Geocaching in Japan vor dem Neuanfang

Im Schatten der großen Katastrophen, die sich in Japan momentan ereignen, ist eine noch völlig unbeachtet geblieben: Japan hat sich durch die Erdbeben um 2,4 Meter verschoben. Jeder Geocacher wird bei dieser Meldung innerlich aufgestöhnt haben, denn damit sind alle Positionsangaben der in Japan bisher verlegten Caches ungültig! Ein Desaster …

(Ich sollte hier eine Kategorie „menschenverachtender Zynismus“ einrichten)

3 Kommentare:

  1. Dies ist eine automatisch generierte Nachricht.

    Soeben hat sie ein neuer Leser gefunden.

    Vielen Dank

  2. Bis gerade eben wusste ich gar nicht, was „geocaching“ ist
    … auch als jemand, der GPS-Geräte schon „Jahre lang“ kennt 😉
    Mit „Geo“ konnte ich was anfangen, doch bei „cache“ hatte ich irgendwas mit Computer vermutet 🙂
    Ich wusste gar nicht, dass die GPS schon auf Meter genau messen können … okay, WIkipedia schreibt “ … eine Ortungsgenauigkeit in der Größenordnung von oft besser als 10 Meter …“ … also, Entwarnung für die Geocacher 😉

    Doch für die Vermesser/Geodäten dürfte es neue Arbeit geben … naja, lieber neue Arbeit durch ein Naturereignis als durch Krieg. Ersteres lässt sich kaum oder gar nicht verhindert, zweiteres meist schon.

    Übrigens, Frank, wenn du schon eine Kategorie „menschenverachtender Zynismus“ einrichten willst, dann sollte zum Thema „Geocaching“ auch die Frage gehören, ob die von der Mafia vergrabenen Leichen eine Unterart des Geocachings sind 😉 … ist das dann ein „traditional cache“, ein „multi-cache“ oder doch ein „mystery-cache“ 😉
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching#Verstecke_und_Varianten)

  3. Tja, zu Deiner Mafia-Idee fällt mir nur ein, dass die Mafia mit ihren corpse-caches eine schlechte Umsetzung durchgeführt hat: Normalerweise muss man die Caches ja auch finden können. Immer erst Fundamente aufhacken oder Hafenböden abtauchen zu müssen, geht über die Idee des Geocachings etwas hinaus … aber die Idee an sich hat was!

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