NABU und Grüne Liga sind gegen den Elberadweg Loschwitz – Wachwitz

Pillnitzer Landstraße, Radfahrer

Hatte August der Starke eigentlich gültige Umweltverträglichkeitsprüfungen für seine Bauprojekte vorliegen? Könnte er heute noch auch nur einen Fußweg an der Elbe bauen lassen? Müssen wir große Teile der Stadt wieder abreißen? Solche Fragen drängen sich auf, wenn man bei heutigen Bauprojekten sieht, von wie vielen Ämtern und Vereinen dazu jeweils Bestätigungen erforderlich sind, auf wie viele Meinungen und Einwände man eingehen muss und wie sich dadurch alles verzögert. Natürlich können solche Meinungen und Bestätigungen einen Sinn haben. Aber in manchen Fällen kann man daran verzweifeln. Beispielsweise wird seit Jahren … nein, inzwischen sogar schon seit Jahrzehnten über den Bau …

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Regine Töberich und der Stadtrat: Wenn alle kräftig über das Ziel hinaus schießen

Sieht jemand bei dem Thema „Marina Garden“ durch? Ich habe da auch Defizite. Dieser Artikel ist das vorläufige Fazit meines Versuchs, ein wenig schlauer aus der Sache zu werden. Deutlich ist, dass beide Seiten gravierende Fehler machen – sowohl Frau Töberich als auch der Stadtrat. Einer meiner Irrtümer bei diesem Themenkomplex war lange Zeit, „Marina Garden“ und die „Hafencity“ wären dasselbe. Der Name suggeriert das zwar, zumal auch gelegentlich die Bezeichnung „Marina City“ auftauchte, aber es ist falsch. Das Bauprojekt „Marina Garden“ ist nur ein kleiner Teil im gesamten Gebiet „Leipziger Vorstadt – Neustädter Hafen“. In dieser Gesamtfläche befanden sich …

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Fahrraddemo für den Elberadweg

Wie angekündigt, gab es heute auf der Pillnitzer Landstraße mehr Stau als sonst. Der Grund war eine Fahrraddemo für den längst versprochenen Ausbau des rechtselbischen Elberadweges. Der sollte zwischen Pillnitz und Loschwitz eigentlich bereits im Bau sein, aber im September 2011 wurde das durch einen Stadtratsbeschluss verhindert, so dass die Planungsarbeiten teilweise komplett neu beginnen mussten. Wie das alles zusammenhängt, hatte ich in einem älteren Artikel schon einmal beschrieben – es läuft darauf hinaus, dass der neue Stadtratsbeschluss einen „in der Regel 5m breiten“ Radweg vorsieht, während man sich vorher im Ortsbeirat und im Umweltausschuss nur auf „eine Breite von 3 – 5m“ …

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Fahrrad-Demo am Elbhang

Am 3. Mai 2013 wird es auf der Pillnitzer Landstraße zwischen 16.00 – ca.16.45 Uhr zu Behinderungen des Autoverkehrs kommen. Geplant ist eine Fahrrad-Demo, mit der man den schnelleren Ausbau des rechtselbischen Fahrradweges fordert. Genauere Informationen gibt es beim Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e. V.

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Krötenperspektive: Elberadweg

Kürzlich erwähnte ich die Tierfangzäune, die man wegen der Radwegplanung zwischen Loschwitz und Pillnitz entlang der Elbe aufgestellt hat. Den Artikel schloss ich sinngemäß mit der – selbstverständlich nur ironisch gemeinten – Bemerkung, ich würde nun jeden Morgen da entlanggehen um heimlich alle Tiere herauszunehmen, die den Bau gefährden könnten. Inzwischen ging ich tatsächlich mehrfach früh los, um die Eimer zu kontrollieren. Mich interessierte aber lediglich, was da so lebt. Ich habe seit Jahren die Dresdner Erdkröten im Verdacht, dass diese im Frühjahr auch zur Elbe wandern, um darin zu laichen. Insofern kamen mir diese Zäune gerade recht, um das …

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Wie geht es weiter mit dem Dresdner Elberadweg?

