10 Jahre Verschwörungstheorien um 9/11: Ich weiß, dass ich (immer noch) nichts weiß

So lange ist das nun schon wieder her! 10 Jahre Mutmaßungen über die Hintergründe, 10 Jahre ohne zufriedenstellende Antwort. Es kursierten ziemlich wilde Verschwörungstheorien, von denen sich die meisten als großer Unfug oder zumindest als recht fragwürdig erwiesen. Der offiziellen Version gegenüber habe ich allerdings immer noch Zweifel. Und selbst heute werden immer noch neue Fragen aufgeworfen.

Denn nach wie vor ist die Hauptfrage unklar: Wer war denn nun eigentlich der „Drahtzieher“ der Anschläge? Damals kam sofort das lapidare: „Bin Laden war‘s!“ Beweise? Wurden nicht benötigt. Steckte er dahinter? Ich kann es nicht ausschließen, aber es ist nicht sehr nachvollziehbar* und immer noch unbewiesen. Nebenbei sind auch immer noch einige Nebenaspekte unklar: Al-Kaida, die ihre Anschläge sonst immer mit relativ simplen Mitteln durchführte (irgendwo Sprengstoff deponieren oder per Selbstmordattentäter zum Ziel transportieren lassen) sollte plötzlich ein logistisch derartig ausgeklügeltes Hightech-Attentat auf die Beine gestellt haben? Vormals dilettantische Flugschüler konnten plötzlich Boeings zielgenau steuern? Woher hatte man so schnell die Namen der 19 Attentäter, wenn man doch vorher angeblich so ahnungslos war? Das sind nur einige Fragen, die sich bald viele Menschen stellten und Verschwörungstheoretikern bis heute sichere Buchverkäufe ermöglichen.

Verschwörungstheorien haben immer den Reiz, dass sie viel aufregender sind als eine „normale“ Erklärung. Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn man einer konspirativen Lösung Glauben schenkt. Es steckt ohnehin nicht hinter allem eine geheimnisvolle Verschwörung – die meisten Ereignisse haben letztlich doch recht simple, erklärbare Ursachen. Beim Thema 9/11 ist eine kritische Betrachtung trotzdem angeraten. Nicht nur wegen immer noch unklarer Details, sondern vielmehr, weil zu viele Leute in diesen Anschlägen einen (willkommenen?) Anlass fanden, negative Dinge in der Welt umzusetzen. Kritisch sein geht auch, ohne dass man gleich zum Verschwörungstheoretiker wird.

Verschwörungstheoretiker (VT) – über dieses negativ besetzte Wort könnte man sowieso auch erst  einmal nachdenken, bevor man damit Kritiker pauschal abwürgt. Denn angenommen, ein Kriminalist klärt ein Verbrechen auf und bemerkt bei manchen Befragten, dass diese mehr zu wissen scheinen, als sie zugeben. Dann könnte unser Kriminalist hier (völlig berechtigt) eine Verschwörung dieser Personen vermuten. Mit anderen Worten: Er hat die Theorie, dass eine Verschwörung existiert, womit man ihn also als Verschwörungstheoretiker bezeichnen könnte. Kein logisch denkender Mensch käme hier aber auf die Idee, die Arbeit des Ermittlers mit der verbalen Keule „Sie Verschwörungstheoretiker!“  stoppen zu wollen. Insofern finde ich genau dieses Vorgehen gegenüber 9/11-Kritikern immer etwas zu einfach. Manche dieser Kritiker würden vielleicht nur gern mehr über unklare Details wissen.

Leider machten es einige VT ihren Kritikern auch sehr einfach, da sie unbedingt überall geheime Hintermänner sehen wollten und bei Hinweisen auf Irrtümer trotzdem steif und fest bei ihrer Haltung blieben. Es erwies sich auch nicht als besonders förderlich für die Glaubwürdigkeit von Kritikern, dass sich darunter Leute wie Gerhard Wisnewsky befanden. Wisnewsky ist Deutschlands Chef-VT und streitet nebenbei unter anderem auch allen Ernstes immer noch die Mondlandung ab oder erklärt schon einmal, dass am CERN bzw. mit HAARP Erdbeben ausgelöst werden und dass auch sonst bei jedem Kleinkram immer gleich geheimnisvolle allmächtige Organisationen dahinterstecken. Dank ihm brauchen VT-Kritiker nur zu sagen: „Jaja, und auf dem Mond gibt es auch keine Fußabdrücke!“, wenn sie 9/11-Kritik allgemein als absurd abstempeln wollen.

Das ärgerliche an der Sache ist: Anlass des weltweiten Grübelns über Unklarheiten der Anschläge vom  11. September 2001 bleibt ja das Verhalten der US-Führung, die keine akzeptable Aufklärung durchführte. Nur deshalb versuchen seit 10 Jahren weltweit Menschen, diese Unklarheiten zu erforschen. Eigentlich wäre das aber die Aufgabe staatlicher Stellen in den USA gewesen. Und nur weil manche VT Unfug erzählen, hat man sich dabei sogar in gegensätzliche Lager aufgespalten. Es ist aber auf der VT-Kritiker-Seite nicht logisch, gleich pauschal alles als widerlegt einzustufen, nur weil VT teilweise irren. Es ist auch nicht logisch, kommerzielle Erfolge der VT (wegen der von ihnen produzierten Büchermenge) zu kritisieren, wenn dies auf der Basis zweifelhafter offizieller Darstellungen überhaupt erst ermöglicht wurde und immer noch angeregt wird.

