Artikel über Klimaschutz mit einem überraschenden Themenwechsel

Der Autor (2.v.r.) bereitet sein Abendessen vor

Dieses Feuer konnte ich guten Gewissens anzünden, denn es ist CO2-neutral. Ja, da oben kommt zwar immer noch Rauch heraus, welcher sicher das eine oder andere Molekül CO2 enthält, aber ich hatte Kompensationsmaßnahmen vorgenommen: Ich bin die ganze letzte Woche Rad gefahren! Okay, das mache ich sonst auch, aber in den letzten Tagen kamen mehr Kilometer zusammen als sonst. Und da statistisch gesehen bei jedem gefahrenen km eines Europäers durch Treibstoffverbrauch ein gewisser CO2-Ausstoß entsteht, habe ich nun etwas gut und kann im Ausgleich bedenkenlos die Gegend vollqualmen. Rein statistisch bleibt alles in Ordnung (was auch die Nachbarn erfreut). So einfach kann Klimaschutz sein! (Ich gebe zu, dass ich mir das Prinzip von E10 und vom Emissionszertifikate-Handel abgeschaut habe).

Da ich auf dem Bild gerade Knüppelkuchen backe, an dieser Stelle noch der bereits angedeutete überraschende Themenwechsel: Knüppelkuchen muss irgendwann eine Erfindung von Sozialpädagogen gewesen sein, die nach einer Methode suchten, überdrehte Ferienlagerkinder wenigstens kurzzeitig zum Stillsitzen zu bewegen und dabei gleichzeitig ihren eigenen pyromanischen Neigungen nachgehen zu können. Knüppelkuchen ist allgemein nur in der Variante bekannt, wo er außen verkohlt und innen noch weich ist. Nur wenigen Insidern ist bekannt, dass es noch eine zweite Art gibt, die außen nur leicht gebräunt und gut durchgebacken ist. In diesem Zustand kann das Zeug richtig gut schmecken! Vor allem, wenn man den Teig (der selbstverständlich mit Eiern gemacht werden sollte!) noch mit Käse, Zwiebeln oder Schinkenwürfeln füllt und nach dem Backen mit Tsatsiki oder anderen angenehmen Dingen genießt. Grillen kann jeder – Gourmets bevorzugen Knüppelkuchen!

Ein Kommentar:

  1. Micha(el) Winkler

    Knüppeldick das alles 😉

    Zubereitungstipps für Knüppelkuchen wurden mental abgespeichert – danke 😉

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