Im Kulturrathaus fand am 11.10.2012 eine Bürgerversammlung statt, in der man sich über den Ausbau des Elberadwegs informieren konnte. Es ging um den Stand, die Probleme und um die Zustände der vorhandenen Baustellen. Anwesend waren Bürgermeister Jörn Marx (CDU), der Amtsleiter des Straßen- und Tiefbauamtes Reinhard Koettnitz, Dresdens Fahrradbeauftragte Nora Ludwig und Stefan Szuggat, der Leiter des Stadtplanungsamtes. Um das Wichtigste gleich vorweg zu nehmen: Wann geht’s denn nun endlich los mit dem Ausbau der Problemstellen? Gibt es halbwegs verbindliche Termine? Nun ja … so einigermaßen konkrete Termine … das ist sehr kompliziert. Mit anderen Worten: Es kann alles noch …

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Elberadweg: Bitte hier entlang schieben!

Obwohl ich oft hier entlang komme, fiel mir die folgende Schilderkombination erst heute auf. Sie steht möglicherweise schon länger dort. Der Radwanderer erfährt hier, dass er geradeaus fahren soll: Ach nein: Schieben soll er! Und zwar einen kompletten Kilometer (danach wird er an die parallel verlaufende Straße geleitet, die er auch von hier schon besser nehmen sollte). Dabei wäre der Hinweis „Benutzen Sie besser ein Kanu!“ wesentlich praxisbezogener beim Durchqueren der Loschwitzer Seenplatte: (Kann ich das mit unter „Humor„ ablegen oder gehört es schon in die Rubrik „ich prangere an“?)

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Mögliche Varianten für den Ausbau des Elberadweges am Körnerweg

Der Dresdner Elberadweg enthält westlich vom Blauen Wunder einen sehr schlecht befahrbaren Abschnitt. Manche Dresdner sagen sogar, er sei gar nicht befahrbar, denn man muss grobes Pflaster mit Verwerfungen und größeren Zwischenräumen überwinden. Es sind eigentlich nur 650 Meter, aber man kann dort immer wieder schwer genervte Besucher erleben: Radfahrer, Menschen mit Kinderwagen und Eltern, die auf ihre Kinder warten, während diese sich mit dem Roller nur langsam durch die Fugen kämpfen. Da dies ständig zu Beschwerden führte, gab es seit 1993 immer wieder Beschlüsse und Untersuchungen, um den Zustand zu verbessern. Der ADFC reichte eine Petition ein, aber bis …

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Radfahrer – die Geißel der Menschheit!

Wer sich auch in den nächsten Jahrzehnten noch darüber ärgern wird, dass ein Teil des Radweges an der Elbe immer noch so extrem holperig ist – der darf sich bei den dort wohnenden Bürgern bedanken. Alle Radfahrer in Dresden kennen diese berüchtigte Strecke – den Abschnitt des Körnerwegs zwischen Blauem Wunder und Mordgrund (bzw. Heilstättenweg). Bei jeder nicht zu vermeidenden Benutzung wünscht man sich, dass die dort liegenden unebenen, teilweise verworfenen Sandsteine doch bitte endlich einmal durch eine Asphaltdecke oder sonst was ersetzt werden sollten. Für Verbesserungen des Weges gibt es seitens der Stadtverwaltung durchaus Pläne (siehe nächster Artikel). Wie …

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Hardcorebiker-Tipp: Elberadweg

Unter Insidern bekannt ist, dass sich die anspruchsvollste Strecke des Elberadwegs rechtselbisch oberhalb des Blauen Wunders zwischen Loschwitz und Wachwitz befindet. Uneingeweihte könnten hier an manchen Tagen vermuten, der Radweg sei gerade frisch gepflügt worden. Die Löcher und Schluchten im Weg haben ihre Ursache in einem bislang ungeklärten Naturphänomen. Dass sich diese Strecke ausgerechnet in der Nähe des Pferdehofes Schmidt befindet, ist reiner Zufall. Ein Zusammenhang mit den landwirtschaftlichen Maschinen vom Pferdehof, die auch diese Wegstrecke benutzen, kann definitiv ausgeschlossen werden. Leider wird von einigen Zeitgenossen trotzdem immer wieder genau diese unverschämte Behauptung in Umlauf gebracht, das wäre „der Schmidt mit seinen …

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