Spaß haben mit Wikipedia

klick vergrößert

Das geht zur Zeit sehr gut, indem man dort bestimmte Begriffe abruft:

(Geht auf eine Idee von Sascha Lobo zurück)

10 Kommentare:

  1. Deswegen gibt es ja angeblich auch schon eine Erweiterung für Firefox, mit der man das Bild herausfiltern kann 😉

  2. Der Herr müsste noch ein klein wenig Bedürftiger schauen… 🙂

  3. @ stefanolix: Und es gibt umgekehrt eine Erweiterung für Chrome, womit man sich Jimmy Wales-Bilder überall hinein filtern kann! http://google-chrome-browser.com/chrome-extension-lets-you-just-add-jimmy-wales

  4. die Chrome erweiterung find ich schon wieder witzig, aber ansonsten ist das seltsam. Ausgerechnet Herr Lobo, der seine Hackfresse überall reinhält muss sich beschweren darüber das hier jemand für ein freies Wissensportal versucht Spenden zu sammeln? Hmm,seltsam. Zumal Herr Lobo aus PR und Werbung kommt. Und im Gegensatz zu vielen Webseiten von Tageszeitungen und Zeitschriften, bleibt der gute Mann einfach nur als Gesicht über meinen Wissenslücken stehen und popt mir nicht 30 Fenster auf und legt mir Anschreivideos in irgendwelchen Lightboxes über den Artikel den ich grade versuche zu lesen. Also ich kann das ausnahmsweise mal nicht nachvollziehen.

  5. Lobo lese ich normalerweise auch gar nicht, da ich nach ersten Tests und gelegentlichen Stichproben immer feststellte, dass mich der Quatsch nicht interessiert. Das hier ist nur Zufall – es war gestern in „heute angesagte Artikel“ (oder so) – zu sehen. Er wurde übrigens auch genau dafür bereits kritisiert, nur ohne das Wort „Hackfresse“ 🙂

  6. Ich fand es grade passend das Wort. Früher hab ich das Wort auch öfter benutzt, aber mittlerweile gibt es so viele davon, dass es nicht mehr lohnt noch mal gesondert drauf hin zu weisen, also normal jetzt. 🙂

  7. Kurze Anmerkung … ich finde, die Sache mit dem „Betteln“ durchaus sinnvoll. Wikipedia kostet eben Geld, auch wenn’s kostenfrei ist. Ob man nun Jimmy Wales‘ Gesicht da rein setzen muss, ist ’ne andere Frage. Wahrscheinlich kam bei „Nicht-Gesicht-Werbung“ nicht genügend Geld rein (?)

    Ich bin allerdings gespaltener Meinung, aus persönlicher Sicht. Da ich ab und an, mal in/für Wikipedia geschrieben habe, habe ich da so meine Erfahrungen gemacht. Manche Redakteure scheinen mir etwas „übereifrig“, wenn’s ums regidieren geht. Da war ich dann gelegentlich kurz sauer 😉 … und wurde wieder mehr Nur-Nutzer

    Ich persönlich überlege schon ein paar Tage zwecks Spenden etc., doch ich finde, dass Wikipedia andere Finanzierungswege finden sollte. Also,ich denke, dass Wikipedia den Aspekt der kommerziellen Nutzung unter Weiternutzung überdenken sollte. Diesbezüglich fiel mir der Artikel „75.000 Bücher aus einem Verlag“von stefanolix wieder ein. Wenn die Wikipedia-Org da einen Deal finden würde, wäre allen geholfen … und wer spenden will, kann das ja dennoch tun. Vermutlich könnte das nur über eine Klage funktionieren, doch wenn Wikipedia da PR macht, geht es vielleicht auch ohne „juristischen Klimbim“ … wenn diverse Verlage, die Wikipedia-Artikel gebündelt drucken, nicht mitmachen wollen, dann kann man auch eine Art indirekte Werbekampagne fahren à la „Warum etwas Überholtetes als Buch kaufen, wenn sie es das Original kostenfrei gibt?“

  8. … ich finde, die Sache mit dem „Betteln“ durchaus sinnvoll. Wikipedia kostet eben Geld …

    Ja, klar. Schon richtig. Mir geht nur dieser mitleidheischende Blick von ihm ein wenig auf den Keks. Ich habe ja auch schon überlegt, etwas zu spenden, allerdings fallen mir dann immer gleich andere Dinge ein, bei denen Spenden dringender wären. Aber mit dem Argument kann man sich natürlich überall rausreden, wenn man eine Sache nicht unterstützt hat.

    Ich habe ja auch ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Wikipedia. Einerseits ist es eine geniale Idee gewesen, so etwas überhaupt zu gründen. Das hatte von Anfang an ein paar Aspekte aus „Per Anhalter durch die Galaxis“: “ … hat der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis die große Encyclopaedia Galactica als Standard-Nachschlagewerk für alle Kenntnisse und Weisheiten inzwischen längst abgelöst. Denn obwohl er viele Lücken hat und viele Dinge enthält, die sehr zweifelhaft oder zumindest wahnsinnig ungenau sind, ist er dem älteren, viel langatmigeren Werk in zweierlei Hinsicht überlegen. Erstens ist er ein bisschen billiger, und …“ (als Quelle habe ich ausgerechnet Wikipedia gefunden).

