Wie Dresden durch die Grünen vor einer nichtvorhandenen Gefahr gerettet wird

„Kein Glyphosat auf Flächen der Landeshauptstadt Dresden“ fordert „Bündnis 90/Die Grünen im Dresdner Stadtrat“ in einem ihrer aktuell eingebrachten Anträge. Das ist ein wichtiger Schritt nach vorn, denn so werden wir Dresdner endlich vor einer schlimmen, allgegenwärtigen Bedrohung geschützt. Glyphosat wird auf den städtischen Grünflächen in unglaublichen Mengen versprüht! Das wissen die Dresdner Grünen durch eine Anfrage vom 20.08.2015. Darin fragten sie, „wie viele Herbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat sowie weitere Pestizide“ auf kommunalen Flächen ausgebracht wurden. Die Antwort enthielt Angaben über erschreckend hohe Mengen: Etwa insgesamt 60 Liter solcher Stoffe werden jährlich in ganz Dresden verteilt! Darunter sind Fungizide (Pilzbekämpfungsmittel), …

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Die aktuellen Pegida-Forderungen sind undurchdacht, unklug formuliert, widersprüchlich, unrealistisch, bereits erfüllt oder gehen am Problem vorbei

(Das ist eine Auslagerung aus dem vorhergehenden Artikel) Pegida-Forderungen im Wandel der Zeit: Es begann im Dezember 2014 mit dem „aus dem vorhergehenden Artikel“, dann kamen am 12. Januar die „aus dem vorhergehenden Artikel (an unsere Politiker)“ sowie die „aus dem vorhergehenden Artikel von ‚United States of Europe’“. Am 15.Februar klebte Lutz Bachmann seine „aus dem vorhergehenden Artikel“ an die Kirchentür und später am 11. August verkündete Tatjana Festerling „aus dem vorhergehenden Artikel (an die deutsche Asylpolitik)“. Die jüngsten 10 Forderungen sind leider teilweise unklug formuliert oder irgendwie undurchdacht, einige sind widersprüchlich, manches ist unrealistisch oder geht am Problem vorbei …

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Zum Jahresbeginn ein paar konstruktive Verbesserungsvorschläge für Pegida

Dieser Artikel ist doch hoffentlich Satire? Ich mache hier nicht ernsthaft Vorschläge für Pegida? Doch, das folgende ist tatsächlich ernst gemeint. Und nein, ich habe keineswegs irgendwelche Seiten gewechselt. Aber wenn es irgendwie dazu beitragen kann, diesen unerträglich festgefahrenen Zustand in Dresden zu beenden, wenn es vielleicht helfen kann, dass meine Heimatstadt im Rest der Welt nicht mehr als die „Hauptstadt der Bewegung“ wahrgenommen wird – warum nicht? Die folgenden Überlegungen darf der erstbeste hier mitlesende Pegida-Sympathisant dem Lutz als eigene Idee verkaufen, der Text steht sozusagen unter Creative Commons – ich lege wenig Wert auf Urheberrecht oder auf eine …

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Tatjana Festerlings Rede war selbstverständlich kein Aufruf zu einer Straftat. Könnte aber so verstanden werden.

Quasi als Kontrapunkt zum Fest der Liebe habe ich mir in den letzten Tagen doch einmal die letzte Rede Tatjana Festerlings bei Pegida angetan. Mein Fazit: Wenn demnächst wieder einmal jemand ein Asylbewerberheim anzündet, kann er sich damit herausreden, durch sie auf diese Anregung gekommen zu sein: „… und es ist natürlich und es ist edel, die eigene Heimat zu verteidigen. Ja und Himmerherrgottnochmal selbstverständlich auch mit Methoden, die der weichgespülte moralisierte Mainstream für nicht anständig hält. Scheiß auf diesen Anstand, der uns durch den Tugendterror der Linken und Grünen und den Duckmäusern und den Sozialisten in den Medien in Dauerschleife vorgekaut …

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Ein Jahr PEGIDA – und noch immer ist nicht erkennbar, was die eigentlich wollen

Wenn man das Verhältnis von PEGIDA zum Staat auf die Situation in einer Familie herunterbrechen würde, dann würde sich das etwa so abspielen: Er: Ich hab‘s satt. Ich will das hier nicht mehr. Sie: Worum geht es konkret? Was hast Du satt? Er: Nichts konkretes. Ich verspüre einfach allgemein ein diffuses Unbehagen. Sie: Ähm … Er: Ich bin einfach gegen alles hier. Sie: Aber was soll denn anders werden? Wie wäre es Dir lieber? Er: Das ist jetzt Deine Aufgabe, das zu klären. Betrachte meine schlechte Laune einfach als Brücke für Dich, konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten. Sie: (…) Ja … …

