Neue Methode, sich in Blog-Rankings zu pushen?

Wer Blogartikel abonniert hat, die mit das Tag „Dresden“ enthalten, muss sich seit einiger Zeit täglich durch lange Listen scrollen. Der Grund ist ein gewisser Raymund Martini aus Los Angeles, der in seinem Blog täglich völlig beliebige Pressetexte kopiert. Ein System oder gar ein Grund ist nicht zu erkennen, jedenfalls kommt darin aber auch das Stichwort „Dresden“ oft mit vor. Ist das eine neue Methode, den Bekanntheitsgrad zu steigern oder zumindest in irgendwelchen Blog-Ranking-Systemen höher eingestuft zu werden? Dann muss ich das natürlich auch machen.

Ich entschuldige mich hiermit bereits im Vorfeld für das kommende tägliche Dutzend völlig sinnloser Texte und für zugemüllte Tag-Listen, aber es ist  nun mal für einen guten Zweck.

4 Kommentare:

  1. ich bin dafür………….

    grussi……..

  2. Schon mal mit dem Tag „Sex“ versucht, Frank 😉

    Es soll auch Leute geben, die in Hintergrundfarbe – sprich auf dem Bildschirm dann nicht mehr sichtbar 🙂 – zahlreiche, häufig verwendete Worte in ihre Seiten einbetten/-bauen.

    Alles in allem, kommt’s letztlich dann ja doch auf die Qualität an, würde ich meinen 😉 … und da bist du nur dein eigener Berater … doch wem erzähle ich das? 🙂

    Alles Gute und weiterhin gute Einfälle, Micha.

  3. Auch in die Texte eingebaute Begriffe wie „kostenlos“, „download“, „mp3“ waren früher beliebte Tricks, um mehr Zugriffe zu erhalten. Leider lassen sich Suchmaschinen schon lange nicht mehr so leicht austricksen …

    Klar sollte es auf vernünftige Inhalte ankommen und Zugriffszahlen muss man ohnehin mit Vorsicht genießen. Wenn ich gestern in einem Linux-Forum „Windows finde ich viel besser“ geschrieben habe, kann ich mich heute natürlich über viele Zugriffe freuen. Allerdings stammen die dann hauptsächlich von Menschen, die herausfinden wollen, wo „dieser Idiot“ wohnt.

    Übrigens habe ich kürzlich zum Thema „Qualität veröffentlichen“ folgenden Text gelesen: Kurzfazit Sieben Monate Flattr im Einsatz. Zitat: „Aus kommerziellen Gründen müssten wir eigentlich nur noch Unterhaltung fahren. Eine Formel um reich zu werden scheint auf jeden Fall Boulevard zu sein. In der Netzpolitik heißt das möglichst polemisch sein, wenig Arbeit und Recherche reinstecken und ein klares Feindbild haben. Dumme Aussagen und Aktionen von CDU-Politikern oder Lobbygruppen wie der GVU kurz und polemisch kommentieren funktioniert immer, sofern der Leser nicht durch zuviel Hintergrund überfordert wird“

    Andererseits scheinen „vernünftige“ Inhalte auch nicht völlig verkehrt zu sein – bei Spiegelfechter kam vor einigen Monaten mal ein kurzer Text mit der Entschuldigung wegen Nichterreichbarkeit: Leider musste ein besserer Server bezogen werden, weil der alte zuletzt nur während der Mittagsstunde mehrere Tausend Zugriffe verkraften musste … Davon träumen andere Blogger als Wochenergebnis!

  4. In den meisten Fällen setzt sich Qualität recht langsam durch 😉 …
    Ist letztlich eine persönliche Entscheidung, was man mit einem Blog oder dergleichen erreichen will. Keiner wird gezwungen etwas zu schreiben oder zu veröffentlichen.

    Ich hab 2002 mit dem Verschicken von Rundmails – über Politik. Leben etc. – begonnen und habe einfach an mein gesamtes Adressbuch geschrieben, inkl. aller Kontakte. Ab und an ließen sich Leuite austragen, mal kam über Ecken jemand dazu. Was ursprünglich als 3, 4 Mails gedacht war, habe ich dann im Juni 2006 mit der sog. „Hinweis-Mail Nr. 100“ beendet 😉
    Was von all dem Geschriebenen übrig bleibt, wen es wirklich erreicht, weiß sowieso keiner. Ausgangspunkt ist immer der eigene Wunsc, etwas ins Netz zu setzen … ob’s jemand interessiert – tja, wer weiß das schon?
    Und wer Spaß daran hat, sich o.g. Verfahrensweise zu bedienen, macht das eben … wenn er oder sie sich gut dabei fühlen.

Schreibe einen Kommentar

Name und E-Mail-Adresse erforderlich (E-Mail-Adr. wird nicht veröffentlicht).
Siehe auch Kommentar-Regeln, Spamschutz und Hinweise zu Textformatierung