„VT haben keine Beweise für ihre Behauptungen“, wird von ihren Kritikern oft gesagt. Dass VT keine Beweise haben, stimmt. Und zwar sogar zwangsläufig: Verschwörungstheorien sind nur solange Theorien, wie es keine Beweise für sie gibt. Denn sobald es für eine Theorie Beweise gibt, ist es ja keine Theorie mehr, sondern ein Fakt. Die Menge der unbewiesenen Überlegungen verbleibt automatisch in der Gruppe „Theorie“. Gab es bei den 9/11-VT allerdings schon einmal den Fall, dass eine VT durch Beweise zum Fakt wurde? Mir ist kein solcher Fall bekannt, was den VT-Kritikern also Recht gibt. Andererseits ist es aber auch fraglich, woher die VT ihre Beweise eigentlich nehmen sollten? Beispielsweise wurde der Schutt der eingestürzten Zwillingstürme schnell weggeräumt, der Stahl war bald darauf eingeschmolzen. Woran soll man da also noch etwas beweisen können, wenn man der Theorie anhängt, dass die Türme gesprengt wurden? VT-Kritiker schießen an der Stelle häufig selbst über das Ziel hinaus und vermitteln: Wenn an den VT etwas nicht stimmt, muss die offizielle Version ja doch richtig sein. Doch für diese gilt dasselbe: Wo bleiben die Beweise? Solange diese nicht vorhanden sind, darf und muss auch die offizielle Version bezweifelt werden.

Manche VT-Ansichten konnte man sich schnell selbst widerlegen. Man muss sich dafür ja nur einmal in die angeblichen Verschwörer hineinversetzen: Angenommen, man wollte ein derartiges Vorhaben wie 9/11 tatsächlich selbst durchführen und es nachher Islamisten in die Schuhe schieben – was wäre dabei ein sehr wichtiger Punkt? Man müsste vermeiden, dass versehentlich etwas darüber bekannt wird. Deshalb dürfte nur ein Minimum an Personen eingeweiht und mit beteiligt werden. Denn jeder weitere Involvierte erhöht die Gefahr, dass sich einer davon verplappert oder später als Insider berühmt werden will (und da sind noch viele weiter Ursachen denkbar). Allein aufgrund dieser simplen Tatsache scheiden folgende Ideen der VT schon einmal aus, da sie alle eine viel zu umfangreiche Logistik und viel zu viele Beteiligte benötigt hätten:

  • Unter den Passagieren der Flugzeuge waren angeblich überdurchschnittlich viele Armee-, Polizei- und CIA-Angehörige. Also möglicherweise Eingeweihte, die möglicherweise unterwegs irgendwie die Flugzeuge verlassen hatten (mit Fallschirmen z.B.).
  • In das Pentagon flog gar keine Boeing. Dort wurden nur ein paar Raketen hinein gefeuert.
  • Das bei Shanksville abgestürzte Flugzeug war nicht wirklich abgestürzt, sondern wurde vor Ort gegen Flugzeug- und Leichenteile ausgetauscht.

Einige VT wurden hier auseinandergenommen. Herr Wisnewsky erhielt verdientermaßen eine eigene Abteilung.

Ebenfalls zweifelhaft wird durch diese einfache Überlegung die These, dass die beiden Hochhäuser in New York gesprengt wurden. Wobei man hierfür wenigstens nur sehr wenige mit eingeweihte Leute gebraucht hätte. Wurden die WTC-Türme gesprengt**? Ich versteife mich nicht auf eine Sprengung der Türme, obwohl sie denkbar ist. Solche Dinge wurden zum Beispiel auf der englischen Seite Debunking 9/11 recht ausführlich untersucht. Ich halte die Sprengungs-Theorie eher für einen Nebenaspekt. Denn auch ohne zusammengefallene Türme wären die bereits erwähnten grundsätzlicheren Fragen geblieben.

Für ebenso nebensächlich hielt ich auch bald die Entdeckung, dass zwischen den Familien Bush und Bin Laden geschäftliche Beziehungen bestanden. Denn was sagt das aus? Sobald eine Familie ausreichend verzweigt ist (Osama Bin Laden hatte mehr als 50 Geschwister), ist die Wahrscheinlichkeit für irgendwelche Berührungspunkte zweier weltweit geschäftlich tätiger Familien ziemlich hoch. Da könnte man sich wohl auch beliebige andere Personen herauspicken und Verbindungen finden. Außerdem: Hätte man nicht gerade aus Verschwörersicht solche Verbindungen eher zu vermeiden versucht? Und was soll diese Verbindung aussagen? War G. W. Bush involviert? Gut, er ist Skull & Bones-Mitglied, wo man sich alles Mögliche hineindeuten kann, aber wenn man amerikanische Insider als Verschwörer hinter den Anschlägen sieht, hätte ich G. W. Bush eher nicht darunter vermutet. Mir erschien er immer mehr wie der „nützliche Idiot“. Und mit Bin Laden auf der anderen Seite sieht es nicht viel besser aus. Wenn man als VT sagt, dass Bin Laden gar nicht hinter den Anschlägen steckt – warum dann plötzlich krampfhaft eine Verbindung zwischen ihm und Bush herstellen?

