Kriegsverbrecher: Gericht spricht Bush und Blair schuldig

Das scheint heute irgendwie in den Medien etwas unter zu gehen, aber es wurde auch schon vor vier Tagen praktisch nirgends erwähnt (außer hier und heute immerhin hier): Vor einem Internationalen Strafgerichtshof wurden George W. Bush und Tony Blair wegen der im Fall des Iraks begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und wegen Kriegsverbrechen für schuldig befunden. Sicher – Blair und Bush waren gar nicht erst dort und dieser Gerichtshof  in Kuala Lumpur (Malaysisa) wird zwar ein wenig respektiert aber ansonsten nicht akzeptiert. Zumindest nicht von den USA. Es hat für die beiden Herren deshalb auch keine weiteren Auswirkungen.

Ich wollte es deshalb auch nur mal so nebenbei mit erwähnt haben. Ausführlicheres kann man in den beiden Artikeln nachlesen. Den ersten Hinweis darauf fand ich Ende Oktober auf „Denkbonus“.

5 Kommentare:

  1. Nur zu schade das die Verurteilung für diese Verbrecher niemals persönliche oder juristische Konsequenzen haben wird. Sie gehören erschossen!

  2. Ich kann Dich zwar verstehen, aber Kommentare, die man als Mordaufruf deuten kann, will ich hier eigentlich nicht unbedingt haben. Außerdem ist es auch so: Wenn wir schon gegen Todesstrafe sind (wovon ich mal ausgehe – bei mir zumindest ist es so), dann muss das für alle gelten, auch für die Beiden.

    Abgesehen davon wäre Erschießen als Strafe ja sowieso sinnlos. Denn was wäre das für eine Strafe, die man gar nicht mehr erleben kann? Schon aus dem Grund fand ich „Ermorden“ als Strafe schon immer undurchdacht – egal in welchem Zusammenhang.

  3. Verbannung ist eh viel wirksamer als Strafe. Doch dafür braucht es einen Sieger, der die Verbannung anordnet. Dummerweise sind Bush und Blair „die Sieger“, auch wenn der Krieg nur offiziell gewonnen wurde, nicht in der Realität. Doch wie sagte schon Napoleon, vielleicht auch Sun-Tzu, sinngemäß „Ein Krieg ist leichter begonnen als beendet.“

    Übrigens, Frank, ist das auf deinem neuen Avatar-Bild ein Hemdkragen oder ein Doppelkinn? 🙂

  4. Noch besser als Verbannung fände ich gesellschaftliche Ächtung. Oder den guten alten Pranger. Die Diskussion, ob man den Pranger für bestimmte Vergehen wieder einführen sollte, hatten wir irgendwann mal bei Stefanolix (und ich konnte mich nicht durchsetzen 🙂 ).

    Dass man in dem Bild den Kragen als Doppelkinn fehlinterpretieren könnte, gibt mir jetzt zu denken und wird mir wohl eine schlaflose Nacht bescheren. Das hat man nun davon, wenn man schnell mal was dahinkritzelt. Morgen male ich eine bessere Version!

  5. Das beste wäre, diese Nasen ans unteren Ende der sozialen Leiter zu verbannen. Suppenküche statt Staatsbankett, Altbau statt Weißes Haus. Sollten sie mal leben, wie die „Niedrigsten“ in ihren eigenen Ländern, ohne Krankenversicherung, Sozialhilfe etc. Das wäre eine wirklich gerechte Strafe…

Schreibe einen Kommentar

Name und E-Mail-Adresse erforderlich (E-Mail-Adr. wird nicht veröffentlicht).
Siehe auch Kommentar-Regeln, Spamschutz und Hinweise zu Textformatierung