Liebes Tagebuch,

Eine schöne alte Tradition bei uns sind die alljährlich stattfindenden Radtouren. Das hat sich seit letztem Jahr so eingebürgert. Da herrscht stets fieberhafte Spannung im Studio: Welche Route sollten wir favorisieren?, werden wir diesmal mehr als drei sein?, liegen genug Kneipen am Wegesrand? Uns wichtigste: Wird es auch diesmal mit Sicherheit regnen? Für heute war es ziemlich klar, dass es ordentlich gießen würde. Also trafen wir uns gegenüber dem Congress-Center an der Elbe und fuhren elbabwärts zum Saubachtal. Leider ohne Stefan, dem es wegen des gestrigen Alkohols nicht so gut ging. Auch Jørgen wirkte im Gesicht leicht angekratzt, was auf …

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Liebes Tagebuch,

Nau wi häf internäschonäl wieks in sä Es-A-Ih-Käi. Bikors wi häf tuh Wisitors from Brasihl, korld  Luca änd Aurelio. Däi häf veri gud Videos mitgebracht, bat leider ar däi in NTSC. Änd so wi häf ganz schön gebastelt, tu copy tem in  ä brauchbaren Standart, mit dem man auch arbeiten kann – äh, I mean, with them you can work together. Na jedenfalls ist es für uns kein Problem, mit Leuten aus anderen Ländern zusammen zu arbeiten – schließlich hatten Harald und ich in der Schule jahrelang Unterricht in der wichtigsten Fremdsprache der Welt. Also in Russisch. Und aus Verständigungsgründen …

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Liebes Tagebuch,

Jens und Mario B. verließen uns heute. Jens für immer und Mario nur für die nächsten Monate. In der Zwischenzeit hat Mario M. die Chance, sich den Titel „Super-Mario“ zu erkämpfen. Dazu gehört aber schon einiges, z.B. Mpeg-Encoding in Echtzeit sowie simultanes Arbeiten mit Photoshop, Premiere und After Effekts auf verschiedenen PCs nur mittels Shortcuts (ohne sie zu verwechseln), zwischendurch Dieter S. Premiere erklären und das Geschirr abwaschen. Das wird nicht leicht. Jedenfalls wollte Jens heute ein großes Abschiedsmahl geben, wozu er alle seine Freunde einlud. Und gerade im Hörfunk gibt es da einige. Dort herrscht zur Zeit große Praktikantenschwemme. …

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Liebes Tagebuch,

Harald hatte gestern seinen freien Tag und selbstverständlich bemerkte keiner von uns, dass dies wegen seinem Geburtstag geschah. Wir hatten auch gar keine Zeit, uns über solche Nebensächlichkeiten Gedanken zu machen, weil wir voll damit beschäftigt waren, über ein Geburtstagsgeschenk für Harald nachzudenken. Was soll man jemandem schenken, der schon alles hat: Nette sympathische gebildete Kollegen, eine Tochter die freiwillig abwäscht, Bekanntschaften mit allen interessanten Menschen Sachsens und einen eigenen Fernsehkanal zum Senden der selbstproduzierten Videos… Was schenkt man dem? Vielleicht einen eigenen USB-Stick? Sicher hätte es auch die übliche Flasche Whisky Highland Park 1958 getan, aber was sind das …

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Liebes Tagebuch,

Leider ist die Faschingszeit nun vorbei und alle VHS-Kassetten sind mit „Mer lasse de Dom in Kölle“ und „Mainz wie es singt und lacht“ bespielt. Ursprünglich wollten wir dieses Material nur für den aktuellen Einführungskurs benutzen, um Themen wie Bildsprache, Semantik im mitteleuropäischen Kulturkreis, Handlungs-Straffung und dezenter Einsatz humoristischer Mittel besser erklären zu können. Allerdings laufen unsere Kopierplätze auf Hochtouren, da recht viele Wünsche nach einer persönlichen Kopie für den privaten Gebrauch eingegangen sind. Und beim Ansehen rutscht einem schon mal ein spontanes verhaltenes „Alaaf!“ über die Lippen. Wie man sieht kommt bei uns  auch der Spaß nicht zu kurz. …