Unter dem Gesichtspunkt, dass man als Verschwörer auffällige Verbindungen vermeiden muss, war auch die VT fragwürdig, dass die angeblichen Attentäter ihren Flugunterricht in einer Flugschule von Jeb Bush – einem Bruder von G.W. Bush – erhielten. Es war dann auch gar nicht die Flugschule J. Bushs, sondern nur die eines seiner Freunde. Manchmal gibt es vielleicht doch den einen oder anderen Zufall, der solche Verbindungen entstehen lässt. ***

Einige VT waren möglicherweise schlicht überbewertet. Das Flugzeug, welches ins Pentagon flog, traf ausgerechnet den Gebäudeteil, wo es den geringsten Personen- und Einrichtungsschaden anrichten konnte, weil dieser Abschnitt soeben renoviert wurde. Natürlich wirkt so etwas sehr verdächtig. Aber wenn man sich die Flugroute von American Airlines Flug 77 ansieht, dann ist das einfach zufälligerweise die Gebäudeseite, die direkt in Anflugrichtung lag.

 Auf ARTE läuft zurzeit die dreiteilige interessante Dokumentation „Die Straße des Terrors“, in der versucht wird, die Hintergründe der Anschläge zu beleuchten. Alles nur amerikanischen Insidern in die Schuhe schieben zu wollen, ist wohl falsch, denn islamistische Terroristen gab es in den USA durchaus. Aber am Ende des zweiten Teils erzählte ein hochrangiger FBI-Angestellter resigniert, dass man vor dem 11. September 2001 bei der CIA offensichtlich sehr viel wusste. Aber nicht mit Informationen herausrückte. Es muss in den USA Leute gegeben haben, die etwas wussten oder zumindest Warnungen anderer Geheimdienste ignorierten. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass tatsächlich Mohamed Atta und seine Freunde alles allein geschafft haben. Dass möglicherweise einige Amerikaner nur schlampig gearbeitet hatten (im normalen Leben erklärt das ja auch die meisten Probleme). Dass die 19 Hijacker Glück hatten. Aber ich halte es auch immer noch für denkbar, dass es amerikanische Insider gab, die von einem Terroranschlag erfuhren und diesen geschickt für ihre Ziele ausnutzten. Mich würde es nicht wundern, sollte eines Tages bekannt werden, dass die Flugzeuge deshalb tatsächlich ferngesteuert ihre Ziele trafen. Ein für geopolitische Veränderungen so ein wichtiges Vorhaben kann man schließlich nicht islamistischen Dilettanten allein überlassen.

—————————————–

Anmerkungen:

* Steckte Osama Bin Laden hinter den Anschlägen? Er leugnete das. Warum? Immerhin wäre er schlagartig der absolute Held aller USA-kritischen Muslime gewesen, wenn er es zugegeben hätte! Man bekam damals anhand seiner Reaktionen eher den Eindruck, dass er schwer beeindruckt war von diesen – ihm möglicherweise unbekannten – Terroristen. Vielleicht verbot es ihm seine Ehre, sich mit fremden Federn zu schmücken. Später gestand Bin Laden seine Schuld zwar in einem Video, allerdings entstanden bald Zweifel an der Echtheit  dieses dort gezeigten Osama Bin Ladens, zumal der Text auch noch falsch übersetzt war.

Außerdem wurde am 1.März 2003 dann der echte Planer der Anschläge gefasst: Khalid Shaikh Mohammed. Er gestand sogar seine Schuld. Nach 183maligem Waterboarding. Laut New York Times geschah dies sogar nur innerhalb eines einzigen Monats so oft: „Documents have shown that the CIA used waterboarding – a controlled drowning technique – against Mr. Mohammed 183 times in March 2003”. Selbst wenn man unterstellt, dass der Verfasser sich hier möglicherweise irrt und dies nicht 183 Mal im März, sondern über das ganze Jahr verteilt geschah – nach einer solchen Tortur gesteht man trotzdem alles. K.S. Mohammed gestand deshalb auch noch Dutzende andere Attentate und weitere Terrorpläne, sowie die Enthauptung eines amerikanischen Journalisten. Kriminalistisch ist so ein Geständnis völlig wertlos. Seltsam ist auch, warum man sich überhaupt solche Mühe gab, dieses Geständnis aus ihm herauszufoltern, wenn Bin Laden es doch vorher zweifelsfrei war. Trotzdem galt Khalid Shaikh Mohammed von nun an als Chefterrorist. Bis Anfang Mai 2011 plötzlich ganz spontan Bin Laden ermordet wurde, weil Barrack Obama dringend einen innenpolitischen Erfolg benötigte. Seitdem gilt Bin Laden wieder als Drahtzieher. Das Gegenteil kann er ja nun auch nicht mehr beweisen. Könnte man deshalb K.S. Mohammed nicht endlich einmal frei lassen, wenn Osama Bin Laden doch nun wieder schuldig ist?

