Einrichtung. Wichtig zumindest für Kinder und Jugendliche, die sich irgendwie für Natur interessieren. Fast jeder Dresdner ist schon davor entlang gekommen, wenn er im Großen Garten war.     Am Palaisteich befinden sich mehrere kleine Häuser, die sog. …

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Terraristik: Kleinstfutter für Molchlarven

Die Aufzucht von kleinen Molch- und Salamanderlarven kann zum Problem werden, wenn kein geeignetes Lebendfutter zur Verfügung steht. Wasserflöhe sind anfangs zu groß und die eher geeigneten kleineren Hüpferlinge werden von Zoohandlungen häufig nicht angeboten. Wer sich nicht rechtzeitig einen Ansatz mit Salinenkrebsen vorbereitet hat, dafür aber einen Tümpel, einen Bach oder ein anderes Gewässer in der Umgebung hat, kann folgende Methode anwenden: Einfach dort eine kleine Handvoll Wasserpflanzen oder Algen entnehmen. Darin sind alle möglichen Kleinstlebewesen unterschiedlicher Größe enthalten. So wird die Ernährung der jungen Amphibien problemlos möglich. Darüber hinaus wird sie auf diese Weise sogar abwechslungsreicher. Nachteil dieser Methode: So …

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Aquaterrarium, Selbstbau

Bei der Haltung von Molchen und einigen Salamanderarten hat man das Problem, dass diese Tiere sich sowohl im Wasser als auch an Land aufhalten. Man kann das teilweise umgehen, indem man die Tiere im Frühjahr rein aquatisch und nach der Fortpflanzungszeit nur noch terrestrisch hält. Einige Arten lassen sich auch an dauerhafte Wasserhaltung gewöhnen. Das hat u.a. den Vorteil der einfacheren Fütterung und den, dass man die Tiere öfter sieht. Wer aber Wert auf eine – soweit zu Hause überhaupt möglich – natürliche Haltung legt, wird sich eher Gedanken über ein Aquaterrarium machen, also über ein Becken mit Wasser- und …

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Herpetologischer Jahresrückblick 3, Nachwuchs

Ja, ich weiß schon: Spitzfindige werden gleich wieder bemängeln, dieses Thema hätte mit Herpetologie gar nichts zu tun. Denn um solche würde es sich nur handeln, wenn man sich mit den entsprechenden Tieren draußen in der Natur beschäftigt. Und das Folgende würde eindeutig in den Bereich der Terraristik gehören … Doch ich kann mit solchen Vorwürfen leben. Und solche Schlaumeier sollten zufrieden sein, dass immerhin der Textanteil diesmal angenehm kurz wird, denn die Sache ist schnell erzählt. Meine Marmormolche hatten Nachwuchs. Das war’s schon. Ich gebe auch zu, dass das unter Molchhaltern nicht als außergewöhnliche Sache gilt, aber ich fotografierte die …

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Winterschlafvorbereitungen

Heute früh kam ich auf die Idee, in einem meiner Terrarien doch einmal die Temperatur zu kontrollieren. Immerhin steht das Becken in einem Zimmer, wo wir – auch bei dem aktuellen Wintereinbruch – immer noch das Fenster angelehnt lassen. Und als ich bibbernd auf diese Kälte schimpfte, fielen mir meine amphibischen Mitbewohner ein. Also heftete ich ein Thermometer an die Scheibe und siehe da – nach einiger Zeit blieb es zwischen 11 und 12° stehen. Das fand ich dann doch beeindruckend, denn die Bewohner (Berg- und Marmormolche) verhalten sich immer noch völlig normal. Eigentlich weiß ich das auch. Schwanzlurche vertragen …

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