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Liebes Tagebuch,

Wenn wir SAEK-Studiotechniker nun aber des Abends aus unserer Selbsthilfegruppe „Fröhliche Depressive“ nach Hause torkeln und uns noch einen Las Higueras Argentina 2002 einschenken, gefolgt von mehreren erlesenen Balvenie Doublewood (aus Kostengründen aber nur 12jähriger – wir müssen ja alle sparen!), dann juckt es einen schon im Finger, doch noch mal an der Maus herumzuklicken und wenigstens zu erwähnen, dass Jørgen Geburtstag hatte. Aus Kostengründen schenkten wir ihm doch nicht den dringend benötigten neuen G5 (wir müssen ja alle… ach so, das hatten wir schon), sondern etwas viel besseres, aber das wird nicht verraten (Datenschutz). Und als wir so zusammensassen …

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Liebes Tagebuch,

In den nächsten Tagen wird es im Pentacon wohl recht leer werden. Irgendwann muss man schließlich auch einmal ausschlafen. Denn wir hatten jetzt am Wochenende eine recht anstrengende Zeit mit dem Bundesfestival für Video, Film und Multimedia. Ich hoffe, dass ich mit dem Namen nicht wieder was verwechselt habe, denn bereits am Namen wurde ja ausgiebig lange getüftelt. Weil ja in das bisher video- und filmorientierte Festival nun mit MB21 auch noch der Multimedia-Aspekt einfließen sollte. Letztlich ist zwar bis heute nicht ganz klar, was Multimedia wirklich sein soll, aber lassen wir mal solche Spitzfindigkeiten. Auf jeden Fall werden wir …

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Liebes Tagebuch,

Eine häufige Floskel in Internetforen lautet: „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“. Das könnte auch bei uns als Firmen-Philosophie eingeführt werden. Ich finde es zumindest immer schön, wenn Nutzer atem- und fassungslos ins Büro gestürzt kommen: „Ich hatte da gerade eine Fehlermeldung! Was soll ich denn da jetzt nur machen?!“. Wir fragen dann gern: „Was steht denn in der Fehlermeldung?“, und als Antwort kommt regelmässig: „Keine Ahnung. Ich hab das schnell weggeklickt.“ Tja, was sollen wir dazu sagen? Vielleicht war’s ja nur folgende: Nun zu den Njuhs: Bei uns sammeln sich wieder viele Praktikanten, ich muss wieder neue Namen …

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Liebes Tagebuch,

nun sind alle wieder aus dem Urlaub zurück: Jørgen war in Tschechien (wahrscheinlich mit „Biertrinker-Tours“) und später im Medienlager. Ich war in der Wüste, zumindest assoziierte das Wetter in Frankreich Vorstellungen davon, wie es in der Sahara sein könnte. Und Harald hat auch schönste Ferienerlebnisse vorzuweisen – er zieht gerade um. Anja weilte an der Ostsee. Die kann sich Sachen leisten! Erst das Powerbook und nun auch noch einen Ostseeurlaub. Da kommt Sozialneid auf. Ein Aluminium-Powerbook könnte ich mir beispielsweise nicht leisten, ich muss immer die billigen Paperback-Ausgaben lesen. Aber Scherz zur Seite! Bei uns ist es jedenfalls noch ziemlich …

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Liebes Tagebuch,

„Du brauchst doch nicht vor dem Rechner nieder zu knien!“, rief ich Thomas zu. Allerdings kommt er so laut eigener Beobachtungen schneller an seine E-Mails heran. Die Untersuchung solcher Zusammenhänge wäre ein interessantes Forschungsgebiet. Schließlich wollen wir ein An-Institut gründen und darin auch wissenschaftlich arbeiten. Das richtige Niederknien und die passendsten Gebete während des Bootvorgangs bei Windows zu finden – das wären schon die ersten Themen. Ich habe heute erst im slashcam-Videoforum die ernsthafte Anfrage von jemandem gelesen: Immer wenn er einfach so aus Spaß für sich selbst ein Video macht, geht alles ganz locker und schnell, aber sobald er mal …

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