** Wurden die Türme gesprengt? Im Internet streiten sich immer noch Experten jeder Bedarfsrichtung, ob die Türme von allein einfallen konnten. Wie viel Hitze könnte das brennende Kerosin der Flugzeuge erzeugt haben, ab welcher Temperatur gibt Stahl nach, konnte die Stahlkonstruktion andererseits überhaupt so stark erhitzt werden (…)? Aber warum hätte man die Türme eigentlich zusätzlich noch sprengen sollen? Darüber kann man sich lange streiten: Reichten die Flugzeugeinschläge für die benötigten (?) drastischen Bilder nicht bereits? Nein, es sollte tatsächlich noch etwas drastischer wirken. Eine dauerhafte Wunde in der Silhouette New Yorks sollte geschaffen werden. Aber warum hat man die Türme dann so exakt gesprengt, dass sie fast perfekt in sich zusammenfielen? Wäre genau das nicht viel zu auffällig gewesen? Wäre es dann nicht besser gewesen, sie schön zur Seite wegsacken zu lassen? Nun, vielleicht wollte man den Schaden auch wiederum in Grenzen halten und umliegende Gebäude nicht noch zu sehr mit beschädigen. Ist das dritte eingestürzte Gebäude, das WTC 7, ein Beweis in einer der beiden Denkrichtungen? Wurde es auch gesprengt? Aber wozu sollte das gut sein? Z.B. um dort untergebrachte Technik für die Fernsteuerung der Flugzeuge zu vernichten. Unsinn – die wäre sicher klein genug gewesen, um sie ganz unauffällig und normal heraustragen zu können. Hat man das WTC 7 vielleicht deshalb gesprengt, um mögliche entstehende Sprengungs-Theorien gerade entkräften zu können? Wie bitte? Wo wäre dabei die Logik? Ganz einfach: Viele würden sagen, es ergäbe doch gar keinen Sinn, das WTC 7 zu sprengen – also könnte man den Leuten so vermitteltn, dass auch WTC 1 & 2 von selbst eingestürzt wären. Obwohl man sie durchaus gesprengt hatte … Ob einer solchen höheren Logik aber wirklich ausreichend viele gefolgt wären, ist die andere Frage. Spielten Grundstücksspekulationen bei der Zerstörung des WTC eine Rolle? Wäre wohl auch zu auffällig geworden.

*** Was an den Flugschüler fragwürdig bleibt: Dass die Gruppe um Mohamed Atta ausgerechnet in den USA Flugunterricht nahm. Wäre das aus Sicht von Attentätern nicht gerade riskant, ihr Training im Land des geplanten Anschlages durchzuführen? Gab es für Anhänger des weltweiten Terrornetzwerkes Al-Kaida keine Möglichkeiten in anderen Ländern? Und wieso konnten sie auf kleinen Flugzeugen die Bedienung einer Boeing erlernen?

21 Kommentare:

  1. Zu diesem Thema hat wohl jeder seine ganz eigenen Theorien. Man kann stundenlang darüber diskutieren und Fakten und Vermutungen zusammentragen und landet dann doch irgendwie immer wieder bei Gewissheit, dass man tatsächlich nichts weiß. Ich vermute: Dabei wirds (so schwer es auch fällt sich damit abzufinden) auch bleiben…niemand wird je glaubhaft die komplette Wahrheit über diesen Tag ans Licht bringen können.

  2. Micha(el) Winkler

    Also, ich denke ja, dass die Piloten sich Osamas Pornohefte angeschaut haben und sich dabei verflogen haben. Das konnten allerdings Pentagon-CIA-FBI-NSA-etc. so nicht medial rüberbringen, womit man eine andere Theorie brauchte.
    Ich denke, man muss bei solch sensiblen Themen – wie Porno – den Bürger einfach schützen, Menschenleben jetzt mal hin oder her. Gerade der prüde Ami wäre da so geschockt gewesen, dass der gesamte Osten ins westliche San Fernando Valley marschiert wäre und man haette dort sämtliche Pornostudios angezündet. Unvorstellbar wäre das gewesen, ein Bürgerkrieg wegen Porno.

    Doch etwas mehr im Ernst … ich habe seit 2002 einige Bücher gelesen, Dokus gesehen usw. usf. … für mich gehoert die „offizielle Theorie“ eher in die Sparte „weniger wahrscheinlich“.
    Eines bleibt jedoch in meiner Meinung unverändert – vor dem 11-9, am 11-9 und danach sind Menschen sinnlos gestorben bzw. geopfert worden.

    Und spätestens seitdem ich mich mit dem PNAC („Project for The New American Century“) bin ich mehr als skeptisch, was die „offizielle Theorie“ der Bush-Regierung anbetrifft … wen’s interessiert „Like A New Pearl Harbor“ (Radiosendung Nov. 2004, rund 49 min. – Vorsicht Eigenwerbung ;))

  3. Keine Frage: Es gab in der Geschichte etliche Verschwörungen von Geheimdiensten, bei denen Menschen ums Leben gekommen sind. Das stärkste Argument gegen eine Verschwörung von amerikanischen oder anderen westlichen Geheimdiensten am 09.11.2001 ist aber meines Erachtens: Die genaue Zahl der Opfer ist völlig unkalkulierbar, aber sie wird definitiv sehr hoch sein. Man kann in keiner Weise steuern, wer in New York dem Attentat zum Opfer fallen wird. Man opfert als westlicher Geheimdienst nicht einfach mal einige tausend Menschen, die zur Elite oder mindestens zur besseren Schicht des eigenen Landes gehören. Man opfert nicht so viele Mitarbeiter im eigenen Verteidigungsministerium (da hätte ja auch jeder Teil getroffen werden können). Das vierte Flugzeug zielte angeblich sogar auf das amerikanische Parlament. Das ist alles einfach so monströs, dass eine aktive Planung durch westliche Geheimdienste extrem unwahrscheinlich ist.

