Political correctness

Ich saß wie auf Kohlen. Auf welchen, die vorher angezündet wurden, um es genauer zu spezifizieren. Die MeKuZeTuBe (also, die Dienstberatung) zog und zog sich. 16 Uhr war endlich Schluß. Und ich musste noch das Problem mit dem Neger im Tunnel lösen! Heute Abend würde doch wieder Einführungskurs im Fernsehen sein. Und ich muss da immer die Kameras erklären, unter anderem auch das mit der Belichtung. Und dazu gehört, dass ich vor der bösen Belichtungsautomatik warne. Die nehmen wir nicht, wir machen alles manuell, weil die Automatik sich bei bestimmten Motiven bekanntlich täuschen kann. Und hier lauert das Problem: Wie …

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Was machen SAEK-Mitarbeiter eigentlich am Abend?

Wenn die letzte (tagsüber von begeisterten Nutzern gesponserte) Rotweinflasche geleert ist, wenn das letzte Frame der öffentlich-rechtlich-korrekt-gesehenen Tageschau mit Klaus Kleber & Gundula Gause nach Schwarz ausgeblendet ist, … ja dann schalten wir unser Notebook (das mit der kabellosen Maus) ein und arbeiten vergangene Projeke auf. Viele Dateien auf der festen Platte harren noch der Archivierung.741 Digitalfotos sind noch abzuarbeiten. Doch schon beim ersten Bild (geschätzte 5 Megapixel) kommt man ins Nachdenken: Hier ist das erste Bild. Elbhangfest 2007, Thomas M. filmt beim BMX-Wettbewerb: Thomas im Detail: Warum steht er eigentlich unter einem Regenschirm? Da dieser, also der Schirm, laut …

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Es ist aus zwischen mir und Gregor!

Regelmäßig befreit Griseldis abends beim Kontrolldurchgang vor dem Zuschließen halbverdurstete Nutzer von den Arbeitsplätzen. Denn immer wieder verheddern sich Leute in der Verkabelung der PCs und kommen dann nicht mehr los. Schon lange besteht deshalb die Forderung, endlich zu kabellosen Mäusen und Tastaturen überzugehen. Und das scheitert natürlich – wie immer – an der Altersstarrsinnigkeit des Technikers. „Was das dann wieder für Batterien verbraucht…“, oder „dann liegt das Zeug wieder sonstwo herum…“ und dergleichen Ausflüchte bekommt man von ihm zu hören. Der „Abgelehnt“-Stempel an seinem Arbeitsplatz ist schon wieder sehr abgenutzt. In dem Zusammenhang wird es für die Interessengemeinschaft „wireless“ …

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Jørgen 2.0 ist eingetroffen…

… und damit sollte nun endlich auch einmal wieder Schluss sein mit diesem ständigen „zwei-null“-Gerede. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wie bitte? Ich wäre derjenige, der immer wieder damit anfängt? Glaube ich nicht, das wäre mir längst aufgefallen. Aber ist ja auch egal – was ich doch nur sagen, äh bloggen wollte: Seit gestern ist Jørgens Nachfolgerin Nicole Trenkmann bei uns. In meiner unverschämten Art habe ich ihr sofort die Schüler vom Gymnasium Dresden-Plauen übertragen. Da müsse ja nur das Licht so ein wenig eingerichtet werden, ja der Recorder spinnt manchmal, aber als Fachkraft bekäme sie das sicher …

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Felix, Dan und der Trojaner

Vielen ist wahrscheinlich noch gar nicht aufgefallen, dass unser nach Görlitz verzogener junger Filmemacher Jakob nahtlos durch seinen Bruder Felix ersetzt wurde, der allerdings im Hörfunk tätig ist. Offensichtlich ist Familie Barton sehr multimedial veranlagt. Jedenfalls fand ich Felix vor einigen Tagen in einer sehr vertieften Diskussion mit Dan und den anderen, wie das nun eigentlich mit dem geplanten Bundestrojaner laufen soll? Und da fiel mir ein, dass ich mich darum ja auch noch kümmern muss. Denn immerhin: Da sitzen fleißige Programmierer bei Herrn Schäuble und programmieren diese an sich wichtige Software, aber am Ende installiert es sich niemand. Ich …