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Pressefreiheit à la Sachsen – wir basteln uns einen Skandal

Mit Bemerkungen wie „typisch sächsische Verhältnisse“ wurde vor zwei Tagen ein Artikel im Netz geteilt, in dem der skandalöse Vorfall beschrieben wird, wie die sächsische Polizei in Heidenau einen Fotojournalisten an der Ausübung seiner Arbeit hinderte. Das Problem daran ist: Ich kann die Beamten gut verstehen und halte den angeblichen Skandal für völlig an den Haaren herbei gezogen. Was ist passiert? Der Autor Roland Geisheimer beschrieb in seinem Artikel „Pressefreiheit à la Sachsen“ den Fall des Fotojournalisten Nick Jaussi. Dieser fotografierte Beamte der 2. Hundertschaft aus Dresden. Einer von ihnen trug ein Abschussgerät für Tränengasgranaten. Nach dem Jaussi die Szene …

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Dresden Fernsehen stellt die OB-Kandidaten vor

Dresden Fernsehen hat bisher drei halbstündige Interviews veröffentlicht, in denen jeweils ein Kandidat der Dresdner Oberbürgermeister-Wahl 2015 vorgestellt wird. Die Zugriffszahlen auf YouTube fallen bisher ziemlich gering aus: Ulbig 65, Hilbert 101, Stange 142 Aufrufe. Als Pessimist könnte man darin sehen, dass wir Wähler offenbar kein Interesse an ausführlichen Auskünften haben und dass Wahlplakate mit nur drei Worten leider doch das wichtigere Instrument im Wahlkampf sind. Ich entscheide mich aber für die Position des Optimisten und vermute: Bisher haben die Videos einfach nur zu wenige Leute bemerkt. Und vielleicht haben die Interessierten schon alles auf den Internetseiten der Kandidaten gelesen. …

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Regine Töberich und der Stadtrat: Wenn alle kräftig über das Ziel hinaus schießen

Sieht jemand bei dem Thema „Marina Garden“ durch? Ich habe da auch Defizite. Dieser Artikel ist das vorläufige Fazit meines Versuchs, ein wenig schlauer aus der Sache zu werden. Deutlich ist, dass beide Seiten gravierende Fehler machen – sowohl Frau Töberich als auch der Stadtrat. Einer meiner Irrtümer bei diesem Themenkomplex war lange Zeit, „Marina Garden“ und die „Hafencity“ wären dasselbe. Der Name suggeriert das zwar, zumal auch gelegentlich die Bezeichnung „Marina City“ auftauchte, aber es ist falsch. Das Bauprojekt „Marina Garden“ ist nur ein kleiner Teil im gesamten Gebiet „Leipziger Vorstadt – Neustädter Hafen“. In dieser Gesamtfläche befanden sich …

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OB-Wahl Dresden: Kreativität auf Wahlplakaten

Wahlplakat Hilbert Ärmel hochkrempeln

Dirk Hilbert kann wirklich froh sein, dass ich mich bei Wahlentscheidungen nicht von Wahlplakaten beeinflussen lasse (zumindest versuche ich das). Ansonsten hätte er jetzt schlechte Karten bei mir. Wer kommt nur immer wieder auf dieses geniale Motiv, bei dem sich ein Politiker gerade die Hemdsärmel hoch krempelt? So etwas tüfteln sicher hochbezahlte Werbefachleute nach langen brainstormings aus und deshalb sind solche Motive „Anpacken für Dresden“ seit Jahren ein beliebter Klassiker für unsere Wahlplakate. Auch hinter der dramatische Ausleuchtung mit dem Blick in die lichte Zukunft steckt sicher ein sehr subtiles Konzept. Nur halb so visionär wirkend wäre Hilbert auch ausreichend gewesen: Ansonsten hat auch bei den anderen Plakaten die Kreativität der Fotografen wieder …

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Liebe Außerirdische, schaltet mal bitte eine Parallelwelt für Tatjana Festerling frei!

Das fände ich ziemlich praktisch, denn dort könnten wir Tatjana Festerling spaßeshalber wirklich zur Oberbürgermeisterin wählen, ohne dass hier Schaden entsteht. Anschließend könnten sich die erstaunten PEGIDA-Fans in dieser Parallelwelt mit ansehen, dass ein OB gar nicht so sehr viel ändern kann, vor allem wenn es um Landes- oder Bundesthemen wie Asyl geht, sie könnten miterleben, dass Frau Festerling auch andere übergeordnete Rahmenbedingungen einhalten muss, sie würden erleben, dass wir auch weiterhin die gefürchteten „Asylantenströme“ und „Asylbetrüger” in Dresden hätten … und sie würden irgendwann bemerken, dass sie damals im Juni 2015 bei der OB-Wahl einfach nur einer drittklassigen Trittbrettfahrerin …

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