  4. Mit einem Diktatorenversteher kann ich ja noch diskutieren. Aber das

    FrankN : Es muss in den USA Leute gegeben haben, die etwas wussten oder zumindest Warnungen anderer Geheimdienste ignorierten. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass tatsächlich Mohamed Atta und seine Freunde alles allein geschafft haben. Dass möglicherweise einige Amerikaner nur schlampig gearbeitet hatten (im normalen Leben erklärt das ja auch die meisten Probleme). Dass die 19 Hijacker Glück hatten. Aber ich halte es auch immer noch für denkbar, dass es amerikanische Insider gab, die von einem Terroranschlag erfuhren und diesen geschickt für ihre Ziele ausnutzten. Mich würde es nicht wundern, sollte eines Tages bekannt werden, dass die Flugzeuge deshalb tatsächlich ferngesteuert ihre Ziele trafen. Ein für geopolitische Veränderungen so ein wichtiges Vorhaben kann man schließlich nicht islamistischen Dilettanten allein überlassen.

    geht nicht.
    Sie halten bar jeden Beweises einen organisierten Massenmord von Amerikanern an Landsleuten für möglich und schwadronieren darüber ohne jeglichen Respekt vor den Opfern.
    Mit Ihrem Blog habe ich nichts mehr zu tun.

  5. @ Torsten: Dass wir die Wahrheit nie erfahren werden, vermute ich auch. Irgendwie ist das aber nicht akzeptabel bei einem Ereignis, welches anschließend (und immer noch) als Begründung für geo- und innenpolitische Entscheidungen verwendet wurde.

    @ Miche(el): Du hättest aus Deiner Theorie ein Buch machen sollen 🙂

    Die PNAC-Geschichte war tatsächlich auch einer dieser verdächtigen Punkte.

    @ Stefanolix: Da hast Du zwar Recht – das klingt alles etwas zu monströs. Aber bei den WTC-Türmen war es schon so, dass man die Opferzahlen ein wenig steuern konnte: Die Einschläge fanden vor Beginn der Hauptarbeitszeiten statt. 1-2 Stunden später hätte es (ich habe die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf) 10 – 20x so viele Leute erwischt. Außerdem waren zur fraglichen Zeit eher die „unteren Ränge“ in den Häusern beschäftigt, z.B. Bürogehilfen, die Post verteilten. Angeblich auch Reinigungskräfte (obwohl ich die eher abends dort vermutet hätte).

    Kann freilich auch Zufall gewesen sein. Es könnte sogar sein, dass Mohamed Atta & Co „nette“ Terroristen waren, die absichtlich nur wenige Menschen töten wollten. Klingt nicht besonders logisch, ist aber denkbar.

    @ Michael:

    Mit einem Diktatorenversteher kann ich ja noch diskutieren. Aber das … geht nicht.

    Sowas in der Art hatte ich regelrecht erwartet.

    Sie halten bar jeden Beweises einen organisierten Massenmord von Amerikanern an Landsleuten für möglich und schwadronieren darüber ohne jeglichen Respekt vor den Opfern.

    Das ist aus zwei Gründen nicht logisch: 1. „Bar jeden Beweises“ halte ich etwas „für möglich“. Na, wie auch sonst? Wenn ich einen Beweis hätte, bräuchte ich es ja nicht mehr nur für möglich zu halten – mit Beweis wäre es ja erwiesen

    2. Kein „Respekt vor den Opfern“? Wo habe ich das angedeutet? Und wieso sollte man, nur weil man durchaus Respekt vor den Opfern hat (oder deren Tod zumindest tragisch findet), die offizielle Regierungserklärung blind glauben? Das Eine hat doch mit dem Anderen gar nichts zu tun.

    Mit Ihrem Blog habe ich nichts mehr zu tun.

    Schade. Mir wird was fehlen, wenn meine Ratingagentur meine Texte nicht mehr von „naiv“ auf „trivial“ herabstuft.

  6. Um 9.00 Uhr beginnt die Kernarbeitszeit, viele beginnen aber auch zeitiger. Außerdem kommen natürlich um neun Uhr viele Mitarbeiter in die Gebäude. Im engeren Umfeld um die Gebäude sind also viele Menschen in Gefahr und man kann überhaupt nicht kalkulieren, ob es 2.000 oder 4.000 Opfer gibt. Ich wiederhole: Kein Geheimdienst der USA oder einer westlichen Demokratie würde so etwas planen. Auch nicht das MfS oder der KGB.

    Noch ein weiteres »Tageszeit«-Argument: Die beiden anderen Flugzeuge haben bzw. hätten ihre Ziele viel später erreicht.

    Verschwörungstheorien oder Berichte über ein Dutzend Opfer einer verdeckten Geheimdienst-Operation sind plausibel. Aber wenn es um tausende Opfer geht, ist das eine völlig andere Dimension.

    Was ich sofort glaube: Dass nach dem Anschlag Spuren des Versagens der Sicherheitskräfte beseitigt wurden. Sofern es Hinweise gab, wurde diesen nicht genau genug nachgegangen. Aber dass es eine Koordination durch US-Geheimdienste gab, erscheint mir völlig absurd.

  7. Schade. Mir wird was fehlen, wenn meine Ratingagentur meine Texte nicht mehr von „naiv“ auf „trivial“ herabstuft.

    Wer den Ersatz von „naiv“ durch „trivial“ als Herabstufung empfindet, dem fehlt wirklich was. Amer es gibt ja noch Wikipedia.

  8. Stefan, es ist aber andererseits schon so, dass im WTC in den späteren Tageszeiten viel mehr Leute tätig bzw. anwesend waren. Ich beziehe mich mal zur Abwechslung auf Wikipedia: „Die beiden Zwillingstürme waren die bekannten und wichtigsten Gebäude des gesamten Komplexes. Etwa 50.000 Menschen arbeiteten hier, hinzu kamen täglich 80.000 Besucher, vor allem der Aussichtsplattform und der Restaurants.“

    Da bei den Anschlägen „nur“ 2.602 Anwesende starben (ca. 3.000 wurden es durch später gestorbene Helfer), könnte man schon davon ausgehen, dass in einer späteren Tageszeit viel mehr Tote entstanden wären. Insofern hatten die Verursacher (bleiben wir meinetwegen bei Islamisten – für die gilt das ja genauso) es durchaus ein wenig in der Hand, die Opferzahlen zu beeinflussen. Natürlich haben sich auch noch viele gerettet – es sind ja nicht alle Insassen der Gebäude umgekommen. Ich gebe zu, dass ich nicht weiß, wie viele Menschen aus den Gebäuden noch fliehen konnten, bezweifle aber, dass es knapp 48.000 waren.