    Andererseits nervt dort, dass viele ideologisch besetzte Themen in einseitiger Weise unvollständig bis regelrecht unbrauchbar sind. Als Beispiele fallen mir spontan Themen aus dem Bereich „Microsoft“ und „Atomenergie“ ein … aber das müsste ich mit erklärenden Stellen belegen, das würde hier zu weit führen.

    Und irgendwie stört mich an dem Geldbedarf auch folgendes: Erst macht man den etablierten Lexika-Herausgebern eine kostenlose Konkurrenz, so dass diese Existenzprobleme bekommen und dann will man selbst Geld haben. Klar – die alten Lexika waren auch nicht online. Wikipedia ist zeitgemäßer, flexibler und wichtiger als der Brockhaus. Aber ich würde es okay finden, wenn man den Geldbedarf (ohne den es logischerweise nicht gehen kann) auch dafür benutzt, was vorher bei Lexika gegeben war: Qualitätssicherung. Für die Bezahlung von Lektoren, die Themen sachlich prüfen und die so etwas auch handwerklich gelernt haben.

    Gegen Deine Idee mit gerduckten Wikipedia-Buchausgaben wäre nichts einzuwenden. Ich hätte auch nichts gegen eine kostenpflichtige Wikipedia, denn ein Lexikon oder ein sonstiges Nachschlagewerk muss ich ja auch bezahlen. Was spräche beispielsweise gegen 5 – 10 € Jahresnutzungsgebühr für jeden Erwachsenen? Den Betrag hat jeder irgendwie übrig. Der Betrag kann meinetwegen länderspezifisch an die Einkommen angepasst werden, für Kinder und Schulen sollte es aber kostenlos bleiben.

    Meinetwegen könnte Wikipedia auch Werbebanner einfügen (dafür haben wir ja AdBlock 🙂 )

  9. Hmm, Nutzungsgebühr ist schwierig, denke ich. Zudem geht’s dann wieder mit dem Datenschutz etc., denn du müsstest das rechner- oder personenabhängig machen, oder? … hab da noch nicht weitergedacht.

    Werbung würde ich okay finden – dezent, logo. Ich denke, dass würden auch die Nutzer verstehen. Die „Fundis“ wären sicher dagegen, was ich auch verstehen könnte … doch letztlich geht es nunmal nicht ganz ohne Geld.

    Man kann das ja mal abstimmen lassen 😉

    Hab gerade noch ’nen Artikel zum Thema „Werbung bei Wikipedia“ gefunden …

  10. Naja, was soll da mit Datenschutz für ein Problem bestehen? Mir als Nutzer wäre es egal, falls durch ein Leck herauskommt, dass ich Wikipedia-Nutzer bin. Ich stelle mir das vor wie bei einer Zeitung (SZ, DNN), bei der man nur gegen Bezahlung an Artikel herankommt. Man müsste sich lediglich als Benutzer anmelden, worauf fix kontrolliert wird, ob man seinen Jahresbeitrag bezahlt hat. In der Bibo funktioniert die Online-Nutzung ja genauso. Wie man allerdings kontrollieren kann, ob jemand wirklich ein Minderjähriger oder sonstwie Befreiter ist, ist mir momentan auch nicht so ganz klar. Aber ich denke, das müsste lösbar sein – siehe Bibo, dort klappt es ja auch und keiner hat ein Problem damit).

    Es wird dann sicher einige Leute geben, die Wikipedia-Zugänge zu hacken versuchen – völlig logisch, kann ich aus „sportlichen“ Aspekten sogar verstehen. Das sehe ich jetzt aber nicht so als Problem, denn die Meisten werden das bei einer ausreichend geringen Summe wahrscheinlich als „unter ihrem Niveau“ einstufen.

    Es könnte natürlich auch Nachteile mit sich bringen, zum Beispiel wäre dann nachweisbar, dass Max Mustermann sich am 5.3.2012 über ein etwas unanständiges, terroristisches oder sonstwie eigenartiges Thema informiert hat. Andererseits könnte man das aber auch heute schon nachweisen und genausogut wären technische Maßnahmen denkbar, dass Recherchethemen beim Abmelden oder manuell vom Nutzer gelöscht werden können.

    Mit der Werbung sehe ich das auch so wie in dem Artikel: Pop-Up’s und LayerAds sollten indiskutabel sein, Banner o.ä. dagegen halte ich für akzeptabel.

Schreibe einen Kommentar

Name und E-Mail-Adresse erforderlich (E-Mail-Adr. wird nicht veröffentlicht).
Siehe auch Kommentar-Regeln, Spamschutz und Hinweise zu Textformatierung