Michael Jackson darf auch in diesem blog nicht fehlen

Gestern wurde ich auf mein Versäumnis hin gewiesen, dass ich hier überhaupt noch nichts zu Michael Jacksons Tod geschrieben habe. Das ist unprofessionell von mir – immerhin schreiben alle darüber. Okay, eigentlich wären zunächst noch einige Anmerkungen zum Weltkulturerbetitelverlust Dresdens angebracht, aber dank Michael Jackson war das schnell wieder aus den Medien verschwunden. Ich denke, dass folgende Theorie einiges erklärt: Jackson wurde in Wahrheit von gedungenen Killern im Auftrag der Dresdner Stadtverwaltung hinterrücks ermeuchelt, um die Medien abzulenken. Ich halte das für völlig plausibel, zumal die Idee von mir selbst stammt. Es deutet auch folgendes auf die Richtigkeit meiner Theorie: …

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Lebenszeichen

Nun habe ich ja schon seit Wochen nichts mehr veröffentlicht. Die ersten Kommunikationstheoretiker schrieben deshalb bereits, dies unterstreiche nur die Beobachtung, viele Internetnutzer seien anfangs begeistert von den Möglichkeiten, in Foren, Blogs oder auf Twitter wichtige Dinge im Netz der Netze zu verbreiten. Und nach den ersten Wochen der Euphorie wäre dann schnell wieder Schluss damit. Auch dieser Blog sei ein Beispiel. Doch dem ist mitnichten so! Auch dass ich eine Schreib- oder besser gesagt Blogblockade hätte, stimmt nicht. Der Grund für die Pause ist folgender: Eigentlich hatte ich ganz viele Ideen für Texte. Im Kopf sammelten sich Gedanken über …

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Sauberer Sport

Soweit ich das verstanden habe, scheint sich die Wintersport-Saison unserer Profisportler nun endlich dem Ende zu nähern. Ich gebe ja zu, dass ich mich einfach nicht für Hochleistungssport interessiere und dass ich mich absolut nicht mit diesen Themen auskenne. Trotzdem war es – als die ersten Wettkämpfe begannen – auch für mich gelegentlich ganz interessant, beim Biathlon oder Langlauf zu zusehen. Aber seit gefühlten Monaten denke ich immer: Wie jetzt? Laufen die immer noch? Man muss an den Wochenenden tagsüber wirklich nicht fern sehen, aber falls man zufällig einschaltet: Langläufer! Ständig immer nur Langläufer, unterbrochen von Skispringern und gelegentlichen Abfahrtsläufern. …

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Bloggen anscheinend out!

Das hat mich ziemlich überrascht, aber in unserer ach-so-schnelllebigen Zeit hat anscheinend nichts mehr Bestand. Wie ich lesen musste, twittert man inzwischen. Selbst Torsten Schäfer-Gümbel (TSG) twittert. Beim ersten Überfliegen der Nachricht las ich zunächst „Torsten Schäfer-Gümbel zittert“, und ich dachte noch – na klar! Wegen dieser Wahl am Wochenende. Aber es ging um etwas absolut Modernes, Trendiges. Wahrscheinlich will TSG in Obamas Fußstapfen treten, denn der hat ja auch nur durch umfassenden web 2.0-Einsatz gewonnen. Von Obama lernen heißt siegen lernen! Jedenfalls habe ich die beiden letzten Tage am PC gesessen und TSGs Twitter gelesen. Die Arbeit musste solange …

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So,

nun ist es auch bei mir so weit. Ich trage eine Brille. Also, zumindest beim Lesen. Ich hätte sie mir schon viel früher machen lassen sollen, wie ich kürzlich bemerkte: Das verschwommene Kleingedruckte könne ich später noch in Ruhe studieren, meinte Herr Lehmann damals beim Abschluß dieses so lukrativen Vertrages. Wichtig sei, dass ich erst einmal unterschreibe. Wie man sieht, ist es ein deutlicher Unterschied, mit und ohne Brille. Natürlich habe ich gleich eine im 16/9-Format genommen. Wer heute noch eine 4/3-Brille kauft, ist selber schuld. Schließlich wird die Umstellung auf 16/9 in den nächsten Jahren abgeschlossen sein. Und ich …

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Kulinarisches

Ich habe ja im vorletzten Eintrag so gejammert, dass heute alle Produkte aus China kämen. Doch letzte Woche habe ich es tatsächlich geschafft, etwas zu kaufen, was tatsächlich in Deutschland entstanden sein müßte: Futter für meine Terrarientiere. Draußen ist es kalt geworden, was jeder, der ein Wetter-Anzeige-Widget auf dem Desktop hat, leicht überprüfen kann. Und leider findet man nun kaum noch all die leckeren Dinge, mit denen man seine Haustiere füttern kann. Aber wozu gibt es das Internet? Downloaden kann man sich Futtertiere zwar noch nicht direkt – ich denke, das kommt dann erst im web 3.0 – aber bestellen …

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Blog-Eintrag,

in welchem der Autor gesundheitliche Fragen beantwortet, schon wieder über seine finanzielle Situation jammert, sowie sehr stolz darauf ist, eine längst bekannte Sache ausprobiert zu haben. Ich werde oft gefragt: „Na, wie geht’s?“, aber wenn ich dann beginne, wirklich von meinen Krankheiten zu erzählen, haben die Leute komischerweise immer noch etwas Eiliges vor. Naja, zumindest habe ich heute durch Zufall entdeckt, was man gegen Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich tun kann: Einfach eine halbe Stunde intensiv Stollen-Teig kneten. Danach ist das wie weggeblasen! Wahrscheinlich haben die früheren Dresdner Bäcker den Christ-Stollen überhaupt nur deshalb erfunden. Um Verspannungen abzubauen, die sich …

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Wem gehört der 13. Februar?

Glücklicherweise hat Dresden endlich wieder ein ordentliches Streitthema. Das letzte scheint ja praktisch abgehakt zu sein. Diesmal geht es um: Wie verhalte ich mich korrekt antifaschistisch? Denn es sorgt momentan bei uns etwas für Verwirrung, dass sich die CDU nicht an der Anti-Rechts-Demo „Geh Denken!“ beteiligen will, und stattdessen zu einer eigenen aufruft. Es gab mal eine Zeit, da gingen manche Dresdner abends am 13. Februar an die Ruine der Frauenkirche und stellten sich schweigend oder zumindest leise mit ein paar Kerzen dort hin, um der Bombardierung Dresdens zu gedenken. Das war freiwillig – niemand rief dazu auf, man konnte …

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Elektronikschrott …

… lässt sich am besten entsorgen, indem man ihn im Eingangsbereich hinstellt. Wichtig ist, dass es bereit steht, wenn nachmittags die Jugendredaktion kommt. Ein Schild „Bitte stehen lassen!“ beschleunigt den Entsorgungs-Prozess dabei enorm. Wegen der Finanzkrise müssen immer mehr Jugendliche auf illegalen Müllkippen nach Dingen suchen, die sich vielleicht noch bei Ebay verticken lassen.