    Dass man auf gar keinen Fall Opferzahlen noch genauer steuern konnte (z.B. auf den Hunderterbereich genau), ist auch klar. Keine Organisation (auch nicht die Illuminaten oder sonst wer) hätte steuern können, wie viele Leute früh schon ins Gebäude gingen und wie viele fliehend wieder hinausgelangen konnten.

    Dass sich – wie Du – viele Leute sagen, die Vorstellung sei ungeheuerlich, irgendwelche amerikanischen Leute hätten den Tod so vieler eigener Landsleute selbst in Kauf genommen, ist nachvollziehbar. Andererseits wird mir dieses Argument „es sei doch unvorstellbar, dass die selbst…“ zu oft in die „Beweisführung“ mit eingebaut, dass die offizielle Version doch stimmen müsse. Aber es läuft eigentlich nur auf das banale Prinzip hinaus, welches man aus jedem Fernsehkrimi kennt:

    Verdächtiger: „Aber Herr Kommissar, sie wollen mir doch nicht etwa unterstellen, ich selbst hätte etwas mit dem Mord zu tun?“
    Kommissar: „Wir ermitteln in alle Richtungen“

    Mit anderen Worten: Solange nichts bewiesen ist, sind alle Versionen gleich denkbar. Auch die, welche man sich lieber nicht vorstellen möchte.

    Übrigens ist der Hinweis von Micha auf PNAC auch ein wichtiger Punkt. Man könnte zwar beschwichtigend sagen, Amerika ist groß – da gibt es viele Wirrköpfe, und hier haben sich mal wieder welche zusammengetan, um ein weiteres bedeutungsschwangeres Schriftstück aufzusetzen. Muss man nicht alles ernst nehmen. Wenn man dann aber feststellt, dass dort Leute wie Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz zu den führenden Köpfen gehören (übrigens auch Jeb Bush), dann ist das nicht mehr so belanglos. Noch erstaunlicher ist, wenn darin erklärt wird, dass man zwecks Amerikas notwendiger Führungsrolle in der Welt die Streitkräfte gern mit neuen Technologien ausbauen möchte, was aber ein zu langsamer Prozess sei. Es sei denn, ein katalysierendes Ereignis träte ein, das das Militär zu einer dramatischen Beschleunigung des Ausbaus seiner technologisch-strategischen Kapazitäten veranlassen würde. „Katalysierendes Ereignis“? Wenn man dabei an den 11. Sept. denkt, wird es einem schon etwas mulmig.

    Gegentheorie: Das widerspricht wieder meinem obersten Grundsatz für Verschwörer „Vermeide jegliche Auffälligkeit“.

  9. Noch eine Anmerkung zu den Fallschirmen. Man kann aus solchen Passagierflugzeugen normalerweise nicht mit einem Fallschirm abspringen. Aber selbst wenn man es irgendwie möglich machen könnte, bleibt das Risiko, dass es bekannt wird.

    Und eine weitere Anmerkung zur Motivation der Attentäter: Wer einen Selbstmordanschlag begehen will, hat eine unheimlich starke innere Motivation. Er kann es aus weltanschaulichen oder politischen Gründen tun. Aber er lässt sich doch nicht von einem westlichen Geheimdienst dazu motivieren und sieht vielleicht sogar noch zu, wie die »Instrukteure« mit dem Fallschirm abspringen. Auch aus dieser Perspektive scheint es mir absurd, an gesteuerte Attentäter und Attentate zu glauben.

  10. PS: Den ersten Kommentar habe ich in Unkenntnis Deines Kommentars von heute morgen geschrieben. Dazu heute abend mehr.

    Es gibt aber eine andere plausible Erklärung für den Anschlag in den Morgen- bzw. Vormittagsstunden: Vermutlich ist es einfacher, einen der ersten Flüge des Tages zu kapern, weil zu dieser Zeit die Aufmerksamkeit des Wachpersonals noch am geringsten ist. Und es hat ja auch in allen vier Fällen funktioniert.

    Weiß man eigentlich, wie viele Menschen zur Zeit der Anschläge in den beiden Gebäuden waren? Es sind ja sehr viele Leute — teilweise wie durch Wunder — gerettet worden.

    Letztlich gibt es noch ein Argument gegen die Verschwörung amerikanischer oder westlicher Geheimdienste: Bisher ließ sich so etwas noch nie geheimhalten. An einer solchen Planung und Durchführung wären hunderte Mitarbeiter beteiligt. Gäbe es eine Verschwörung dieses Ausmaßes, hätte sich innerhalb der letzten zehn Jahre jemand gemeldet, der mehr weiß als wir und nicht nur Vermutungen anstellt. Das war bei relativ kleinen Aktionen von Geheimdiensten so und das wäre bei einer Aktion in dieser Dimension sehr wahrscheinlich.

