NATO greift zum Schutz der Zivilbevölkerung in Jemen ein

Da die Lage in Jemen immer weiter eskaliert und das Land auf einen Bürgerkrieg zusteuert, hat die NATO seit gestern begonnen, dort militärisch einzugreifen. Dies geschieht auf Grund einer UN-Resolution, da es einfach nicht länger hinnehmbar war, dass die jemenitische Regierung trotz Protesten nicht zurücktreten will und statt dessen auf die eigene Bevölkerung schießen lässt …

… nein, Moment! Irgend etwas bringe ich jetzt durcheinander.

Entschuldigung, es ist ganz anders: Die NATO hat sich gestern eigenmächtig – also ohne diesen UN-Quatsch – ihren Einsatz in Libyen verlängert. Vorerst nur um drei Monate, aber wie lange sich Verlängerungen um „nur wenige Wochen bzw. Monate“ hinziehen können, wissen wir ja seit dem NATO-Krieg gegen Serbien.

In Jemen ist die NATO natürlich nicht präsent. Das ist schließlich „Rückzugsgebiet der einflussreichsten unter den regionalen Al-Kaida-Gruppen“ (Reuters) und man greift doch nicht die Leute an, mit denen man in Libyen prima zusammen arbeitet.

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