Eine angemessene Strafe für Mazedonien

Gestern stand in einem Bericht der „Deutschen Welle“, dass dem Libanesen Khaled el Masri neun Jahre nach seiner Verhaftung vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zugesprochen wurde. Ein kleines Detail dabei:

„Das Schmerzensgeld muss Mazedonien zahlen, wo El Masris leidvolle Odyssee Ende 2003 begann. Bei der Einreise in das südosteuropäische Land wurde der inzwischen 49-Jährige verhaftet. Ein paar Wochen später landete er an Bord einer CIA-Maschine in Afghanistan.“

Da wird man sich in Mazedonien aber freuen, dass man jetzt das Schmerzensgeld  für Khaled el Masris Verhaftung zahlen darf. Aber das ist völlig in Ordnung, denn die USA können letztlich nichts für diese ganze Angelegenheit! Dort war man lediglich gezwungen, sich an irgendwelche international festgelegte Formalitäten zu halten. Wer konnte in den USA denn auch ahnen, dass übereifrige Staatsdiener in Mazedonien plötzlich jemanden verhaften, den man dann leider übernehmen und bis zur Klärung in Gewahrsam halten muss. Das Gefangenenlager in Guantanamo ist überhaupt nur aufgrund der vielen  ähnlichen versehentlichen Verhaftungen entstanden. Die USA oder gar G.W.Bush sind daran definitiv unschuldig. Völlig absurd erscheinen deshalb auch Forderungen irgendwelcher Wichtigtuer wie diesem Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele, der nun behauptet, die USA sollten das Schmerzensgeld selbst zahlen. Als ob die USA nicht schon genug Ausgaben hätten! Z.B. durch ihre weltweiten Aktivitäten im Kampf gegen den Terror.

Die Strafe für Mazedonien erscheint vor diesem Hintergrund mehr als angemessen.

7 Kommentare:

  1. undergroundnoises

    An die großen Gauner traut man sich nicht ran, also verurteilt man die kleinen…

  2. Es ist doch nicht ausgeschlossen, dass Khaled el Masri eines Tages auch von den USA Schmerzensgeld bzw. Schadensersatz bekommt. Vielleicht findet sich ein Gericht, das (a) zuständig ist und (b) so viel Courage hat. – Aber in diesem Urteil ging es um den Anteil an Verantwortung, den Mazedonien an dem Fall trägt. Ohne das Versagen der mazedonischen Behörden wäre es gar nicht so weit gekommen.

  3. undergroundnoises

    Das stimmt. Ändert aber nix daran, dass die USA die Hauptschuldigen sind, die aber keiner anpissen will…

  4. Bin ich hier auf einem Verschwörungsblock gelandet? Die USA habe also den Kampf gegen den Terror selbst ausgelöst, in dem sie ihre TwinTower gesprengt haben? Und nebenbei: der Libanese(? / Deutscher ???) ist auch ein ziemliches Früchtchen (siehe z.B. Wiki..) – Urlaub in Mezedonien (2003), der Witz ist genial.

  5. @Franz K.:

    Die USA habe also den Kampf gegen den Terror selbst ausgelöst, in dem sie ihre TwinTower gesprengt haben?

    Darüber könnte man sich zwar durchaus Gedanken machen, aber: Wo habe ich das hier im Artikel geschrieben?

  6. undergroundnoises

    911 was an inside job. Fact.

  7. Moon landing is a hoax. Fact. ……… duh

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