  11. Micha(el) Winkler

    @ Michael (9-11-2011, 16.04 Uhr)
    Amer es gibt ja noch Wikipedia.
    Hinweis von mir, es sollte sicher „Amen“ heißen, oder? 😉

    @ Stefan
    Ich wiederhole: Kein Geheimdienst der USA oder einer westlichen Demokratie würde so etwas planen.
    Genau das glaube ich eben nicht. Wenn es 19 Araber planen können, warum nicht Geheimdienstler?
    Die Frage ist ja auch, warum vorher keiner etwas gemerkt hat … angeblich soll es Warnungen gegeben haben.

    Doch ich denke, es ist eine Glaubensfrage … ich glaube, nicht an einen „Gott“ (=“offizielle Version“), der mir vorgegeben wird, wenn mir vieles als unwahrscheinlich erscheint.
    Das heißt jedoch ebensowenig, dass ich irgendeine andere V-Theorie für bare Muenze nehme.

    @ Frank
    Hmm, die Idee mit dem Buch ist gut … ich denke mal drüber nach.
    Problem 1: das Thema ist sensibel bis heikel … obwohl vielleicht gerade deshalb 🙂
    Problem 2: es sind Menschen dabei gestorben, das beschwört dann – wie du selbst bemerkst – immer emotional-moralische Ausbrüche à la „Wie können Sie es wagen, ….“ herauf.
    Problem 3: es wurde wohl ein sehr kurzes Buch werden.

    Lande ich wieder beim Ausgangspunkt: ich werde drüber nachdenken 😉

  12. Ich habe nicht gesagt, dass ein westlicher Geheimdienst 9/11 nicht planen kann. Ich habe gesagt, dass es kein westlicher Geheimdienst tun würde, weil es einfach ein Mindestmaß an Grundsätzen gibt, denen man sich als Geheimdienst dann doch verpflichtet fühlt.

    Warum gibt es denn so wenige Selbstmordanschläge? Weil mehr als 99% der Menschen aus ethischen und moralischen Gründen ausschließen, dass sie zu diesem furchtbaren Mittel greifen würden.

    Ich habe oben schon gesagt, dass ich durchaus an die Möglichkeit des Vertuschens von Hinweisen glaube. Dass vorher »niemand etwas gemerkt« hat, glaube ich nicht. Ich vermute, dass sie die Hinweise nicht richtig begriffen und/oder nicht richtig eingeordnet haben. Das ist sozusagen meine Verschwörungstheorie.

  13. Ich habe gesagt, dass es kein westlicher Geheimdienst tun würde, weil es einfach ein Mindestmaß an Grundsätzen gibt, denen man sich als Geheimdienst dann doch verpflichtet fühlt.

    Naja, das ist vielleicht kein gutes Argument. Speziell der CIA wird schon lange nachgesagt, im internationalen Drogenhandel zu stecken (hier mal eine der sachlicheren Erwähnungen), um damit unbemerkt Aktivitäten finanzieren zu können, für die sie offiziell niemals Gelder bekommen würden. Die Suche nach „Drogentote USA“ ergab: „Im Jahr 2000 gab es in den USA ca. 17.000 Drogentote“. Selbstverständlich kann man die nicht komplett der CIA anlasten, aber wenn die CIA da wirklich schon einige Jahrzehnte mit drin hängt, frage ich mich schon, ob für Geheimdienste die 3.000 Toten des 11. Sept. wirklich eine Rolle gespielt hätten?

    Mir fällt gerade ein, dass ich das im Wikipedia als Standardwerk für dieses Thema angegebene Buch von Scott hier im Regal stehen habe. Hab ich mal irgendwann zu lesen begonnen, aber nie beendet. Ich weiß gar nicht mehr, warum?

  14. @ Michael Winkler
    Es sollte „Aber“ heißen.

  15. Vielleicht noch ein Nachtrag zu „Geheimdienste und Regierungen würden nie Opfer unter den eigenen Landsleuten in Kauf nehmen“: 1. Pearl Harbor – da gibt es auch Anzeichen, dass die US-Führung oder zumindest das Militär etwas gewusst hat und den Angriff aus strategischen Gründen in Kauf genommen hat (ja, ich weiß: Auch hierfür fehlen aber endgültige Beweise) und 2. Die Schädigung eigener Soldaten durch Einsatz von Uranmunition.

    Und worauf ich vergessen hatte zu antworten: „Islamistische Terroristen würden sich nie für westliche Geheimdienste einspannen lassen“ – ich habe ja auch nicht gesagt, dass die wissentlich für jemanden gearbeitet haben. Es reicht doch, wenn (mir unbekannte) amerikanische Leute Kenntnisse von geplanten Terroranschlägen erhielten und da so klammheimlich einige Problempunkte aus dem Weg räumten, damit es auch wirklich funktioniert und nicht wieder am Dilettantismus der Terroristen scheitert (wie z.B. beim Anschlag 1993 auf das WTC – der war ja aus Terroristen-Sicht nicht besonders gut gelungen).

    Ich möchte nochmal darauf hin weisen: Ich weiß, dass ich nichts weiß (siehe Überschrift). Ich halte aber einiges für möglich, bemühe mich aber, mich nicht auf unbewiesene Positionen zu versteifen.

  16. Micha(el) Winkler

    @ Michael & „Amer“, „Amen“ etc.)
    „Es sollte „Aber“ heißen.“
    Möglichkeit 1: Ironie funktioniert wirklich nicht im Internet.
    Möglichkeit 2: Ironie funktioniert im Internet nur bei manchen.
    Möglichkeit 3: du bist ein mehr oder minder völlig ironiefreier Mensch und der Witz mit dem „Amen“ würde auch außerhalb des Internets nicht funtionieren.

