Gesperrter Keppgrund, Teil 2

Ich hatte vor einigen Monaten schon einmal erwähnt, dass der Wanderweg durch den Keppgrund am Dresdner Elbhang gesperrt sei. Damals schrieb ich etwas lapidar, es sei absolut kein Grund für diese Sperrung erkennbar und man könne ruhig trotzdem da entlang gehen. Gestern standen immer noch Sperr-Schilder am unteren und oberen Ende des Weges mit dem Hinweis, man solle doch bitte den Umweg über den „Zuckerhut“ gehen. Da wir aber so unangepasste Typen* sind, gingen wir freilich trotzdem wieder den gesperrten Weg. Aber ich achtete darauf, ob es nicht doch einen nachvollziehbaren Grund gibt, den ich beim letzten Besuch vielleicht übersehen hatte. Und Tatsache – vielleicht ist die Sperrung wirklich nicht so abwegig, denn die Treppe unterhalb der Keppmühle ist etwas unterhöhlt:

Treppe Keppgrund Dresden

Die Stelle war beim letzten Mal wohl hinter der Vegetation verborgen.

Insofern ist es tatsächlich ratsam, den kleinen Umweg über den Zuckerhut zu gehen. Und die ganz Mutigen, die sich über Verbote hinwegsetzen**, sollten sich zumindest nicht in Gruppen genau an der Stelle ans Geländer lehnen, um die schöne Aussicht zu bewundern …

(* „Hier muss ich selbst schon ein wenig schmunzeln“, würde Olaf Schubert sagen)

(** So kurz nach dem 13. und 19. Februar fragt man sich als Dresdner automatisch, ob das auch schon unter Zivilcourage fällt?)

Ein Kommentar:

  1. is ja eh schon ne gefährliche Ecke wo du wohnst……und jetzt noch mehr „Gefahren“ aufzuzeigen ?!
    was, wenn Lebensmüde sich jetzt da runterstürzen ?!

    grussi……

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