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Überstunden

So, nun ist es endlich geschafft, Isengart ist besiegt. Dank der Ents und meiner Bogenschützen-Feuerpfeil-Upgrades. Ich hatte zum Schluss sogar mehr Punkte als mein Sohn. Aber das ist meistens so, denn ich kümmere mich mehr um Rohstoffe und Entwicklung, während er sich sofort auf das Dahinmetzeln der Gegner konzentriert. Fakt ist, das „Kampf um Mittelerde“ echt die bessere Grafik hat als „Oskar der Ballonfahrer entdeckt de Bauernhof“. Deshalb spielen wir in letzter Zeit doch eher so etwas bei unseren kleinen LAN-Partys daheim. Ich finde übrigens nicht, dass solche Strategie-Spiele schlecht für die Psyche eines 12-jährigen sind. Ja… gut… Problemlösungen beschränken …

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Der schwarze blog

Seit Wochen brodelte es nun schon unter den SAEK-Nutzern. Es häuften sich kritische Bemerkungen, es fielen Worte wie „… was ist das für’n blöder Browser…ham’ die hier kein Firefox?… Wieso kann ich’n hier nicht mal selber was installieren … ich brauch Doom nun mal zum Arbeiten … Wieso gibts’n hier keine Klimaschutzanlage…“, kritische Stimmen halt. Nun eskalierte die Unzufriedenheit in einer breiten Protestbewegung. Eine Demo wurde angekündigt. Die meisten Demonstraten hielten sich an unsere Vorgaben und demonstrierten auf den dafür gekennzeichneten Stellplätzen unten an der Elbe. Dort brachten sie ihren Protest mit kreativen Mitteln zur Geltung, es wurden selbstgebastelte Plakate …

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Sinnloser Tag heute …

Heute bin ich völlig umsonst auf Arbeit gekommen. Und dabei hatte Alex mir immer wieder gepredigt: Jeder Kilometer, den man ohne Fahrradcomputer zurücklegt ist ein sinnlos verfahrener Kilometer! Eigentlich war es mir schon kurz nach dem Losfahren aufgefallen, dass da am Lenker etwas fehlte. Was mach ich nur, was mach ich nur, quälten mich entsprechende Gedanken. Noch mal zurückfahren und eventuell zu spät kommen? Vorwurfsvolle Blicke von Willi und der Seniorenredaktion riskieren? Schwere Entscheidungen am frühen Morgen. Mein Drang zur Pünktlichkeit siegte natürlich. Um hier mal etwas Sozialneid zu erwecken: Ich besitze nämlich (nach Alex’ Vorbild) nun einen Fahrradcomputer. Nein, …

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Jetzt reichts!

„4 Minuten“, meinte Willi vorwurfsvoll. „Ich sag’s dem Chef, dass du schon wieder zu spät kommst“. Sicher, er hat ja Recht – so geht’s natürlich nicht. Deshalb möchte ich hiermit sozusagen die Flucht nach vorn ergreifen und das Ganze kurz erklären. Ich habe heute früh auf dem Weg zur Arbeit schon wieder ein Tier über die Straße tragen wollen. Leider klebte es sehr fest und so dauerte es einfach etwas länger. Verzweifelte Leser fragen sich nun sicher: Kommen jetzt jeden Tag Tierfotos? Das hat doch mit dem Medienkulturzentrum in Wirklichkeit gar nichts zu tun… an den Haaren herbeigezogen… ich glaube, …

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Gerettetetetet…

Ich wollte nur mal testen, wie das klingt, wenn man einen Echo-Effekt auf die Überschrift legt. Aber zurück zum Thema: Natürlich hat es sich längst herumgesprochen, dass wir Mitarbeiter im Medienkulturzentrum allen gegenüber hilfsbereit sind. Nicht nur den Jüngsten erklären wir die digitale Welt, sondern auch den Älteren. Mirko ist ja diese Woche wieder voll im Einsatz und erklärt den Computer an und für sich. Ich lese auf seiner Schulungstafel Worte wie „Arpanet“, „Powerline“ und „WIMAXX“ – so die Grundlagen eben – denn ich sitze gerade an einem der Schulungs-PCs und versuche das Problem zu bewältigen, wieso der Internetexplorer dauernd …

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