    Such dir was aus … ich tippe auf 2,5, sprich ’ne Mischung aus 2. und 3. 😉

    @ Stefan
    Offen gestanden, überrascht mich dein Idealismus gegenüber Geheimdiensten, primär westlicher Demokratien etwas.
    Hast du Spielberg’s „München“ gesehen. Da ging’s nicht um Selbstmordattentate, doch CIA und Mossad nicht grundlegend anders als KGB oder der „Taliban-Geheimdienst“.

    Ich halte es zudem sehr wohl für möglich, dass man von einigen Regierungsseiten (nicht die komplette Regierung) eine „Schützenhilfe“ durchaus willkommen heißt. Mit anderen Worten, z.B. eine mögliche Theorie: es war im Vorfeld bekannt, dass ein Anschlag geplant war und die Regierung hat an gewissen Stellen einfach die meisten Sicherheitshilfen ausschalten lassen. Besser andere machen etwas, was einem auch nützt, als dass man es selbst machen sollte.
    Und nenn‘ mir einen einzigen Grund, Stefan, – außer einem sozusagen moralischem, der eine Beteiligung der US-Regierung oder des MIK oder irgendeiner anderen US-Einrichtung für unwahrscheinlich oder unlogisch erklären würde. Alle Einrichtungen haben durch 9-11 erheblich profitiert, finanziell und machtpolitisch … die 3000 Toten, tja, c’est la vie – irgendwann sterben alle mal. Ich sehe das ganze mal ganz „nüchtern“ … soll heißen, dass es für mich kein Ausschlusskriterium gibt. Und ich glaube sehr wohl, dass die meisten Regierungen und Wirtschaftseinheiten den Machterhalt höher ansetzen als „Moral“ etc. – auch in westlichen Demokratien.

  17. Ich muss auch sagen, dass du dich für meinen Geschmack mit deinem Artikel sehr weit heraus lehnst und mit deinen Vermutungen sehr nahe bei den VT gelandet bist – auch (bzw. obwohl) du vorgibts nichts zu wissen. Da meine Meinung dann doch etwas länger wurde, habe ich sie als eigenen Artikel zu 9/11 auf meiner Seite publiziert:

    http://schnittgerinne.de/2011/09/13/nachlese-zum-911-jahrestag.html

    Gruß, Jens

  18. @ Michael Winkler

    @ Michael & „Amer“, „Amen“ etc.)
    „Es sollte „Aber“ heißen.“
    Möglichkeit 1: Ironie funktioniert wirklich nicht im Internet.
    Möglichkeit 2: Ironie funktioniert im Internet nur bei manchen.
    Möglichkeit 3: du bist ein mehr oder minder völlig ironiefreier Mensch und der Witz mit dem „Amen“ würde auch außerhalb des Internets nicht funtionieren.
    Such dir was aus … ich tippe auf 2,5, sprich ‘ne Mischung aus 2. und 3.

    Es hat zwar mit dem Thema nix zu tun, aus dem ich mich heraushalte, weil m.M.n. hier zu 90% Unsinn + Spinnereien verbreitet werden. Und dagegen anzukämpfen ist hoffnungslos.
    Aber das muß sein :
    Wenn die Spielerei mit einem Tippfehler für Sie schon Ironie ist – na, ich weiß ja nicht … Vielleicht schauen Sie da mal rein.

  19. Pingback:Nachlese zum 9/11 Jahrestag | Schnittgerinne

  20. Micha(el) Winkler

    @ Michael
    Der von dir verlinkte Artikel im DNN-Forum ist ziemlich lang, worauf wolltest du konkret hinaus?

    Konkret zu 9-11: was halten Sie denn von der „offiziellen Version“?
    Kann ich davon ausgehen, dass Sie die Vorfälle am 9.11.2001 genauso glauben, wie sie im TV berichtet wurden, inkl. der Täter usw. usf.
    Gab es eventuell Zweifel Ihrerseits – wenn ja, wo, warum usw. – an der „offiziellen Version“?
    Wenn 90% Unsinn & Spinnereien sind, was sind dann die restlichen 10% für Sie?

    @ Jens/Schnittgerinne & deinem eigenen Artikel
    Afghanistan ist Pipeline-Land, soweit ich gelesen haben. Afgahnistan ist Opium(Heroin)-Land. Afghanistan ist geopolitisch wichtig – Iran, Pakistan, sowjet. Ex-Republiken, Indien, China.

    Soweit ich gelesen habe, wollte Rumsfeld Irak zuerst angreifen lassen … habe die Quelle jetzt allerdings nicht parat.

    Ich finde, im Übrigen nicht, dass sich Frank zu weit rausgelehnt hat. Er hat sich nur weiter rausgelehnt als du, Jens.
    Michael ließ das Fenster meist gleich ganz zu und machte es nur ab und an kurz auf, um rauszurufen „Unerhört“ 😉
    Stefan hat sich das Treiben auf der Straße mal angeschaut und abgewogen und hält dieses und jenes für möglich bzw. unmöglich.

    Last but not least .. uns allen ist eines gemein: wir wissen alle nicht, was wirklich wie und durch wen passiert ist …

  21. Micha(el) Winkler

    Kurzer Nachtrag …
    Nachtrag Okt 2013: Nicht mehr online

Schreibe einen Kommentar

Name und E-Mail-Adresse erforderlich (E-Mail-Adr. wird nicht veröffentlicht).
Siehe auch Kommentar-Regeln, Spamschutz und Hinweise zu Textformatierung